Beiträge von blackbetty

    Hallo,

    einen gewissen mütterlichen Instinkt haben bestimmt alle Hündinnen.

    Was mich etwas verwirrt ist, daß die Kleine nach Zitzen gesucht hat...? Mit 12 Wochen...? Da würde ich am Alter auch stark zweifeln. Mit 12 Wochen sind Welpen doch so sehr abgenabelt, daß sie kein Bedürfnis mehr haben, an die Zitzen der Mutter zu gehen, zumal sie das gar nicht mehr zulassen würde (die Mutter).

    Schlimm, daß mal wieder jemand "drauf reingefallen" ist. Tut mir leid für den kleinen Wuff, der wahrscheinlich noch keine 12 Wochen alt ist (wahrscheinlich nicht mal 8 Wochen).

    Liebe Grüße und Deiner Freundin wünsch ich viel Glück mit dem Fellknäuel

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    ich denke, man muß bei der Einbeziehung von Kindern differenzieren.

    Natürlich "erzieht" ein Kind in gewisser Weise mit. Das kommt auch stark auf das Alter an. Unser Nachbarsjunge ist 14 und hat mit seinem Schäfi-Mix die BH und Agility gemacht. Ist absolut kein Problem.

    Mein Sohn wird bald 6 und "trainiert" auch mit Ronja. Das beschränkt sich aber auf "Sitz" und Leckerchen geben oder "Guten Tag" beibringen. Er versteckt ihr Leckerchen und wirft auch mal den Futterbeutel.

    Wenn es aber heikel wird, ruft er mich. Grenzen aufzeigen tut er nicht. Das ist einfach zu gefährlich. Wenn er z.B. etwas ißt und Ronja sitzt vor ihm und hypnotisiert sein Wurstbrot, ruft er mich "Mama, Ronja nervt mich...!". Ich hole sie dann da weg. Da endet seine Kompetenz.

    Es kann einfach nicht sein, daß ich als Mutter (oder Vater) einem Kind unter 10 (bzw. abhängig von sozialer Reife) die Maßregelung eines Hundes übertrage. Der Hund wird Kinder nicht als ranghöher akzeptieren, das geht nach hinten los.

    Ich (gemeinsam mit meinem Mann) bilden die Rudelführung und das schließt Hund und Kind ein. Die beiden haben eine Koexistenz, die ich (an)leite. Beide müssen sich auf mich verlassen.

    Ich hoffe, das war verständlich.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    PS.: darkshadow...: Da sind wir ja mal wieder einer Meinung...!

    Zitat

    Und noch eine ganz konkrete Frage an "Saloon"...:

    Warum ist der Schnauzgriff bei einem Welpen unbedingt anzuwenden, damit er lernt, wer der "Stärkere" ist, bei einem Rottweiler rätst Du aber davon ab? Versteht der Rottweiler den Schnauzgriff denn so falsch...? Wenn es doch meine Führungsqualitäten beweist, wird der Rottweiler sich doch genauso wie der Welpe brav fügen, wenn ich ihm die Schnauze zudrücke (mal davon abgesehen, daß ich bei nem Rotti dazu wohl beide Hände bräuchte...). Oder hab ich da jetzt nen Denkfehler...?

    Hallo,

    ich zitiere mich mal selber, weil Saloon meine Frage noch nicht beantwortet hat. Das war keine rethorische Frage oder sowas. Mich interessiert das wirklich.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    sorry, daß ich vorhin nicht auf den Namen kam, ja, Wilma ist desöfteren zu lesen gewesen... :gott:

    Zum einen habe ich Ronja, nachdem sie mir 2x tatsächlich abgehauen ist, erstmal an die Schleppe gehängt. War mir auch zu gefährlich, weil sie auf dem Weg nach Hause 2 Straßen überqueren muß (von da aus, wo sie abgedüst ist).

    Es ist schwierig, den Mittelweg zu finden zwischen "dem Hund Sicherheit vermitteln" und "betüddeln und seine Angst bestärken". Fällt mir auch heute noch schwer. Natürlich kann man unvermittelte Geräusche nicht vorhersehen. Das macht es ja auch teilweise so schwierig. Ich weiß z.B. daß Ronja noch immer sehr unsicher ist, wenn wir im Dunkeln raus gehen. Deshalb kommt sie dann auf keinen Fall von der Leine.

    Ich bin sehr froh, daß sie sich mittlerweile in vielen Situationen an mir orientiert. Sie zeigt zwar durchaus noch Angst (angelegte Ohren, geklemmte Rute, Fluchtinstinkt), schaut aber zu mir und holt sich Rückmeldung. Auch heute noch fällt es mir teilweise schwer, gelassen und souverän zu bleiben. Man ist immer gewillt sowas zu sagen wie "Ach Ronja, brauchst doch keine Angst zu haben, ist doch bloß x y z...!". Ich beiß mir immer auf die Zunge und gucke gen Himmel. Oder ich finde plötzlich ne ganz spannende Stelle im Gras, wenn sie sich erschreckt hat. Ich spreche sie nicht an, bücke mich einfach runter, streiche mit der Hand durch's Gras und tue ganz erstaunt..."Was ist denn das...?" Wird sie dann auf mich aufmerksam, lobe ich sie und verstecke an der Stelle nen Leckerchen im Gras. So hat es bei Ronja zumindest teilweise funktioniert und der angstauslösende Reiz war schnell vergessen.

    Erst gestern hat sie sich erschreckt vor einem Handschuh. Den hatte wohl jemand verloren und er steckte hier am Nachbargrundstück auf dem Gartenzaun...sie fing an zu knurren und macht nen Bogen mit eingeklemmter Rute. Ich hab den Handschuh erst gar nicht gesehen und dachte, da sitzt was im Gebüsch. Ich hab ihn dann runter genommen, ihn mir genau angeschaut (ich weiß, was ein Handschuh ist, keine Angst... ;) ). Ronja wurde neugierig, ich hab ihn ihr kurz gezeigt, sie bekam ein Leckerchen für ihren "Mut" und auf dem Rückweg hat sie ihn nicht mehr beachtet.

    Puh, ist jetzt wieder lang geworden und ich hoffe, Du verstehst so einigermaßen, wie wir es handhaben und wie ich versuche, ihr uneingeschränktes Vertrauen zu gewinnen. Wie gesagt, es klappt so nicht in allen Momenten. Aber es wird besser.

    Daß sie sich nun auch an mir orientiert, wenn sie frei läuft, war ein langer Weg. Ich habe mich sehr lange nicht getraut, sie abzuleinen. Die Schleppe war unser (mein) bester Freund. Vor allem strahlt man selbst nur durch diese "blöde" lange Leine mehr Sicherheit aus, weil man ja weiß, daß der Hund nicht unkontrolliert durchstarten kann. Das Bauchgefühl dabei macht schon ne Menge aus.

    Achso, noch dazu, daß Du nicht nachvollziehen kannst, warum sie so unsicher ist. Konnte ich bei Ronja anfangs auch nicht. Sie kam mit 12 Wochen zu uns...ist liebevoll aufgezogen worden...ich kenne die Eltern und die Tante. Mir ist erst später bewußt geworden, daß sie durch ihre Kindheit auf einem kleine Dorf nicht viel kennegelernt hat. Zum Beispiel auch keine (oder nur wenige) Männer. Das Frauchen war mit den Hunden allein. Hündisches Sozialverhalten ist bei Ronja top, sie hatte ne prima Beißhemmung, als ich sie dort abgeholt habe und sie verträgt sich prima mit Hunden aller Art, spricht sehr gut "hündisch". Es liegt bei ihr an der mangelnden Sozialisierung auf Umweltreize.

    Bei Deiner Wilma (hab's gelernt...!) kann ich mir sehr gut vorstellen, daß sie durch die Mutter stark geprägt ist, wenn diese panisch reagiert hat. Das überträgt sich ganz stark auf die Welpen. Und Wilma hat bereits da gelernt, auf gewisse Dinge eben mit Panik zu reagieren (durch das Vorleben der Mutter). Ich würde das nicht unterschätzen (also diesen Einfluß).

    Und genau wie bei Ronja wird sich diese Angst in einer der Angstphasen manifestiert haben. Bei Ronja trat es erstmals so mit 5-6Monaten auf, eine der ersten Angstphasen, die Junghunde durchmachen, nachdem sie von der Mama weg sind.

    Jetzt muß ich mit meiner Maus nochmal vor die Tür und ab in die Kiste. Wünsche Dir eine gute Nacht...!

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat

    Ich kann doch nicht den Rest ihres Hundelebens (und sie hat ja mal gerade 1,5 Jahre hinter sich) nur noch mit Schleppe rumrennen???

    Muß zugeben, das ich auch nicht unbedingt zu den Leuten gehöre, die sich als die Geduld verteilt wurde, mehrmals gemeldet haben :ops:


    LG

    Hallo,

    Du mußt auch nicht ihr Hundeleben lang mit der Schleppe rumlaufen. Du kannst an ihren Ängsten arbeiten. Mit der Trainerin an Deiner Seite wird das schon.

    Ich habe bei Ronja auch gemerkt, daß sie dann Angst vor Geräuschen bekommt, wenn sie sie nicht zuordnen kann. Hier zu Hause hat sie weder Angst vor dem Staubsauger noch vor der Bohrmaschine. Geht draußen nen Rollladen runter, erschreckt sie und bekommt Angst.

    Kannst Du Deiner Maus (wie heißt sie eigentlich, oder hab ich das überlesen?) die Geräusche nicht "erklären"? Das Tuten vom Zug z.B.? Kannst Du sie langsam ranführen, also mal in die Nähe gehen, die Maus füttern oder mit nem Spiel ablenken...? So ähnlich wie ich es mit der Baustelle gemacht habe. Ich habe sie nicht gemieden, sondern bin täglich ganz bewußt da hoch gegangen und habe viel Positives mit Ronja gemacht, wie z.B. ihr Frühstück mit dahin zu nehmen und sie in der Nähe von Baustellenlärm zu füttern. Sie wurde von Tag zu Tag entspannter.

    Naja und wegen der Geduld...sorry, ich mein das wirklich nicht böse, aber die wirst Du brauchen. Ohne geht es nicht. Aber das schaffst Du schon, da bin ich mir sicher.

    Ronja ist übrigens genauso alt wie Deine, vielleicht 2 Monate älter. Wir arbeiten auch nicht erst seit gestern dran, aber wir haben Erfolgserlebnisse und auch Rückschläge. Das ist nunmal so.

    Danke übrigens, daß Du auf meine Fragen so offen geantwortet hast. Tut mir leid, in welcher Situation Du grade steckst. Die Verlustängste kann ich verstehen. Solche Schicksalsschläge würde ich auch nicht so leicht wegstecken. Ich wünsche Dir von Herzen, daß Du das in den Griff bekommst...für Dich und für Deinen Wuff.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    muß mal meine Beobachtung von gestern schildern und fragen, ob das noch im Rahmen ist.

    Wir trafen ihre Boxer-Freundin. Die ist ne ganz gelassene Hündin, souverän, ruhig...verteidigt Ronja aber gegenüber anderen Hunden. Also, wenn die beiden zusammen sind, vertreibt die Boxer-Hündin andere. Aber das nur am Rande.

    Ronja war gestern total überdreht mit ihr. Schon beim Zusammentreffen hat sie gebellt und gequieckt und ist der Hündin ständig in die Seite gesprungen. Ist mit offenem Fang an ihren Hals und Nacken (hat aber nicht zugepackt, Schnauze war immer offen). Zwischendurch war's mal ruhiger, haben beide an der gleichen Stelle geschnüffelt, sind durch die Büsche gelaufen. Dann aber wieder beim gemeinsamen Rennen, hat Ronja wieder angefangen, zu pöbeln (so sah es zumindest für mich aus). Anrempeln, Bellen, leichtes Knurren und ja, wie soll ich's sagen, sie hat sie gejagd. Wobei das immer nur kurz war, die Boxerhündin hat da nicht so ne Ausdauer und Wendigkeit wie Ronja.

    Was mich auch gewundert hat, die Hündin hat NIX, wirklich GAR NIX gemacht. Kein Knurren, kein Zurück-Buffen...sie hat es "über sich ergehen" lassen. Stellenweise war ich kurz davor, Ronja raus zu nehmen. Dann war's aber wieder gut. Wenn ich Ronja ermahnt habe, meinte das andere Frauchen nur "Ist doch nur Spiel...!". Naja, ich bin mir nicht sicher.

    Ronja wird im Juni 2Jahre alt. Wird sie jetzt langsam erwachsen...? Und vielleicht auch mutiger...? Heute bei einem JRT-Welpen hat sie sich ganz anders verhalten...auch Rumgerenne und gegenseitiges Jagen, aber kein Knurren, kein Bellen, kein Rempeln. Gestern hat sie der Hündin sogar nen Stöckchen geklaut. Das hat sie sich besher noch nie getraut. Die Hündin hat nur blöd geguckt und sich nen anderes gesucht.

    Was meint Ihr...? Bin ich jetzt übervorsichtig oder interpretiere da was rein, was nicht ist? Ich will einfach nicht, daß Ronja ne Zicke wird oder andere Hunde ernsthaft angeht.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    ich habe nicht Hunde mit Menschen verglichen, das erstmal vorweg. Ich habe eine ähnliche Situation herangezogen, um zu verdeutlichen, das manche Erziehungsmethoden einfach nicht fruchten können, weil sie kontraproduktiv sind.

    Wenn "Saloon" den Vergleich Mensch-Hund so kathegorisch ablehnt, versteh ich erst recht nicht, warum sie sowas wie den Schnauzgriff empfiehlt. Der Mensch ist nunmal kein Hund und kann in einigen Situationen eben auch nicht wie ein Hund agieren.

    Und noch eine ganz konkrete Frage an "Saloon"...:

    Warum ist der Schnauzgriff bei einem Welpen unbedingt anzuwenden, damit er lernt, wer der "Stärkere" ist, bei einem Rottweiler rätst Du aber davon ab? Versteht der Rottweiler den Schnauzgriff denn so falsch...? Wenn es doch meine Führungsqualitäten beweist, wird der Rottweiler sich doch genauso wie der Welpe brav fügen, wenn ich ihm die Schnauze zudrücke (mal davon abgesehen, daß ich bei nem Rotti dazu wohl beide Hände bräuchte...). Oder hab ich da jetzt nen Denkfehler...?

    Und auch ich bin (wie darkshadow auch) der Meinung, Kinder haben mit der Erziehung und Maßregelung eines Hundes nix zu tun. Das ist gefährlich.

    darkshadow...: Danke für Deine "Unterstützung"...dachte schon, ich bin die einizige, die hier etwas ungehalten auf so manche Tips reagiert.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    so direkt einen Rat habe ich nicht für Dich, aber ich muß Dir mal etwas Zuspruch spenden, glaube ich.

    Ich habe auch eine sehr unsichere Hündin. Wir hatten auch eine Phase, wo sie mir nicht vertraut hat. Baustellengeräusche haben ihr Angst gemacht und sie ist nach Hause gelaufen anstatt zu mir zu kommen. Ein Hubschrauber ebenso...sie legt die Ohren an, klemmt die Rute und trabt nach Hause...läßt mich auf der Wiese einfach stehen.

    Ich kenne das Gefühl, es tut irgendwie weh, weil man versucht, sich das Vertrauen des Hundes zu erarbeiten und der haut ab.

    Hin und wieder bin ich immernoch in Situationen, wo sie mir gegenüber Meideverhalten zeigt. Wenn sie Menschen verbellt z.B. und ich versuche, sie anzuleinen, springt sie von mir weg. Ich will ihr ja nix Böses, aber angeleint fühlt sie (und auch die anderen Leute) sich sicherer. Trotzdem vergrößert sie den Abstand zu mir sobald ich mich ihr nähere.

    Bei der Baustelle hier um die Ecke habe ich sie einige Zeit nur an der Schleppe laufen lassen, damit sie sich nicht verselbständigt, wenn da was poltert. Mittlerweile ist sie nicht mehr soooo schreckhaft bei fremden Geräuschen. Bei der Baustelle hier oben habe ich ihr teilweise sogar das Frühstück auf der Wiese gegeben (nicht zu Hause im Flur). Fand sie irgendwie komisch, aber es hat geholfen. Und wenn wir dran vorbei mußten (an der Baustelle), bin ich einfach ohne Tamtam weitergegangen und habe sie nicht beachtet. Da ist ja auch nix, weshalb man Angst haben müßte, also habe ich mich auch so verhalten.

    Du sagst, Du hast selbst eine Angststörung...? In welchen Situationen kämpfst Du denn damit, wenn ich fragen darf? Überträgt sich das vielleicht auch auf Deinen Hund...? Merkt die Maus, daß Du auch Angst empfindest und vertraut Dir deshalb nicht? Sorry, ich kenne mich mit sowas nicht aus, deshalb vielleicht die etwas "blöden" Fragen.

