Beiträge von Gammur

    Selbstverständlich lässt sich bei Welpen so ab 6-7 Wochen etwas über ihr Wesen/ihren Charakter aussagen. Das ist z.b. für mehrhundehalter wichtig.

    Ich brauchte beim letzten Welpen der hier einzog einen eher weichen Rüden. Nicht unsicher, oder ängstlich, aber eher unterwürfig, vorsichtig und einfach nett. Farbe ist mir wirklich egal, lieb ist mir wenig weiß im Gesicht, aber wenn der Welpe passt, nehme ich auch den, mit dem weißen Balken im Gesicht.

    Warum ich den weichen, freundlichen, unterwürfigen Rüden wollte? Weil ich im gleichen Haushalt noch einen 10 Jahre älteren intakten Rüden halte, der souverän, stark, und nicht unterwürfig ist. Und ich wollte dem auf seine alten Tage, keinen Rivalen vor die Nase setzen. Und da ich immer versuche, dass meine Hunde intakt bleiben, wollte ich einfach keinen Ärger in der Gruppe. Somit zog die weichflöte ein und es passt so toll. Die weichflöte ist keine Rakete, wie die Geschwister im hundesport, aber er ist der perfekte hund für mich und vor allem die hundegruppe.

    Die Züchterin wählte ihn für mich aus, aus den Rüden.

    Lg

    Willst du denn unbedingt IGP machen? Ehrlich, die meisten Gebrauchshunde, die es dir im Sport nicht so schwer machen, sind im Alltag eher was für einsame gassistrecken in der Einöde und sind mit managment und Daumen drauf zuhause halbwegs nett. Das sind keine Hunde fürs gemeinsame entspannte flanieren in der Fußgängerzone, oder fürs chillen im Biergarten. Wenn die Hunde sich im Sport/Dienst leicht tun, dann muss man den Alltag auf sie anpassen und entsprechend managen und führen.

    Das muss dir einfach klar sein.

    Die Kehrseite der Medaille ist halt, dass man sich mit einem Exoten oder weniger veranlagten Hund, oft schwerer tut, im Sport und dann ist evtl. der Aufwand zu hoch und man gibt gefrustet auf, oder der Helfer lehnt es ab, mit einem solchen Hund zu trainieren.

    Ich denke, du solltest dich fragen, was du wirklich möchtest. Beides geht halt in diesem Sport/Dienst- Bereich nicht wirklich. Das ist ein sehr aufwändiger Sport und gerade mit einem nicht so gut veranlagten Hund, müsste man noch mehr Zeit reinbuttern, damit überhaupt irgendwas tragbares bei raus kommt.

    Möchte ich vor allem einen alltagsbegleiter, mit dem ich 2 mal die Woche auf dem hundeplatz trainiere, ist IGP die falsche Sportart und eine( LZ ) gebrauchshunderasse die verkehrte Wahl.

    Überleg nochmal genau, was deine Prioritäten sind und einen motiviert arbeitenden Hund im UO gibt es auch jenseits der gebrauchshundeecke.

    Lg

    Ich habe auf züchterbesuche die Hunde immer mitgenommen und im Auto gelassen. Auf den Gedanken meine Hunde beim Züchter mit ins Haus, zu gänzlich fremden Hunden, in deren Revier, bin ich noch nie gekommen.

    Bei den hier zur Auswahl stehenden rassen, würde ich nicht mal auf den Gedanken kommen, meinen ersthund mitzubringen in das Revier der zuchthunde.

    Also Hund mitnehmen und dann ein paar Stunden im Auto lassen, während des Besuchs.

    Lg

    Mein Wheaten Terrier hat seine Rassebeschreibung nicht wirklich gelesen. Der ist sehr griffig, bedingt verträglich, hat starken Jagdtrieb usw. Also eher der "Klischee Terrier".

    Trotzdem harmoniert das hier mit einem völlig anderem Typ Hund enorm gut und ich denke sogar gerade weil sie so extrem unterschiedlich sind.

    Bei Bulldoggen und Terriern hätte ich auch keine Probleme, das geht.

    Was auf Dauer nicht funktioniert mit Terriern, sind Border Collie und Co. Das knallt irgendwann.

    Bei uns hat westi rüde intakt und aussie rüde intakt hervorragend funktioniert. Und jetzt funktioniert hier 2 aussies, ein kelpie, ein border, ein cavalier King Charles Mix und ein viszla hervorragend. Knallen muss auf Dauer gar nichts und knallen kann alles.

    Der Terrier und der Aussie lebten über 6 Jahre zusammen. Da hat es nie geknallt.

    Lg

    Beim tervuren ist es tatsächlich nicht einfach. Airedale sollte deutlich leichter sein, was passendes zu finden. Irgendwie, irgendwo habe ich mal was von einem ganz guten tervuren Züchter in der Schweiz gehört. Ich glaube vor Jahren mal bei einem Obi Turnier. Kann mich nur noch dunkel dran erinnern, weil da eine Starterin zwei absolut coole tervuren hatte. Und ich glaube die erwähnte das der Züchter aus der Schweiz war. Weiß nicht, ob das jetzt ein hilfreicher Tipp war, aber die beiden Hunde waren Mega motiviert, dabei aber sehr stabil vom nervenkostüm, darum hatte ich auch gefragt wo die her sind.

    Die Schweizer züchten öfter recht gute arbeits und leistungshunde.

    Lg

    Ausschließlich solche, die im Verband züchten.

    Bei den zwei Beispielen, die ich nannte, war es einmal ein RR und ein Mittelschnauzer. Ich selbst informiere mich aktuell bei Tervueren und Airedale-Züchtern.

    Danke. Tervueren sind ja mittlerweile eher Showzuchten. Beim Airedale Terrier würde ich mich mal nach Züchtern umschauen, die aktiv auf hundeplätzen mit ihren Hunden zu finden sind. Da wird man sicher einen passenden Züchter finden.

    Lg