Beiträge von blackbetty

    Hallo,

    natürlich wird ihm das nicht gefallen...war ja bisher auch immer anders.

    Wichtig ist, daß Du den Hund dabei nicht beachtest. Kein "Bleib" oder ein "Fein gemacht" oder sowas.

    Ich kenne Hundehalter, die planen für dieses Programm täglich extra Zeit ein. Da wird mit einem Buch lesender Weise durch die Wohnung getigert... :lachtot: Aber was muß, daß muß...!

    Liebe Grüße und viel Erfolg für den Anfang (wird alles ne ganze Weile dauern, von heute auf morgen geht das nicht).

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    PS.: Beim Spaziergang würde ich vorerst ne kurze Leine benutzen, damit er keine Gelegenheit mehr bekommt, Leute zu verbellen. Laß den Hund neben oder besser noch leicht hinter Dir laufen. DU führst..! Ist wie beim Tanzen... ;) Lange Schleppleine würde ich nur in wirklich weit übersichtlichem Gelände benutzen.

    Hallo,

    und schon wieder habe ich den Eindruck, daß Du genau weißt, was abgeht, wenn ich Dich so lese... :D

    Die Phase um dieses Alter rum ist nicht einfach...für Hund und Halter.

    Ich denke, daß er nen kleinen Kontrollfimmel hat.

    Er läuft Dir hinterher, ist in der Wohnung immer da, wo Du bist. Kommt allein in einem anderen Raum nicht zur Ruhe, bellt Dich an, wenn Du was fallen läßt oder ihm langweilig ist...usw...

    Paß auf, daß er Dir nicht auf der Nase rumtanzt... ;)

    Auch seine Bellerei draußen zeigt, daß ER die Kontrolle über alles hat/haben will. Er traut es Dir nicht zu, also übernimmt er es.

    Du mußt ihm zeigen, daß Du alles unter Kontrolle hast. Anfangen würde ich zu Hause und erstmal unterbinden, daß er Dir ständig folgt.

    Geh aus dem Raum und mach die Tür vor seiner Nase zu. Zähl bis 3 und geh wieder rein, dreh ne Runde durch das Zimmer, geh in einen anderen Raum, laß ihn dann ruhig hinterherkommen, schließ aber die Tür (z.B. zum Schlafzimmer) vor seiner Nase, sodaß er im Flur bleibt. Wieder bis 3 zählen, wieder den Raum wechseln...usw.

    Irgendwann wird es ihm zu bunt, ständig hinter Dir herzulaufen.

    Und übe mit ihm, auf seinen Platz zu gehen. Hat er einen Korb oder sowas? Und wo steht der? Dieser Platz sollte strategisch ungünstig sein. Unter dem Schreibtisch in der Ecke oder im Schlafzimmer hinter der Tür...irgendwo, wo er nicht alles im Blick hat. Das fördert den Kontrollfimmel, wenn er alles im Blick hat und kontrollieren kann (wer in den Raum kommt z.B.). Schick ihn auf seinen Platz und belohne ihn dort mit Leckerchen. Steht er wieder auf, schick ihn wieder hin. Alles ruhig und sanft, er soll es positiv verknüpfen.

    Wenn er zu Dir kommt und Dich bellend auffordert, ihn zu bespaßen, mußt Du das ignorieren...aber KOMPLETT...! Sag im Geiste die Worte "Ich habe keinen Hund...!". Gibt er auf und legt sich irgendwo hin, DANN gehst Du zu ihm und forderst ihn zu einem Spiel auf.

    Ich glaube, das reicht vorerst an Tips. Wenn Du noch Fragen hast, dann her damit.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    hab die Story grad erst gelesen...mensch, das ist ja nochmal gut gegangen.

    Was auch immer die Maus geritten hat, einfach durchzustarten und das dann 100km weit... :???: Fragen kannst Du sie ja leider nicht.

    Ich denke mal, daß Du jetzt grade auf dem Weg ins TH bist, um sie nach Hause zu holen.

    Ich möchte hier aber auch nochmal TASSO ein Lob aussprechen. Immerhin sind sie maßgeblich dran beteiligt, daß Hund und Halter wieder zusammen finden. Man kann nicht oft genug betonen, wie sinnvoll es ist, seinen Hund dort zu registrieren.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat


    Es ist aber nicht so, dass er mich übermäßig beschützen möchte, weil ich bin auch im Stande mich zu verstecken wenn wir spazieren gehen, ohne, dass er es gleich bemerkt. In der Wohnung verhält er sich aber schon ein wenig so, als wenn er der Chef wäre.Danke,
    lg

    Hallo,

    das Fettgedruckte deutet jetzt aber nicht auf mangelnden Beschützerinstinkt hin, sondern eher auf eine nicht so gute, bzw. fehlende Bindung zu Dir. Im nächsten Satz bestätigt sich das ja quasi.

