Hallo,
kenne solche "Gedankenaustäusche" sehr gut. Meistens verabschiede ich mich dann freundlich und gehe meiner Wege. Ich hasse das, ehrlich.
Vor allem, weil manche Halter ihren Hunden in dem Moment noch falsche Signale senden.
Wir treffen eine Appenzeller Sennenhündin. Ronja vorsichtig, unterwürfig. Die andere Hündin (gleichalt) etwas dominant, selbstsicher und stellt das Nackenfell auf (Ronja übrigens auch, aber das nur by the way). Frauchen sieht das und ruft ihrer Hündin zu "Paula, aber schön lieb sein da...!". Gottseidank hat Paula das "verstanden" und war brav. Nen anderer Hund hätte das vielleicht als Rückendeckung verstanden und Stunk gemacht.
Münsterländer-Jungspund-Hündin (7 Monate alt) bedrängt meine Ronja, fordert permanent zum Spielen auf, bellt, rempelt usw... Ronja hatte da ganz schnell keine Lust mehr drauf und hat sich schon hinter und zwischen meinen Beinen versteckt. Die andere Hündin hörte nicht auf, war völlig überdreht, quiekte, bellte usw....irgendwann hat Ronja dann zwischen meinen Beinen durch Zähne gezeigt und 1x (!) gebellt. Da kam von dem anderen Frauchen "Na, Ronja, mal nicht rumzicken hier...!".
Eine Terrierhündin ne Straße weiter stürzt sich aggressiv auf alles, was 4 Beine hat. 2x bereits auch auf Ronja. Sie hat mich mal angesprochen, warum ich ihr aus dem Weg gehe und Ronja immer anleine. Habe ihr gesagt, daß ich den Kontakt zwischen den Hunden nicht wünsche, weil ihre Hündin meine regelmäßig angreift. "Ja, nee, die würde niemals beißen, das ist nen Schisser...!"
Willste noch mehr Anekdoten hören...? Ich fang grad wieder an, mich aufzuregen. Und Du hast Recht, solche falschen Einschätzungen der Hunde und auch der Situationen finde ich sehr gefährlich.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja