Beiträge von Lakasha

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    Mein Lucky wird jetzt bald 12 Jahre alt und so einige Dinge sind mir natürlich auch aufgefallen. Da aber Lucky mein erster Hund ist, der altern darf, weiß ich nicht so recht in welchen "normalen" Bahnen das Altern verläuft:

    Er ist generell etwas ruhiger geworden, ich möchte fast schon sagen "angenehmer" :ops:
    Bei Denkaufgaben wird er viel schneller müde und gibt somit auch eher Ruhe, ist dann ausgeglichener, zufriedener.
    Ein Umstand der früher so gut wie nie erreicht werden konnte. Er läßt sich jedoch auch leichter ablenken, das war früher noch nicht einmal denkbar. Wenn es allerdings darauf ankommt, ist er noch fit wie ein 3jähriger.

    Zudem ist er anhänglicher geworden, schmusiger, aber auch sensibler. Das äußerst sich darin, daß er öfter meine direkte Nähe aufsucht, sich kraulen läßt und einfach mal alle viere gerade läßt. Ich habe auch das Gefühl das er tiefer schläft. Früher reichte ein minimales Geräusch und schon war er hellwach, heute sieht er manchmal etwas "verplant" aus, wenn er aus dem Schlaf aufgeschreckt wird.

    Auf der anderen Seite zieht er sich auch gerne mal allein zurück. Er hatte schon immer seinen Lieblingsplatz, aber früher lag er da nur kurz und kam wieder zurück. Heute pennt er mal gerne im Besprechungsraum in der hintersten Ecke, oder verkriecht sich im Bett zwischen die Kopfkissen und bleibt dort auch recht lange.

    Eer sucht öfter die Nähe zu Akasha als früher. Er duldet Kontaktliegen wesentlich länger als z.B. noch vor 3 Jahren. Letztens habe ich sogar beobachtet, wie er sich auf ihrem Platz mehrmals drehte und sich hinlegte. Um dann nach wenigen Minuten wieder aufzustehen und seinen Kopf auf Akashas Hinterlauf zu legen. Früher hat er solche Dinge überhaupt nicht gemacht, oder höchst selten und meist ziemlich angewidert.

    Und der Altersstarrsinn macht sich durchaus auch bemerkbar. Hin und wieder sitzt er auf seinen Ohren, er brummt und knöttert noch mehr als vorher. Plötzlich bekommt er im Büro einen Rappel und öffnet sämtliche Schubladen auf der Suche nach Leckerlies (hätte er früher nie gemacht). Manchmal grummelt er ohne erkennbaren Grund und wird dann richtig eklig....

    Mit so einigen Dingen weiß ich nicht so recht wie ich damit umgehen kann. Mir fehlt mit Senioren einfach die Erfahrung, aber solang er noch auf Lucky hört und ein Donnerwetter schmollend zur Kenntnis nimmt, kann es wohl nicht so schlimm sein, oder ??

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    Ja da haben wirs doch entweder willst du einen Hund mit Charakter oder eine Marionette ??? Zu alle den bedenken =) sieht der Junge unsportlich aus ?? .. evtl. ein bisschen dreckig :hust: .. Übrigens auch mein erster Hund der mich seit knapp 6 Jahren begleitet wenn man will geht alles .. Kommt nur drauf an was du für eine bindung zu deinem Hund aufbaust ... Und wieviel Herzblut du investierst ...

    Ich persönlich nehme nur Hunde mit Charakter, einer gewissen Selbstständigkeit und einem Hang zu tauben Ohren und einem ordentliche Maß an "darüber muß ich erstmal nachdenken"
    Aktuell habe ich einen Shar Pei, einen Terrier und einen Basenji. Über Charaktere und Beziehung zu Hunden brauche ich also keine Erläuterung :p ;)

    Aber wollen das auch andere Menschen außer mir und dir vielleicht?? Kann damit wirklich jeder umgehen?? Ein Shar Pei ist nicht unbedingt ein einfacher Hund. Seine Art muß man schon sehr mögen und wie schon erwähnt sind gerade Shar Pei, Bulldogge und Bordeaux Dogge auch Geschmackssache.

    Dein Kerlchen ist echt ein Hübscher und mit DEM KANN man Sport machen. Aber gerade bei Bulldoggen gibt es ja mittlerweile soviele Züchtungen, dass man gar nicht weiß welche ist jetzt gut oder nicht und auch beim Shar Pei gibt es riesige Unterschiede.

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    Da bin ich anderer Meinung ein Hund ist so fit wie er eben gefördert wird


    Da hast du zum Teil schon Recht damit, dennoch gibt es gerade bei den von dir genanten Rassen doch erhebliche gesundheitliche Bedenken. Wenn ich sehr sportlich bin und täglich jogge oder viel mit dem Rad fahre, würde ich mir persönlich eher einen sportlichen Hund suchen, der das gesundheitlich und auch temperamentsmäßig schafft. Der Vintag Bulldog ist da mit Sicherheit etwas sportlicher, als der klassische Engländer.

    Zudem sind diese Hunde auch rein optisch reine Geschmackssache und jede Rasse hat ihre anderweitigen Baustellen. Ich könnte mir auch gut einen Shar Pei vorstellen, weil passende Größe, Wachhund, zu Hause ruhig und ausgeglichen. Dennoch können Shar Peis sehr schwierig sein, können einen guten Jagdtrieb mitbringen und sind eben keine Hunde die vor will to please nur so strotzen. Da gibt es genug Verhaltensweisen die nen Hundeneuling recht schnell überfordern können. Zudem ist die Auswahl an Züchtern mit ordentlichen Zuchttieren doch recht stark begrenzt.