    Der kleine Kerl pubertiert jetzt, dazu kommt eine Angstphase in dem Alter. Erwachsenwerden gepaart mit Unsicherheit und mangelnder Führung kann nicht gut gehen.

    Wenn Du Dich versteckst und den Hund interessiert es nicht, scheint er sehr selbständig zu sein. Er sieht keinen Sinn darin, Dich zu suchen. Wie verhält er sich ansonsten bei Spaziergängen? Hund macht sein Ding und DU guckst immer, was ER grade macht und wo er ist? Oder gehst Du Deiner Wege und Hundi folgt Dir aufmerksam und vergewissert sich ab und an, wo Du bist?

    Wie äußert sich das "Chef-Sein" denn zu Hause? Woraus schließt Du, daß er sich wie der Chef verhält? Beschreib das mal näher.

    Ich habe den Eindruck, daß Du genau weißt, wo der Hase im Pfeffer liegt, Dir Deine Fragen quasi selbst beantwortest, aber nicht weißt, was und wie Du Dich ändern mußt, um das Problem zu lösen, richtig?

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    hab den Thread grade mit großem Interesse gelesen. Ist ja irre spannend, wie "tief" Ihr Euch in Pinsel reinzudenken versucht. Prima... :gut:

    Ich hab ja selbst ne Angst-Hündin, die schlecht geprägt wurde. Du weißt das, hast ja in meinem Threads schon viel Hilfreiches geschrieben.

    Hab aus Deinem Posting hier einiges rauslesen können, was auf meine Motte auch so zutreffen könnte. Ronja kannte z.B. die ersten Wochen nur das Haus und den (sehr) großen Garten. Desweiteren war ihre einzige Bezugsperson eine Frau (Männer sah sie selten bis gar nicht) und bis auf wenige Spaziergänge durch's Dorf kannte sie nix.

    Gespannt verfolge ich Deinen Thread hier weiterhin.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    meine Ronja ist beinahe genauso unsicher Fremden gegenüber (dank monatelangem Training nicht mehr ganz so extrem, aber die Baustelle besteht halt noch).

    Wenn ich SO mit ihr verfahren würde, wäre sämtliches Vertrauen dahin. So versaue ich mir zusätzlich zum Problem auch noch die gute Bindung, die sie zu mir hat.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat

    Und die Besitzerin ist da auch noch total begeistert von!

    Hallo,

    ja klar ist sie das, es funktioniert ja augenscheinlich und sie weiß es nicht besser.

    Was macht der Herr Hesterberg eigentlich, wenn ein Hund sich diese komische Methode nicht gefallen läßt und ins Gesicht schnappt...!?

    Dann gibt's die Alpharolle, wetten...?

    Ich gebe zu, damals habe ich es bei meinem Rüden auch mal gemacht (ohne Hochziehen), aber gebracht hat es gar nix. Ich wußte es seinerzeit auch nicht besser, war mein erster Hund und ich total unerfahren. Heute weiß ich, daß ihn dieses "In-Die-Augen-Starren" nur noch mehr verunsichert hat. Hab den Tip bei einem Erzeihungskurs der Jägerschaft bekommen... :headbash:

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    da sich das Knubbelchen auch über's WE nicht verändert hat, bin ich heute zum TA gefahren.

    Es ist "entzündliches Gewebe" in der Haut, welches von einer kleinen Verletzung oder einem Zeckenbiß kommen kann.

    Manchmal, so der TA, bildet sich das nicht zurück und dann entsteht so ein Knubbel. Momentan ist es harmlos, sagt er. Wir sollen es weiter beobachten und auf jeden Fall wieder kommen, wenn es größer wird oder sich rötet.

    Im Allgemeinen bekämpft der Körper sowas selbst und es bildet sich zurück.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    hab die Infos jetzt an meine Freundin weitergeleitet.
    Dazu habe ich ihr noch ein paar Schnüffel-Spiele aus dem Netz ausgedruckt.

    Sie hat sich gefreut drüber und hatte bereits ein Gespräch mit einer Cocker-Züchterin, die widerum eine HuSchu kennt, die u.a. Mantrailing anbietet. Dort wird sie nächste Woche mal reinschnuppern.

    Nebenher wird sie auch aufgrund meiner Anregungen im Tagesablauf einiges ändern.

    In Zukunft werd ich mit dem Sohn hin und wieder mal gemeinsam spazieren gehen und ihm zeigen, wie er die Bindung fördert und manche Dinge besser händeln kann (Leinenführigkeit z.B.).

    Ich denke, das kriegen wir in den Griff. Danke nochmal an Euch alle.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja