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Beiträge von blackbetty

    Hallo,


    nein, ein Stachler tut natürlich üüüberhaupt nicht weh. Wie kann man sowas so frei behaupten? Warum hat der Hund sich wohl für das geringere Übel entschieden...? Und warum greift man zum Stachler, wenn der ja gar nix ausrichtet...?


    Martin Rütter arbeitet NICHT mit Strom, aber Sprühhalsbänder hat er sehr wohl schon eingesetzt. In der Promi-Staffel zum Beispiel und er hat das Timing selbst ganz bescheiden verhauen.


    Der Hund hat so reagiert, wie ich es befürchtet hatte. Völlig verängstigt, schwankte zwischen Flucht und Support-Gesuch bei Frauchen (die den Hund im Übrigen null beachtet hat, als er sich hinter ihr verstecken wollte) und er nahm NIX mehr an, keine Futter, keine Ansprache...schaute sich nur panisch um und sah aus wie ein Häufchen Elend.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Hallo,


    @Dackelbenny


    Glückwunsch, daß es bei Dir gut gegangen ist. Ich finde die Methode schon sehr brutal. Mal davon abgesehen, daß der Hund sich arg verletzen kann, wenn man ihn auf diese Weise die Treppe hinauf befördert. Bei Dir hat es funktioniert, ratsam ist diese Methode nicht.


    Ich hatte als Kind Angst vor'm Untertauchen im Schwimmbad und habe mich deswegen nicht auf die Rutsche getraut. Mein Onkel hat es ebenso brachial versucht und mich gepackt und einfach die Rutsche runtergeschubbst. Ich bin untergetaucht und hab die Orientierung verloren (obwohl ich im Wasser locker hätte stehen können). Das war für mich ein Trauma. Den Freischwimmer hab ich nie geschafft wegen meiner Angst vor'm Tauchen und auch heute noch bekomme ich regelrecht Panik.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Hallo,


    geb ich @datKleene komplett Recht. Es wurde bisher in der gesamten Diskussion hier nicht einmal erklärt, daß es unterschiedliche Geräte gibt, die mit unterschiedlichen Frequenzen arbeiten und das TROTZ mehrfacher Nachfrage. Links zu entsprechenden Threads wurden ebenfalls NICHT gepostet.


    Und nun unterstellt man MIR undifferenziertes Agieren...!? Sehr nett...


    Dennoch finde ich den Vergleich zur medizinischen Reizstrom-Therapie irgendwie fehl am Platze. Ich therapiere den Hund ja nicht medizinisch, um ihm gesundheitlich zu helfen. Und ich habe auch Alternativen genannt, wie z.B. ein Vibrationshalsband. Warum kommt das so gar nicht in Frage und man beißt sich daran fest, unbedingt mit Strom arbeiten zu müssen?


    Und der unbedarfte Fernsehzsuchauer, der die Anwendung im TV sieht (übrigens gibt CM auch Seminare zur Anwendung des E-Collars in seinem Center), hat doch keine Ahnung, was er dem Hund antut. Der wird sich keine Gedanken über Frequenzen machen oder sich mit der Dosis befassen. In meinen Augen ist es zu Recht per Gesetz verboten worden. Es gibt unzählige andere Möglichkeiten, einen Hund zu erziehen oder auszubilden. Und wenn es hier auch mit einem Leinenzupfer verglichen wird, gibt man sich doch selbst schon die Antwort zur Alternative.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Hallo,


    @naijra


    Wir reden doch über das selbe Gerät, oder etwa nicht? Wir sprechen über ein Halsband, das auf Knopfdruck einen Stromimpuls abgibt (Stromschlag, Stromschock...ist doch egal, wie man es nennt). Nur, daß ich noch sicher bin, das wir über die selbe Sache reden. Das glaub ich nämlich bald nicht mehr. Worüber reden diejenigen, die es hier verteidigen? Doch eher über ein Vibrationshalsband, oder reden die auch über STROM...?


    Oder ist ein Telereizgerät etwas anderes als ein Impuls-Halsband und etwas anderes als ein E-Collar oder etwas anderes als ein Elektroschockhalsband...? Dieses "Ding" hat im Laufe der Zeit so viele Namen bekommen...aber im Grunde ist doch alles das Selbe. Und wenn nicht, so erkläre mir doch jemand bitte den Unterschied.


    Und wer schonmal einen Hund hatte, der Bekanntschaft mit einem ach so harmlosen Weidezaun gemacht hat, weiß, daß das keinesfalls harmlos ist. Meideverhalten deluxe...kenne Geschichten zur Genüge. Da wollten Hunde bekannte und beliebte Gassistrecken nicht mehr gehen, weigerten sich schon zu Beginn des Feldweges, wo sie die negative Erfahrung gemacht haben.


    Oder der Hund flüchtet nur bei Sichtung einer Kuh, zeigt Stresssymptome hoch zehn, weil er Kühe negativ mit dem Weidezaun verknüpft hat.


    Ein anderer Hund geht seit dem Erlebnis aggressiv auf Fahrräder los, weil in dem Moment gerade eines vorbeifuhr.


    Aber der Weidezaun ist ja harmlos...tut nicht weh, erschreckt nicht...macht gar nix.


    Ich titsche schon aus, wenn ich nur am Auto eine gewischt bekomme. Völlig unerwartet, an sich schmerzfrei, aber ich erschrecke mich zu Tode und das kennt doch sicher jeder von uns. Da kann man mich in dem Moment mit Gummibärchen überschütten, ich werde diesen kleinen Impuls niemals toll finden.


    Und wenn es doch so harmlos und so positiv aufgebaut wird, wie hier beschrieben, warum nehme ich dann kein Vibra-Halsband? Ist diese Frage so verdammt schwer zu verstehen?


    Bei YouTube findet man zahlreiche Videos, wo Menschen das Halsband (auf geringster Stufe!) an sich selbst ausprobiert haben. Die Reaktionen sind schon heftig, finde ich. Und im Gegensatz zum Hund, waren die auf den Knopfdruck vorbereitet.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Hallo,


    was hat das bitte mit Arroganz oder Intoleranz zu tun, wenn mir keiner erklären kann, wie man es denn "richtig" macht...!? Und wenn ich nachfrage, kommen Vorwürfe...!?


    Erklär mir doch mal einer den Unterschied zwischen dem Elektroschocker aus Tschango's Link und dem E-Collar aus meinem Link.
    Ich habe sachliche Fragen gestellt und versucht, mir zu erschließen, wie man einen elektronischen Impuls positiv aufbaut und so gestaltet, daß der Hund sich über den Einsatz dieses Hilfsmittels freut. Und ich habe es der Argumentation gegenübergestellt, daß man einen hochtriebigen Hund nicht mehr positiv beeinflussen kann und deswegen dann zum E-Collar greifen muß, um zu ihm durchzudringen. Sehe nur ich da einen Widerspruch? Ich diskutiere doch nach wie vor sachlich und frage sogar nach. Das ist weder engstirnig, noch festgefahren oder irgendwie intolerant. Ich unterstelle nichts.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Hallo,


    ich finde die Diskussion hier nur ansatzweise OT, da gerade Herr Millan ja doch hin und wieder gerne mit dem Ding arbeitet.


    @KasuarFriday


    Sämtliche Begriffe meinen ein und das Selbe. Impuls-Halsband klingt natürlich viel harmloser als Elektroschock-Halsband, meint aber das selbe.


    Und ich finde es völlig absurd, einem Hund einen elektrischen Impuls schönzuclickern (oder wie auch immer man es erreicht, daß der Hund sich freut, wenn es "kribbelt"). Zumal es hier argumentativ noch hieß, in hoher Trieblage bräuchte man ein aversives Mittel, um zum Hund durchzudringen. Ein positives Signal reiche dann nicht mehr. Das widerspricht sich doch alles irgendwie für mein Empfinden.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Hallo,


    verstehe nicht, warum man gleich so "auf Krawall gebürstet" sein muß und in die Konfrontation gehen will. Was erreicht man damit...!? Einsicht beim Gegenüber? "Lein den Hund an oder ich verpetz Dich beim Vermieter...!" <--- Astreine Grundlage für eine Annäherung, einen Kompromiß und natürlich langfristig für eine gute Nachbarschaft.


    Es gab bisher EIN Gespräch beim Auto-Ausladen mit bellendem Hund im Hintergrund. Da gleich die Flinte ins Korn zu werfen, weil man lediglich die Auskunft bekam, er beiße nicht und wäre unsicher, kann es doch nicht gewesen sein...!?


