Beiträge von Gammur

    Ich habe meine und die gefühlt 200 anderen aussies die ich kenne schon so oft beschrieben.

    Ich rede oder schreibe die Rasse nicht schlecht, aber Realität sollte man nicht verheimlichen. Der rassetypische aussie hat eben auch teilweise Eigenschaften, die manche nicht so prickelnd finden.
    Ich habe aussies gerade weil sie wachen und schützen, weil sie niemanden einfach so ins Haus lassen und weil sie eben nicht jedem fremden Hund auf die Pelle rücken. Ich kann besser mit vorwärts gehen und denken, als mit einem Hund, der dicht macht.

    Ich mag das Komplettpaket aussie und wäre enttäuscht, wenn mein aussie sich eben nicht wie ein aussie verhalten würde.
    Im dunkeln durch den Park gehen ohne Angst ist was feines.

    Meine aussies sind 10 und 6 Jahre alt, also erwachsen und ausgereift. Und vor allem meine Hündin hat den rassestandard mehr als nur gelesen. Wie gesagt, ich liebe aussies, wenn sie eben sind, wie der rassestandard sie beschreibt. Zu hoffen, dass man nur die Hülle des aussies und das Wesen eines Retrievers bekommt, wird der Rasse wirklich nicht gerecht und finde ich keine gute Vorgehensweise. Irgendwann ist nur noch die bunte Hülle übrig und alles was den aussie ausmacht, was ihn zum aussie macht, gibt es dann nicht mehr. Und das wäre dann das Ende des aussies, wie ihn viele schätzen und lieben.

    Lg

    Noch eins Genetik lässt sich weder aberziehen, noch wegtrainieren noch verscheissern. In Bahnen kann man einiges lenken, manches kontrollieren und vieles muss man einfach managen.

    Bei uns ist der aussieboom ziemlich vorbei. Gründe gibt es viele dafür. Viele dieser als Welpen angeschafften aussies, sind weitergereicht worden. In den Welpenstunden haben wir kaum noch welche und auch in den junghundestunden kaum noch welche.
    Lg

    Ich rate dir nicht vom aussie ab, habe selber zwei und ich bin großer Fan der Rasse. Allerdings sehe ich im hundesportverein einfach oft, dass da mit dem aussie was schief geht.

    Ein Labrador ist ganz anders als ein aussie.

    Meine aussiehündin wacht und schützt, sie mag weder fremde Menschen, noch fremde Hunde. Sie hütet recht gut und liebt ihre Familie sehr. Alles andere was atmet, findet sie unnötig. Sie ist kompromisslos, lässt sich von mir aber am kleinen Finger führen. Allerdings auch nur von mir. Sie ist ein "ein Personen Hund".
    Mein aussierüde, ist ein grober Klotz, Vorsicht, oder gar Rücksicht kennt der nicht. Er respektiert die meisten Menschen nicht und benutzt diese für seine Spielchen. Dafür hat er kaum wach und schutztrieb. Außer im dunkeln. Beide aussies lassen sich nichts gefallen und den Rückwärtsgang muss man da sehr mühsam installieren bzw. anlegen.

    Ich liebe meine aussies und sie passen in unser Leben hier. Wir wohnen in der Pampa auf dem Land. Im eigene Rudel sind sie echte verlasshunde mit viel Durchsetzungsvermögen und lauter Stimme.

    Wenn das für euch auch ok wäre, dann könnt ihr mit einem aussie sehr glücklich werden.
    Ich muss aber ehrlich sagen, mit aussie muss man meist irgendwo managment betreiben. Sei es bei Besuch, fremdhunden, jagdtrieb, hundesport, usw.

    Lg

    Auch wenn es ein alter artikel ist, ist viel wahres drin.
    HARMONIE MIT HUND-Die Hundeschule in Siegen - Der Australian Shepherd
    Überlegt euch, ob ihr einen solchen Hund wirklich wollt und dem gerecht werden könnt. Ein aussie ist ein arbeitshund.

    Einen aussie würde ich nur vom erfahrenen Züchter mit Papieren und von untersuchten elterntieren kaufen. Der Welpe ist sauber, ist kein Grund für den welpenkauf. Auch Welpen vom polenmarkt können sauber sein.

    Lg

    Ich kenne das Problem von früher. Mittlerweile kennt man mich und die Hunde. Mein Gesichtsausdruck hält die meisten Hundehalter davon ab, ihre Hunde zu uns laufen zu lassen und ansonsten blocke ich bzw. schicke meine Hündinnen June und Reeba als abfangjäger vor. Die sind beide so garstig und unfreundlich, ohne im Regelfall Löcher zu machen, dass die meisten Hunde und deren Halter dann schon die Nase voll haben und die beiden Rüden nicht mehr kennenlernen möchten.

    Wenn meine Hunde angeleint sind, dann hat das einen Grund. Warum kann man seinen tut nix nicht einfach bei sich behalten? Ich behalte meine garstigen unfreundlichen Mädels doch auch bei mir und lasse die nicht ihr Ego an irgendwelchen freundlichen tut Nixen aufpolieren.
    Ich glaube immer noch dieser ruf "der tut nix", während der Hund auf angeleinte Hunde zubrettert, ist einfach die Umschreibung für "der hört nicht und ich habe keine Kontrolle über den". Genauso ist hier bei uns der Ausruf beliebt "der ist noch jung" um irgendein freches aufdringliches Verhalten seines Hundes zu rechtfertigen. Meist ist der, "der ist noch jung" mindestens schon 3-5 Jahre alt und ist einfach nur nicht erzogen.

    Was man dagegen tun kann, absolut sicher und bestimmt auftreten, fremdhunde blocken und den Mund aufmachen und bestimmt seine individualdistanz einfordern. Und vor allem innerlich ruhig und bestimmt bleiben.

    Lg

    Hunde brauchen 10 000 Wiederholungen, an unterschiedlichen Orten, in unterschiedlichen Situationen um etwas wirklich zu können. Nur auf das Wort, ohne Handzeichen und körperhilfen zu "hören" ist hohe Schule. Selbst bei der BH Prüfung, geben die meisten evtl sogar heimlich noch körpersprachliche Hilfen. Und bei der BH sind die meisten Hunde schon einen guten Schritt weiter ausgebildet, als dein 17 Wochen altes hundebaby.

    Lg