Beiträge von blackbetty

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    trotzdem auch bei Leuten die er nicht mag wedelt er trotzdem mim Schwantz... :???:

    Hallo,

    die Rute ist ein wichtiges Kommunikationsmittel beim Hund (genauso wie Ohren, Lefzen usw...).

    Daß sich die Rute bewegt, bedeutet NICHT, daß er sich freut.

    Wedeln bedeutet Erregung und Handlunsbereitschaft. Wie der Hund in dem Moment fühlt, muß im Gesamtkontext der Körpersprache gesehen werden.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    PS.: Darf ich fragen, was der Hund gekostet hat? Gibt hier aktuell und parallel noch einen Thread über einen Dalmi-Welpen vom Vermehrer zum Dumpingpreis.

    Zitat

    Wo hat Anubis denn bisher gelebt?

    Hallo,

    das wäre jetzt auch meine erste Frage gewesen. Wo kommt der Kleine denn her?

    Klingt so spontan erstmal nach mangelnder Sozialisierung. In dem Alter gehen Welpen (normaler Weise) neugierig und freudig auf Menschen zu.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    mein Bruder hat mir gestern von einer kleinen Unterhaltung erzählt, die er mitbekommen hat.

    Eine Gruppe Jugendlicher traf eine Frau mit nem Dalmatiner. Einer der Jugendlichen (so ca. 14Jahre) sprach die Halterin an...:"Warum hat der Hund denn Punkte?". Darauf sagte die Halterin "Naja, karierte gab's nicht mehr...!".

    Mal davon abgesehen, daß Jugendliche heutzutage nicht mal mehr einen Dalmatiner erkennen, fand ich die Antwort der HH mehr als schlagfertig.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    Zitat

    Die Frage ist jedoch: "Können wir Menschen entscheiden, dass die Erziehungsmethoden, die auch in freier Natur gelten und seit Jahrhunderten durchgeführt werden nicht gut für den hund sind?"

    wenn ich schon als Mensch so handeln will, wie Hunde es in freier Natur tun, dann bitte auch konsequent. Da wird ein solch unsicherer und ängstlicher Hund nämlich vom Rudel ausgeschlossen oder getötet, weil er die Sicherheit der ganzen Gemeinschaft gefährdet.

    Bitte greift mich jetzt nicht persönlich an, wollte damit auch ein wenig provozieren. Ich kann es nämlich einfach nicht mehr hören, wenn Trainer sagen "Die machen das unter sich genauso!". Ich bin nunmal kein Hund und der Hund lebt zwischen uns Menschen in völlig anderen Strukturen als in freier Wildbahn.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja (die in freier Wildbahn sicherlich nicht überlebt hätte)

    Hallo,

    bei "toten" Gegenständen bin ich absolut für Deine "Methode".

    Mit Menschen ist das aber so eine Sache, glaub mir. Ich habe das durch. Ronja war 5 Monate alt, wo sie dieses Verhalten zeigte. Die meisten Leute versuchen dann noch, auf sie einzugehen, beugen sich zu ihr runter und säuseln sowas wie "Ich tu Dir doch nix...!".

    Und DAS ist genau kontraproduktiv, bestätigt den Hund nämlich in seiner Annahme, daß von Fremden was Bedrohliches ausgeht.

    Eine Mülltonne oder ein Straßenschild oder eine Tüte im Wind oder whatever tut das nicht. Sowas kann ich anfassen gehen, kann es sogar streicheln (ja, ich habe Straßenschilder gestreichelt) und so meinem Hund signalisieren...: "Alles okay, das tut nix!"

    Menschen sind da leider nicht so neutral. Und uns (besser gesagt meiner Motte) hat das eher geschadet. Anfangs hab ich es genau so gemacht, weil ich es nicht besser wußte. Habe mir gedacht, Ronja wird schon merken, daß alles gut ist. Nachdem ich mich dann wegen dieses Problems hier im Forum angemeldet habe, bekam ich sehr gute Tips. Da war es aber bereits so weit, daß Ronja generalisiert und ritualisiert hatte. Nun arbeiten wir bis heute dran und es stellen sich Erfolge ein.

    Nur deshalb habe ich dazu geraten, vorerst auszuweichen, damit der Hund dieses Verhalten so selten wie möglich zeigen muß. Und um ihm zu signalisieren, daß Frauchen die Lage im Griff hat und es eben regelt (nicht der Hund). Der Hund kann ja nicht ausweichen oder einen großen Bogen laufen, wenn er an der Leine ist und Frauchen auf das "böse" Objekt zusteuert.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    LucyLou...: Deinem letzten Satz stimme ich durchaus zu, ABER...:

    Wenn mein Hund bereits Leute anbellt, die nicht mit mir reden, sollte ich dann nicht klein anfangen...? Nämlich erstmal dran arbeiten, daß er diese Leute ignoriert und wenn das klappt, die nächste Stufe in Angriff nehmen?

    Was soll ein unsicherer Hund tun, wenn ich nur daran arbeite, daß Bellen zu unterdrücken? Ich muß die Gefühle, die er beim Anblick Fremder hat, umkehren. Das erreiche ich aber nicht, wenn ich ihn gleich zu Anfang mit dem (für ihn) Supergau konfrontiere.

    Also laufe ich zunächst Bögen um Fremde, wechsele die Straßenseite und wenn das klappt, ohne daß der Hund verbellt, kann ich mich Fußgängern nähern und sie auf der gleichen Seite passieren. Klappt das zuverlässig, kann ich auch mal ein Gespräch probieren.

    Eins nach dem anderen, oder lieg ich da falsch?

    Daß mein Hund meiner Einschätzung traut und mir VERtraut, dauert eben ne Weile, wenn man erstmal an dem Punkt ist, wo der Hund eben Zweifel hat.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Zitat

    wenn du deinem hund die zeit lässt, noch eine bürste aufzustellen, bist du schon zu spät dran. du musst ihn eher auf dich aufmerksam machen.

    mit den leuten zu sprechen, davon kann ich persönlich nur abraten. meine bellt dann richtig, weil sie nicht fassen kann, dass ich mit diesen bedrohlichen wesen auch noch spreche.

    gruß von korktapete

    Hallo,

    diese Erfahrung kann ich nur unterstreichen...!!!

    Davon, daß ich mich mit Leuten unterhalten kann, sind wir noch weit entfernt. Naja, okay, ist bissel übertrieben. Bei den Nachbarn hier klappt es bereits ganz gut, ohne daß Ronja "austickt", aber bei wirklich Fremden geht das (noch) gar nicht.

    Genauso richtig finde ich den Hinweis auf die aufgestellten Nackenhaare. Bei Ronja weiß ich auch, daß ich gepennt habe, wenn sie den Kamm aufstellt. Da hilft dann nur noch Schadensbegrenzung wie zum Beispiel fluchs noch die Straßenseite wechseln oder wenn es zu eng wird, fange ich an zu rennen und schnalze mit der Zunge um sie mitzulocken. Sie ist dann so verblüfft, daß sie an dem "Angreifer" vorbei mit mir mit rennt.

    Ich habe mir angewöhnt, wenn ich mit Ronja unterwegs bin, die Umgebung komplett zu scannen (mach ich es nicht, scannt Ronja alles). Ich gucke gedanklich auch schonmal um die nächste Häuserecke, soll heißen, ich rechne jederzeit mit plötzlich auftauchenden Personen. Ist anstrengend, geht aber nicht anders. Je weniger Gelegenheiten Ronja hat, dieses Verhalten zu zeigen, umso weniger kann es sich festigen und ritualisieren.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    Hallo,

    also solange das Kind geimpft ist, halte ich das Abschlabbern für unbedenklich... da kann sich der Hund nix einfangen...:D Scherz beiseite...:

    Schön ist es sicher nicht, aber weder für Hund noch Kind irgendwie gefährlich.

    Ich traf mal auf eine Mutter mit ca. 9Monate altem Krabbelkind. Mein Hund (damals noch der Räuber) hat an den Fingern des Kindes geleckt. Die Mutter hat gleich Panik bekommen und Sagrotan-Tücher rausgeholt. Das fand ich etwas übertrieben, ehrlich gesagt.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja