Beiträge von Gammur

    Ich denke für alle Hunde Richtung "triebsau", braucht es beim zerrspiel kaum regeln, was Hund und Halter Spaß macht, niemanden verletzt, ist richtig. Bei Hunden die weitaus weniger begeistert "spielen, gewinnen, kämpfen" sollte man es ihnen mit Rücksicht und Vorsicht eben schmackhaft machen, wenn man denn möchte.Dafür finde ich das Video super. Nur die da gezeigten Hunde, sind halt Modell "spielfreudige, triebige" Kandidaten, somit als Beispiele evtl. nicht perfekt geeignet.

    Ich finde man hätte evtl noch ein paar andere hundetypen zeigen können und/oder zeigen können, wie man mit einem Hund mit wenig trieb anfängt zu zergeln. Und im Gegenzug mit einem Hund wie Terrier, Malis, DSH usw. die das kämpfen an sich lieben und Druck dabei eher noch Mega geil finden.

    Aber für den Anfänger finde ich das Video nicht schlecht. Jedenfalls kann man nicht viel beim Hund kaputt machen, wenn das der hundeneuling so im Alltag anwendet.

    Lg

    Hier lebt ja mittlerweile eine komplett gemischte Gruppe. Völlig unterschiedliche rassen, unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Altersgruppen, unterschiedliche Geschlechter friedlich zusammen.
    Nerviges abgeschaut, hat sich hier keiner wirklich. Halt geben sie sich, und miteinander unterwegs ist keiner der Hunde unsicher. Einzeln allerdings auch nicht.

    Ich mag diese Geschlechtermischung ganz gerne. Wobei die Hündinnen hier 4 zu 2 überwiegen.
    Allerdings findet die Gewöhnung aneinander hier mit system statt und meine Hunde haben nur einzeln fremdhundekontakt und manche auch gar nicht. Ich manage halt viel, aber das merke ich gar nicht mehr, weil es mir so in Fleisch und Blut übergegangen ist.

    Hier leben untertags
    Hudson (aussie rüde, intakt, 10 Jahre alt), June (aussie Hündin, intakt, bald 6 Jahre alt), Sheela (cavalier King Charles Mix. Hündin, kastriert, 5 Jahre alt), Reeba (working kelpie Hündin, intakt, 4 Jahre alt), Nevis (border collie Rüde, intakt, 9 Monate alt) und im Moment noch als Dauergast Lou (Zwergdackel Hündin, intakt, 8 Monate alt)

    Gassi gehen davon die vier Hütehunde und der Dackel gemeinsam. Sheela ist Haus und Hofhund und hält vom gassi gehen nichts.

    Welches Geschlecht ich lieber mag, kann ich gar nicht sagen. Die Hündinnen sind zickiger, der ein rüde ein grober Klotz im Umgang, dafür der andere rüde ein ganz feinfühliges sensibles Exemplar. Die dackelin ist stur, frech, forsch. Das kelpie unnahbar und braucht außer der aussiehündin und mich, niemanden sonst auf der Welt.
    Aber das sind alles, wenn überhaupt rassetypische, bzw. charakterliche Unterschiede. Mit dem Geschlecht hat das kaum etwas zu tun. Die Hündinnen werden halt läufig, die Rüden hier sind das gewohnt.
    Denke gleichgeschlechtliche Kombis sind insgesamt, wenn beide intakt sind und bleiben sollen einfacher. Wenn einer eh schon kastriert ist, ist die pärchenhaltung untereinander mit der größte garant für Frieden untereinander.

    Ich denke, ich bleibe beim gemischten bzw. schaue mir die Gruppe an und nehme dazu was gerade gut passt bzw. was ich mit etwas managment hinbekomme. Das meine kelpiehündin, eine freche, forsche, dackeljunghündin akzeptiert, hat etwas Arbeit bedurft. War nicht so einfach. Aber beide Hunde profitieren nun von dem Lernprozess. Die beiden sind wie Feuer und Wasser, kommen aber nun klar.

    Lg

    Ich kenne so viele glückliche draußen Hunde, die nie im Haus lebten und ich habe selber Hunde, die viel Zeit draußen verbringen wollen.
    Was daran schlimm sein soll, verstehe ich nicht.
    Für mich gehören Hunde in die Natur, nach draußen so oft und so lange wie möglich. 3 meiner vier Hunde, sind oft den ganzen Tag und von Frühling bis tief in den Winter hinein auch nachts, draußen unterwegs.
    Ja, sie dürfen ins Haus, haben oft aber nicht das Bedürfnis danach. Und ganz witzig, auch viele der gasthunde die immer wieder hier sind, zuhause bei sich reine wohnungs bzw. Haushunde verbringen plötzlich, weil sie die Wahl haben, viel Zeit draußen. Bewachen, die Grenzen abgehen, buddeln, sich den Wind um die Nase wehen lassen usw.

    Und ich habe Hunde die sehr am Menschen hängen, im Bett schlafen dürfen und oft als Haushunde gehalten werden.
    Kümmern kann man sich auch draußen um einen Hund. Und wenn dieser alt und/oder krank wird, gibt es beheizte Ställe, Schuppen, oder Werkstätten.

    Nur weil der Hund nicht mit ins Haus darf, muss es dem nicht schlecht gehen und nicht jedem Hund der im Haus lebt, geht es automatisch gut. Die Bedürfnisse des Menschen und die Bedürfnisse des Hundes sind nicht immer 100% die selben.

    Bei mir haben die Hunde oft die Wahl ob rein oder raus, manchmal wie im Moment auch nicht (es ist einfach so kalt). Wenn ich putze schmeiße ich z.b. alle Hunde raus, auch Hudson den stubenhocker.

    Lg

    Nun ja, grundlegend sollten hunderassen traber sein. Egal ob Terrier, molosser, Hütehunde, gebrauchshunde usw. ihre erste Wahl um vorwärts zu kommen, sollte der Trab sein. Schritt gehen ist für viele Hunde sehr viel anstrengender als locker zu traben. Und in diesem lockeren Trab sollte der gesunde, jüngere Hund egal welcher Rasse einige km laufen können, ohne zu kollabieren oder nicht mehr zu können. Die Leistungsfähigkeit von Wölfen jetzt nicht als Maßstab nehmend (legen teilweise 50-70 km pro Tag zurück, dass meiste im Trab) aber 15-20 km lockerer Trab sollte beim gesunden Hund drin sein, Rasse unabhängig. Bei jeder Rasse, wo das nicht mehr drin ist, geht die Zucht in die verkehrte Richtung um es provokativ zu sagen.
    Selbst unserem zwergdackelchen traue ich die 15 km zu. Denn neulich war sie 12 km mit gassi und das war gar kein Thema, obwohl sie die ganze Zeit traben musste, weil sie eben kürzere Beine hat.

    Und ich denke die meisten, auch HZ DSHs schaffen 15-20 km locker. Nicht jedem muss dieses aussehen gefallen und teilweise wird das echt übertrieben, aber um in die Zucht zu gehen, muss auch ein HZ DSH Mindestanforderungen im sportlichen Bereich bringen und erfüllen. Ganz klar, alles was übertypisiert wird, birgt die Gefahr der Qualzucht. Darum immer Augen auf beim welpenkauf.

    Ich habe hier z.b. eine aussiehündin die vom Gebäude her sicher einige Wünsche offen lässt, allerdings hat sie top Auswertungen und bei ihr gilt Form follows function. Sie kann kraftsparrend ewig traben. Es sieht nach nichts aus, sie schlurft sogar etwas, aber sie trabt locker und flüssig km weit. Passgang kann sie gar nicht.
    Schubkraft entwickelt sie nur um Wegstrecke zu machen, nicht um die Pfoten zu schmeißen. Aber ist auch reine Arbeitslinie. Im ausstellungsring würde ich wohl keinen Blumentopf gewinnen mit ihr.
    Aber ihr Wesen, ihre arbeitsbereitschaft, ihr Talent, ihre trainierbarkeit, ihr Wille, gleichen bei weitem alles andere aus.

