Beiträge von Lakasha

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    Ich persönlich kenne gar keinen Appenzeller und wir begegnen auch höchst selten einem Exemplar. An der Münchner Isar trifft man hin und wieder einen, aber die scheinen völlig ok zu sein.

    Ich muß allerdings auch gestehen, das es ein Appenzeller gewesen ist, der einen befreundeten Shar Pei getötet hat. Die Halterin hat ihren Hund jedoch nicht im Griff. Weder damals, noch heute

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    Was soll das ganze denn? Warum muss man die ganze Rasse verunglimpfen und kann das nicht an dem Individuum festmachen?


    Das ist immer so. Denk nur mal an die ganzen "Kampfhunde" ist das Gleiche in grün. Mich wundert es überhaupt, daß die Leute einen Appenzeller erkennen. Bei mir in der Gegend wäre er wohl eher ein Berner Sennenhund Mix ;)

    Laß dich doch nicht unterkriegen und ärgern. Hab Spaß mit deinem Hund und genieß die Zeit

    Hier in der Stadt begegnet man höchsten Eichhörnchen, Krähen und Katzen. Aber in div. Gebieten gibt es auch Kaninchen, die sind dann schon etwas spannender. Und vor 2 Jahren haben wir unseren ersten Fuchs gesehen, da waren meine Hunde aber recht verunsichert, ob jetzt Hund oder Katze, vielleicht stinkt so ein Fuchs auch höllisch. Aber das Verhalten der Hunde war sehr interessant zu beobachten, vor allem weil der Fuchs recht cool war und nicht wirklich an Flucht dachte.

    Außerhalb treffen wir auch mal Rehe. Da können sich die Hunde auch nicht entscheiden, ob jetzt jagen oder lieber mal bei Frauchen melden und kucken was die dazu sagt =)

    Wildschweine haben wir GsD nur einmal getroffen und die waren auch noch weiter weg. Aber da war die Erregung der Hunde schon etwas größer. Hätte nie gedacht das aus meinem Lucky solche Geräusche kommen können.

    Aber nochmal brauch ich keine Wildschweine, ist mir wirklich zu gefährlich.

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    Aber ich finde diese Mentalität schwierig, wenn die Leute sagen "Mein Hund darf niemand anfassen, es ist ja meiner. Wenn der sich dann hündisch verhällt, dann ist es nicht mein Problem." Denn es ist dann sehr wohl mein Problem


    So war es von meiner Seite aus nicht gemeint. Die von dir genannte Mentalität geht aber eher in Richtung "gibt Verantwortung grundsätzlich gerne ab" so einfach ist es nicht.
    Wie du schon geschrieben hast, die Konsequenzen trägt Hund und Halter und wenn´s ganz blöd läuft, auch noch alle anderen Halter von Rasse X, oder ab einer gewissen Größe.
    Dennoch bleibt in der Hundehaltung immer ein Restrisiko. Wie bei so vielen anderen Dingen im Leben auch.
    Wenn heute trotz aller Vorsicht einer meiner Hunde ein Kind (aus deiner geschilderten Situation heraus) schnappen würde... MUSS ich mit den Konsequenzen leben. Ich kann es nicht nicht zu 100% ausschließen oder vermeiden.

    Ich bin oft in der Situation das Kinder die Hunde streicheln wollen. Bei Lucky ist das kein Problem, weil der findet alles und jeden toll und kann auch mit grobmotorischen Kindern sehr gut. Der toleriert auch unheimlich viel und animiert die Kinder lieber zum Spielen.
    Akasha ist da aber das komplette Gegenteil. Fremde Menschen, anfassen, vielleicht auch noch laut und grobmotorisch.... geht gar nicht. Aber sie kann es tolerieren. Sie ist zwar nicht glücklich, aber das spielt vorerst auch keine Rolle. Nur, sehe ich dann zu diese Situation schnellstmöglich aufzulösen. Und wie schon erwähnt, hätte ich keine Hemmungen ein fremdes Kind von meinem Hund entfernen bzw. es zu retten. Aber ich benutze auch oft größere Kinder (von Bekannten) die dann Futter werfen u.ä. in der Hoffnung lebend, daß sie in Kindern nicht sofort auf der Stelle eine Gefahr sieht, sondern vielleicht eine Chance auf was freßbares. Aber ich verlasse mich lieber nicht darauf :muede2:

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    Wenn der Hund aber ein Kind ins Gesicht gebissen hat, egal wie sehr er geärgert wurde, muss leider der Hund auch die Konsequenzen tragen.

    Absolut klar, aber wer läßt schon zu, daß sein Hund bis zur Weißglut geärgert wird ? und wenn ich doch weiß, das mein Hund bereits Probleme mit Kindern hat, werde ich solche Situationen recht schnell beenden und ich hätte auch keine Hemmungen solch ein Kind an der Hand zu nehmen und von meinem Hund wegzuführen.

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    Das ist für mich ein Grund genug, um meinen Hund ausreichend zu sichern, wenn ich mir nicht sicher bin.

    Aber das ist doch die Frage: wie sicher kann man sich sein, daß der Hund gleiches Verhalten von fremden Personen toleriert?? Gerade bei Kindern bin ich lieber einmal zuviel, als zu wenig vorsichtig. Egal ob die Hunde eigene Kinder akzeptieren und tolerieren.

    Du kannst grünen Pansen tiefgefroren kaufen. Wenn er aufgetaut ist, riecht er eigentlich nur, wenn man mit der Nase ganz nah ran geht und wenn man ihn natürlich etwas länger aufhebt ;)
    So mancher getrockneter Pansen riecht bedeutend mehr, als frisch aufgetaut. Selbst nach einem Tag im Kühlschrank riecht er nicht streng.

    Wenn dein Hund an Vitamin D Mangel leidet, könntest du ihm auch Leber und Fisch geben und ich glaub es gibt auch Öle die reichlich Vitamin D in sich haben. Allerdings müßte ich da auch erst recherchieren.

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    So nun steinigt mich für meine Meinung


    tzzz... steingen, dauert viel zu lang und ist echt harte Arbeit ;) außerdem völlig unnötig

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    An dem Punkt finde ich machen es sich viele Menschen zu leicht.
    Ich für meinen Teil bin mir 100%ig sicher, das mein Hund da gelassen reagiert, alles getestet. Wäre ich mir unsicher, müsste ich ihn anders sichern.


    Kann man sich bei einem Hund überhaupt zu 100% sicher sein?? Ich bezweifle das einfach mal, weil auch Hunde haben unterschiedliche Tagesformen, sind mit oder von anderen Dingen abgelenkt, erschrecken sich, sehen sich vielleicht in einer Gefahrensituation und dann..... beißt Hundi vielleicht doch zu

    Meine Hündin ist mit Kindern nicht aufgewachsen und sie hat ein Problem mit den besonders wilden und temperamentvollen Kindern, wenn sie fremd sind. Kinder die zur Familie gehören, die sie erstmal kennenlernen kann und die ihre Reserviertheit respektieren... mit denen kommt sie prima klar, die können auch streicheln, spielen usw. Aber völlig fremde Kinder :verzweifelt:
    Sie würde jetzt ein Kind nicht beißen, weil sie lieber die Flucht ergreift und sich lieber hinter Mamas Rockzipfel versteckt..... aber was, wenn Flucht nicht möglich ist???
    Außer das Kind hat essen, dann ist es sofort und uneingeschränkt akzeptiert ;)

    Hundehaltung ist nunmal mit Risiko verbunden. Es kann 10 Jahre nichts passieren und dann kommt Situation X zum Zeitpunkt Y und dann passiert es eben doch.

    Am Besten ist, wenn jeder seinen Hund so realistisch wie möglich sieht und auch die Stärken und Schwächen seines Hundes kennt und damit entsprechend umgeht. Dann können Risiken reduziert werden, aber völlig auszuschließen halte ich für unmöglich.

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    Ich würde nicht verantwortlich gemacht werden wollen, wenn ein fremder Hund auf meinen Smart oder Tim zugestürmt kommt und dann tierisch paar auf den Deckel bekommt, schließlich sind meine an der Leine.


    Auch hier ist es Gang und Gäbe, daß ein angeleinter Hund nicht zählt. Der ist halt angeleint, weil er vielleicht nicht hört. Kommt es dann zu einer Auseinandersetzung, ist grundsätzlich der angeleinte Hund schuld, weil der andere tut ja nix. Und einem tut nix, kann man ja auch nix tun. Manche Erklärungen sind schon komisch, aber leider für viele Tatsache und vor allem auch voll logisch :verzweifelt:

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    Ich störe mich an dem Wort Eigentum ein wenig


    Meine Hunde sind aber MEINE Familienmitglieder und solange ich für diese Mitglieder voll verantwortlich bin und auch voll hafte, ist es mein Eigentum über das ich auch ganz allein bestimmen kann und möchte. Für diese Familienmitglieder besteht nämlich eine Gefährdungshaftung und dazu haben sich auch noch 42 wunderbare Zähne und ein völlig anderes Verständnis für diese Welt in der sie leben.

    Denn im Falle eines Falles muß ich dafür meinen Kopf hinhalten und ich halte meinen Kopf ungerne hin, wenn ich meinen Hund entsprechend sichere, oder eigentlich gar nichts dafür kann und bei rechtlichen Ansprüchen wird der Hund immer noch als Sache gesehen, von daher trifft es Eigentum schon ziemlich gut.

    Mich stört es nicht wenn ein Hund mal entwischt, oder wenn ein Kind mal auf die Hunde zuläuft und streicheln will. Da findet sich meist ne Lösung, oder ne Erklärung oder etwas Humor. Aber es gibt eben so einige Dinge die ich nicht mehr lustig finde und wo ich auch nicht entspannt sein kann.
    Wenn z.B. der Mali ungehindert über die Straße fetzt und meine Hunde anmacht, oder mir ein völlig fremder Hund in den Kofferraum springt um meinen Hunden Hallo zu sagen..... da bin ich dann wirklich nicht mehr entspannt

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    dafür hat keiner Verständnis


    :gut:

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    Und genau das eigentlich ist der Knackpunkt

    sehe ich auch so :gut:

    Eigentlich sind die Hunde Ignoranten
    Eigentlich gehen beide Hunde lieber in den Rückwärtsgang
    Eigentlich sind sie ja nett und keine wilden Beisser
    Eigentlich sind sie nur halb so schlimm

    Aber

    Fremde Menschen haben am fremden Eigentum nichts zu suchen. Einfach mal so streicheln, könnte auch blöd ausgehen. Fragen = Anstand
    Kinder + fremder Hund - definitiv nein
    Hund der mal entwischt und die Begegnung verläuft friedlich - ok, passiert mir schon auch, ist ja auch nicht so schlimm
    Hund der nicht zurückgepfiffen wird und es kommt zu einer Auseinandersetzung - ne, da ist der Spaß vorbei

    Es gibt viele Situationen die kann man wirklich total entspannt sehen, aber eben auch Situationen wo ich zumindest nicht mehr entspannt bleiben kann. Gerade eben wegen diesem eigentlich....