Beiträge von Lakasha

    :gut: :reib:

    Ich bin relativ oft mit den Hunden in Hotels und hatte noch nie Ärger, oder Schwierigkeiten.

    Die Hunde haben eine große Decke die ich ausbreite und da wird gelegen. Da schlafen sie allerdings nicht die ganze Nacht über, sondern irgendwann verdrücken sie sich zu mir aufs Bett. Da ich das weiß und auch nicht verhindern kann/will, lege ich eine große mitgebrachte Tagesdecke übers Bett und dann ist es mir Wurst.

    Beschwerden, Ärger, Nachzahlungen & Co. hatte ich noch nie und ich buche meist die gleichen Hotels, wenn ich da gute Erfahrungen gemacht habe.

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    Tut mir leid, aber so ein Hund gehört an die Leine und auch ein Maulkorb gehört drauf! Zusätzlich gehört der Hund samt Halter in gute Trainerhände... Das nicht zu melden ist mMn grob fahrlässig und ich bin echt niemand, der wegen jedem (Hunde)Pups melden würde. Ich könnt es mit meinem Gewissen ned vereinbaren, wenn noch mehr Hunde sterben müssen


    Dem kann ich mir nur anschließen :gut: Wenn der Halter nicht von selbst auf diese Idee kommt und auch konsequent einhält.

    Um zur Ursprungsfrage zurückzukommen:
    Ja, ich würde einen Zwerg im Falle eines Falles auf den Arm nehmen. Warum auch nicht?? Ich habe auch keine Hemmungen irgendwelche frechen Jungspunde von meinem Senior zu holen, oder diese zu vertreiben und ich scheue auch davor zurück einen Raufer mit dem Fuß zu blocken. Völlig egal wie unpopulär das bei vielen sein mag.

    Ich hatte 4 Beisserein, 3 davon endeten beim Tierarzt mit nähen, klammern und Antibiotika. Nicht zu vergessen das anschließende Verhalten bei ähnlichen Hundetypen.

    Mein Lucky wurde mehrmals von junge und/oder großen Hunden über den Haufen gerannt. Davon hat er sich 1x einen Wirbel rausgeschossen, 2x hat er 2-3 Tage gehumpelt und weitere 2 oder 3x mußte er vom TA eine Spritz gegen Schmerzen bekommen.

    Ist natürlich finanziell alles mein eigenes Problem, niemand hat hier je TA-Kosten erstattet. Jetzt ist aber Lucky mit seinen 14kg kein Zwerg und auch ziemlich wehrhaft, aber gegen so einen Jungspund in Goldie Größe, hat er dann doch erstmal weniger Chancen.

    Es stört mich auch nicht, wenn Lucky einen solchen Hund ganz klar die Grenzen aufzeigt. Wer damit nicht leben kann, muß halt sein Vieh anleinen, oder so erziehen, daß der Abruf funktioniert.

    Also ja, ich kann verstehen, daß jemand seinen kleinen Hund auf den Arm nimmt. So wie ich meine größeren Hunde beschütze, würde ich das auch bei einem Zwerg tun. Nur hier bietet es sich halt an, daß man so einen Mini auf den Arm nimmt. Allerdings auch hier nur im Notfall.

    Dennoch gibt es einfach Situationen wo ich lachen muß, wenn z.B. jemand seinen Zwerg auf den Arm nimmt, obwohl alle meine Hunde angeleint sind und auf der abgewandten Seite marschieren und sich für den Hund 0,000 interessieren. Oder sich derjenige auf der anderen Straßenseite befinde. Und ja, ich habe auch schon mal Akasha auf den Arm genommen, weil mir eine Dame besonders auf die Nerven ging. Sie hat mich übrigens später dann mal angesprochen, wir haben darüber geredet und herzlich gelacht.

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    Sei froh das Du keinen SoKa hast. Bei einer "Wesensprüfung" würdet ihr durchfallen.

    So einfach fällt man bei der Wesensprüfung nicht durch. Es wird schon sehr genau darauf geschaut, wie sich der Hund verhält, ob er versucht auszuweichen, oder ob er gleich schnappt.

    Grundsätzlich mag ich es nicht, wenn meine Hunde einfach so angefasst werden. Egal, ob von Nicht-Hundeleuter, oder Hundehalter. Fragen kann man immer

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    Mehr als sich rechtzeitig bemerkbar machen und in vorsichtigem Tempo vorbeifahren kannst du nicht. Eben höchstens in deiner Meinung nach "brenzligen" Situationen absteigen.
    Ansonsten ist Radfahren mit angeleintem Hund nicht verboten, wär ja noch schöner!


    Sehe ich genauso :gut:

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    ich mag lieber eigenständige/eigenbrödlerische Charaktere


    Wenn du auf so etwas stehst, kann ich dir nen Peichen, oder nen Basenji empfehlen =) Da haste das Pur, allerdings mußte einige Kompromisse eingehen :roll:

    Ich mag beim Terrier das rebellische, das kernige, das lieber geh ich Hops, bevor ich kapituliere. Einfach das dreiste und fiese :mrskull: Terrier können auch mal ordentlich was wegstecken, sind eher seltener so Sensibelchen, sondern richtige Draufgänger. Die machen auch mal ihr eigenes Ding und himmeln einen nicht ständig an (gu, Lucky scheint ne Ausnahme zu sein) Das ist meine Welt und da fühl ich mich eigentlich recht wohl.
    Ich hatte weder bei Lucky, noch bei seinem Vorgänger damit.

    Hütehunde sind da irgendwie anders (zumindest die, die ich kenne oder draußen so erlebe). Mich nervt dieser Hütewahn, dem man mit Sicherheit durch entsprechende Auslastung in den Griff bekommt, aber ich mag auch dieses ständige Gebelle nicht. Mir kommen viele Hütehunde irgendwie sehr nervös und hyperaktiv vor und das ist mir einfach ein Graus. Ich werde da selbst ganz hippelig und dann nervts mich und dann gibts ne ordentliche Ansage. Ein Hütehund würde rein charakterlich nicht zu mir passen (gut, es mag vielleicht Ausnahmen geben).

    Ich mag einfach die sturren Eigenbrödler, wo man sich selbst neu erfinden muß :lol:

    Würde man mich vor die Wahl stellen, so würde ich definitiv den Terrier nehmen. Hütehunde sind einfach nicht meins. Ich kann mit deren ganz eigener Art irgendwie nicht. Da ist mir so ein hitzköpfiger Terrier einfach lieber =)

    Der Aussie einer Kollegin ist wirklich genial, aber für mich selbst wäre es einfach die falsche Rasse. Wie schon erwähnt die ganz eigene Art dieser Hunde, damit kann ich einfach nicht.

    Ich muß gestehen das Baha und Akasha auch Hunde beim Radfahren jagen und das z.T. recht massiv :ops:

    Allerdings klingelt bei mir niemand und es sagt auch keiner was. Die fahren mit Hund an einem vorbei und dann muß man echt schnell sein.

    Ich würde mir oft wünschen die HH würden klingeln, dann dreht man sich sowieso um und reagiert entsprechend.
    Mehr kann man eigentlich nicht verlangen. Was willst du auch tun ?? Bei jedem Hund absteigen und das Rad vorbei schieben ??

    Du machst dich erkenntlich, dein Hund folgt dir am Rad und fertig. Die anderen Hunde haben dich nicht zu Fall zu bringen und sie haben euch auch nicht zu belästigen.

    Ich bin in der Erziehung, besonders im Bereich Grundgehorsam manchmal zu inkonsequent. Meine Hunde könnten wesentlich mehr und besser, wenn ich mehr und intensiver mit ihnen trainieren würde. Da ich aber mit dem Stand meiner Hunde voll zufrieden bin, beklage ich mich nicht und sehe daher auch keinen Handlungsbedarf.

    Und ich bin manchmal zu tolerant... wird mir zumindest nachgesagt. Ich stelle mich halt gerne auf den jeweiligen Hund ein und gehe entsprechend damit um. Es ist mir nicht wichtig, ob Hund an der Straße sitzt oder einfach nur steht, ob meine Hunde jetzt alles und jeden mögen. Für einige scheint das ein Fehler zu sein :???:
    Priorität hat bei mir die Tatsache, daß die Hunde niemanden gefährden, auch sich selbst nicht und da sie das nicht tun, ist meine Welt ok

    Es gibt einige Dinge die ich bei einem neuen Hund wesentlich schneller "bearbeiten" würde bzw. erst gar nicht entstehen lassen würde. Hätte ich viel früher gehandelt, hätte sich z.B. Akashas Leinenaggro nicht so extrem entwickelt und hätte sich nicht über so einen langen Zeitraum gehalten. Ich würde auch das Thema Grundgehorsam noch anders, spannender und spielerischer aufbauen.

    Im Laufe der Zeit entwickelt man sich einfach. Man lernt dazu und findet den eigenen Weg. Das Akasha Tier war sozusagen der springende Punkt zur Entwicklung und zur Einsicht.

    So richtig schlimme Fehler in der Erziehung meiner Hunde habe ich so nicht gemacht. Gut, ich hab ein paar Dinge verpennt, oder eben nicht für voll genommen :ops:
    Sie werden nicht geschlagen, werden aber auch nicht mit Wattebäuschen beworfen. Es gibt und gab nie Probleme im Familienleben, und der Alltag mit den Hunden funktioniert bestens. Es sind kleinere Macken, aber keine riesigen Fehler die das Leben unmöglich oder schwierig machen.