Beiträge von blackbetty

    Hallo,

    Takebreath...: Deine Tips sind gut und richtig. Allerdings eignen sie sich eher dazu, einem Hund das Kommando "Sitz" beizubringen, der es noch nicht kennt.

    Der Hund, um den es hier geht, beherrscht die gegebenen Kommandos allerdings, er führt sie nur etwas widerwillig und zögerlich aus. Wenn man dann noch den Hintern runterzudrücken versucht, wird der Hund "gegendrücken" und erst recht nicht "Sitz" machen.

    Mal abwarten, was meifu zu meinen Gedanken sagt...

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    wenn Du ein Leckerchen in der Hand hast, lohnt sich das Ausführen des Befehls für sie. Sie erwartet ja Futter dafür.

    Ansonsten kann es durchaus sein, daß sie beschwichtigt. Das langsame, zeitlupenmäßige Bewegen ist Beschwichtigung. Welche Körperhaltung hast Du, wenn Du ihr einen Befehl gibst? Beugst Du Dich vielleicht ganz unbewußt etwas vor?

    Da sie aus schlechter Haltung kommt, wie Du sagst, könnte es durchaus sein.

    Versuch mal Deine Körperhaltung zu verändern. Stell Dich mal seitlich zu ihr und schau sie nicht an. Reagiert sie auf Handzeichen? Also z.B. Zeigefinger hoch für Sitz, flache Hand nach unten bei Platz...!? Vielleicht ist es Deine (veränderte?) Stimme, wenn Du in "ernsten" Situationen einen Befehl gibst? Ist Deine Stimme evtl. "sanfter", wenn Du übst...?

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    ich habe mich auch gefragt, wie der Hund sich aus dem Halti winden konnte und dann frei war...? Wurde er NUR am Halti geführt...? Da gehört doch für gewöhnlich mindestens eine Sicherung am Halsband, besser noch am Geschirr dazu.

    Natürlich war der Vorfall eine Verkettung unglücklicher Umstände.

    Trotzdem muß ich anderen Haltern zugestehen, daß sie eben nicht das psychologische und verhaltensbiologische Wissen über Hunde haben, wie mancher hier im Forum.

    Hätte ich einen artgenossenaggressiven Hund, würde mich ein solcher Vorfall weniger schocken als bei einem ansonsten sozial verträglichen Hund. Schlimm wäre es so oder so, aber wenn ein auffälliger Hund sich losreißt und nen anderen beutelt, konnte man damit rechnen. Bei einem lieben, verträglichen Hund schockt eine solche Reaktion extrem.

    Die Arbeit mit Martin Rütter hat den neuen/alten Besitzern Sicherheit gegeben. Ohne ihn hätten sie sich Faye evtl. nicht mehr "zugetraut".

    Ich hab manchmal das Gefühl, daß einige hier einfach nicht glücklich sind, wenn sie in einer Sendung von Martin Rütter keinen Aufreger finden und suchen sich auf Teufel komm raus irgendeinen Aufhänger zum meckern.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    sicherlich ist das ein Unterschied, Marion, aber die Verzweiflung und die Hilflosigkeit ist ja wohl dennoch nachvollziehbar.

    Ich hätte in der Situation auch Angst, daß sich der Hund am nächsten Tag wieder einen Hund schnappt und totschüttelt, wenn man die Ursache nicht kennt. Ich zumindest für meinen persönlichen Teil verstehe die Überforderung der Familie vollkommen und kann nicht sagen, ob ich nicht selbst genauso gehandelt hätte (im ersten Moment).

    Und noch draufrumzuhacken, obwohl sie ihren Fehler eingesehen haben und mit professioneller Hilfe an die Sache rangehen, ist so gar nicht mein Ding. Dafür habe ich kein Verständnis.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    wie hier über die Familie von Faye geredet wird find ich unterste Schublade, ehrlich.

    Ich kann es absolut nachvollziehen, daß sie nach dem Vorfall verzweifelt waren und sich einfach nicht zugetraut haben, das zu händeln.

    Auch ich habe unseren ersten Hund einmal ins TH gegeben und es bitter bereut und ihn zurückgeholt. Wir waren auch verzweifelt, weil er unseren neugeborenen Sohn angegangen ist. Wir waren überfordert und haben erstmal die "einfachste" Lösung genommen. 3 Tage später haben wir ihn wiedergeholt und mit viel Streß und Arbeit am Problem gearbeitet.

    Ich kann die Verzweiflung nachvollziehen und habe Mitgefühl mit der Familie. Ich kann auch den Schmerz verstehen (durch die Trennung vom Hund) und respektiere, daß sie sich besonnen haben und nun mit Hilfe von außen die Sache angehen wollen. Man hat doch deutlich gesehen, wie sehr Hund und Familie einander lieben und vermißt haben.

    Aber hauptsache, man hat mal wieder Leute, über die man sich aufregen kann.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    dafür, daß Du ihm grade ne richtig tolle Liebeserklärung gemacht hast, streckt er Dir aber ganz schön oft die Zunge raus... :D

    Du hast das schön geschrieben, ehrlich. Ich habe Deinen Weg mit Bonny verfolgt und fleißig mitgelesen.

    Du hast meinen Respekt, was Du alles durchgestanden und gemeistert hast und dafür, daß Du nie den Mut und die Hoffnung verloren hast.

    Und, Hasemann, mach weiter so. Toll, daß Du Dich zurücknehmen kannst und so Deinem Frauchen den Rücken stärkst... :gut:

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    auf die morgige Sendung bin ich echt mal gespannt.

    Der Fall mit dem Dackel-Mix interessiert mich, weil Ronja genau das gleiche Problem hat, Angst vor Fremden aufgrund mangelnder Sozialisierung...außer, daß Ronja noch nie gebissen/gezwickt hat.

    Und den Fall mit "Faye" rührt mich ja irgendwie, wenn ich die Zusammenfassung so lese. Ich hoffe, es gibt eine Chance für die Hündin und ihre Familie.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    am Dienstag ist es nun soweit, Rosina kommt für 6 Wochen zu uns.

    Sollte ich irgendwas beachten und evtl. was Schriftliches mit der Halterin festhalten?

    Wir verstehen uns sehr gut, die Hunde kommen super miteinander klar.

    Wir bekommen alle Unterlagen von Rosina (Impfpaß, Haftpflichtversicherung, Adresse TA, die Adresse einer gewerblichen Pension für alle Notfälle...) und natürlich Futter für die Zeit.

    Wir haben einen geringen Betrag für die Betreuung vereinbart.

    Sollte ich dazu was Schriftliches aufsetzen, damit alle auf der sicheren Seite sind...? Und wenn ja, was sollte da drin stehen?

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    muß mal erste Erfolgserlebnisse berichten.

    Ich nehm jetzt den Clicker mit auf Spaziergänge. Gestern sehe ich an einer Straßenecke so durch die Büsche, daß jemand von rechts die Straße hoch kommt. Typische Situation, man trifft sich genau an der Ecke und der Mensch steht quasi plötzlich vor Ronja = Panik...!

    Mensch kommt in Ronja's Blickfeld, sie schaut ihn an...IN DEM MOMENT hab ich geclickt...sie dreht sich prompt zu mir um und kriegt ihr Leckerchen...puh, mir ging echt die Düse in dem Moment, weil ich mir absolut nicht sicher war, ob ich noch rechtzeitig clicke bevor sie bellt. Am Luftholen war sie bereits. Aber es hat geklappt. Bin stolz auf uns beide.

    Heute war ja nun quasi Ausnahmezustand --- Kindergeburtstag !!!

    Mit Kiddys hat Ronja kein Problem, die dürfen sogar kreischend an ihr vorbeilaufen, da bleibt sie cool. Wir waren im Garten und ich hatte Ronja konsequent an der Leine und bei mir. Mein Männe hat sich um die Kids und das Marshmallow-Grillen gekümmert. Und Ronja hat NICHT gebellt, obwohl Trubel in den anderen Gärten war und auch unsere Nachbarn sich mal kurz blicken ließen, um dem Sohn zu gratulieren.

    Sie lag neben mir im Gras und hat gedöst und sich kraulen lassen. Ich hatte sie an der "normalen" 2Meter-Leine, sie hatte also keinen großen Aktionsradius. Dadurch, daß ich an ihrer Seite war, hat sie sich vielleicht auch sicherer gefühlt...!?

    Naja, ich will den Tag nicht vor dem Abend loben, aber ich weiß, daß es sich lohnt, dranzubleiben.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja