Beiträge von blackbetty

    Hallo,

    gleich 2x, dankeschön... :D

    Zum Thema...:

    Habe heute gemerkt, daß Ronja sich wirklich nur unwohl fühlt, wenn sie bedrängt wird. Und ich habe mein Verhalten auch entsprechend geändert und gemerkt, daß sie so nicht mehr unbedingt mit Flucht reagiert (hat sie auch schon gebracht, wenn die Großen auf sie zu gedonnert sind, quietschend weggelaufen).

    Wir trafen eine großen, sehr gelassenen Goldie. Der blieb in einiger Entfernung stehen, sodaß Ronja AUF IHN zugegangen ist. Okay, er hat auch abschnüffeln wollen, wo Ronja den Poppes runtergenommen und die Rute eingekniffen hat, aber das war nach 2 Sekunden dann okay.

    Wir (die Frauchen) haben uns ne ganze Weile nett unterhalten. Goldie (Charly) saß irgendwann bei mir und hat sich die Ohren kraulen lassen und Ronja war völlig entspannt. Sie hat sich auf der Wiese gewälzt, Grasbüschel ausgerupft und rumgeschleudert...irgendwann lag sie neben mir. Also, was haben wir (Ronja UND ich) gelernt...? Nicht alle großen Hunde sind "böse", sie müssen sich nur vernünftig benehmen.

    Irgendwann kam ein junger Labbi (recht groß und schwarz) quer über die Wiese gerannt. Ihm hinterher kamen Schallwellen in Form von "Aaaaaantooooooon....hiiiiiiiiiier...!". Auch der Pfiff der Hundepfeife mochte seine Aufmerksamkeit nicht erhaschen. Der hat komplett sein Ding gemacht und Ronja übelst bedrängt. Nicht aggro, aber eben aufdringlich.

    Ich bin sehr schnell dazwischen, habe sie abgeschirmt und versucht, den Großen wegzujagen. Der war echt penetrant. Irgendwann stand Ronja zwischen meinen Beinen und hat sogar einmal in seine Richtung geschnappt. Bis dann irgendwann das Frauchen mal über die Wiese kam, um ihn abzuholen.

    Charly hat zwischendurch auch mal versucht, sich dazwischen zu stellen, fand ich richtig süß.

    Wollte Euch das nur eben berichten, weil ich meine Antennen nun noch weiter ausfahre und Ronja gut beobachte, wenn Hunde auf uns zukommen. Danke nochmal für Eure Anregungen.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    manche Halter sind nunmal beratungsresistent und pellen sich nen Ei drauf, was andere wollen.

    Ein paar Häuser weiter wohnt seit ein paar Monaten eine Retriever-Hündin, 3 Jahre alt, völlig unausgelastet.

    Ronja knurrt und bellt sie mittlerweile an.

    Der Halter geht 3x am Tag mit dem Hund hoch auf die Wiese, leint sie ab und setzt sich auf die Bank, um eine zu rauchen. Was der Hund macht, ist ihm schnuppe. An die Wiese grenzt eine Kreuzung. Wenn ich mit Ronja den Weg hoch komme, stürmt die Hündin quer über die Kreuzung zu uns. Springt auf Ronja zu (das kann sie gar nicht leiden), patscht ihr die Pfoten ins Gesicht und auf den Rücken (das kann sie noch weniger leiden) und sie springt mich an, zerrt am Jackenärmel, knabbert an meinen Händen.

    Herrchen sitzt auf der Bank und grinst. Hab ich mich dann mal hoch auf die Wiese gekämpft und sage ihm, daß das so gar nicht lustig ist, kommt nur ein grinsendes "Lilly ist wieder sehr wild heute morgen!".

    Die ist IMMER wild.

    Ich kann ihm immer wieder sagen, daß ich von 32kg Retriever nicht angesprungen werden will und daß Ronja dieses Verhalten nicht mag, er ändert nix.

    Wir versuchen, ihm aus dem Weg zu gehen. Wenn ich raus will und er ist grade hier vorbeigegangen, dann warte ich 10 Minuten (länger ist der nie unterwegs) und gehe dann erst los.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat

    Hab bisher still mitgelesen und bin wirklich entsetzt :schockiert:
    Die ganzen Umständen klingen ja schon sehr dubios. Wirklich eine Schande, dass diese Vermehrer das als neue Verkaufsmasch nutzen.

    Das zeigt aber auch, dass man bei Tierschutzorgas genauso wachsam und kritisch sein sollte.

    Hallo,

    ja, ich bin ebenfalls geschockt. Es nimmt furchtbar zu momentan und es leiden nicht nur die Hunde, sondern auch die Menschen, die sich um sie kümmern und teilweise um ihr Leben kämpfen. So wie im traurigen Fall von A.J...:

    https://www.dogforum.de/ftopic91192.html

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    wenn er geduckt auf andere zu geht oder sich im Abstand hinlegt, dann beschwichtigt er. Soll heißen, er signalisiert dem anderen, daß er kein Bock auf einen Konflikt hat und keine bösen Absichten.

    Vielleicht fühlte er sich auch in der Gruppe (Du warst ja mit mehreren Hunden zusammen unterwegs) etwas sicherer und ist selbstbewußter auf den "Neuen" zugegangen.

    Ich bemerke das bei Ronja auch. Gehen wir mit nem Hundekumpel zusammen spazieren, ist sie sicherer. Gehen wir alleine, beschwichtigt sie mehr.

    Versuche in solchen Situationen ruhig zu bleiben und beobachte die Hunde genau. Bedenke bitte, daß das Wedeln mit der Rute lediglich Handlungsbereitschaft siganlisiert und nicht zwingend nur Freude ausdrückt. Wenn der Hund sich freut, wackelt für gewöhnlich der komplette Hund und die Rute geht richtig schnell hin und her. Wedelt sie allerdings (meist noch grade nach hinten gestellt) noch sichtbar hin und her, ist der Hund erregt (positiv wie negativ). Kannst Du die Rute also noch mit Blicken verfolgen, muß es nicht zwingend sein, daß Hundi sich freut. Der Rest der Körperhaltung ist hier mehr als entscheidend.

    Ein hochgestellter Kopf (Ohren nach vorne gerichtet) mit beinahe geradem Hals und durchgedrückten Vorderläufen zeugt schon von Selbstbewußtsein. "Paß auf, was Du tust...!"

    Gesenkter Vorderkörper, nach vorne gestreckter Hals, nach oben gerichteter Blick (veilleicht noch leicht schief gelegter Kopf und angelegte Ohren) ist schon eher eine deeskalierende Körperhaltung.

    In beiden Fällen wird der Hund wedeln...!!!

    Ich hoffe, ich habe es verständlich erklärt.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    PS.: Schau mal hier rein. Hätte Dir lieber Fotos von "echten" Hunden gezeigt, aber das war spontan ein Link, den ich gefunden habe, wo es trotzdem recht deutlich wird (unter Körpersprache in Bildern).
    http://anika.der-pauli.de/koerpersprache_hund.htm

    Hallo,

    Dein Wuffel ist jetzt 8 Monate alt, er wird langsam erwachsen, die Hormone spielen auch ne entscheidende Rolle.

    Ich finde sein Verhalten gegenüber des Welpen völlig normal. Aggression kann ich da nicht erkennen, zumindest keine unnatürliche. Er hat sich ja nicht mit Beschädigungsabsicht auf ihn gestürzt.

    Bist Du sicher, daß er den Welpen "freundlich" begrüßt hat...?

    Ich vermute mal, daß Du ihn einfach falsch gelesen hast. Kann es sein, daß er evtl. doch recht steif, sich groß machend (auch wenn er klein ist) und wedelnd vor dem Welpen stand...? Hast Du das Wedeln als Freude gedeutet...?

    Kannst Du beschreiben, WIE er auf den Welpen zu gegangen ist? Hat er einen Bogen gemacht oder ist er frontal drauf zu? Hat er ihn unterwürfig, leicht geduckt von unten begrüßt (Schnauze geleckt und gestuppst)? Oder stand er so wie ich es oben beschrieben habe da?

    Es ist völlig normal, daß ein (fast) erwachsener Hund gegenüber einem Welpen Grenzen setzt. Sein Knurren und Abschnappen (ich wette, er hat ihn nicht erwischt/getackert) war der Versuch, seine Stellung deutlich zu machen.

    Als Ronja das erste Mal einem Welpen gegenüber "grob" wurde, hab ich mich auch erschrocken. So hab ich sie vorher nie erlebt. Einen Cocker hat sie mal so zusammengestaucht, daß er nach nur 5 Sekunden schreiend auf dem Rücken lag. Auch ich hatte Angst, daß sie ernsthaft aggro wird. Aber es war ein normales Verhalten. Der Welpe war körperlich unversehrt und hatte seine Lektion gelernt (erwachsenen Hunden nicht beim Schnüffeln ins Gesicht hoppsen).

    Erstmal liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    PS.: Deinen anderen Thread mit gleichem Thema hab ich gemeldet. Doppelt posten muß nicht sein. Nicht böse sein, okay?

    Hallo,

    ich denke mal, daß für sie dann ein Punkt erreicht ist, wo sie den Streß nicht mehr anderweitig kompensieren kann, nämlich wenn Du aus dem Haus gehst. Dann ist auch noch ihre Bezugsperson weg.

    Versuche auf die letzten Tage mit allem so normal wie möglich umzugehen. Habe ich auch versucht, als der Pflegi noch da war. Hab mir gesagt, es sind nur noch ein paar Tage...

    Wir sind einfach öfter rausgegangen, auch mit Ronja alleine und sie hat das voll genossen. Sie wich mir ebenfalls kaum von der Seite und strahlte mich förmlich an, weil sie "ihr" Frauchen mal für sich allein hatte.

    Und da es nur auf Zeit war, bin ich gelassen rangegangen.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    habe eine annähernd ähnliche Erfahrung gehabt als wir für 6 Wochen eine Pflegehündin hier hatten.

    Nach ein paar Wochen wurde Ronja plötzlich auch wieder unsauber. Ich konnte es mir anfangs nicht erklären. Die beiden Hunde verstanden sich gut, spielten ab und an zusammen, ignorierten sich ansonsten, alles eigentlich bestens.

    Dennoch weiß ich jetzt, daß es Ronja sehr gestreßt hat, daß mit einem Mal ein zweiter Hund hier "wohnt".

    Der Pflegi war weg, alles war hier wieder "normal", also wie vorher auch, und Ronja war wieder sauber. Von einem Tag auf den anderen.

    Das hat mich darin bestätigt, daß sie Streß hatte und sich deswegen drinnen "gelöst" hat. Ansonsten zeigte sie keine Streßsymptome, ist den Pflegi nicht angegangen oder so. Sie hat es wohl in sich reingefressen und durch Reinpieseln geäußert.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    oh, Patrizia, das tut mir furchtbar leid und auch dolle weh, muß grade echt weinen.

    Was hat der arme kleine Kerl durchmachen müssen, mein Gott.

    Schön, daß er seine Zeit bei Dir verbringen konnte und erfahren hat, was Liebe ist. Fühl Dich mal ganz dolle gedrückt von uns. Ich habe mitgebangt um den kleinen A.J., aber es hat leider nicht geholfen.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    ich schließe mich hier mal an. Ronja hat auch wenig bis gar keine Unterwolle und friert sehr schnell.

    Solange sie in Bewegung ist, ist alles okay. Bleiben wir aber mal 2Minuten für einen Schnack stehen, zittert sie bereits bei Temperaturen um die 10 Grad.

    Ein Mäntelchen möchte ich ihr nicht gerne anziehen. Ich finde es soooo albern, wenn ich Hunde sehe, die sowas anhaben. Da schaue ich lieber, daß Ronja in Bewegung bleibt. Mal davon abgesehen, daß ich denke, daß Ronja damit nicht glücklich wäre.

    Bin auch auf Tips gespannt, wie man da anderweitig etwas machen könnte.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja