Beiträge von rinski

    Energiegeladen: braucht verdammt viel Bewegung, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Schlittenhund

    Und mutiert zur Nervensäge wenn es sonst nichts zu tun gibt. :smiling_face_with_halo:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Dieses Prachtstück von Alaskan Husky quasselt außerdem gern, tut was sie für richtig hält (gut für dich, wenn du die selben Ziele hast, ansonsten hast du halt Pech), wird schnell wütend, unterordnen kann sie nicht, sie kooperiert, wenn du das selbe willst wie sie.

    Totaler Fachidiot, ziehen kann sie, sonst nicht viel. Das tut sie aber auch wirklich gern und wenn es das ist, was du von ihr willst, dann hat sie einen großen Will to Please. Sonst halt nicht.

    Mit Hunden nur bedingt kompatibel, da sie sehr, also sehr rüpelhaft im Umgang ist und keine Meinung neben ihrer Meinung akzeptiert.


    Kommandos ausführen ist ein Konzept, daß sie nicht wirklich sinnvoll findet. Kommandos verstehen fällt ihr eher schwer. Außer es handelt sich um Kommandos im Zug, die machen für sie Sinn und werden umgesetzt.


    Wenn ihre Bedürfnisse erfüllt werden macht sie echt Spaß, ist lustig, eigensinnig, für jeden Scheiß zu haben.

    Kann sie zu wenig Dampf ablassen wird sie unaustehlich, plärrt dir die Ohren voll und tut alles, um ihr gesamtes Umfeld bestmöglich zu terrorisieren.

    Ich aktualisiere mal. :rolling_on_the_floor_laughing:


    Also, nachdem es im Januar 2024 und Januar 2025 jeweils einen Stichtag gab, ab dem jedem Hundehalter, dessen Hunde-DNA nicht registriert wurde mit einer martialischen Strafe bedroht wurde sind rund 10.000 von 40.000 gemeldeten Hunden in der Datenbank registriert

    Ich vermute da sind viele neu angemeldete Hunde drunter und, wie meine Freundin sagt, alle Deutschen, die mit Hund hier leben. Die meisten Südtiroler bleiben beim stummen Protest und machen den DNA Test einfach nicht.

    Der Stichtag wurde beide mal verschoben und es ist inzwischen auch ziemlich klar, daß der Kot von niemandem aufgesammelt wird. Nicht von der Polizei, nicht vom Förster. Und selbst wenn jemals ein Stück Kot analysiert wird und sich tatsächlich registrierte DNA finden lässt, so ist das bei weitem nicht rechtssicher. Mein Hund hätte über einen existierenden Haufen pinkeln können, und siehe da, DNA von meinem Hund im Fremdkot!

    Das Land traut sich halt auch nicht 30.000 Leuten einen Strafbescheid zu schicken, wir warten also entspannt auf den nächsten Stichtag, der im Januar 2026 ist.

    Dann kam Südtirol auf die Idee einer Hundesteuer, die auch Touristen-Hunde mit beinhalten sollte. Also quasi eine Kurtaxe für Hunde. Ob Südtirol eine Steuer einführen darf, die es im restlichen Italien nicht gibt bezweifel ich ja, aber soweit kam es gar nicht.

    Der Hotelverband ist Amok gelaufen wegen der Abgabe für Touristen-Hunde und das, also der Amoklauf der Hoteliers, hat diese Idee verhindert.


    Morgen soll jetzt eine Abstimmung stattfinden, ob denn jetzt die DNA-Registrierung bleiben soll, und ob man den Stichtag nochmal verschiebt. Wie gesagt, wir sind hier alle sehr entspannt und ich für meinen Teil amüsiere mich köstlich bei dem Schauspiel.


    Merke: nur weil etwas Gesetz ist gilt es noch lange nicht in Italien. Die Menschen müssen auch einsehen, daß es einen Sinn macht und überwiegend nach dem Gesetz handeln, ansonsten ist's das Papier nicht wert, auf dem es festgehalten wird.

    Keine Ahnung wie viele feste Mitarbeiter die hat. Aber schon allein die Anzahl der Hunde sagt doch, dass es in Tierquälerei enden muss

    Ich habe in zwei spanischen Tierheimen mitgearbeitet.

    Beide hatten so 70-100 Hunde.

    Das gute hatte außerdem noch rund 50 Katzen, dann Waschbären, Kaninchen, Frettchen, mal ein Pony, später Schweine und Affen, Papageien, mal einen Löwen, etc.

    Das doofe hatte noch drei Pferde und dazu eine Kolonie Freigänger Katzen die gefüttert wurden.


    In dem guten waren wir vor Ort 4-7 Menschen, jeweils mit zwei freien Tagen, am Wochenende noch viele Freiwillige und einige an Orga im Hintergrund. Das TH hat nicht perfekt alle Hygiene-Standards erfullt, die Anlage war aber in einem guten Zustand, wurde gepflegt und repariert und ausgebaut wo nötig. Die Tiere waren gut versorgt und zum größten Teil entspannt. Wir hatten nicht für jeden 2 Stunden am Tag Zeit, aber immer genug, um Hunden beim Heilen zu helfen. Meine Cati kam aus dem TH. Wenn ich nach längerer Zeit mal wieder dort hingefahren bin hat sie schon Kilometer vorher angefangen vor Freude zu hüpfen. Wenn es nach ihr gegangen wäre hätten wir für immer da gelebt.

    In dem doofen war ich vor Ort allein, im Hintergrund eine Person, die noch ein zweites, deutlich größeres "TH" hatte. Es war übel. Die ganze Anlage war verwahrlost, die Hunde voller Parasiten, in schlechtem Zustand, es gab regelmäßig Beißereien und grundsätzlich waren die Tiere in einem Stress-Level, das unerträglich zu sehen war. Die Medikamente waren so eklig... Der einzige Hund, der nicht völlig fertig war, war eine Listenhund Dame, die hinter doppeltem Zaun in Isolation gehalten wurde. Der Zwinger wurde seit Jahren nicht betreten, das Futter und Wasser wurde durch den Zaun gegeben, sauber gemacht wurde nicht. Die Besitzerin hat den Hund vor dem Einschläfern "gerettet". Tatsache war, daß es diesem Hund "besser" ging als allen anderen vor Ort.

    Im guten TH haben wir oft Gruppen zusammen laufen lassen, das wäre in dem doofen TH nicht möglich gewesen, weil die Hunde so unter Strom standen.


    Was ich sagen will. Mit ein paar Angestellten ist es durchaus möglich 60 Hunde zu versorgen. Es wäre aber wirklich sinnvoll, wenn bei der Größenordnung stärker drauf geschaut wird, wie die Zustände sind.

    Die Dame vom doofen TH, eine Deutsche übrigens, hat von sich selbst geglaubt, daß sie ein gutes Werk tut.

    Den Tag, an dem ich gegangen bin war die Polizei wegen einer Anzeige vor Ort. Ich habe von dem TH nichts mehr gehört und hoffe, es wurde geschlossen.

    Beim Iditarod z.B..

    🤣

    Ja, 50.000 Dollar Preisgeld klingt nett...

    Aber um überhaupt so weit zu kommen, dass man da dran teilnehmen kann, ohne unterwegs tödlich zu verunglückten, kostet minimal mehr.

    Hier ist eine grobe Auflistung von den Kosten für einen Kennel, der seit Jahrzehnten etabliert ist.

    50.000$ decken vermutlich nicht die Futterkosten.

    Ich glaube auch nicht, daß es in diesem Thread um total elitäre Veranstaltungen wie das Iditarod geht, sondern eher um die Wald-und-Wiesen-Wettbewerbe, an denen jedes Jahr unendlich viele Tiere teilnehmen.


    Kritisch betrachten kann und sollte man beides, aber ich glaube die Kritikpunkte unterscheiden sich ziemlich.

    Und auch arbeitsprüfungen könnte man ja so gestalten, dass es lediglich darum geht, ob der Hund die geforderte Leistung erbringt oder nicht.

    Bitte jetzt nicht auf Details festnageln, die kenne ich nicht.

    Huskies müssen als "Arbeitsprüfung" an Rennen teilnehmen. Das ist immer wieder das Argument, warum nordische Hunde eine extra Wertung bekommen.

    Jetzt mal abgesehen davon, daß die Sprint-Distanzen auf deutschen/europäischen Rennen wenig mit dem Verwendungszweck von Huskies oder Malamuten zu tun haben, es ist teils echt erbärmlich, was reinrassige Teams abliefern.

    Ja, sie kommen ins Ziel, sie erfüllen also die Arbeitsprüfung. Aber wenn ich einen funktionalen Husky suche, dann würde ich von denen keinen Welpen nehmen.

    Ohne Wettkampf und Platzierung wäre es da schon schwierig die Spreu vom Weizen zu trennen.

    Ich lasse SHp genau drei mal Impfen bei jedem Hund.

    Als Welpe, dann nochmal nach der 16. Woche, wenn sicher alle materialen Antikörper weg sind und dann als Booster wenn der Hund beginnt alt zu werden. Fertig.

    Solange meine Hunde keine starken Nebenwirkungen auf Impfungen zeigen, werden sie nach StiKo Schema geimpft um eine mögliche Ansteckung bei anderen Hunden unwahrscheinlicher zu machen.

    Parvovirose ist grausam, Welpen kreppieren daran elendig und ich möchte nicht, daß ein Welpe so verreckt, weil mein Hund ihm die Viren übertragen hat.