    Laß den Kopf nicht hängen. Du arbeitest ja bereits an Dir selbst und auch am Verhalten Deines Hundes. 2 Wochen können da eine lange Zeit sein, wenn man drauf wartet, daß die Trainerin aus'm Urlaub zurück ist. Ihr schafft das...ich verzweifele auch manchmal an der Unsicherheit meiner Ronja, aber dann klappt eine Situation so richtig gut und alles ist vergessen. Nur Mut...!

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat

    Drück ihn leicht zur Seite am Hals (Fell) nach unten. Dort ein paar Sekunden lassen. dann ignorieren. Schnauzengriff (ohne Schmerzen, also nur das Maul zuhalten (ruhig 10 Sekunden).

    Hallo,

    mensch Leute, laßt doch diese Tips mal sein.

    Wieso soll ich einem Hund die Schnauze zuhalten...?

    Der Schnauzgriff, welcher unter Hunden zur Maßregelung ausgeführt wird, ist megakurz, punktgenau und präzise. Was Du da rätst, ist kein "Schnauzgriff", das ist ein "Schnauze-Zuhalten" und das ist völliger Blödsinn. Hälst Du einem Kind, das Schimpfworte sagt, auch den Mund zu...? Der Hund lernt dadurch gar nix.

    Hier mehr zu solchen Methoden (muß mal wieder auf den Threat verweisen)...:

    https://www.dogforum.de/ftopic58152.html

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    PS.: Manch einem würde es mal sehr gut tun, sich die Hände auf den Rücken binden zu lassen. Ich muß nicht ständig mit den Händen am Hund sein (packen, schubsen, irgendwas festhalten...how ever). Meine Körpersprache reicht oft vollkommen aus.

    Zitat

    . Wenn er schnappt oder beißt dann werde bitte böse mit deinem Hund. Ich habe meinem Riesen in dieser Phase direkt ein Klapps auf die Nase gegeben, und das darf ein bischen wehtun.

    Hallo,

    Was wird denn hier bitte geraten...??? Zu "Milo" sag ich jetzt mal nix mehr, haben andere schon getan, aber DAS HIER kann ich nicht so stehen lassen.

    Es geht hier um einen WELPEN, ein Hundebaby, das so ziemlich alles lernen muß. Und dem soll ich auf die Nase hauen, daß es weh tut...???

    Ich würde in diesem Fall raten (wie auch andere), dem Hund Ruhe beizubringen. Spiele beenden bevor Wuffi so hochpuscht oder eben selbst das Spiel beendet, weil er keine Lust mehr hat.

    Hier muß unbedingt der Hundehalter agieren und der Hund reagieren...nicht andersrum..!

    Fahrt die tägliche Beschäftigung ein wenig runter...haltet Übungs- und Spielsequenzen kurz (mal so 5Minuten) und lobt den Wuff, wenn er sich ruhig verhält.

    Wie man das "Nein" verständlich machen kann, wurde ja auch schon erklärt. Ich würde es allerdings nicht mit Hinlegen machen, sondern ein Leckerchen auf meine flache Hand legen und es hinhalten. Will er es nehmen, schließe ich die Hand, sage Nein und gebe im SOFORT aus der anderen Hand ein Leckerchen mit dem Kommando "Nimm". Man kann das später steigern, indem man das Leckerchen auf den Boden legt. Da besteht nämlich noch die Gefahr, daß man nicht schnell genug reagiert, wenn er es nehmen will.

    Wenn er so abdreht, würde ich ihn konsequent ignorieren. Ich kann verstehen, wie schwer das fällt und daß der Eindruck entsteht, es würde nix bringen. Hundi wird es vehement versuchen, so Aufmerksamkeit zu bekommen. Bitte nicht weich werden...kein "Laß das...!" oder so, möglichst nicht mal ansehen. Das kann ne Weile dauern, aber er wird es verstehen. Wichtig ist auch, daß Ihr ihn zum Kuscheln oder Spielen auffordert, sobald er sich ruhig verhält, damit er lernt, daß sich das ruhige Verhalten lohnt und das Spielaufforderungen ect. von Euch aus gehen. Ihr agiert ... Hund reagiert.

    Liebe Grüße und ganz viel Geduld...Ihr schafft das.

    BETTY und Ronja