Beiträge von Gammur

    Ich habe das josera Lamm und Reis schon gefüttert. Meine Hunde haben das wunderbar vertragen. Aber meine vertragen auch wirklich alles.

    Hätte ja jetzt dieses gebackene Futter da, für einen Sack. Haben sie auch wunderbar vertragen. Jetzt kam wieder meine josera Lieferung und auch das wird wunderbar vertragen.

    Lg

    Ich finde einfach es gibt zu wenig Infos bzw. Anforderungen die die Tante an einen Hund hat.

    Soll der Hund relativ sicher ableinbar sein? Wie groß/klein? Welche fellstruktur? Wach/schutztrieb? Jagdtrieb ok? Verträglichkeit wichtig? Welche Art der Beschäftigung schwebt der Tante vor? Wie viel Gewicht kann sie im hundeanhänger noch gut ziehen? Usw. usw.

    Wenn diese Fragen nicht ansatzweise wenigstens eingegrenzt werden, dann kann man ihr praktisch jede Rasse empfehlen, ausgenommen Qualzuchten und zu kleine/zu große (schwere) rassen.

    Lg

    Na ja, also jede gesunde, nicht übertypisierte Hunderasse, die nicht extrem klein, groß, oder schwer ist, sollte 10-20 km am rad laufen können, da braucht es keine spezialisierte Jagdhundrasse für. 80 km am Rad laufen ist völlig utopisch für einen Hund und danach kann man keine Rasse vorschlagen.

    Ich kenne Pointer und habe mit zwei Pointer (mixen) zusammen gelebt. Die haben einen jagdtrieb wie sau und dabei noch einen Radius der jenseits von gut und böse ist. Beim Pointer wird das ableinen wohl eher Wunschtraum bleiben.

    Viszla kann ich mir vorstellen. Aus FCI Zucht würde ich im Ausland (Ungarn) schauen. Soviel ich weiß, werden die im VDH oft nur an Jäger gegeben.

    KL Münsterländer geht doch im VDH auch fast nur an Jäger. Hin und wieder noch an rettungshundestaffeln.

    Evtl. sollte sich deine Tante überlegen, was sie mit dem Hund machen will. (Dummy, mantrailing, agi usw.) und danach schauen welcher Hund passt. Denn nach "welcher Hund kann 80 km am Tag, neben dem Fahrrad herlaufen?" Kann man keine Rasse empfehlen bzw. aussuchen, weil das schlicht und ergreifend kein Hund schafft bzw. es für keinen gesund ist.

    Somit, wie bzw. womit möchte deine Tante den Hund auslasten? Was möchte sie mit dem Hund machen? Und welche Eigenschaften soll er haben? Könnte sie sich damit anfreunden, den Hund nie von der Leine lassen zu können? Und ist sie sich bewusst, dass ein Hund, ihr radfahrhobby einschränken wird?

    Lg

    Jetzt habe ich seit eben wieder die viszla maus bei mir. Die flippt geradezu aus ü, wenn sie hier ankommt und wirft keinen Blick mehr auf ihr Herrchen zurück. Ist sofort durch den garten getobt und hat die anderen Hunde begrüßt. Ist ihr zweites Zuhause hier und ich freu mich, dass sie da ist. Jetzt liegt sie im Bett auf meinen Beinen und ist happy.

    War doch schon arg still hier, zwei Wochen ohne gasthunde.

    Irgendwie brauche ich diesen Tumult um mich rum. Schon komisch, dass man sich so an andere Hunde gewöhnen kann.

    Lg

    Wie gesagt, ich liebe meine aussies. Kompromisslos, mutig, hohe Erregbarkeit, laut, wachsam, ihren Menschen verpflichtet, wachsam, vorwärts handelnd, schnell, jagdtrieb händelbar und in ihrem passenden Rudel teilweise verträglich.

    Für mich gibt es wenige Rassen, die meinen aussies das Wasser reichen können. Ich liebe diese sausäcke einfach. Trotzdem habe ich beschlossen, dass ein aussie jeweils reicht in meiner Gruppe. Denn aufgrund ihrer Eigenschaften, können aussies auch echt anstrengend sein.

    Ich mag diese teils griffigen biester echt gerne. Kenne allerdings mittlerweile viele, die nach einem aussie auf andere Hütehunde umgesattelt haben. Hier bei mir wird immer einer leben, der reicht dann aber auch. Einfacher geht es nämlich durchaus mit anderen Hütehunden.

    Zudem weißt du beim aussie oft nicht was du bekommst. So viele sind weder Fisch noch Fleisch und schwanken zwischen den extremen. Zwischen völlig drüber und blöd im Kopf, zu völlig ignorant und faul. Kannst du beim aussie alles haben. Oder eine völlig unpassende, oder untypische Mischung aus völlig widersprüchlichen Charaktereigenschaften, die das Leben verkomplizieren.

    Lg

    Ich kenne an die 200 aussies persönlich und einfach laufenlassen geht bei den allerwenigsten. Irgendein managment muss mit fast allen irgendwie und irgendwo betrieben werden. Meine aussies gelten im allgemeinen als recht easy und ziemlich typisch.

    Erwachsen und irgendwie wirklich ausgereift sind aussies erst zwischen 3 und 5 Jahren.

    Ich liebe die Rasse und will sie wirklich nicht schlecht machen, aber ich bin umgeben von aussiehaltern, von völlig unterschiedlichen Züchtern, Linien, Charaktereigenschaften. Managment in irgendeinem oder in vielen Bereichen gehört beim aussie zum Paket dazu.

    Lg

    Wenn man als erwachsener bereit ist, stets und immer beim aussie die Führung zu übernehmen und zu managen bzw. ihm immer irgendwie auf der Pfote zu stehen, dann kann ein aussie passen. Allerdings kenne ich mittlerweile einige die von ihren aussies in vielen Bereichen echt gefrustet sind. Entweder weil es dem Hund öfter mal den Schalter raushaut, gerne auf hundeplätzen und im Sport, viele erwachsen einfach unverträglich mit allem oder teilweise fremden (Menschen, Artgenossen, Lebewesen) sind, dazu dann noch die Härte und die Sensibilität und dann noch ihr drang vorwärts zu gehen und zu denken.

    Mir ist vor gut einer Woche z.b. mit meinem fast 11 Jahre alten aussie ein total blöder Fehler passiert. Und ich passe seit Jahren auf, manage, regele und kontrolliere ihn. Ende vom Lied, 12 jährigen Bub hatte Kratzer am Arm und Jacke war kaputt. Und das obwohl Teenager und aussie sich seit fast 10 Jahren kennen und ich die beiden nur 10 min aus den Augen gelassen habe. Und das obwohl dieser aussie Kinder kennt und vor allem dieses Kind kennt.
    Es ist Gott sei dank nicht viel passiert. Teenager hat es mit fassung getragen und ich bin wieder völlig auf dem Boden der Tatsachen angekommen und kontrolliere wieder jede Regung des Oldtimers. Genetik lässt sich nicht verscheissern.
    Der Hund ist nicht gefährlich, aber er braucht als aussie eben immer Führung, auch wenn man denkt im Alter kann man die Zügel mal locker lassen. Wie ich lernte, ein absoluter Fehler und Irrtum. Ich war stinkesauer, auf mich und ja, auch auf den Hund.

    Danach war übrigens zwischen Teenager und Hund alles wieder gut. Solange ich dabei bin und den Hund kontrolliere, gibt es da nach wie vor nichts. Dazu muss man beim aussie halt immer bereit sein. Einfach anstrengend.

    Lg

    Wir haben auch einen Hund der nicht gassi geht. Die Hündin hat 7000 Quadratmeter Grundstück zur Verfügung und sie will partout nicht gassi gehen. Es gefällt ihr nicht, sie ist unsicher und zuhause ist sie frech und lustig. Also geht sie nicht mehr mit gassi.
    Die anderen vier Hunde gehen selbstverständlich gassi.

    Ich erlaube mir da keine Urteile über andere Leute. So viel Zeit habe ich gar nicht.

    Lg

    Mir hat der kleine Tierladen im Nachbarort ein gebackenes trofu namens wildcraft verkauft. (Meine letzte josera Lieferung, wurde nicht geliefert). Kennt das jemand?

    Ich füttere das jetzt schon seit 2 Wochen und es wird gut gefressen und vertragen. Ist getreidefrei. Wir haben das mit Hirsch hier. Gibt es wohl auch mit Fisch.

    Falls noch jemand ein gebackenes trofu sucht.

    Lg

    Ich denke der Unterschied ist beim Hund, dass Züchter Käufer auch ablehnen, obwohl diese das nötige Geld haben und bezahlen würden. Wenn der Züchter bei dem Käufer das Gefühl hat, dass das nicht passt, bzw. er einfach keinen Hund dahin verkaufen möchte.

    Im Supermarkt hat noch nie ein Filialleiter zu mir gesagt: "Diesen Apfel verkaufe ich Ihnen nicht, denn ich habe das Gefühl, sie lassen den zuhause verschimmeln!" :headbash: :hust:

    Auch ein Autoverkäufer wird nicht sagen: " Dieses Auto verkaufe ich Ihnen nicht, da sie mir erzählt haben, dass sie keine Garage haben!"

    Es gibt aber viele Züchter von Hunden die sagen: "Tut mir leid, ich muss ihnen absagen, ihre Lebensumstände finde ich für einen meiner Welpen nicht passend."

    Ich kenne keinen Züchter, der mit der Frage nach dem Kaufpreis, bei ehrlichem Interesse ein Problem hatte. Warum auch? Ich muss doch wissen was ich bezahlen muss.

    Übrigens finde ich nicht, dass der Kaufpreis für meine rassen so gestiegen ist in den letzten 10 Jahren.

    Lg