Beiträge von Marula

    Vielleicht war ihnen der Troubel drumrum auf der Großveranstaltung auch ein bisschen viel? Kann nicht jeder einfach ausblenden.

    Ich würd einfach mal zu nem ganz normalen, ruhigen Wochenendtraining gehen, sie ein paar Mal zugucken lassen (also, ein paar Läufe) und dann ausprobieren.

    Nix anderes hab ich ja auch gesagt. ;)

    @fragments
    lol, so eine Diskussion wollte ich nun nicht lostreten. Aber was Dreamy schreibt stimmt schon irgendwo, ich glaub du kennst echt die falschen Windhunde bzw nicht besonders gut, in so ziemlich allem was du schreibst finde ich die orientalischen Windhundrassen wieder (natürlich nicht jedes Individiuum, aber im Rassedurchschnitt halt).
    Aber muss ja auch nicht! Ich schließe viele Rassen auch "nur" aus, weil sie mir optisch nicht gefallen und mir die Vertreter, die ich kenne, was oft nicht viele sind, charakterlich nicht zusagen.
    Man kann ja eh nicht alles haben, nichtmal alles was einem gefällt, also warum soll man sich lange mit was beschäftigen, was einen nicht so anspricht...

    Nein, die Zucht hat praktisch von Anfang an unter der Schirmherrschaft von der SKG, die der FCI angehört, gestanden.

    Interessant, ich dachte, das wäre ohne gewesen... aber umso ehrbarer von der SKG! :bindafür:

    Ich habe schon genug VDH-Zuchten gesehen, die Zuchtauszeichnung in Gold an der Wand hängen sehen und die Hundehaltung war unter aller .............

    Da vermischt du aber zwei Sachen: Schlechte Zucht (im Sinne von "Erbkrankheiten und/oder Übertypisierung begünstigend") und schlechte Haltung.

    Der schlimmste Züchter von total übertypisierten Pekingesen oder Mastino Neapolitanos kann die ganz wunderbar halten und sie von Herzen lieben und sich kümmern und alles, und trotzdem ist er im Hinblick auf's Qualzucht-Thema ein schlechter Züchter.
    Und ein Züchter, der 20 Hunde in sterilen Zwingern hält und sie nur für Ausstellungen rausholt, kann trotzdem was Qualzuchtmerkmale bei seinen Hunden angeht ein vorbildlicher Züchter sein.



    Doch, die Regeln und Gesetze sind in Form von Zuchtstandarden innerhalb eines Verbandes da. Wer aber außerhalb von Verbänden züchtet, ist illegal und kann machen was er will!
    [...]
    Vermehrer schützen sinds, sie produzieren nach dem Angebot.

    Also, erstmal sind Hundezüchter außerhalb des VDH oder auch ganz ohne jeglichen Verband, sofern sie die Maßgaben des geltenden Tierschutzgesetzes und andere gesetzliche Vorschriften erfüllen, NICHT illegal.
    Der VDH hat zwar in der Rassehundezucht in Deutschland eine Monopolstellung inne, aber er bestimmt zum Glück nicht, wer überhaupt Hunde züchten darf, und dem Gesetzgeber ist das korrekterweise völlig egal.

    Und dann kann man von den Werbeversprechen der Elo-Züchter, insbesondere der Erfinder, und von der Strategie des Markenschutzes für den Rassenamen halten was man will, aber Vermehrer sind das in aller Regel nicht. Die haben tatsächlich in ihrem Verein recht strenge Vorgaben was die Anzahl der Würfe, die Gesundheitsuntersuchungen etc angeht.
    http://www.ezfg.de/index.php/de/
    Vermehrer ist da mMn nicht die passende Bezeichung.

    Naja, halb und halb. Der Züchter, der das (in den USA) gemacht hat, war zwar soweit ich weiß bereits langjähriger Dalmatinerzüchter im AKC, aber hat mit dem Kreuzungsexperiment ohne den Segen und die Unterstützung des US-amerikanischen Dalmatinerclubs angefangen und es hat auch Jahrzehnte gedauert, bis die LUA-Dalmatinier normal eingetragen wurden.


    Ich find zumindest vom Phänotyp her die Continental Bulldogs ganz gelungen. Die stehen jetzt ja auch an der Schwelle zur FCI-Anerkennung (sind soweit ich weiß in Deutschland seit Anfang des Jahres national anerkannt), sind aber außerhalb der entsprechenden FCI-Clubs entstanden.
    http://continental-bulldogs.eu/standard.html
    http://continental-bulldogs.eu/contibilder.html
    Wie es um Erbkrankheiten bei dieser Rasse bestellt ist, weiß ich nicht, aber zumindest ist der gesamte Körperbau, besonders der Bewegungsapparat, wesentlich funktioneller als bei der Englischen Bulldogge und, was ich auch sehr positiv finde, eine normale Rute ist erwünscht und deutlich deformierte Stummelruten sind fehlerhaft.

    Ich hab einen Greyhound und Salukis. Salukis möchte ich auch immer haben, am besten immer mehrere. Es gibt keine Rasse, die mir besser gefällt. Greyhound könnte ich mir vorstellen, nochmal zu haben, aber ist kein Muss.

    Eine echte Alternative zum Greyhound wäre für mich ein Galgo Espanol. Etwas drahtiger und leichter gebaut, schöne elegante Linien, sehr geländegängig, dabei aber auch rasant schnell, idR ein nettes, unkompliziertes Wesen, im allgemeinen eine ziemlich gesunde Rasse... doch, die mag ich wohl.

    Außerdem möchte ich wirklich gern mal einen Afghanen, aber dann ne Rennlinie und/oder ein Direktimport oder mit Importeinfluss. Die haben meistens weniger Fall als die heutigen Showlinien, sind athletischer, haben finde ich auch die schöneren Köpfe und Afghanen im allgemeinen sind einfach ganz interessante Hunde, archaisch und anarchisch zugleich, mit der besten Hippie-Punkerfirsur die man sich denken kann, lustigen Pluderhosen und alles in allem sind sie verdammt kernige Hunde.
    Auch die beiden zentralasiatischen Verwandten zum Saluki und zum Afghanen, der zentralasiatische Tazy und der Taigan, kämen in Frage.

    Viele andere Windhundrassen finde ich auch gut, einen Sloughi oder Azawakh könnt ich mir auch gut vorstellen.


    Wenn's was kleineres sein dürfte, dann einen Basenji, einen Silken Windhound (die, die wie Mini-Barsois aussehen, nicht die sog. Langhaar-Whippets... ok, wirklich klein sind die nicht, aber kleiner als meine Favoriten), ein Cirneco dell'Etna oder ein Tibet Spaniel.
    Letzterer ist für mich ein wirklich schöner, moderater und ausgewogener Kleinhund: Handlich, aber nicht zerbrechlich, nur moderat brachycephal, Wuschelfell, aber keine wild wuchernden Haare überall und die, die ich kennenlernen konnte, hatten ein für meinen Geschmack sehr nettes Wesen.

    Das sind so die, die ich mir momentan wirklich vorstellen könnte zu besitzen. Ganz gut finde ich auch noch andere Windhundrassen und Mediterrane, manche Nordische und Asiaten und noch ein paar andere, aber das sind dann die weniger dringenden Wünsche und die weniger realistischen Vorstellungen.

    [...]
    Des Weiteren fallen raus:
    [...]
    - Windhunde
    [...]
    Für beginnt ein Hund ab 55cm Schulterhöhe, hat einen langen Fang und im besten Fall Stehohren, wobei mir Schlappohren bei manchen Rassen, zum Beispiel beim Aussie, auch gefallen. Mir ist Gesundheit, Schnellig- und Wendigkeit sehr wichtig. Ich brauche einen Hund, der eigenständig ist, den ich nicht dazu drängen muss, ohne mich die Welt zu entdecken, der nicht eingeht, wenn ich ihm nichts zu tun gebe, sondern in der Lage ist, sich außerhalb eines Extremprogramms selbst zu bespaßen. Außerdem brauche ich einen Hund, der nicht sofort aufdreht, der generell eher selbstsicher und Menschen gegenüber reserviert ist.[...]

    Das ist lustig, bis auf die Stehohren, die man außer bei den Mediterranen, die ja strenggenommen keine Windhunde sind, in der Gruppe nicht hast, beschreibst du 1:1 viele Windhundrassen - warum schließt du sie dennoch aus? Zu extremer Jagdtrieb für den Alltag, optisch nicht so der Hit?
    Reine Neugier... ;)

    Mein Gott, Leute, ignoriert Sahra1 doch einfach, ich les die Beiträge auch schon seit Wochen nicht mehr... einfach weiterscrollen, fertig.

    @allBTW ... Ich sehe keinen Sinn darin -/- Hunde ganz aus der Zucht zu nehmen. Man kann das Ganze ja einschränken, indem diese Hunde nur noch mit +/+ Hunden verpaart werden. Dann kommen auch keine -/- Hunde in zukünftigen Generationen mehr raus.

    Aber das ist wieder typisch für Leute, die keine Ahnung von Zucht haben ...

    Über Erbkrankheiten, die man kennt, die man ganz gut im Griff hat, weil man der Ergang kennt und genetisch testen kann, wird Hysterie verbreitet.
    Mich persönlich stören dise Erbkrankheiten weniger ... Dann ist ein Hund hal vWD Träger ... So what? Darf ich halt nur mit vWD freien Hunden verpaaren.
    Und ein Hund, der prcd-PRA affected ist ... Kann mit freien Hunden trotzdem gesunde Nachkommen erzeugen. Ist doch besser, man WEISS was der Hund genetisch trägt und kann dementsprechend den Gegenpart auswählen.

    Da libe ich mir die Einstellung des Tierzuchtprofs, der da mal sagte "ich hoffe, wir können bald alle Erbkrankheiten erkennen und testen, denn dann hört diese unseelige Verdammung und Ausgrenzung von Hunden aus der Zucht aus, nur weil sie Träger bekannter Erbkrankheiten sind".

    Nicht die bekannten Erbkrankheiten auf die man testen kann sind das Problem ....

    Naja, aber ich find's auch nicht erstrebenswert, Generationen über Generationen immer auf die selben Krankheiten zu testen, testen und testen. Es werden ja sicher in der Zukunft noch einige Tests dazukommen, am Ende hat man dann ne Mappe Testergebnisse so dick wie nen Ziegelstein zu jedem Hund und das Viech nochnichtmal höchstpersönlich angeschaut...

    Über einige Generationen (wie viele, das hängt von der Rasse und von der Krankheit ab) finde ich es vernünftig, nicht alles gleich rauszuwerfen, was Träger ist und bei bestimmten Sachen, wo die Konsequenzen noch ganz gut abschätzbar sind, kann man eventuell auch mal für eine Zeit lang das Enstehen von betroffenen Tieren dulden (wie z.B. die MDR1 -/- Hunde).

    Aber ich denk schon, dass das langfristige Ziel sein sollte, diese Merkmale ganz loszuwerden.
    Da ist eigentlich der einzige Ansatzpunkt, wo ich mal damit übereinstimme, dass die Rassehundezucht fähig ist, die Rassen zu verbessern - aber ausgerechent da soll man es bei Stagnation belassen?


    Finde es lustig, dass bei MDR verstanden wird, warum man nicht alle Hunde aussortieren kann, die -/- sind, bei anderen Rassen aber verlangt man sofort ne Einkreuzung, wegen einschränkender, aber nicht zwingend krankmachender Merkmale. Nicht, dass ich diese gut finde, aber die Doppelmoral, sobald es mal nicht um Knautschnasen geht ist schon erstaunlich.

    Der Unterschied ist einfach, dass es nen +/- erstmal ein ganz normaler Hund ist, der auch alles an Medikamenten haben darf und so weiter, also de facto ein normaler, gesunder Hund, der lediglich ein Defektgen "versteckt" mitträgt und vererben kann.
    Und ein -/- Hund ist, bei MDR1zumindest, im Alltag auch noch ein gesunder Hund ohen jede Einschränkung, nur wenn er bestimmte Medikamente braucht, dann wird's haarig.

    Ein stark brachycephler Hund hat einfach missgebildete Atemwege (und einen gruseligen Zahnstand mit unphysiologischem Kieferschluss und sehr exponierte Augen) und die hat er immer, jeden Tag, von Anfang bis Ende.
    Das wäre so, als wären alle Collies -/- und als würde das auch im Alltag, jeden Tag ihres Lebens, eine Verringerung der Lebensqualität bedeuten.

    Fawn ist eigentlich immer nur die Einfärbung der Haarspitzen bei Dilutehunden.
    Also quasi die Verdünnung von Sable.

    Bei Salukis und auch bei einigen anderen Rassen nennt man im Englischen sowas hier "fawn":
    http://www.thesalukiarchives.com/details.php?id=181403
    Halt wie es da auch steht, sowas ist "sabled fawn, black fringes".

    Also Sable schon, aber in dem Fall nix mit Dilute.


    Im Deutschen würde man zum selben Hund (bei dieser Rasse) sagen "Sandfarben, schwarze Behänge".