Beiträge von blackbetty

    Hallo,

    hier wird ja gleich wieder scharf geschossen, alle Wetter. Es geht "nur" um einen neuen Namen... :???:

    Also...unser erster Hund hieß Fips und war 2 Jahre alt, als er zu uns kam. Den Namen fanden wir ziemlich blöde, haben ihn dennoch anfangs so gerufen, weil er es ja so kannte. Aus Fips wurde irgandwann Fibbel und Schnubbel, mein Mann hat Asmussen zu ihm gesagt (von Fips Asmussen) und letztenendes hieß er dann Räuber. War kein Problem...er hat schnell gemerkt, daß er auch mit den anderen (zugegebenermaßen auch bescheuerten) Ausdrücken gemeint war.

    Ronja sollte von anfang an auch Ronja heißen. So heißt sie auch immernoch.
    Sie hört aber mittlerweile auch auf Motte, Schnecke (oder Schnegge) und Motti Karotti (mein Mann :gott: ).

    Mach es ganz langsam. Sobald der Hund Dir Aufmerksamkeit schenkt, Dich z.B. anschaut, sag den neuen Namen und belohne ihn. Du kannst auch nach und nach den jetzigen Namen abändern, sodaß es für ihn noch vertraut klingt, sich aber langsam in die Richtung ändert, die Du haben willst. Wie bei unserem Räuber...: Fips --- Fipsi --- Fibbel --- Schnubbel --- usw...

    Das wird klappen. Hundi ist noch jung und Du kannst jede Aufmerksamkeit mit dem neuen Namen und einem Leckerchen belegen, dann lernt er schnell, daß er damit gemeint ist.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    auf der Suche nach einem Zweithund kommt bei uns auch ein Labrador in Frage. Ich mag besonders die Schoko-Labbis und meinem Mann gefallen sie aufgrund ihres Charakters, aber das nur by the way.

    Mir fällt auf, daß das Gangbild bei vielen Hunden dieser Rasse "auffällig" ist. Ich beschreibe das mal.

    Labbis kommen mir beim Gangbild immer etwas steif vor. Besonders junge Hunde "schmeißen" beim Trab die Vorderpfoten seitlich und beim Galopp fliegen die Hinterpfoten seitlich weg.

    Manche "tänzeln" auch irgendwie und wackeln in den Schultern hin und her oder wackeln extrem mit dem Hintern im Schritt und Trab. Es scheint, als ob die Vorderbeine ständig durchgestreckt sind und die Hunde laufen vorne wie ein Kleinkind, das grade Laufen lernt.

    Bei meiner Ronja fällt mir im Gegensatz dazu auf, daß sie beim Trab z.B. einen komplett geraden Rücken hat und einige Nachbarn haben mir bereits gesagt, daß sie trabt wie ein Pferd. Man könnte ihr irgendetwas auf den Rücken legen, es würde nicht runterfallen. Auch andere Hunde laufen irgendwie flüssiger.

    Deutet dieser steife Gang auf Gelenksprobleme hin? Oder ist dieser Gang einfach der typische Labbi-Gang...? Ich hoffe, Ihr versteht, was ich meine. Man macht sich ja Gedanken zu dem Hund, der mal bei einem einziehen soll.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat

    :ops: das hört sich für mich total abwertend an - haben diese Hunde kein Recht auf Leben - Glück und Spaß und alles was dazu gehört??

    Hallo,

    ich glaube, ich werde mißverstanden.

    "Vermehrer" steht in Tüddelchen, weil ich dieses Wort eigentlich nicht mag. Für mich hat jeder Hund eine Berechtigung zu leben.

    Ob die Umfrage "hirnrissig" ist, naja ich weiß nicht. Mich interessiert, ob es einen gesundheitlichen Unterschied (forumsintern) gibt zwischen Züchter- und "Vermehrer"-Hunden. Wirft das tatsächlich ein schlechtes Licht auf dieses Forum...? :???:

    Ich habe selbst einen Hund von jemandem, der hier im Forum sofort als Vermehrer bezeichnet würde. Und ich würde auch wieder einen Mischling oder Unfallhund bei mir einziehen lassen.

    Die Ergebnisse beider Umfragen (auch die der Rassezüchter-Hunde) zeigen, daß es sich absolut die Waage hält. Besonders Gelenkserkrankungen sind häufig und prozentual gibt es keinen Unterschied, genauso wie es nur einen geringen Unterschied bei den Prozenten der gesunden Hunde gibt. Meine "Fragestellung" zu diesem Thema hat sich (für mich) somit beantwortet und meine Meinung bestätigt.

    Und genau deswegen, daß es eben nicht abwertend klingen sollte, habe ich Tüddelchen bei "Vermehrer" benutzt.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    wir unterstützen Ronja mit einer Bachblütenmischung und ganz ehrlich...ICH glaube dran. Ronja wird ruhiger und gelassener. Was früher ein "Wawawawwawawawawa...!" war, ist heute ein "Wuff...wuff...wuff...!", wenn Ihr versteht, was ich meine. Sie verfällt nicht mehr sofort in Panik.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    PS Mephista...: Da hast Du sicher Recht, aber ich muß sie ja nicht bewußt einer Situation aussetzen, die ihr Angst macht. Wir arbeiten ja dran. Wenn ich sie aus dem Schlafzimmer rauslasse wie heute bei dem Heizungsmonteur, schaffe ich ihr einen zusätzlichen Konflikt, nämlich daß sie bei uns sein will, aber Schiß vor dem großen, bösen Mann im Blaumann hat. Das streßt sie fürchterlich. Sie bellt ja bereits im Flur, wenn sie die Stimme nur hört und will ins Schlafzimmer flüchten. Wie soll sie mir vertrauen, wenn ich sie dann "zwinge", dabei sein zu müssen...?

    Hallo,

    ich habe auch eine ängstliche Hündin.

    Mit dem Schönfüttern haben wir uns leider eine Verhaltenskette aufgebaut. Zumindest draußen beim Spaziergang ist es so, daß Ronja bellt (aus Angst) und mich dann anschaut, weil sie ein Leckerchen erwartet. Ich hab das jetzt ganz sein lassen.

    Ich nehme Ronja kurz neben oder wenn möglich sogar leicht hinter mich und gebe ihr so Sicherheit. Nur, wenn sie sich ruhig verhält, bekommt sie ein Lob. Bellt sie dennoch, ignoriere ich das und gehe einfach weiter als wenn gaaaaar nix wäre.

    Heute war der Heizungsmonteur da. Ronja bleibt bei "unheimlichen" Besuchen mittlerweile im Schlafzimmer. Von dort bellt und wufft sie zwar hin und wieder, muß sich aber nicht mit dem Angstauslöser konfrontieren. War heute kurz bei ihr, weil ich mir was anziehen wollte, und habe gesehen, daß sie ganz klein und zitternd in ihrem Körbchen lag. Sie hat also definitiv Angst. Ich lasse sie da dann völlig in Ruhe.

    Ich kann Dir das Buch "Trau keinem Fremden" von McConnell empfehlen.
    "Angst bei Hunde" von Rütter habe ich hier stehen und auch gelesen. Es ist ebenfalls empfehlenswert, geht aber auf verschiedene Ängste ein (z.B. auch vor Gegenständen wie Staubsauger usw.). Es ist aufschlußreich geschrieben und erklärt auch, was Angst/Furcht eigentlich ist und wie sie entsteht. Ich habe vieles gelernt beim Lesen dieses Buches.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    Du hast ja ne Menge guter Tipps und auch Trainerempfehlungen bekommen. Bitte, bitte, nimm das auch an und such Dir einen Trainer.

    Was mir noch auf der Seele brennt, nachdem ich Deinen Text gelesen habe...:

    Warum zum Teufel (sorry) streichelst Du den Hund dauernd, wenn er Dich attackiert...??? Oder nimmst ihn gar auf den Arm...??? Du beruhigst ihn damit nicht, im Gegenteil...Du puschst ihn weiter hoch und bestätigst ihn in seinem Verhalten...Du lobst es gewissermaßen.

    Also bitte sehr schnell mit einem kompetenten Trainer arbeiten...am besten gestern...!

    Ich wünsche Euch viel Erfolg und wünsche Euch nichts mehr, als daß Ihr ein tolles Mensch-Hund-Team werdet. Allein (oder mit dem Forum hier) schafft Ihr das nicht.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    PS.: Noch ein Gedanke, der mir so kam...: Der Hund ist grade dabei, EUCH / DICH zu erziehen...nicht andersrum.

    Hallo,

    eine ehemailge Bekannte hat den Airdale immer A-E-RIE-DALE ausgesprochen, also wirklich jeden Buchstaben so betont, wie ich es geschrieben habe. Ich konnte sie nie von der richtigen Aussprache überzeigen. Bei ihr hieß es auch DoBBermann... :headbash:

    Manche Rassen sind aber wirklich nicht leicht auszusprechen...

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    okay, wenn der Verein Dir geraten hat, ihn mal kräftig zu packen, hat sich mein Rat, dort nach einem Trainer zu fragen, wohl erledigt.

    Mensch, hab vorhin Dein Alter ganz überlesen, bist ja "erst" 14. Ich find's gut, daß Du mit dem Hund was machen willst (Flyball), aber die Erziehung und Führung sollten (vorerst) Erwachsene übernehmen. Ich kenne einen Nachbarsjungen hier sehr gut, der auch einen Schäfi-Mix führt. Das klappt ohne Probleme. Er hat die BH mit ihm gemacht und auch Agility. Dieser Schäfi-Mix ist aber auch eine Seele von Hund, hört auf den Jungen und hat eine enge Bindung zu ihm. Bei einem Hund, der Agressionen zeigt, die aufgrund mangelnder Vergangenheitskenntnis nicht begründet sind, wird es schon recht kritisch, wenn ein Jugendlicher mit ihm unterwegs ist. Der Hund wird Dich im Zweifelsfall eher nicht als Führungsperson sehen und dann habt Ihr ganz schnell ein Problem.

    Holt Euch bitte einen guten Trainer, der gewaltfrei arbeitet. Wie bereits gesagt wurde, Du kannst weiterhin mit ihm Hundesport machen und ihm auch was beibringen, aber die Gassigänge in der Öffentlichkeit sollten von einem Elternteil zumindest begleitet werden.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    warum packst Du ihn im Nacken...? Für mich ist klar, warum er dann beißt...Du drohst ihm...! Das Packen im Nacken (evtl. noch mit Schütteln) ist ne Tötungsabsicht. Dagegen wird sich beinahe jeder Hund wehren.

    Du sagst, Ihr habt ihn noch nicht so lang. Kommt er aus dem TH? Weiß man etwas über seine Vorgeschichte?

    An solchen Aggressionen arbeitet man am besten zusammen mit einem Trainer. Der sieht bei der Beobachtung viel besser, warum der Hund wann und in welchen Situationen wie reagiert und wie Du Dich dabei verhälst und demzufolge auch, wo die Fehler liegen und wie man dran arbeiten kann.

    Du bist ja bereits in einem Verein und lastest ihn körperlich aus. Gibt es da keinen Trainer, dem Du Deine Probleme mal schildern kannst?

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja