Hier lebt ja mittlerweile eine komplett gemischte Gruppe. Völlig unterschiedliche rassen, unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Altersgruppen, unterschiedliche Geschlechter friedlich zusammen.
Nerviges abgeschaut, hat sich hier keiner wirklich. Halt geben sie sich, und miteinander unterwegs ist keiner der Hunde unsicher. Einzeln allerdings auch nicht.
Ich mag diese Geschlechtermischung ganz gerne. Wobei die Hündinnen hier 4 zu 2 überwiegen.
Allerdings findet die Gewöhnung aneinander hier mit system statt und meine Hunde haben nur einzeln fremdhundekontakt und manche auch gar nicht. Ich manage halt viel, aber das merke ich gar nicht mehr, weil es mir so in Fleisch und Blut übergegangen ist.
Hier leben untertags
Hudson (aussie rüde, intakt, 10 Jahre alt), June (aussie Hündin, intakt, bald 6 Jahre alt), Sheela (cavalier King Charles Mix. Hündin, kastriert, 5 Jahre alt), Reeba (working kelpie Hündin, intakt, 4 Jahre alt), Nevis (border collie Rüde, intakt, 9 Monate alt) und im Moment noch als Dauergast Lou (Zwergdackel Hündin, intakt, 8 Monate alt)
Gassi gehen davon die vier Hütehunde und der Dackel gemeinsam. Sheela ist Haus und Hofhund und hält vom gassi gehen nichts.
Welches Geschlecht ich lieber mag, kann ich gar nicht sagen. Die Hündinnen sind zickiger, der ein rüde ein grober Klotz im Umgang, dafür der andere rüde ein ganz feinfühliges sensibles Exemplar. Die dackelin ist stur, frech, forsch. Das kelpie unnahbar und braucht außer der aussiehündin und mich, niemanden sonst auf der Welt.
Aber das sind alles, wenn überhaupt rassetypische, bzw. charakterliche Unterschiede. Mit dem Geschlecht hat das kaum etwas zu tun. Die Hündinnen werden halt läufig, die Rüden hier sind das gewohnt.
Denke gleichgeschlechtliche Kombis sind insgesamt, wenn beide intakt sind und bleiben sollen einfacher. Wenn einer eh schon kastriert ist, ist die pärchenhaltung untereinander mit der größte garant für Frieden untereinander.
Ich denke, ich bleibe beim gemischten bzw. schaue mir die Gruppe an und nehme dazu was gerade gut passt bzw. was ich mit etwas managment hinbekomme. Das meine kelpiehündin, eine freche, forsche, dackeljunghündin akzeptiert, hat etwas Arbeit bedurft. War nicht so einfach. Aber beide Hunde profitieren nun von dem Lernprozess. Die beiden sind wie Feuer und Wasser, kommen aber nun klar.
Lg