    Lg

    Mir gefallen die HZ DSH auch nicht, allerdings weiß ich das einiges an Kraft dazu gehört (beim Hund) um so gespannt an der Leine zu traben. Der Hund hängt nicht nur einfach in der Leine und der Mensch hält dagegen.

    Ich halte von diesen vorne Dog hinten Frog DSH auch wirklich nichts, allerdings ist das showlaufen des DSHs, ähnlich anstrengend wie das prüfungsfusslaufen in der uo für den Hund. Es ist einfach konzentrationsmässig und kraftmässig anstrengend.
    Einfach neben mir herlaufen ist ja auch nicht so anstrengend wie ein hundeplatz Fuß. Auch wenn beides neben dem Menschen geschieht.
    Genauso ist der showtrab der DSH anstrengender, als wenn mein aussie mal kurz an der Leine zieht.

    Mir persönlich gefallen LZ oder arbeitslinie in jeder Rasse besser, showzucht macht die rassen kaputt und dabei bleibe ich. Ich möchte nicht nur eine Hülle kaufen die irgendwie nach Rasse XYZ aussieht, sondern das Gesamtpaket. Viele wollen das leider nicht mehr. Zu anstrengend, zu viel Arbeit, zu unpraktisch. Diese Einstellung tut keiner Rasse gut. Trotzdem sind nicht alle showzuchten qualzuchten.
    Zudem sollte jede Hunderasse Traber sein auf der Distanz. Galopp nur für den Sprint.

    Übertypiesierungen und extreme, das macht rassen auf Dauer kaputt. Nicht jeder Hund muss ein Champion sein, ein funktionales Gebäude und ein toller rassetypischer Charakter und das ist schon ein hohes Ziel in der rassehundezucht.

    Lg

    Mit dem junggemüse spielt June manchmal. Ree und June spielen auch an ausgewählten stellen.
    Hudson spielt nie. Insgesamt ist das aber auch eher selten, dass die Hunde miteinander spielen. June und Nevis spielen bzw. interagieren gerade etwas mehr. Wobei das von junes Seite aus, vor allem erziehen ist.

    Lg

    Ich würde, wenn ich nicht ein sehr gut gefülltes Polster habe, auch von einem Second Hand Mops abstand nehmen.
    So leid es mir tut, aber bei dieser Rasse musst du einfach mit vielen und hohen Kosten im Laufe ihres Lebens rechnen. Und wenn es ausnahmsweise nicht die Atmung sein sollte, hätte der Mops noch hitzempfindlichkeit, Allergien, Rückenprobleme (Bandscheiben) und PL im Angebot. All diese Dinge sind nicht günstig. Ehrlich, wenn du einen gesunden Hund möchtest, musst du dich nach anderen rassen und/oder anderen mixen umsehen.

    Lg

    Das dogfellow ist mir zu teuer ehrlich gesagt. Und mir gefällt nicht, dass der Ring zum anleinen nicht komplett unterfüttert ist. Sorry, aber ich zahle keine 50 Euro für ein nicht massgefertigtes hundegeschirr.
    Das annyx bekomme ich für 36 Euro, das finde ich einen fairen Preis, aber viel mehr mag ich nicht ausgeben.

    Lg

    Mein borderrüde ist mit 6 Monaten dann aus dem annyx Geschirr Größe xs herausgewachsen. Jetzt mit 9 Monaten trägt er Größe s. Meine fast 6 Jahre alte aussiehündin trägt auch annyx in Größe S.
    Für sie wünschte ich mir allerdings eine zwischengrösse. S sitzt ok, ist aber schon knapp, und M wirkt an ihr total wuchtig und passt nicht richtig. Ich bräuchte da eine zwischengrösse.

    Lg