Beiträge von Gammur
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Ich habe erst vor drei oder vier Monaten mit einem hundesachverständigen aus Bayern gesprochen und eben auch nach diesem " bei berechtigtem Interesse" gefragt. Antwort war: "Das berechtigte Interesse gibt es nicht! Ist eine Umschreibung für nie!"
Fanden wir beide gleichermaßen dämlich, ist aber nunmal Gesetz.Lg
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Hier leben fünf sehr unterschiedliche Hunde und mehrere Menschen zusammen.
Hier lebt Rambo Hudson, der auch mit 11 Jahren, immer noch gerne die Menschen testet, immer noch gerne mit Zahn und Körpereinsatz seine Bedürfnisse zeitnah befriedigen will und dabei, ähm, nichts für animositäten übrig hat.
Dann june, Chefin unter den Hunden. Sie ist der ruhende pol. Sie setzt sich mit Selbstbewusstsein und wenn es sein muss, einer beherzten kurzen Maßregelung durch.
Reeba, ist junes rechte hand. Sie ist oft schlechter Laune und verlangt ein geordnetes und höffliches verhalten. Die Erziehung dazu, überläst sie june. Sie erklärt nur, wenn es ihr nicht passt.
Nevis, ist das Baby. Und so behandeln ihn alle. Er darf fast alles, bei den althunden. Und er verhält sich auch wie das Baby. Er ist ein sehr sensibles Hündchen. Seine Kritikfähigkeit ist im Minus Bereich anzusiedeln. Eine Maßregelung von einem anderen Hund und er fällt in "Ohnmacht". Ein lautes Wort von mir und er ist total verunsichert.
Shee shee, ist die Prinzessin. Regeln sind ihr ein Fremdwort und sie ist der ultimative Freigeist. Unter den Hunden hat sie ihren Platz, aber da sie es mit irgendwelchen regeln so gar nicht hat, pocht sie nur auf ihre individualdistanz und ist sonst ein ziemlicher Sonnenschein.
Über diesen Haufen, von mir der einfachheitshalber "Rudel" genannt, probiere ich, mehr oder weniger erfolgreich, die Oberhand und die Kontrolle zu haben, zu behalten und immer wieder zu bestätigen.
Ganz vieles ist positiv, wird positiv aufgebaut und positiv bestärkt (ja nach Hund). Aber es gibt hier Konsequenzen für Regelverletzungen und andere Dinge, die ich nicht möchte. Ich bediene mich da am liebsten meiner Stimme und die reichte auch bis jetzt immer. Verliere ich mal die Nerven? Wird seltener, aber klar, kommt vor. Können die Hunde damit umgehen? Ja, klar. Sie selber reagieren auch mal über.Ich leite die Truppe, sage was erwünscht ist und was nicht. Konsequenzen gibt es prompt, Lob auch.
Es ist nicht immer alles lustig und toll. Rudelführer und Rudel benutze ich nur der Einfachheit nach. Trotzdem gibt es hier keine Demokratie. Die Hunde entscheiden gar nichts. Ich entscheide, ohne Abstimmung vorher. Ich verwalte Ressourcen, ich entziehe Freiheiten, ich regele unser Zusammenleben. Ich lobe, ich maßregele, ich bestimme. Untereinander dürfen die Hunde auch selber gewisse Dinge klären,Aber nur im eigenen Rudel und mit ganz engen Freunden. Mit fremdhunden nicht.Ich bin kein Hund und kann darum kein rudelführer sein. Allerdings führe ich meine hundegruppe. Anders geht das nicht.
Ich benutze die begrifflichkeiten Rudel und rudelführer trotzdem manchmal. Wobei rudelführer selten. Den Begriff Rudel, ersetze ich vermehrt durch meine "Gruppe, oder Hundegruppe". Ich meine damit meinen sauhaufen an Hunden.
Lg
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Ich bin ja absoluter Welpen Käufer vom guten seriösen Züchter. Mit der Ausnahme von shee shee.
Sie kommt aus Rumänien. Dort mit 6 Wochen und ihrer Schwester ausgesetzt und von einer bekannten, die dort tierschutzarbeit macht, aufgenommen und aufgezogen worden. Mit 6 Monaten kam sie kurz vor dem Winter zu uns. Und sie ist nur toll. Sie hat ein paar Macken, die dazu führten, dass sie jetzt bei meiner Vermieterin lebt und regiert. Sie ist total nett zu allem und jedem. Ist einfach unsere Prinzessin und darf praktisch alles.Ihre Macken sind, sie geht nicht gassi, macht keinen hundesport mit (was ich geplant hatte mit ihr) und sie fährt nicht gut mit dem Auto mit. (Speichelt wie verrückt und ist gestresst). Zudem ist sie absolut erziehungsresistent und hat ein mega Ego für einen so kleinen Hund. Stubenreinheit findet sie nach 5 Jahren immer noch nicht so wichtig und vor allem im Winter, ähm geht öfter was daneben.
Aber wir lieben sie alle. Haben akzeptiert, dass sie nur hier auf dem Grundstück und Haus sein möchte und das passt für alle. Meine Vermieterin liebt sie wie verrückt und dieser kleine rumänische Hund, lässt uns oft lachen und erfreut uns mit ihrer quitschigen stimme.
Da meine Ansprüche an einen Hund zu starr, unflexibel und hoch sind, leben ansonsten nur züchterhunde bei uns. Zudem hatten wir bei der letzten hundesuche echt Pech mit vielen Tierschützern.
Lg
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Ich fände einen großen Schweizer sennenhund total passend. Der dürfte alles vereinen was ihr euch vorstellt.
Er ist groß, wachsam, trotzdem gut händelbar, als Hofhund gezüchtet worden, kurzes Fell, sportlich genug um euch bei Spaziergängen, Wanderungen zu begleiten.
Schaut euch den mal an, könnte sehr gut passen.
Lg
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Mit 10 Monaten müssen meine Hunde nur eines können, meinen/unseren Alltag. Hier und nein an Kommandos und einen Hauch an leinenführigkeit.
Je nach Hund, können sie dann schon mehr. Aber ich finde die alltagsdinge wie stubenrein sein, alleine bleiben können, im Auto mitfahren können, zu warten, zu kommen wenn man ruft, auf nein zu reagieren, gassi zu gehen (auch mal in spannender Umgebung), an der Leine zu laufen, einfach mal nichts tun, zu schmusen, eine Bindung aufbauen, den Platz in der Gruppe finden und erwachsen zu werden ist für einen jungen Hund von 10 Monaten genug.lg
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Ich kenne auch 3 Eurasier und aus all dem was du geschrieben hast @YvonneKuchen glaube ich nicht, dass der Typ Hund für euch passt. Ich kenne diese Hunde als eigenbrötlerisch, schlecht motivierbar und na ja, eigenständig. Die drei die ich kenne jagen übrigens ziemlich und sind recht ernste Hunde.
Ich fände einen Golden Retriever oder einen collie viel passender für euch bzw. für das was ihr sucht.
Ich will den Eurasier nicht schlecht machen, aber wenn jemand einen lustigen, verspielten, gut zu motivierenden, freundlichen, offenen Hund sucht, dann fällt mir der Eurasier wirklich nicht als Rasse ein.
Lg
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Da muss ein Tierarzt aus dem DOK drauf schauen, nicht irgendein haustierarzt. Gerade aussies können eine Vielzahl an erblichen augenerkrankungen haben.
Wenn deine Züchterin seit 20 Jahren aussies züchtet, dann ist sie ja eine der ersten mit die aussies in Deutschland gezüchtet haben. Ich denke, dass sie dann auch weiß was zu tun ist. Du musst ihr Vertrauen und ich finde es gut, dass sie dir nicht einfach den Welpen mit gibt ohne zu wissen was Sache ist.
Lg
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Hier noch eine Stimme für Hurrta und back on Track. Ich habe für Hudson einen alten Hurrta und der ist klasse. Für ree habe ich auch den extrem warmer und gleich etwas größer gekauft, so passt er june und Nevis auch. Ansonsten sind günstiger und auch ganz ok zum drüber werfen die Eisbären Mäntel.
Der extrem warmer ist wirklich super. Vor allem wegen dem halsteil.
Dafür ist er nicht ganz wasserdicht.Lg
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Das mit dem porridge ist ja mal ein guter Tipp. Das werde ich probieren. Danke. Kohlehydratbombe ist hier genau richtig.
Lg