Beiträge von Shalea

    Hallo Kirk,

    das sind ja keine guten Nachrichten. :verzweifelt:

    Zitat


    AB bekommt sie jetzt seit dem 12.08.

    Wenn die Anaplasmose bei euch gerade wirklich das Problem ist, ist das zu kurz. Andererseits hilft es auch nichts, wenn die Leber abraucht...

    Wenn du die Werte hast, würde ich persönlich bei Dr. Naucke anrufen und ihn fragen, wie er die Lage einschätzt.

    Fühlst du dich bei deiner TÄ in guten Händen oder bist du eher unsicher, ob sie euch helfen kann?

    LG
    Shalea

    Es ist einfach nur gruselig, was hier gerade passiert. :sad2:

    Geplant ist jetzt erstmal die Ultraschalluntersuchung am Freitag (ich rechne eigentlich nicht mit irgendeinem Ergebnis), das neue Blutbild nach Abschluss der Doxy-Therapie und ein Besuch beim Osteopathen. Danach ist finanziell definitiv der Ofen aus. :/

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    Wenn ich mich recht erinnere, meinte Doc L. ja gerade, dass es sich bei Ebby um einen noch nicht per Test feststellbaren Erreger handeln könnte. Also Versuch und Irrtum. Könnte sich hinsichtlich Ana und Toxo evtl. um Kreuzreaktionen handeln...

    Ja, er schloss weitere Parasitosen nicht aus.
    Dr. Naucke hält den Anaplasmose-Titer ebenfalls für eine Kreuzreaktion, eben da er a) grundsätzlich relativ niedrig ist (was gegen eine chronische Anaplasmose spricht) und b) in gleicher Höhe verbleibt (was gegen ein akutes Geschehen spricht).

    Die Doxy-Therapie war einen Versuch wert. Leider scheint sie uns auch nach der Erhöhung nicht langfristig weiter zu bringen, denn seit gestern geht's wieder bergab.

    Am Freitag haben wir Termin zum Ultraschall... komplett von Kopf bis Fuß. Was auch immer in meinem Hund tobt, ich will es finden... und zwar bevor es noch schlechter wird.
    Ich glaube auch weiterhin nicht an eine Herzkrankheit, trotzdem wird das Herz jetzt geschallt... die restlichen Organe wollte ich ohnehin anschauen lassen.

    Ich bin frustriert und verzweifelt. :sad2:
    Mein Gespräch mit Dr. Naucke hat das bestätigt, was ich vermutet habe: Naucke schließt einen Anaplasmoseschub aufgrund des viel zu guten Blutbildes und aufgrund der Tatsache, dass der Antikörpertiter nicht massiv gestiegen ist, aus. Auch die Toxoplasmose sieht er nicht als Ursache unserer Probleme (ich auch nicht).

    Ich habe ihn gefragt, welche Erreger doxycyclinempfindlich sind, die man noch testen lassen könnte und er sagte, es käme noch Rickettsia conorii in Frage, allerdings sei man mit der Forschung noch nicht sehr weit, sodass er mir meine Fragen dazu nicht beantworten konnte.

    Beim nächsten Blutbild pfeife ich also auf die AK-Bestimmung von Toxoplasmose und Anaplasmose und nehme die Rickettsien mit ins Programm.

    Es hört einfach nicht auf... :verzweifelt:

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    Joschi ist 9 Monate alt. Finde so einen Gesundheitscheck sinnvoll, aber auch in jungen Jahren?

    Aus meiner Sicht: JA!
    Es gibt viele Erkrankungen, die man anhand des Blutbilds erkennen kann - und auch junge Hunde können ratzfatz krank werden (siehe Ebby :/ ). Ebby wird in Zukunft sehr engmaschig überwacht (je nachdem wie sich ihr Zustand weiterhin entwickelt muss sie alle drei bis sechs Monate zum Blut zapfen), meine Rennsemmel wird 1x im Jahr gehen, solange es keine Auffälligkeiten gibt.

    Der vierjährige Hund der Tochter meiner Chefin verstarb an einem geplatzten Milztumor. Vielleicht hätte man durch ein Blutbild einige Monate vorher das Unheil erkennen und dem Hund helfen können...

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    Was kosten dich die Tabletten pro Monat (hängt dann ja auch von der nötigen Dosis ab, aber nur mal grob) ?

    Offen gestanden habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht, weil mein Hund solche Unsummen beim Tierarzt verursacht, dass das nicht weiter ins Gewicht fällt. Ich kaufe Forthyron 400 in der 250er Packung, das kostet je nach Bezugsquelle zwischen 50 und 70€. Grob geschätzt bezahle ich also nur etwa 10€ pro Monat für die Tabletten, allerdings kommt Ebby auch mit einer wirklich niedrigen Dosierung aus. Ich kenne andere Hunde, die die dreifache Dosis bei weniger Gewicht brauchen.

    Hallo,

    da der Thread über die Dosierung von Schilddrüsenmedikamenten gerade etwas seinen Sinn und Zweck verfehlt, dachte ich mir, ich richte uns hier mal einen neuen ein, in dem wir weiter diskutieren können.

    Appelschnut hatte folgendes eingebracht:

    Zitat

    Bitte seid mir nicht böse, wenn mein Anliegen nicht direkt mit der Ausgangserhebung zu tun hat. Ich hätte dazu was schreiben können, aber ich hab nach einem Dreivierteljahr die T4-Substitution grad wieder ausgeschlichen.

    Es gab Ungereimtheiten, die nicht zu einer SDU passten und dann Aussagen von zwei gestandenen TÄ, dass SDU die häufigste Fehldiagnose bei Hunden überhaupt ist. Ich möchte um Himmels willen niemanden verunsichern. Aber ich habe mich für meinen Hund entschieden, nochmal zum Ausgangspunkt zurückzugehen und die Voraussetzungen für einen TSH-Stimulanztest zu schaffen. Und da bin ich direkt bei meinem Anliegen.

    Wer von Euch hat die SDU durch den TSH-Stimulanztest nachweisen lassen? Welche Erkenntnisse hat das ggf. ergeben?

    Omrani hatte noch folgendes geschrieben:

    Auf geht's! Ich bin gespannt auf eure Berichte zu eurem Weg zur Diagnose, aber auch auf Berichte über Fehldiagnosen.

    LG
    Shalea

    Kein Problem!

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    Was hatte deine Hündin denn noch für Symptome bzw. wie bist du darauf gekommen sie aud SDU testen zu lassen und wie alt war sie damals ?

    Mein Hund hat unter Umständen keine SDU, sondern die niedrigen Werte kommen (wahrscheinlich) von den Parasitosen (Toxoplasmose & Anaplasmose), aber das Ergebnis bleibt erstmal dasselbe.
    Ebby ist jetzt gerade vier geworden und wird seit zweieinhalb Monaten substituiert, allerdings ist sie eben ein Multiproblemfall und es ist schwer die einzelnen Symptome eindeutig zuzuordnen.

    Durch die Medikamente kann ich aber mit Sicherheit sagen, dass das stumpfe Fell, der plötzlich aufgetretene und wirklich sehr massive Haarausfall, der wahnhafte Juckreiz (Ebby kratzte sich die komplette Schnauze bis kurz vorm Kehlkopf so lange, bis das Blut lief) und das Lefzenekzem von den niedrigen SD-Werten kommen.

    Mit einer Blutentnahme machst du auf keinen Fall etwas verkehrt.
    Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass viele Tierärzte großzügig AB und Cortison verteilen, andererseits aber etwas, womit man keinen Schaden anrichten kann (Blutentnahme) erstmal abgeblockt wird.
    Verkehrte Welt! :rollsmile:

    Das würde ich so nicht stehen lassen wollen.

    Zitat


    Kann man denn wirklich ein "Altersfester" für eine SDU setzen und warum spricht eigentlich die dunkler pigmentierte Haut am Bauch dafür ?

    Warum die Haut bei vielen SDU-Hunden gräulich wird, kann ich dir nicht erklären. Das weiß ich leider nicht. Ich weiß lediglich, dass es so ist (auch meine Hündin hatte das, wenn auch nur wirklich minimal).
    Schilddrüsenerkrankungen halten sich genausowenig an feste Altersvorgaben wie andere Erkrankungen auch.

    Schaden kann die Symbiopetkur nicht, aber ob sie viel nützt, ist die andere Frage.