    An die TE...: Versuche, die Menschen ohne Hund zu erwischen und in Ruhe anzusprechen. Natürlich mußt nicht Du den Hund erziehen. Aber bricht man sich was ab, wenn man ihm ab und an mal Käsewürfel anbietet? Für ein gutes Nachbarschaftsverhältnis gebe ich auch den Nachbarskindern mal Bonbons. Das heißt nicht, daß ich sie erziehe. Ich bin einfach nett und wenn mein Sohn im Garten was zum Naschen hat, dann geben wir was ab an die anderen Kinder.


    Ebenso kann ich für ein gutes Verhältnis zum Hund sorgen. Und durch ein ruhiges Gespräch (OHNE Vorwürfe oder Drohungen) bringt man die Situation sicher auf einen guten Weg.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Hallo,


    die Halter scheinen ja nicht grundsätzlich einem Gespräch abgeneigt zu sein. Ich würde es zunächst auch "glauben", wenn sie sagen, der Hund würde nicht beißen. Sie kennen ihn am besten und viele Hundehalter machen sich schlicht keine Gedanken darüber, wie stark die Angst eines anderen Nicht-Hundemenschen sein kann.


    Ich würde (bevor ich "härtere" Forderungen stelle oder gar an den Vermieter herantrete) auf Gegenseitigkeit setzen. Für ein gutes Nachbarschaftsverhältnis finde ich es wichtig, deeskalierend zu agieren.


    Du warst ja schonmal mutig genug, Dich dem Hund "vorzustellen". Hast es zugelassen, daß er mal schnuppern kommt. Das ist ne klasse Leistung, wo Du eigentlich das Herz schon in der Hose hast vor Angst.


    Ich würde an Deiner Stelle nochmal das Gespräch mit den Haltern suchen und sie fragen, ob es okay ist, wenn Du den Hund fütterst. Du könntest Dir was Leckeres an Deine Tür stellen, Käsewürfel oder Fleischwurst. Wenn Du die Wohnung verläßt und der Hund läuft draußen wieder frei, wirf ihm einfach etwas hin. Er ist unsicher und vielleicht genauso ängstlich wie Du. Er kann Dich nicht einschätzen, ebenso wie Du IHN nicht einschätzen kannst. Um die Situation nicht hochzuschrauben, würde ich versuchen, das Vertrauen des Hundes zu bekommen. Verbindet er Dich mit etwas Tollem/Positiven, nimmst Du ihm den Grund, Dir gegenüber mißtrauisch zu sein. Verstehst Du, was ich meine?


    Sprich das aber mit den Haltern ab. Ich kann mir vorstellen, daß sie nichts dagegen haben, wenn er von Dir ab und an mal was Leckeres bekommt, wenn es dem nachbarschaftlichen Verhältnis dienlich ist. Das wird vielleicht ein paar Tage oder Wochen dauern, aber ich bin mir sicher, der Hund wird sich dann freuen, wenn sich Deine Türe öffnet. Und vielleicht bekommst auch Du etwas mehr Vertrauen in den Hund, wenn Du siehst, daß er Dein Futter annimmt und Dich eben nicht schreddern möchte.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja


    PS.: Wenn ich hier so manch "böse" Antwort lese, wird mir ganz anders. Wir sind doch alle selbst Hundehalter, meine Güte. Und den neuen Nachbarn gleich derart das Leben schwer machen und darauf setzen, daß man dauerhaft im Streit lebt...? Also SO bekommt man KEIN gutes Verhältnis hin, sorry.

    Hallo,


    @Einstein51


    Du hast nicht die Verstärkung erklärt, sondern die Strafe...ansonsten richtig.


    Positive Strafe = PLUS ---> Etwas Unangenehmes hinzufügen
    Positive Verstärkung = PLUS ---> Etwas Angenehmes hinzufügen


    Hab gerade noch einen lesenswerten Artikel zu Hundetraining im TV gefunden.


    Auszug:



    Das Fernsehen kann keine individuellen Lösungen anbieten, doch diese sind wichtig. Für jeden Hund. Und Lösungen sollten hundefreundlich sein, wenn sie im Fernsehen gezeigt werden, finde ich.

    Quelle zum kompletten Artikel: http://friendshipfordogs.com/2…hen-oder-das-fernsehen-2/


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

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