Beiträge von blackbetty

    Hallo,

    wie gesagt, sie stammt aus schlechter "Zucht". Sie hat auch verschiedene Krallen. Sie sind soweit alle weiß, aber zwei sind schwarz (ist auch nicht Rassestandard, glaube ich).

    Achso, noch vergessen, nen Futtermäkler ist sie auch... :gott:

    Ihr Frauchen ist in einer Reha-Klinik. Deshalb hab ich sie genommen. Sie war schonmal bei einer Hundepension in Pflege für 6 Wochen. Da war aber Frauchen nicht glücklich mit (Rosina war völlig verfilzt und voller Zecken und auch vom Wesen her irgendwie verändert als sie sie abgeholt hatte).

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja (und Rosina)

    Hallo,

    ich stell das mal hier rein, weil ich bestimmt im Laufe der nächsten Wochen einige Fragen haben werde zu unserem Pflegehund.

    Ich stell sie erstmal vor...:

    Rosina ist eine Malteser-Hündin, 18 Monate alt. Sie kommt aus einer ganz schlechten "Zucht" und war mehr oder weniger ein Mitleidskauf. Sie hat gezittert wie Espenlaub als ihr Frauchen sie abholte und ist auch heute noch sehr ängstlich.

    Seit Dienstag ist sie nun hier und bleibt für 6-8 Wochen. Mit Ronja hat sie sich sofort gut verstanden (wir hatten ja vorher bereits einen Probetag). Die beiden pflegen momentan eine Koexistenz und so langsam geht Rosina auch mal auf eine Spielaufforderung ein. Ronja macht sich extra klein, um mit ihr zu kaspern, sieht total süß aus. Ronja legt sich meistens hin und dreht sich auch mal auf den Rücken.

    Anfangs mochte Rosina sich von meinem Mann nicht mal anleinen lassen, streicheln ging gar nicht. Genauso bei unserem Sohn, dem ist sie aus dem Weg gegangen. Mittlerweile kann er sich mal zu ihr setzen und sie streicheln. Er gibt sich auch sehr viel Mühe mit ihr. Er ist grade 6 geworden und sagt immer, wie lieb er sie hat, ärgert sich aber auch, wenn Rosina ihm ausweicht. Aber das wird schon, denke ich.

    Aggressionen zeigt Rosina keine. Allerdings verbellt sie so ziemlich alles, was uns begegnet. Menschen und auch Hunde werden bereits auf Entfernung angemotzt. Bei Hunden ist sie meist ruhig, wenn sie erstmal Kontakt aufgenommen haben. Aber wohl ist ihr dabei nicht, sie geht lieber auf Abstand.

    Wenn es klingelt, schaukeln sich nun leider zwei Hunde gegenseitig hoch und wir haben hier ein Kläff-Konzert, das seinesgleichen sucht. Aber damit können wir leben, es klingelt ja nicht 2x in einer Stunde.

    Meine wichtigste Frage ist jetzt, ob es Sinn macht, mit Rosina zu arbeiten. Könnte ich mit ihr trainieren, was Hundebegegnungen angeht z.B..? Sie ist ja nicht für immer hier. So kleine Dinge wie z.B. das "Sitz" an der Straße setze ich auch bei Rosina durch.

    Soweit ist sie gut erzogen, verhält sich in der Wohnung eher ruhig und unauffällig, ist stubenrein, klaut nix...einfach lieb eben. Okay, sie geht auf's Sofa und schleicht sich nachts ins Bett, aber das kennt sie von zu Hause und ich habe nix dagegen. Ronja stört es auch nicht, daß Rosina am Fußende des Bettes schläft und bleibt in ihrem Körbchen.

    Futterneid gibt es auch keinen, also nicht wirklich. Bei Leckerchen warten beide geduldig und keiner knurrt. Mir ist nur aufgefallen, daß Ronja ihr Frühstück schlingt wie blöde seit Rosina hier ist. Obwohl ich Rosina mit in einen anderen Raum nehme, wenn Ronja frißt. Gefüttert werden sie getrennt. Ronja frißt eh morgens und Rosina bekommt abends ihre Mahlzeit.

    Hier mal Bilder von der Pflegemaus...:

    Auf dem letzten Bild sieht man, daß sie ihre Vorderpfötchen leicht nach außen dreht. Ist manchmal noch extremer. Ist das normal? Ihr Gangbild ist unauffällig, aber wenn sie so vor einem steht oder sitzt, stehen die Pfötchen arg nach außen.

    Das reicht jetzt erstmal. Ist ja irre lang geworden. Vielen Dank für's Lesen. Ich werd hier weiter berichten, wie es läuft mit den beiden.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja (und Rosina)

    Hallo,

    ich kenne die Methode und habe mich damit auseinandergesetzt.

    Ich habe mich mit vielen Erziehungskonzepten auseinander gesetzt und mich reingelesen (und gesehen).

    Auch wenn einiges gut ist (auch an NDS), so muß ich dennoch nicht alles annehmen. Und ich persönlich würde einem 12Jährigen niemals zum Schnauzgriff oder gar zum aktiven Unterwerfen raten. Ich würde niemandem dazu raten. Warum, das kannst Du ja in meinem Link lesen.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    :???: Dann steh ich auch auf dem Schlauch...!

    Gibt es ein Signal für "Mach schneller..." ? Sorry, wegen der Ironie, aber es liest sich schon etwas putzig und ich stell mir grad den genervten Hundeblick vor "Frauchen, muß ich jetzt WIRKLICH Platz machen...? Och, nööööö..."

    Keine Ahnung, wie man das Ausführen der Kommandos "beschleunigen" kann. Sie scheint ja da echt die Ruhe weg zu haben.

    Wie ist sie denn sonst so? Stellt sie viel in Frage und tanzt Dir auf der Nase rum? Oder ist sie insgesamt eher so ein bedächtiger, ruhiger Typ...? Pubertiert sie vielleicht grade? Ich frage das, weil's mir darum geht, ob sie eher aufsässig und schwer zu erziehen ist oder ob sie vielleicht einfach auf eine charmante Art "träge" ist.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat

    Kenzo hat das in den ersten Wochen als Welpe auch gemacht. Es gibt den sogenannten Schnauzgriff, womit wir das super in Griff bekommen haben. Immer wenn er beim Spielen gebissen hat (mit seinen scharfen Milchzähnen :roll: ), haben wir von oben auf seine Schnauze gegriffen, dabei die Lefzen in die Schnauze gedrückt und "NEIN" gerufen!
    Das muss nur schnell und unerwartet passieren, es geht dabei nicht darum dem Hund weh zu tun, sondern ihn mit der Reaktion zu überraschen. Zwischendurch haben wir ihn halt auch auf den Rücken gedreht und ihm gezeigt, dass das nicht in Ordnung ist, was er da macht. Und irgendwann hat es gereicht, wenn wir das Spiel auf der Stelle beendet haben und ihn ignoriert haben, wenn er gebissen hat.
    Er hat's zum Glück, sehr schnell begriffen. :gott:
    Nicht zweifeln... Üben! Üben! Üben! ;)

    Hallo,

    Du hast aber schon gesehen, daß der TS erst 12 ist...!!!???

    Mal ganz davon abgesehen, daß diese Tips zum alten Eisen gehören und einen Hund nicht erziehen sondern verunsichern, kann man sowas doch keinem 12Jährigen raten... :???:
    Lies Dich mal hier rein bitte...:

    https://www.dogforum.de/ftopic58152.html

    Takebreath...: Hast ja schon richtig gute Tips bekommen (außer die oben zitierten natürlich). Ich würde den Wirbelwind auch separieren, wenn er zu sehr aufdreht. Am Platz fixieren ist prima, aber auch mal kommentarlos aus dem Raum gehen und die Tür vor seiner Nase schließen, eine kurze Auszeit und Ausschluß vom Rudel. So lernt er auch, daß heftiges Zwicken sich nicht lohnt.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja