Hallo,
könnte mir vorstellen, dass das was für Dich wäre: http://www.DVG-hundesport.de, da findest Du einen Trainingsplan für 2 und 5 km GL.
Hallo,
könnte mir vorstellen, dass das was für Dich wäre: http://www.DVG-hundesport.de, da findest Du einen Trainingsplan für 2 und 5 km GL.
@ all: ich kenn mich ja mit mondioring nicht aus, was ist dort die Bestätigung? Im VPG darf der Hund ja nur an den Ärmel, der seine Beute darstellt und die Bestätigung bietet.
Dass die Hund stärker und selbstbewusster werden, haben wir auch schon beobachtet. Auch dass die Bindung gefördert wird. Grund hierfür ist meines Erachtens, dass die Hunde zusammen mit dem Halter "Beute" machen und tragen dürfen, dann vom Hundeführer dafür gelobt werden. Dieser Jagderfolg hebt die Hunde im Rang schon an meines Erachtens. Außerdem "kämpfen" die Hunde dann auch um die Beute mit dem Helfer und gewinnen zumeist, was auch stärker macht.
Ich denke, dass das im Mondioring nicht so ist, da wird ja keine Beute gemacht und getragen, oder?
Schaut mal das Exterieur von einem Hund an, der den Ärmel hat und diese Beute trägt, da werden die Vorderläufe geworfen, der Schwanz gestellt und der Hund ist 10 cm größer!
Prinzipiell sehe ich es so, dass ja in Welpenbüchern klassisch empfohlen wird, dass der Ranghöhere/Mensch den Einfluss über das Spiel hat. Auch sollte ja immer der Mensch das Spiel beenden und die Beute haben. Im SD hat der Hund am Ende immer die Beute zum Raustragen aus dem Platz und gewinnt immer am Ende. Außerdem arbeitet der Hund weitgehend selbständig, denkt also, er hätte die Herrschaft über das Spiel. Dass das stärker macht, ist wohl keine Frage, oder?
Ach ja, keiner hat behauptet, dass nur SD Hunde selbstbewusster macht. Jede Aufgabe und Arbeit stärkt das Selbstbewusstsein. Nur, nicht jeder hat schwierige Schafe zu treiben und nicht jeder Hund ist für diese Arbeit geeignet. Möchte ich auch den Schafen nicht zumuten!
Jagdlichen Erfolg möchte ich auch den Wildtieren nicht zumuten, ebensowenig Beutespiele. Insofern, jedem das seine.
Hallo,
ich habe glaub ich Beates Mann im CSC gesehen (nach dem Hund im Avatar zu urteilen). Der graue oder?
Den Rest hab ich leider nicht erkannt, obwohl ich so nach Euch Ausschau gehalten habe. Allerdings war ich nicht auf dem Campingplatz nachdem wir Freitag im Stau standen und erst 10 Minuten vor Meldeschluss ankamen. Nachdem wir ziemlich rasen mussten, Stress hatten und die Fahrt insgesamt anstrengend war, war ich fertig wie ein Schnitzel. Mir brummte der Kopf und nach dem Einchecken im Hotel gegen 21.30 Uhr war nix mehr mit mir anzufangen!
JumpingDog sind die Bilder irgendwo ins Internet gestellt? Vielleicht hast Du ja einen von meinen Leuten eingefangen mit der Kamera?
Ach ja, der Sport soll ja nicht zu spät kommen: meine Leute haben 1 x 1. Platz, 1x3. Platz, 1x4. Platz und 1x7. Platz erlaufen. Also sind wir hochzufrieden und bitte die Veranstalter nur für das nächste Mal das Gebläse auszumachen während der Geländeläufe. Das Wetter hat mich irgendwie falsch verstanden mit dem Regen, der war nicht für die Siegerehrung bestellt, sondern nur für den Geländelauf!
Ansonsten: bis Mühlacker oder, da haben wir es mal näher!
Hallo Beate,
gute Fahrt, bin noch arbeiten (hab schließlich morgen und Montag Urlaub, der muss erst verdient werden). Werde mich aber auch jetzt dann vom Forum abmelden, hiemfahren, einkaufen und packen!
Bei uns geht es erst morgen über Mittag los (ausreichend Zeit vorher noch Fährten zu gehen, damit die Hundis die Fahrt verpennen!).
Vielleicht sehen wir uns, ansonsten viel Erfolg!
Hallo moonwalker,
wichtig ist, dass Du Pebbels nicht in ihrer Angst bestärkst. Also in solchen Situationen selbst beherzt auftreten, Angst ignorieren und Hund nicht betüddeln oder mit Leckerli weiterlocken. Was teilweise hilft ist, mit anderen souveränen Hunden durch die Situation gehen (also quasi Nachbarn fragen, ob er z. b. mit in die Stadt kommt...).
Wenn ich deine Antworten so lese.... aber Sammy sieht schon gut oder? Vielleicht erkennt er die "bekannten" Personen erst so spät, wenn er drauflos stürmt und dann beschwichtigt? Hast Du das mal abklären lassen beim Tierarzt?
Hallo Shosh,
ich denke Du kannst Deine Eltern am besten überzeugen, indem Du mit dem Pflegehund gute Arbeit leistest.
Kümmere Dich regelmäßig um ihn, frag die Halter, ob Du mit ihm in einen Verein oder zur Hundeschule darfst, bring Du ihm die "Manieren" bei, die er nicht hat. Deine Eltern werden sehen, dass Du verantwortungsbewusst handelst und die Ausdauer hast, dran zu bleiben.
Nachdem der Hund im Seniorenheim lebt, denke ich, werden die Halter körperlich wohl nicht in der Lage sein, ihn auszulasten und froh sein über jede Beschäftigung und Abwechslung, die Du dem Hund bietest.
Nebenbei lernst Du an einem "alten" Hund, der einem nicht jeden Fehler krumm nimmt, Hundeverhalten und Hundesprache. Das kommt Dir dann später beim eigenen Hund wieder zu Gute. In dem Verein lernst Du dann sicherlich Hunde vieler Rasse kennen und wirst sehen, ob der Parson auch weiterhin Dein Traumhund bleibt. Daneben kannst Du dort auch in der Welpengruppe zusehen und einiges in Beziehung auf Welpen lernen.
Letztendlich ist das auch für Deinen Pflegehund eine faire Lösung, wenn er mit Dir arbeiten darf. Meines Erachtens zeugt es nicht unbedingt von Verantwortungsbewusstsein, wenn er auf das Abstellgleis kommt, weil Du einen Welpen bekommen würdest. Obige Lösung hilft Dir, dem Pflegehund, dessen Haltern und ist wirklich verantwortungsbewusst.
Wer weiss, was in einigen Jahren ist, wenn sich die Halter vielleicht gar nicht mehr um den Münsterländer kümmern können? Dann wird vermehrt Dein Einsatz gefragt sein.
Ich denke hier ist weniger die Fragem des "wann bzw. wie" beim Bestrafen, sondern eher des "ob".
Der Hund ist unsicher und hat Stress, diesen versucht er zu kompensieren, indem er nach vorne geht. Getreu dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung. Was der Hund braucht ist eine gewisse Gelassenheit der Halterin, ruhiges und souveränes Verhalten der Halterin. Er sollte nicht den Eindruck haben, dass das hintere Ende der Leine mit Krawall macht.
Dem Hund entgleitet die Situation in seiner Unsicherheit, da braucht er nicht noch mehr Druck von Frauchen. Vermutlich wurde der Hund schon viel zu viel vom Vorbesi mit Druck "gearbeitet".
Mal abgesehen davon, dass er im Stress ohnehin nicht lernen kann.
Da hilft nur Sicherheit geben, vorausschauend gehen und gegensteuern bevor der Hund nicht mehr ansprechbar ist. In Situationen, in denen ich merke, dass der Hund unsicher wird, würde ich lieber ein ruhig gesprochenes Kommando geben und Gelassenheit ausdrücken (wie oben in neuen Situationen etablieren an der Leine). Bei mir zum Beispiel "lass es" sobald der Hund fixiert und "weiter" damit er Alternativverhalten zeigt (mitgehen), das dann sofort bestätigt werden kann. Wir haben aber nicht das Problem mit Menschen, sondern wir pöbeln gerne mal Hunde oder Katzen an, ach ja und Nachbarn/Mieter rund um das Haus.
Hallo,
wenn Du keine Rechtschutzversicherung hast, geh zu dem Amtsgericht an Deinem Wohnort. Dort bekommst Du einen Beratungshilfeschein (nimmt Mietvertrag, Kontoauszüge und Verdienstnachweise mit). Mit diesem Schein gehst Du dann zu einem Anwalt Deiner Wahl, zahlst einen Eigenanteil von max. 10 €, der Rest der Anwaltsgebühren ist dann über die Beratungshilfe abgedeckt. Ich denke daran sollte es dann nicht scheitern!
Hallo Andrea,
zu Deiner Schilderung, für mich macht es den Eindruck als hätte Sammi eine nicht so goldene Vergangenheit hinter sich. Ich fasse mal zusammen:
- läuft am Zaun auf und ab
- wachsam vor allem in der Dämmerung
- unsicher vor allem in der Öffentlichkeit und in ungewohnten Situationen
- kann mit Deinem Stress nciht umgehen
- als Du nach ihm schlagen wolltest. legte er sich hin...
Ich wage zu behaupten, der Hund wurde in der Vergangenheit vom Vorbesitzer geschlagen wurde und vermutlich als Wachhund eingesetzt war (also vermutlich auf einem Grundstück isoliert gehalten und hat keine Gewöhnung an Umweltreize in der Jugend erfahren).
Da er vermutlich damals nicht allzuviel mitbekommen hat, machen ihn "komisch" angezogene Leute oder im Gangbild (Hunde sehen ja überwiegend Bewegungen nicht starre Dinge/Menschen) veränderte Personen unsicher. Hier würde ich mit der Trainerin ansetzen, die Du gefunden hast und als kompetent ansiehst: ihr habt Alltagssituationen geübt (Aufzug, Menschenmenge usw.) jetzt musst Du einen schrit weitergehen im üben und außerhalb von Orten üben, an denen Sammi damit rechnet mit Menschen konfrontiert zu sein. Einige Ansätze: Person tritt aus Hauseingang, hinter LKW hervor, aus dem Gebüsch/Wald heraus, Person hat nordic walking Stöcke dabei, Person hebt diese über den Kopf hinaus, Person hat Wägelchen dabei, Person hat flatternde Kleidung, Person hat Hut auf, Person hat Schirm, Person torkelt und fällt, Person hinkt, Person hat Krücken... Im Prinzip musst Du das alles üben, wie Du es mit einem Welpen/Junghund üben würdest. Nur wenn der Hund die Situationen kennt und als positiv kennengelernt hat, wird er sicherer werden und nicht mehr nach vorne gehen.
Aber: es wird nur besser werden, vollständig verlassen würde ich mich nie auf einen "Gebrauchthund" mit zweifelhafter Vergangenheit. Gerade weil Du nicht weisst, in welchen Situationen Sammi Leid zugefügt wurde, weisst Du auch nicht, was die Erinnerung wieder heraufbeschwört.
Daneben würde ich anfangen gerade das "Ansehen" bzw "Anstarren" mit dem Hund zu üben. Das scheint ihn ebenfalls zu verunsichern (ist auch unhündisch). Da sich im Alltag das nicht vermeiden lässt, da ängstliche Personen nunmal die Gefahrenquelle Hund im Auge haben und diesen wie Kaninchen und Schlange anstarren, wirst Du daran arbeitn müssen. Dabei am Besten zuerst mit bekannten Personen: Sammi sitzt, bekannte Person starrt Sammi kurz an mit steifer Körperhaltung, bleibt er sitzen und verhält sich ruhig, löst die Person sofort die Situation mit Spiel zum Stressabbau auf. So wird Sammi lernen, dass nicht jeder Mensch, der ihn anstarrt ihm ans Leder will.
An der Stresssituation musst Du parallel auch arbeiten. Auch das verunsichert Deinen Hund. Er versteht nicht, weshalb Fraule heute anders ist, nicht redet, nicht spielt, ihre Ruhe will, nicht spricht... Dein Hund kann Dich nicht lesen, er denkt er macht was falsch, geht ins Meideverhalten oder beschwichtigt. Er denkt sich vermutlich, jetzt zeigt die die gleiche Körperhaltung wie der frühere Besitzer, bestimmt haut die mich dann jetzt gleich auch wie damals immer, erst so ne Körpersprache, dann so ne Stimmlage, dann setzt es gleich Hiebe... Das kannst Du üben, indem Du mit ihm an der Unterordnung/Fusslaufen arbeitest. Mit steifer Körperhaltung, ohne Leckerli/Spiel und ohne aufmunternde Worte losgehen, nach einer gewissen Zeit (bevor der Hund richtig unsichre wird) aus heiterem Himmel heraus mit dem Hund spielen (und über verwunderten Hundblick amüsieren). Da Dein Hund Spiel als Bestätigung kennt, wird er nach einger Zeit begreifen, dass es eben nichts mit ihm zu tun hat, wenn Du so bist!
Ansonsten, sieh was Du schon erreicht hast und bleib dran!