Beiträge von rinski

    und durch die Art der Moderation wird es ja nun auch geprägt

    Da sagst du was!

    Tatsächlich finde ich, daß die Moderation meistens gut ist (ehrliches Lob). Umso mehr ärgert es mich, wenn einzelne Mods sich nicht an die Netiquette halten.

    Und ja, ich erlebe es gerade in einem anderen Forum, wo wesentlich stärker auf höfliche Umgangsformen geachtet wird, wie die Art der Moderation den Ton verschärfen kann (passiert hier in einigen Themen), oder eben die Wogen glätten kann.

    Ich finde es schade, weil ich hier einige nette Menschen kennengelernt habe und ungern auf den Austausch verzichten würde. Andererseits herrscht hier aber teilweise ein Ton, für den unsere SchülerInnen Disziplinarmaßnahmen bekommen würden. Und wenn das von Mod-Seite aus praktiziert wird, dann ist das einfach ziemlich unerträglich.

    remmidemmi als ich dachte, die TÄ hatten Goofy wieder hinbekommen und ich sehe sie erstmal nicht mehr habe ich einen großen Obstkorb zusammenstellen lassen und in der Praxis vorbei gebracht.

    Der sah so lecker aus, ich hätte ihn am liebsten selbst behalten.

    Das mag jetzt an mir liegen, aber ich freue mich in Cafeteria, bei Konferenzen, bei jeder Art von Catering, wenn es Obst statt Süßigkeiten gibt.

    Wenn man wollte, würde man einen gangbaren technischen Weg finden.

    Ich denke es würde schon reichen, wenn sich alle Mods an die Netiquette halten würden.

    Ich hätte dann nicht mehr das Bedürfnis die Beiträge zT zu blockieren.


    Dazu auch eine Frage,

    Gibt's eigentlich Rückmeldungen, wenn ich einen Beitrag melde und die Meldung bearbeitet wird? Mich würde halt schon interessieren, ob etwas -egal was- unternommen wird, oder ob die Dinge, die ich melde im Forum akzeptiert sind.

    In erster Linie hinterfrage ich das gerade einfach. Wie gut und sinnvoll es für Hunde ist, das sie an Wettbewerben teilnehmen müssen, das sie zum Teil für "immer größer, weiter, schneller, schöner, triebiger" gezüchtet werden.

    Und wenn man doch eh nicht für den Sieg an Turnieren teilnimmt, zumindest haben das hier ja einige geschrieben, wo ist dann das Problem, ein Ranking einfach sein zu lassen?

    Ich laufe mit meinem Hund. Also Canicross.

    Dafür gibt es entweder die Rennen innerhalb von einem Verband, mit Rennregeln und Wertung, oder Fun-Veranstaltungen.

    Ich sehe bei den Verbands-Rennen viele Probleme, bei Fun Veranstaltungen allerdings noch viel mehr, wie Xsara auch schon geschrieben hat.

    Ich habe nicht viel Lust mit unzureichend trainierten und schlecht geführten Hunden im Massenstart zu stehen und zu riskieren, daß mein Hund da schlechte Erfahrungen macht. Dafür habe ich zu viel Arbeit in das Training vom Hund gesteckt.

    Mir ist die Wertung zwar relativ egal, aber ein unsauber geführter Hund kann mir meinen Hund ganz schnell versauen. Das Risiko minimiere ich ganz gern und laufe deshalb lieber mit Leuten, die einen gewissen Ehrgeiz haben und tendenziell wissen was sie tun.

    Haben Sportler im Hundesport eigentlich auch Sponsoren?

    Natürlich.

    Im Canicross sind Ausrüstungshersteller, Futterhersteller, aber auch Decathlon, ... die üblichen Verdächtigen. Ein Freund von mir wird von einer Apfel-Manufaktur gesponsort, eine andere Freundin von PetAlpin. Ich hatte eine Zeitlang einen Ausrüstungsshop als Sponsor.

    Da kommt halt nicht so richtig viel rum, meistens. Aber klar, gesponsort wird.

    Und ein Ben Robinson bekommt bessere Deals als Rinski aus dem DF. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Die Ursprungsfrage war aber ja - gibt es dazu Studien!? Welche Auswirkungen die Belastung auf Hunde hat. Gerade unter dem Aspekt in welchem Alter das Training beginnt? Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das Thema zu komplex dafür ist,

    Gerade zu den großen Rennen und den Hunden, die dafür gezüchtet und eingesetzt werden gibt es durchaus einiges an Forschung.

    Ob es jetzt genau dazu eine Studie gibt, keine Ahnung. Wobei die Schwierigkeit darin liegen könnte, daß die meisten Musher eben früh antrainieren, es würde eventuell die Vergleichsgruppe fehlen, die erst mit 15+ Monaten antrainiert wurde.

    Aber Hunde die mit 7-8 noch aktiv im Rennen sind, sind eher die Ausnahme!

    Das stimmt so halt einfach nicht.

    In Deutschland vielleicht schon eher, weil da sehr Sprint-lastig gefahren wird und ein 2-3 Jahre alter Hund hat mehr Speed als ein 12 jähriger. Das liegt aber nicht daran, daß die Hunde mit 6 Monaten verheizt worden sind, sondern wird jeder Hundehalter das so bestätigen können.

    Deutschland ist auch im Vergleich zu anderen Ländern sehr Hound-lastig unterwegs, was dem nationalen Charakter der Rennen geschuldet ist.


    In Alaska trainieren eigentlich alle großen Musher ihre Hunde vor 6 Monaten an und fahren die Hunde lange auch bei Rennen über Distanzen bis 1000 Meilen. 8 oder 9 Jahre alte Hunde sind da keine Ausnahme, 10 oder 11 jährige eigentlich auch noch nicht.

    Diese Hunde bringen sportliche Hochleistung in einem Alter, in dem die meisten Haushunde als alt gelten.


    Bei Tierschutzhunden oder Hunden die nur nen Impfpass haben kann man da doch eh nicht sinnvoll kontrollieren, da kann im Impfpass doch alles mögliche reingeschrieben werden.

    Das ist klar, ja. Wie bei jeder Regel kann man auch die hier umgehen.

    Es geht dabei halt um ein "grundsätzlich sehen wir die 15/18 Monate als Mindestalter an". Und auch ein Tierschutzhund ist spätestens in der zweiten Saison dann alt genug.

    Yara war bei einem Rennen 5 Tage zu jung. In den 5 Tagen ist sie jetzt nicht relevant reifer geworden, aber es wird -theoretisch- eben mit Stichtag gearbeitet. Man könnte auch sagen, daß der Geburtsmonat reicht, bei TSch-Hunden ist man da dann eventuell realistischer "richtig". Aber dann ärgern sich die Leute, deren Hund am 1. des Folgemonats alt genug wären.

    Gibt es dort denn eine vergleichbare internationale PO? In meinen Sportarten gibt es internationale POs, wie ist der ZHS da denn organisiert?

    Es gibt gleich mehrere nationale und internationale Verbände und damit einhergehende Rennregeln. Es gibt dementsprechend auch mehrere EMs und WMs, es ist die reinste Freude. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Beim IFSS und ICF (internationale Verbände) ist das Mindestalter der Hunde für alle Disziplinen 18 Monate, beim WSA (International reinrassig), VDSV(national) und VDH(im THS) gibt es Ausnahmen, bei denen 15 Monate alte Hunde starten dürfen.


    Die Rennregeln, außer VDH, können hier nachgeschaut werden:

    https://vdsv.de/downloads/


    In Spanien gibt es übrigens bei ZHS Veranstaltungen eine Obergrenze für das Alter der Hunde. Ich bin nicht ganz sicher, die lag irgendwo bei 11 Jahren, meine ich.

    Aber ich bin auch in der 'bösen' Fraktion: besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

    Ich versteh die Einstellung total und teile sie zum Teil auch.

    Das Problem ist nur, wenn ein Tierheim/eine Behörde/ein Verein einmal den Sprung von"no kill" zu "kill" gemacht hat ist es sau schwer die Grenze "richtig zu ziehen.

    Wie lange ist es dann noch Tierschutz?

    Überspitzt gesagt: Tötet man alles außer den süßen klein bleibenden Welpen?


    Deshalb finde ich es bei Hunden in öffentlicher Unterbringung oder Verantwortung noch 10 mal wichtiger, daß es harte TSchG gibt, die ein Töten nur im Einzelfall erlauben wenn es im Interesse des Tieres ist.

    Ich finde den Hinweis von *Sascha* sehr wichtig. Egal was man ethisch, moralisch und finanziell für richtig hält, diese Aktion wäre nach dem deutschen TSchG vermutlich nicht straffrei machbar gewesen.

    Einschläfern ist da aus medizinischen Gründen oder zur Gefahrenabwehr erlaubt. Die Annahme, das kollektiv alle 120 Hunde außer besagtem Welpen die Voraussetzungen erfüllen ist extrem fragwürdig.

    Und unabhängig was man davon hält, die Voraussetzungen müssen für jeden einzelnen Hund gegeben sein. Aus finanziellen Gründen darf in Deutschland (mMn zum Glück) nicht eingeschläfert werden.

    Das die Rechtslage in der Schweiz anders ist hat mich jetzt erstaunt, erklärt aber, wie das hier passieren konnte.