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    Und 55 cm ist nicht klein da würd ich bei jeder anderen Hunderasse auch Gelenk strapazierende Tätigkeiten weglassen

    Da zählt aber nicht nur Größe, sondern auch Gewicht und Gewichtsverteilung und viele Molosser sind nicht gerade Sportskanonen.

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    nen Terrier usw .. Kriegt man wenn er fit ist nicht klein


    Das man einen Terrier nich klein bekommt.... klein in Form von körperlich fix und fertig... eher selten. Aber mit entsprechender geistiger Auslastung kann man sie sehr wohl in den Bereich von ruhig und ausgeglichen bringen
    Selbstverständlich nicht mit einem Molosser zu vergleichen, aber dennoch im Bereich des möglichen.

    Ich würde eine gesunde Mischung aus Theorie und Praxis empfehlen. Bücher über Hundeverhalten sind sehr interessant, man nimmt viel Wissen mit und hat theoretisch schon mal ein Bild vor Augen.

    Gassigehen mit Hunden ist der nächste Schritt. Nicht alles was vorher in der Theorie so super war, läßt sich praktisch umsetzen. Vieles verpaßt und übersieht man einfach, oder ist völlig unterschiedlich ausgeprägt.

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    Balto:
    Natürlich arbeite ich auch an dem Problem und hoffe, dass er irgendwann so gut hören wird, dass er ableinbar ist, aber so ganz glaube ich noch nicht dran.

    einpatra:
    Bislang hat er beim Jagen nur eine Kuh erwischt. Mantrailing wird zwar angeboten, aber da er schon mehrmals Menschen angegriffen hat wird das wohl nichts für ihn sein.


    :schockiert: :mute:

    Sorry, aber wenn ich so etwas lese.... schon mal über Abgabe nachgedacht ?? Ihr scheint wirklich gut Probleme zu haben und du fragst allen ernstes nach Auslaufmöglichkeiten??? Sieh erstmal zu, daß du deinen Hund in Griff bekommst, bevor du dir Gedanken über andere Dinge machst. Unfassbar.

    Also, wenn du noch ein paar Jahre Zeit hast, dann solltest du diese Bücher mal lesen

    Eberhard Trumler - Mit dem Hund auf Du & Hunde ernst genommen: Zum Wesen und Verständnis Ihres Verhaltens

    Günther Bloch - Wölfisch für Hundehalter & Der Wolf im Hundepelz & evtl. auch die Pizza-Hunde

    Anders Hallgren - Das Alpha-Syndrom & Stress, Angst und Aggression bei Hunden

    Dr. Dorit Feddersen-Petersen - Ausdrucksverhalten beim Hund & Hundepsychologie: Sozialverhalten und Wesen

    Es gibt noch zig weitere Bücher, aber die o.g. sind wirklich sehr empfehlenswert.

    Meiner wird jetzt 12 Jahre alt und macht das immer noch sehr gerne. Scheint ein Mix aus Freude und Pöbelei zu sein. Meiner ist allerdings doch etwas zu klein um hochzuspringen und in die Ärmel zu beissen, aber er knabbert gerne mal in Hosenbein und Knie. Er läßt es aber auch gut sein, wenn man es ihm untersagt.

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    Wie dem auch sei, aufhören muss es. Wegschubsen und "Nein" sagen bringt nicht viel.


    Ich würde es mal mit ordentlichem Wegschubsen, oder ins Leere springen lassen versuchen. Verbunden mit einem wirklich kräftigem NEIN. Bei dem Hund einer Freundin ist auch öfter mal die Rappeldose zum Einsatz gekommen.
    Ich könnte mir auch vorstellen das "Spiel" umgehend einzustellen und den Hund mit einer einfach UO Übung zu konfrontieren. Diese muß natürlich dann auch durchgesetzt werden und wenn der Hund etwas runtergefahren ist, vielleicht nochmal versuchen zu rennen und im Falle eines Falles das Verhalten wieder so zu beenden.

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    Schutztrieb, da ist sie sich nicht sicher, weil einerseits ist es ja nett, wenn einen der Hund im Dunkeln beschützt, andererseits soll er nicht jeden beinahe auffressen, der ihr zu nahe kommt

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    ein Labrador würde MIR sehr gut gefallen, aber ist es nicht so, dass sie eher Fremde gerne begrüßen und dem Einbrecher auch noch schwanzwedelnd gegenübertreten?


    Ich verstehe das Bedürfnis nach einem Hund, der einen u.U. auch verteidigt, aber....

    mit Schutztrieb sollte man sich gut auseinandersetzen und vor allem von Beginn an lernen den Hund zu kontrollieren. Zudem muß man erwähnen, sollte der Hund jemanden beissen, egal ob nachts draußen im Wald, oder einen Einbrecher im Haus... es werden immer Hund & Halter zur Verantwortung gezogen. Einzig und allein aus dem Grund, weil man sich einen Hund wünscht der Haus, Hof & Mensch verteidigt, würde ich zu keinem Hund mit Schutztrieb raten. Das kann schneller nach hinten losgehen, als man denkt

    Da die Familie sehr aktiv ist, könnte ich mir gut einen Pinscher vorstellen. aber auch einen Mittelschnauzer. Vielleicht aber auch ein Eurasier, wenn man etwas mehr Fell mag ;)