Beiträge von Lakasha

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    Lakasha
    ich hab die beiden besitzer schon mehrfach gefragt, dass letzte mal erst vor paar tagen wieder, obs denn so schwer sei den hund anzuleinen. ausser nem blöden kommentar "lass die hunde das unter sich ausmachen" hab ich bis jetzt keine antwort auf meine frage bekommen


    Das ist einfach nur unverschämt und schreit ja nur nach Unfähigkeit.

    Dieser Hund würde bei mir mal ordentlich auflaufen und zwar so, daß sich der Hund beim nächsten Mal überlegt, ob er wirklich in deine Nähe möchte. Außerdem wäre ich dann auch so fies und würde mich beim OA erkundigen.

    So etwas geht überhaupt nicht und das sind genau die Leute die dafür sorgen, daß immer wieder ein schlechtes Licht auf Hundehalter geworfen wird.

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    Marta das eine hat doch aber nichts mit den anderen zu tun.. Nur weil einer nicht wegen Pups anleint, läßt er den Hund noch lange nicht zu anderen rennen.
    ..


    Eben... man entscheidet doch von Fall zu Fall verschieden. In der einen Situation kann ich Akasha einfach laufen lassen, in der anderen Situation leine ich sie lieber an.

    Man sollte doch als HH seinen Hund soweit kennen, daß man in einer Situation eine gute bzw. die richtige Entscheidung treffen kann.

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    auch wenn der hund sonst gut hört, der hat sich auf meine dicke so eingeschossen das der die immer angeht, sobald er sie sieht


    Da muß man aber doch dann den Halter mal fragen, warum er seinen Hund nicht entsprechend sichert. Akasha hat auch ihre Hunde die sie auf den Tod nicht leiden kann, da würde sie auch durchbrennen, wenn die Distanz paßt. Also geht sie bei diesen Hunden zur Sicherheit an die Leine, weil ich ihr bei diesen Hunden nicht genug vertraue.

    Das ist aber kein Problem eines offline Hundes, sondern eher eine Unfähigkeit des Halters. Vor allem, wenn das schon mehrmals passiert ist.

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    Ich vertrauen meinen Hunden etwa wie meinem Kind als es so 5-7 Jahre alt war. Mit dem bin ich auch ohne Leine an der Straße entlang gelaufen


    :lachtot:

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    Schade das es irgendwie immer nur schwarz und weiß gibt, für beide Seiten


    Ja, wirklich Schade

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    Ich weiß nicht, wie es wäre, wenn ich in einer Großstadt leben würde....gibt es da nicht auch genug Ausweichmöglichkeiten


    Ich sag mal so: wenn der Hund in der Großstadt aufwächst, dann verhält er sich u.U. div. Umweltreizen auch anders. Er wird ja täglich damit bombardiert und filtert optische, sowie akustische Reize mit Sicherheit anders.

    Bin ich am WE im Haus auf dem Land und gehe dort in der Pampa spazieren, merke ich schon kleine Unterschiede im Gegensatz zur Stadt.

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    Ich war noch nei in Hamburg zb oder München, aber müsste ich mich dort in der Innenstadt auf freilaufende Hunde (bei Fuß) einstellen


    Bei Fuß wäre ja nett, aber wie schon geschrieben wurde die meisten Hunde laufen hier ohne Leine und gehen nicht bei Fuß. Da wird schon mal fröhlich quer über den Weg gelaufen, weil man muß sich ja unbedingt Hallo sagen.
    Aber auch hier findet man Strecken und Uhrzeiten wo du auch absolut niemanden begegnen kannst.

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    Und mal kurz den Köter ranrufen,absitzen lassen oder am Halsband halten - mensch, das ist doch nicht die Welt oder ? Mir gibt es das Gefühl der Sicherheit nach dem Motto "Der Halter kümmert sich drum" und ich kann entspannter spazieren


    Schreibt ja auch niemand, das er seinen Hund immer und überall in jeglicher Situation einfach offlien rennen läßt. Nur, die Situationen wo man Hund ruft, anleint und zur Seite geht, sind halt eben sehr unterschiedlich.

    Ich wohne in der Stadt und würde ich meinen Hund wegen jedem Pups anleinen, oder am HB packen... könnte ich sie gleich generell an der Leine lassen, weil in der Stadt gibt es immer Menschen und wenn ich an die Situationen denke, wo angeleinte Hunde Radfahrer, Kinder, Jogger usw zu Fall gebracht haben, oder massiv verbellt...
    sorry, aber da ist mir mein bei Fuß gehender ruhiger und ignoranter Hund wirklich 1.000x lieber und vor allem sicherer.

    Viel wichtiger ist doch die Einsicht zu haben den Hund entsprechend zurückzupfeifen, wenn z.B. ängstliche Menschen den Weg kreuzen, sich eine Kindergartenhorde nähert, oder was auch immer zu Problemen führen könnte.

    Keiner meiner Hunde hat offline je etwas getan, was mir im Vorfeld nicht bewußt gewesen wäre.

    Bei aller Liebe und Verständnis gegenüber meinen Mitmenschen, aber ein bißchen Freiheit und Leben, selbst als Hundehalter, möchte ich gerne genießen und dieses Recht nehme ich mir heraus.

    Ich kann auch die ständig-offline-Gegner verstehen, aber ich behaupte mal das es einfach Hundehalter gibt, die ihre Hunde sehr gut kennen, diesen Vertrauen können und diese nicht einfach mal so offline lassen.

    Leben und leben lassen

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    Ich finde es einfach höflich anderen Menschen diese Sicherheit zu geben unddas obwohl auch ich weiß, dass meine Jungs nicht zu Joggern, Radlern oder Kindern laufen, höchstens zu heißen Mädchen


    Das ist sehr löblich, aber ich habe hier auch schon andere Erfahrungen gemacht, gemäßt dem Motto "Ihr Hund muß aber gefährlich sein, wenn sie den gleich ran rufen"

    Würde ich immer so verfahren, dann würden wir alle paar Meter stehen bleiben, oder Akasha müßte permanent an der Leine oder im Fuß laufen.

    Mein verstorbener Rüde war so ein Exemplar der zu gut 90% ohne Leine laufen konnte und durfte.

    Wie es dazu kam?? Wir haben z.T. daran gearbeitet - z.T. war er einfach der Typ Hund für soviel Freiheit und Vertrauen. Er blieb von allein in meiner Nähe und ein Räuspern reichte, damit er sich wieder an mir orientierte.

    Situationen in denen er angeleint wurde, waren z.B. öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufspassagen usw. Einfach Situationen wo man schnell den Überblick verliert wie viele Menschen, sehr laut, sehr hektisch usw.

    Lucky war in dieser Hinsicht wirklich beeindruckend. Vor allem diese Ruhe und Klarheit, selbst wenn absolute Hektik um ihn herrschte. Er war einfach mein kleiner Sonnenschein :sad2:

    Akasha darf zwar auch sehr viel offline laufen (bestimmt zu 70%), sie läßt sich nur selten von Menschen aus der Ruhe bringen und durch Geräusche noch weniger. Aber ihr Radius ist etwas größer und bei Sichtung anderer Hunde kann man ihr nicht immer vertrauen.

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    Wie ist das eigentlich mit der auf der letzten Seite erwähnten Einordnung bei den Molossern, wird das einvernehmlich so gesehen? Ich weiß, dass sie in der FCI-Klassifizierung da stehen (hab grade nachgeguckt ), aber es gibt ja auch andere Rassen wo die Einordung etwas fraglich ist


    Wenn es um den bone-mouth geht, wäre eine Einteilung in Gruppe 5 mit Sicherheit besser und auch gerechter. Da der bone-mouth keine Ähnlichkeiten mit Molossern besitzt.

    Es gibt auch genug Leute die behaupten, der heutige Shar Pei hätte sich u.a. so negativ entwickelt, gerade weil er in seiner heutigen Gruppe der Molosser geführt wird.

    Darüber kann man mit Sicherheit streiten. Aber eine Einteilung in Gruppe 5 würde der Rasse gerechter werden.

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    Da wurde ein kleiner Konflikt zwischen zwei einander recht fremden Hunden ausgetragen. Das ist nichts unübliches und da jetzt einem der Hunde gleich assoziale Anwandlungen anzudichten oder gar Problemverhalten im Rudel, finde ich übertrieben


    Sehe ich genauso. Solche Situationen sind nicht immer schön und führen gerade in Gruppen immer wieder zu Problemen und leider Gottes auch oft zu Streit unter den Menschen.

    Ich würde auch empfehlen nicht zuviel in diese Situation hinein zu interpretieren, sondern eben zu überlegen wie man in Zukunft damit umgeht.

    Ein sauberes Abbruchsignal ist einfach ein Muss, den Hund besser beobachten und kritische Situationen als Mensch lösen und nicht die Hunde machen lassen. Vor allem dann nicht, wenn der Hund selber nicht in der Lage ist solche Konflikte "friedlich" zu lösen. Dann muß man als Mensch erst Recht eingreifen und zwar noch bevor es knallt

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    Und das klingt nach nicht mehr so ganz entspannten Spaziergängen... wir müssen die beiden noch verstärkter im Auge behalten


    daran gewöhnt man sich ;) Irgendwann fällt dir das selber gar nicht mehr auf, daß man mit einem Auge/Ohr immer beim Hund und/oder der Umgebung ist. Entspannte Spaziergänge sind aber dennoch möglich. Nur die Aufmerksamkeit gegenüber Hund und Umweld ändert sich. Aber zum Positiven
    Sitzt z.B. das Abbruchsignal sicher oder reagiert der Hund bereits auf einen Räusper, dann ist das Handling wesentlich einfacher.