Beiträge von Gammur

    Nevis Züchterin züchtet Border Collies und Collies. Reebas Züchterin hat Aussies und kelpies gezüchtet. Fand und finde ich beides völlig ok.
    Ich habe kein Problem damit, wenn 2 oder 3 Rassen gezüchtet werden, wenn das ganze ordentlich geschieht.

    Ich halte selber ja auch 3 verschiedene rassen. Warum auch nicht?

    Lg

    Und ich kann einfach nicht so stehen lassen, was du schreibst...
    Warst du jemals auf einem Working Test in der Retriever-Szene dabei? Nur weil die Hunde bei euch auf dem Platz nicht arbeiten, heißt das nicht, dass sie es nicht können, wenn sie ihrer ursprünglichen Verwendung (oder einer entsprechenden Ersatzbeschäftigung) zugeführt werden.

    Wenn man sieht, wie die Hunde "in natura" arbeiten, dürfte ziemlich klar sein, dass für den durchschnittlichen Labbi UO einfach stinke langweilig ist. Wenn dann noch in dem ein oder anderen Fall Defizite (absichtlich so allgemein gehalten) beim HF dazukommen, dann wird es halt nix mit IPO und dem Labrador.

    Klar war ich dort. Habe vor 20 Jahren mit meiner aus Großbritannien stammenden Golden Hündin selber teilgenommen. Meine Golden Hündin war übrigens 53 cm hoch und wog 22 kg. Dagegen sind die aus standardzucht die bei uns auf dem Platz rumlaufen riesig und schwer. Übrigens haben wir auch zwei goldies aus jagdlicher Zucht auf dem Platz und die sind nur geil. UO zum dahin schmelzen, top motiviert.

    Jetzt hier die Standard/showzucht von Labrador und Golden hinzustellen, als wären die kaum auszulasten, oder zufrieden zu stellen, schießt gewaltig übers gut gemeinte Ziel hinaus.

    Lg

    Ja, das sind genau die Labbis, die als reine Begleithunde angeschafft wurden. Irgendwann mit Eintritt der Pubertät hat man dann gemerkt, dass das sparsame Programm doch nicht genug ist. Weil der Hund daheim das Sofa auseinander nimmt, wenn er alleine ist. Etc. pp. Und nun geht man halt alibimäßig einmal die Woche auf den Hundeplatz damit wenigstens etwas mit dem Hund gearbeitet wird...
    Die allermeisten Labbis, die jagdlich geführt werden, sind übrigens Standardzuchten...

    Natürlich ist ein Labrador was Anderes als ein Working Kelpie oder Border Collie. Das wird keiner bestreiten.

    Trotzdem bin ich dagegen, dass laufend Labbis empfohlen werden, wenn es eigentlich ein einfacher Begleithund tun würde... Genau so kommen die Labbis nämlich zu ihrem schlechten Ruf.

    Ich kenne Labbis zu genüge. Solche und solche. Die, die rassegerecht und sinnvoll beschäftigt werden und die, die halt als "Familienhunde" nebenher laufen. Und genau letztere sind die, die in alles und jeden rein donnern, nicht abrufbar sind, in den unangemessensten Momenten "spielen" wollen (auch wenn der andere Hund längst genervt von dannen ziehen will), etc.

    Aber hier soll ja was getan werden, mit dem Hund (Dummy, Agility, oder so). Also alles gut.

    Ich kann es einfach nicht so stehen lassen, der Werdegang bei den Labis und Golden bei uns auf dem Platz ist meist ein völlig anderer. Die Leute kommen mit ihren Welpen in die welpengruppe, erkennen dann wie viel Spaß es macht mit dem Hund zu arbeiten und bleiben.

    Dann passiert fast immer folgendes, in der junghundegruppe passt alles noch, die Leute sind happy, die Hunde halten gut mit. Geht es dann weiter in die richtige Unterordnung, die Hunde sind dann älter, wird es immer schwerer die labis und Golden zu schöner Arbeit zu motivieren. Meist ist dann da Schluss. Ein paar Besitzer haben dann trotzdem Blut geleckt und wollen hundesport aktiv betreiben und der zweithund wird dann etwas arbeitseifriges und der Retriever darf familienhund bleiben.

    Ich habe auch mal dummy bei uns angefangen und selbst dabei, sorry das so zusagen, waren viel labis und goldis eher mit ganz simplen Aufgaben zufrieden und weiter aufbauen, so wie meine Golden Hündin früher gearbeitet hat, war nicht drin. Außer mit ein paar border Collies und zwei aussies.

    Übrigens kommen die Leute mit älteren Golden oder labis aus zwei Gründen zu uns, der Hund zieht an der Leine und/oder der Hund spielt zu wild und man will ihn irgendwie bremsen. Zerstörungswut, impulskontrolle und Jagd wie sau, sind bei uns im hundesportverein keine gängigen Retriever Probleme.

    Und ich weiß das so genau, weil ich die welpengruppe, junghundegruppe und die erste UO Gruppe trainiere.

    Sorry, totales OT. Aber ich kann es so echt nicht stehen lassen.

    Lg

    Naja, kommt drauf an. Nur weil Labbis und Goldies nicht gleich die Wände hoch gehen wenn sie nicht arbeiten dürfen, heißt das nicht, dass sie damit zufrieden sind.
    Ich habe hier einen Labrador aus einer Standardzucht sitzen und der ist definitiv nicht zufrieden ohne Arbeit.

    Sorry, aber ich kenne duzende Golden und Labrador Retriever aus dem Hundeverein. Meist aus Standard Zucht. Sicher an die 100 Stück. Die allermeisten davon, sind völlig glücklich und gelassen als bewegungsfreudige familienhunde. Die machen einmal die Woche bei uns UO mit und sind ansonsten freudige kinderkumpel und familienbegleiter. Die jetzt als arbeitshunde mit gehobenen Ansprüchen zu verkaufen, ist absolut übertrieben und damit tut man ihnen echt unrecht. Ja, ein Retriever aus jagdlichen Linien ist ein richtiger, ernstzunehmendener arbeiter, aber die aus der Standard Zucht, sind doch mit gassi, kleinen Wanderungen, ein bisschen dummy und vor allem dabei sein, sehr zufrieden und ausgelastet.

    Und ja, ich hatte selber einen Golden Retriever aus jagdlicher Zucht. Und selbst die, war im Vergleich zu meinen jetzigen, vollblutarbeitshunden, echt super auszulasten und zufrieden zu stellen. Meine ganzen sportlichen Aktivitäten (THS, Dummy, Fährten) waren ihr im Gegenteil immer Zuviel und ich habe mich deshalb dann für andere Rassen entschieden.

    Will das einfach so nicht stehen lassen. Ich finde ein Labrador oder Golden Retriever würde hier super passen.

    Lg

    Kein Problem. Bei diesen jetzt von dir geschriebenen Suchkriterien kann man rassen empfehlen. Vorher war das eigentlich nicht möglich. Deine Tante soll bitte von vollblutjagthunden die Finger lassen, damit wird der Hund und sie selber nicht glücklich.

    Also Pointer, kleiner Münsterländer usw. Das passt nicht. Und auch keine waimeraner oder deutsch kurzhaar.

    Der viszla könnte als Jagdhund noch ganz gut passen, aber eben auch nur weil er recht führerweich und Personen bezogen ist.

    Vielleicht auch ein Pudel? Die könnten auch passen.

    Lg

    Bei meinen Hunden helfen Kohlenhydrate, wenn sie zu dünn sind. Also Getreide, Nudeln, Kartoffeln, Reis. Von Zuviel fett bekommen sie hier ganz weichen kot. Darum muss beim dauerhaften Futter immer Getreide drin sein, sonst klappern hier drei von vier Hunden in null Komma nix ab.

    Lg

    Dann denke und empfehle ich jetzt mal einen kurzhaar Collie und einen viszla. Beim viszla muss evtl etwas am bzw. mit dem jagdtrieb gearbeitet werden, aber viszlas sind als recht weich und leichtführig bekannt. Vielen Jägern zu weich.
    Und dann noch den Dalmatiner. Wären jetzt rassen die passen könnten.

    Lg