Beiträge von onyxvl

    Hallo,

    vermeide negative Erfahrungen, also, dass Dein Hund z.B. erschrickt und dem Radfahrer allein begegnet. Genauso sollte Dein Hund sich nicht davon machen können und sich dann allein in seine Angst reinsteigern.

    Nimmt ihn an die kurze Leine, gib ein Alternativkommando (Fuss, Schua, Sitz oder Platz), wenn Dir ein Radfahrer begegnet und üb das dort, wo viele Radfahrer sind, damit Du das oft wiederholen kannst. Die Leine und Deine Gegenwart geben ihr Sicherheit und Du hast sie unter Kontrolle.

    Wenn das gut klappt, verlängerst Du die Leine und übst das Ganze, wenn Sie von Dir weiter weg ist. Alternative wäre dann, Sie herzurufen oder Sitz oder Platz machen zu lassen. Solltest Du später Sitz oder Platz haben wollen, dann würde ich das auch schon an der kurzen Leine von ihr verlangen.

    Hallo Jasmin,

    mal vorausgesetzt es steckt kein körperliches Leiden dahinter (würde sie mal dem Tierarzt vorstellen), gehe ich davon aus, dass sie es einfach nicht anders gelernt hat. Vielleicht hat sie ja immer draußen gelebt? :motz:

    Ich würde also wie bei einem Welpen anfangen zu üben: alle zwei Stunden raus, 30 min nach dem Fressen raus, nach dem Aufwachen raus.... Draußen loben, wenn sie macht und Leckerchen geben... , Tür würde ich nicht offen lassen, weil Du sonst nicht wiesst, ob sie schon gemacht hat, als sie unbeaufsichtigt war. Loben wird sonst schwierig.


    Klar, da wirst Du in den sauren Apfel beissen müssen und sie über einen gewissen Zeitraum nicht aus den Augen lassen dürfen. Aber da sie die körperlichen Voraussetzungen mitbringt als erwachsener Hund, wirst Du vermutlich schnelle Fortschritte sehen und vom 2 Stunden Takt wegkommen.

    Kann schon sein, dass sie läufig wird, vor allem wenn sie zu den eher kleinen Rassen gehört! Vielleicht mal mit einem Papiertaschentuch drüberwischen und gucken?

    Ansonsten zur Schleppleine: ich würd mal sehen, ob das Ganze nicht jetzt Situationsbedingt ist wegen Läufigkeit. Vielleicht reagierst Du auch über mit der Schleppleine? In der Läufigkeit ist Freilauf ohnehin nix, danach würd ich mal sehen, ob sie immer noch taub ist.

    Kommt drauf an, wenn er gänzlich untrainiert ist, ist es zu viel.

    Hängt aber auch davon ab, was für ein Weg (Gras geht eher als Asphalt, da könnte er hinterher offene Pfoten haben).

    Außerdem natürlich auch von deiner Geschwindigkeit. Lass ihn gegebenenfalls an der Leine, dass er dann nicht noch Extrarunden macht, indem er hin und her pendelt (er weiss beim Loslaufen ja nicht, wie weit es wird!).

    Außerdem kannst Du ja auch das erste Stück gehen bis er seine Geschäfte erledigt hat (ist eh empfehlenswert, damit er lernt, dass es beim Joggen eben kein Schnüffeln und pinkeln gibt).

    Innerhalb des IRJGV nutzt sie Dir schon was, aber nicht innerhalb des VDH.

    Zitat


    Dort hat der Hund bei dem Kommando Fuss links zu laufen, bei hier herzukommen und vorzusitzen. Diese Kommandos sind bereits belegt ..


    Wie .. belegt? :???:

    Dem Hörzeichen "hier" ist zum Beispiel das Herkommen und vorsitzen zugeordnet. Wenn der Threadstarter das "hier" dann dafür verwendet, dass der Hund bei ihm läuft, dann muss er im Falle einer Prüfung umlernen, was den Hund sicherlich verunsichern und verwirren wird.

    Zitat


    Wenn Du später in den Sport willst (angefangen bei Teamtest oder BH), dann ist das bindend.


    Kommt drauf an in welchen Sport, und ob er überhaupt Turniere laufen will, oder er einfach nur so seinen Hund beschäftigen will. ;)

    Sag ich "wenn"! Aber warum soll man sich`s unnötig schwer machen oder für später Optionen verbauen.
    Zur Frage welchen Sport: im gesamten Turnierhundesport in den anerkannten Prüfungen (also auch Geländelauf und CSC) ist BH vorher Pflicht. Genauso im Agility und im VPG. Ist die Prüfung zum Begleithund das Endziel, so ist es dort verpflichtend, genauso wie im Teamtest. Ansosnten ist es wohl eine Frage der Grenzziehung, wo Sport beginnt und was man noch unter Spiel und Spass fasst, ok!

    Zitat


    Klar kannst Du Deinen Hund auch rechts führen, aber dann mit anderem Kommando (oder ohne, weil Du dafür eigentlich kein Kommando brauchen darfst für das, was Du willst).


    Wieso braucht man für rechts kein Kommando? Wieso darf man dafür keins verwenden?

    Weil es für mich selbstverständlich ist, dass nicht an der Leine gezogen wird und dass ich nicht umwuselt werde, also die Seite vom Hund nicht wild hin und her gewechselt wird. So wie ich es herausgelesen habe -korregier mich, wenns falsch ist- definiert die Threadstarterin rechts führen nicht als das, was links dann als fussgehen zu bezeichnen ist. Sie will wohl nur, dass der Hund an der rechten Seite passabel zugfrei mitgeht (hochsehen und enges Kleben am bein ist von der Starterin nicht erstrebt).

    [quote="rotti-frauchen"][quote="onyxvl"]

    Bei unausgebildeten Hunden muss man immer wieder die Hand wechseln. Beispiel: großer/kräftiger Hund prellt vor, brauch ich beide Hände (rechts Leine halten, mit linker Hand auch an der Leine und korregieren).

    wie sieht denn dann die korrektur aus?

    Entweder kurz zurückziehen (brauche ich die linke, weil feinere Korrektur möglich ist als mit rechts wegen zu langem Weg/zu langer Übersetzung mit rechts), zumeist schaut Hund dann wieder her, ich hab wieder Aufmerksamkeit, kann dann die Richtung wechseln und bestätigen. Oder zumindest mit links dafür sorgen, dass beim Richtungswechsel der Hund nicht den Erfolg hat, dass er noch weiter in die gewünschte Richtung kommt (wenn Du nach rechts gehst ohne das zu machen, kommt er zumindest noch ein Stück vorwärts, hat also dennoch Erfolg mit dem ziehen), also Leine nur halten nicht ziehen.

    wir haben gelernt, den hund zu lesen, rechtzeitig zu erkennen, dass er vorprellt und dann früh genug die richtung zu wechseln und die aufmerksamkeit seines hundes wieder zu erreichen. die linke hand wurde dann zur hilfe genommen um den hund in die linkskurve zu führen.

    Lesen bringen wir auch so bei, aber es gibt halt notorische Leinezieher und Anfänger, da brauchst Du nicht mal was zu lesen, die ziehen gleich zu jedem anderen Hund hin. Und wenns passiert ist und der Hund eben nicht aufmerksam ist und zieht, wie willst Du das korregieren, Leckerli ist in dem Moment auch kein Anreiz mehr.
    Vom Führen eines "fortgeschrittenen" Hundes mit der Hand in den Kurven bzw. Winkeln halte ich nicht viel, der Hund soll nicht immer auf die Hand schauen, sondern nach oben. Ich führe daher quasi mit den Schultern und bestätige im Winkel dann von oben. Von Richtungswechseln in Momenten der Unaufmerksamkeit (also reinlaufenlassen) halte ich auch nicht viel, wenn Du das öfters machst, dann stumpft der Hund ab, wird dann auch nicht mehr hochsehen, sondern beschwichtigen (Blick abwenden z.B.), freudige Mitarbeit wirst Du so nicht erzwingen können.

    Kleiner verfressener Hund prellt vor und läuft vor die Füsse,

    dann war der hundeführer viel zu langsam in seiner reaktion

    Jepp, aber ich muss arbeiten mit denen, die zum Training kommen, egal ob ungeschickt, langsam, Anfänger, mit bereits in den Brunnen gefallenen Kindern, nervös, unsicher, beratungsresistent.....

    da hab ich die Leine rechts und in der linken Hand ein Leckerchen zum "Bremsen".

    ich habe links die beute, aber nicht zum bremsen. gebremst wird bei uns mit "in den hund laufen" (linkskurve)

    Hat man früher mal so gemacht, ist aber weder dazu gut, dass der Hund aufmerksam mitarbeitet und hochsieht, noch dass er enger läuft oder irgendwas lernt. Oftmals sieht das dann mehr wie ein Kampf aus, als ein freudiges Fussgehen. Außerdem stumpfen viele Hund ab oder gehen ins Meideverhalten.

    Ihr seht, nur weil der Hund links läuft, ist noch lange nicht gesagt, dass ich die Leine auch links habe. Insoweit ist es für rechts- und Linkshänder gleich "einfach" oder "schwer".

    ich finde es sehr interessant, zu lesen, wie es andere machen. bitte nicht als kritik auffassen, was ich geschrieben habe.
    gruß marion

    Hallo Marion, ich fasse es nicht als Kritik auf, jeder arbeitet anders, manche vermutlich sogar besser als ich, deshalb freu ich mich auch über jeden Tipp und lese auch gern, wie es andere machen.

    Letztendlich kannst Du nicht alle Hunde und alle Halter über einen Kamm scheren. Nicht für jeden Hund ist jeder Weg der richtige. Ich versuche immer von Hund zu Hund umzustellen und mich auf jeden einzulassen und jedem gerecht zu werden. Ich muss aber dazu sagen, ich bin in unserem Verein Trainer, hab also viele Menschen und Hunde mit denen ich arbeite.

    Ich für meinen Teil würde auch manches anders machen (oftmal ist es schwierig zuzusehen, wenn ein Hund echtes Potential und einen dämlichen Halter hat), aber ich muss den besten Weg für den jeweiligen Halter bzw. das Team finden. Leider habe ich oft mit langsamen, ungeschickten Menschen zu tun, aber jeder hat mal angefangen und wie gesagt, ich kann nicht sagen: komm wieder, wenn Du schneller bist oder ein gutes Buch über Körpersprache und Hundeverhalten gelesen hast. Genauso kann ich nicht sagen, der Hund passt nicht zu Dir.... Der Hund ist angeschafft, wird in seiner Familie geliebt und ich hab das Beste daraus zu machen.

    Klar, manchmal ist das frustig, aber letztendlich muss der Halter den Weg mitgehen können und wollen. Will heissen, wenn er zu langsam ist obwohl er sich konzentriert und bemüht, ist es wenig konstruktiv ihm das zu sagen. Es bringt einfach nix, wenn er sich ohnehin schon bemüht, was soll er mehr tun.

    Und was nutzt es, wenn ich auf einer Linie mit dem Hund bin, der nimmt leider nicht das Auto und fährt zum Training.


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    Tja, da muss ich yane teilweise Recht geben. Dein Trainer wird Dir vermutliche eine Urkunde ausstellen, die das Papier nicht wert ist, auf das sie gedruckt ist, eine VDH-BH ist das nämlich nicht, wenn er sie abnimmt!

    Bei der VDH BH stellt der Prüfungsleiter an den Verband einen Terminschutzantrag, beim swhv mindestens 8 Wochen vor dem geplanten Termin der Prüfung. Dann weist der Verband dem Verein einen Richter zu und das definitiv keinen aus dem eigenen Verein. Wenn der Richter krank würde (da geb ich Yane nicht recht), dann weist Dir der Verband einen neuen Richter zu. Also, bei Euch, defintiv keine VDH-BH!!!

    zur allgemeinen Verwirrung: in der BH hat der Hund links zu laufen und die Leine ist in der linken Hand zu halten. Es gibt kein Wahlrecht, außer bei körperlicher Behinderung des Hundeführers. Könnt ihr in der Prüfungsordnung auch so nachlesen! Ebenso sind die Kommandos bindend, nur Hörzeichen dürfen verwendet werden keine Sichtzeichen, Hörzeichen sind genau vorgeschrieben (eben fuss, nicht hier/ran/links....).

    Im Üben wird die Leine, egal ob Rechts- oder Linkshänder, immer variabel, je nach Hund und dessen Problem beim Fussgehen, gehalten. Die Leinenhand wechselt auch je nach Übung.

    Nicht verglichen werden kann das mit Murmelchen`s Hund, der fertig ausgebildet ist, da ist klar, dass keine/wenig Korrekturen kommen und die Leine daher immer links gehalten wird wie an der Prüfung.

    Bei unausgebildeten Hunden muss man immer wieder die Hand wechseln. Beispiel: großer/kräftiger Hund prellt vor, brauch ich beide Hände (rechts Leine halten, mit linker Hand auch an der Leine und korregieren). Kleiner verfressener Hund prellt vor und läuft vor die Füsse, da hab ich die Leine rechts und in der linken Hand ein Leckerchen zum "Bremsen". Hund hat zu viel Seitenabstand, hab ich die Leine rechts und korregier her. Beim Anhalten habe ich die Leine immer rechts und Leckerli links, geh mit der linken Hand nach außen, damit der Hund gerade sitzt.

    Ihr seht, nur weil der Hund links läuft, ist noch lange nicht gesagt, dass ich die Leine auch links habe. Insoweit ist es für rechts- und Linkshänder gleich "einfach" oder "schwer".

    Hallo,

    die Frage mit rechts oder links laufen hat mit Toleranz des Vereines nichts zu tun. Hier möchte ich mal wieder eine Lanze brechen für die Vereine!

    Satzungsgemäßer Zweck eines Hundesportvereines ist üblicherweise der Hundesport. Dort hat der Hund bei dem Kommando Fuss links zu laufen, bei hier herzukommen und vorzusitzen. Diese Kommandos sind bereits belegt und sollten auch so vermittelt werden. Wenn Du später in den Sport willst (angefangen bei Teamtest oder BH), dann ist das bindend. Warum dem Hund das also nicht gleich richtig beibringen?

    Klar kannst Du Deinen Hund auch rechts führen, aber dann mit anderem Kommando (oder ohne, weil Du dafür eigentlich kein Kommando brauchen darfst für das, was Du willst). Zugfreies an der Leine neben mir herlaufen ist selbstverständlich, brauch ich gar kein Kommando für, genauso, dass der Hund an der angewiesenen Seite bleibt und nicht vor mir hin und her kreuzt.

    Außerdem ist es ein Chaos in der Gruppe, wenn einer den Hund rechts und einer den Hund links führt. Auch unterschiedliche Kommandos sind da schwierig und irritieren.