Beiträge von Marula

    Achja, vergessen:

    Ich find einige Sachen an dem Test schon aufschlussreich, zum Beispiel das Acrylamid im Bubeck und das einige recht teure Futter, wie z.B. Bozita oder Hills, nichtmal von der rechnerischen Zusammensetzung her wirklich gut sind.

    Auch fand ich es gut zu wissen, dass eigentlich kein Futter irgendwelche Beanstandungen in der mikrobiologischen Qualität hat und die meisten auch von den Schadstoffen her absolut ok sind.


    Was mich persönlich gar nicht interessiert und was ich daher in der Bewertung als überbewertet empfinde sind Punkte wie Werbeversprechen (ich mein, es ist Trofu, wer glaubt denn wirklich, da wären frische Hähnchenschenkel und grünes Gemüse drin? Bei dem einen Futter haben sie mokiert, dass ein Wolf auf der Verpackung ist statt ein Hund... ähm... was?), Fütterungsempfehlung und Deklaration.
    Letztere sollte zwar drauf sein und stimmen, ja, aber ob sie gut leserlich groß hinten auf dem Sack ist oder klein an der Seite ist mir nun wirklich sowas von egal... und ich füttere meine Hunde eh nach Auge und Rippentest, nicht nach Fütterungsempfehlung.

    Habt Ihr in Eurer Hundebekanntschaft jemanden, der diese Futter füttert (und vielleicht sogar zufrieden damit ist... frag ich einfach nur aus Interesse) oder der die Futter-Tests als wirkliche Empfehlung für sein Haustier heranzieht?

    Ja, eine Kollegin von mir füttert das "Sancho", schon seit Jahren, und davor andere Superbilligfutter. Sie ist eben von der Schule "Hauptsache alle Bedarfswerte rechnerisch gedeckt" und außerdem spielt bei ihr der Hund auch hinter den Pferden eher die zweite bis vierte Geige, daher hat sie sich nie Gedanken um' Futter gemacht.
    Der Hund sieht ganz normal aus, gutes Fell, pupst wenig und wie viel oder wenig der scheißt weiß keiner, weil er zuhause auf dem Hof freiläuft oder sein Geschäft irgendwo in der Pampa verrichtet.


    Ich hab meinem ersten Hund auch ganz am Anfang Aldi-Trofu gefüttert, weil er es von seiner Vorbesitzerin kannte und ich es auch bei uns aus der Familie so kannte, dass die Sachen, die mit "Sehr gut" gestestet wurden, auch was taugen, mein Vater hält da große Stück drauf.

    Meiner war aber einer von denen, die damit nicht gut zurechtkamen, der hat gepupst und gepupst, hatte ständig Durchfall, Hot Spots, hat das Zeug auch einfach nicht gut gefressen...
    Hat sich aber zugegeben erst mit Frischfütterung komplett gegeben, andere (teurere) Trofus waren etwas besser, aber auch nicht super und Dose (egal ob billig oder hochwertig) ging gar nicht.
    Muss also nicht speziell am Billigfutter gelegen haben, kann auch einfach sein, dass er generell kein Fertigfutter abkonnte. Ich hab inzwischen schon einige Hunde kennengelernt, die keine Allergie oder so hatten, sondern nur einfach kein Fertigfutter, egal wie hochwertig und ob trocken oder feucht, vertragen, die dafür aber roh oder frisch gekocht alles fressen konnten.

    Ja, ich meine, dass es auch Erfahrungsberichte hier im Forum dazu gab.

    Das war aber wenn ich mich nicht irre beim Platinum, das ja gemeinhin eher zu den hochwertigen Marken gezählt wird. Da waren meine ich kleine bunte Plastikschnippsel und sichtbare Federstückchen und Borsten drin. Wobei ich letzteres nun nicht so dramatisch finde.

    Meine Vater hat die Warentest im Abo, daher hatte ich den Test heut morgen gelesen - die Futtersorten wurden, eben weil das an den letzten Tests kritisiert wurde, diesmal mikroskopisch auf Fremdkörper und so Sachen wie Horn, Federn etc untersucht.

    Wie der Hund lernt, nach dem knurren nicht die naechste Stufe zu nutzen? In dem sein HH reagiert!
    Ich hab nen Hund dabei, jemand krabbelt unter meinen Tisch um ihn anzufassen (noch nie! hat es wer geschafft unerlaubt meine Hunde anzufassen, aber gut) und der Hund knurrt dann.. Dann sitze ich nicht da und denke mir 'Oh was bist du fuer ein tolles putziges Hundchen? Du drohst soooo klasse! *traeum*'! Dann sorge ich augenblicklich dafuer, dass mein Hund aus der Situation raus kann/kommt!!

    Genau so, hab ich aber den Eindruck, vesteht so mancher das mit dem "Knurren ist Kommunikation" tendenziell.

    "Mein Hund darf das, der kommuniziert klar und eindeutig. Gehen sie jetzt, oder sie sind selber Schuld wenn sie gebissen werden."

    Wie gesagt, an sich finde ich die Entwicklung gut, dass man nicht mehr jedes knurren meint bestraften und wegdrücken zu müssen. Aber der Hund muss halt auch gelernt haben, was ne angemessene Reaktion ist und das ist nunmal in solchen Situationen wie Restaurant, U-Bahn etc NIE, selber auf die Drohung auch Konsequenzen folgen zu lassen. Den Schritt verpennen dann aber glaube ich manche wieder, da wird der Hund mit der Entscheidung dann alleine gelassen ohne das er vorher mal gesagt bekommen hat, wie er sich weiter zu verhalten hat wenn mal einer die Drohung nicht mitkriegt - den Eindruck habe ich von dir eher nicht.

    Ich finde kein Hund muss es mögen, von fremden Menschen angefasst zu werden, aber Hunde, die man in beengte Situationen in die Öffentlichkeit mitnimmt, wie Restaurants, öffentliche Verkehrsmittel etc, die müssen das ignorieren können und müssen bombensicher mit Menschen sein, auch wenn sich mal einer dumm verhält oder was unvorhergesehenes passiert.
    Die einzige akzeptable Reaktion die der Hund in solchen Situationen zeigen darf, wenn ihn einer ungewollt anfasst, ist in meinen Augen Rückzug.

    Als Halter sollte man weder einen Hund, der das nicht mag oder damit nicht umgehen kann (was beides an sich völlig ok ist und auch nicht immer durch schlechte Sozialisation oder schlechte Erziehung kommt, manche Hund sind halt so) in diese Situation bringen, schon gar nicht ungesichert, noch sollte man seinen Mitmenschen ohne Hund zumuten, damit umgehen zu müssen/können.

    Klar finde ich auch, dass Fremde fragen sollten, bevor sie einen Hund anfassen und im Grunde selber Schuld sind, wenn dann was passiert! Ich denk das man das als Hundehalter so sieht, ist irgendwo natürlich.

    Aber wie schnell ist der Kellner oder Bahnschaffner mal auf eine Hundepfote getreten oder das Kind vom Nachbartisch entfleuchte seinen Eltern in einem unaufmerksamen Moment, der Eltern ebenso passieren kann wie Hundehaltern?
    Und wie soll der Hund unterscheiden, ob das nun eine geplante, absichtliche Berührung war oder ein dummes Versehen? Manchmal klappt das, manchmal nicht, ich find das etwas viel verlangt vom Hund, das sicher auseinanderhalten zu können, und etwas viel von mir als Halter, sowas immer zu 100% im Blick haben zu können.

    100% Aufmerksamkeit geht vielleicht MAL, wenn man nur zu Trainingzwecken mit dem Hund solche Situationen aufsucht und voll auf ihn konzentriert ist, aber wenn man den Hund einfach als Begleiter mit hat und sich auch mal auf was anderes konzentiert, dann muss er meiner Meinung nach mitlaufen können ohne spezielle Aufmerksamkeit und "Schutz" gegen anderen Menschen oder Umwelt zu brauchen.


    Außerdem:
    Was finde ich bei dem ganzen "Knurren ist Kommunikation!" übersehen wird ist, WAS der Hund damit kommuniziert, nämlich "Gewinn jetzt Land, oder als nächstes passiert was!" Auch eine Androhung von Konsequenzen ist Kommunikation, und das ist knurren - das heißt ja nicht "Geh jetzt bitte weg, andernsfalls gehen ich weg" (sich zurückziehen kann ein Hund gut auch auch ohne Drohung) sondern "Geh jetzt, oder ich mache, dass du gehst!"

    Die Frage ist, gesteht man dem Hund zu, notfalls auch diese Konsequenzen selber ziehen zu dürfen?
    Woher soll der Hund denn eigentlich wissen, dass er seiner Drohung nicht auch Taten folgen lassen darf, oder im Zweifelsfall, falls der Reiz doch mal gleich etwas höher ausfällt (z.B. Kellner stolpert über den liegenden Hund statt anderer Gast spricht den Hund an und streckt die Hand aus) nicht auch gleich die, in den Augen des Hunde, angemessenen Konsequenzen ziehen darf um sich zu wehren, ohne vorher noch zu drohen?


    An sich ist es eine gute Entwicklung, dass dem Hund zugestanden wird, nicht alles dulden zu müssen und sonst wird er mal so richtig "untergeordnet" und "dominiert" und ich stimme zu, dass man lieber knurren als Warnsignal ernstnehmen sollte um was zu ändern, bevor der Hund sich wehren muss.

    Aber das sind Sachen, die sollten ausgelotet und eingeübt sein, bevor man seinen Hund überall hin mitnimmt, bis dahin sollte der Hund gelernt haben, dass es keinen Grund gibt, sich z.B. gegen fremde Menschen zu wehren oder aber auch, wenn er ersteres nicht einsieht, dass er manchens auch mal dulden muss ohne zu drohen oder sich zu wehren, selbst wenn er das nicht will.

    Und wenn er das nicht oder noch nicht kann oder wenn man das als Halter nicht so wichtig findet, tja, dann sind wir wieder am Startpunkt... das ist für mich kein Hund, der in beeingte öffentliche Situationen mitgenommen werden sollte.

    Da kann ich jetzt aber nicht zustimmen!

    Wir haben fast ausschliesslich weisse Bettwäsche, da würde ich jedes Hundehaar sehen. Meine Hündin darf ja nicht ins Bett und wir haben weder im Schlafzimmer noch im Bett Hundehaare :smile:
    [...]

    Meine Hunde sind alle weiß oder zumindest sehr hell, die würden auf deiner Bettwäsche gar nicht auffallen! :D
    Ich hab viel bunte, wild gemusterte Bettwäsche, da fällt das eh nicht so auf, egal welche Farbe.

    Und da sie diese elenden, flugfreudigen, mit Wiederhaken versehenen Kurzhaar-Haare haben, fliegen die eh überall rum. Überall. Da müsste ich schon täglich mehrmals saugen.

    [...]


    Jetzt hab ich das Schlafzimmer unterm Dach mit einer schwierig begehbaren Treppe (schon für mich), da geht Prinz nicht hoch und ich muss sagen, es ist schon toll, nicht alles voller Haare zu haben.

    Und klar bringe ich noch das ein oder andere Haar mit nach oben, aber definitiv bei weitem nicht mehr so viele.

    Ich hab bald die gleiche Situation, ich verleg mein Schlafzimmer auch nach oben in ein bisher ungenutztes Giebelzimmer und die offene, recht glatte Holztreppe da rauf ist etwas schwierig für die Hunde. Ich mein, zwei von dreien kommen sie hoch wenn sie wirklich wollen, aber ich bin mal gespannt, ob sie es auch machen.
    Und im Gegensatz zum bisherigen Schlaftzimmer und Bett werden sie sich da wahrscheinlich nicht tagsüber aufhalten.


    [...]
    Mal ne Frage: Wie macht ihr das mit läufigen im Bett schlaf Hunden?

    Wenn meine Hündin läufig ist, darf sie nicht ins Bett, Höschen hin oder her.

    Achso, weil hier manche erzählten, dass die Hunde sich im Bett an unappetitlichen Stellen putzen und sie das eklig fänden...

    bei uns gab es dafür eine Ermahnung, bzw. ein Kommando. Wenn mein Aussie das mal vergaß, rief ich 'Bettregeln!' zu ihm rüber, und er hörte sofort auf. Er durfte im Bett nicht rumschlabbern, nicht sabbern, nicht putzen und sich nicht exzessiv kratzen. Bei uns hieß das eben 'Bettregeln' und der Hund verstand das auch! :D

    Bei mir ist das "Gib Ruhe."


    Einer meiner Hund will nicht ins Bett (zu warm und er mag kein Kontaktliegen), dürfte es aber auch nicht (zu groß und dabei sehr "sperrig", der muss immer ausgestreckt liegen und irgendwo muss ja noch Platz für mich sein).

    Die anderen beiden wollen und dürfen. Die Kleine (ist realtiv, hat auch 60 cm und 19 kg) will nur ab und zu mal und selten die ganze Nacht, dann aber gern so richtig angekuschelt und unter der Bettdecke. Grade im Winter finde ich das super angenehm.
    Sie liegt auf dem Sofa auch oft stundenlang an mich angekuschelt, wir machen da auch gern mal zusammen Mittagsschläfchen.

    Der große (etwas über 70 cm, 27 kg, sehr klein faltbar) schläft jede Nacht im Bett, meistens auch die ganze Nacht. Hat er sich im letzten halben Jahr angewöhnt und scheinbar für gut befunden.
    Er liegt am Fußende bzw an meine Beine angekuschelt und stört relativ wenig. Nur gegen Morgen streckt er sich manchmal und wird dann etwas sperrig - dann schieb ich ihn weg und entweder legt er sich dann wieder platzsparend hin oder er geht woanders hin.


    Meine sind kurzhaarig, daher ziemlich sauber, und sabber und riechen nicht. Haaren tun sie wie nix gutes, aber den Kampf gegen die Hundehaare hab ich eh aufgegeben...

    Ich kann mir immernoch nicht erklären, wie sich ein Hund bei einem normalen Spaziergang mit Flöhen befallen lassen könnte.

    Das geht. Igel sind zum Beispiel absolute Flohschleudern. Die Igel haben ihre Winterschlafplätze und haben auch im Sommer Verstecke für den Tag. Lass den Hund so einen Platz in nem Reisighaufen mal aufstöbern und seine Nase reinstecken und voila... Flohbefall. Ebenso natürlich, wenn der Hund direkt Kontakt mit nem Igel hat (dran schnuppen, mit der Pfote anstuppsen).

    Hatte auch schon Wildkaninchen in der Hand (nicht lange!!! mich juckts schon beim Gedanken daran), die vor Flöhen nur so gewimmelt haben. Wenn der Hund so eins erwischt, oder es krank oder bereits verendet irgendwo aufsammelt, dann kann er sich da auch leicht Flöhe holen.

    Katzen, grade verwilderte oder reine Draußenkatzen, sind auch oft Flohverbreiter. Wenn die sich zum Beispiel auf der Gartenbank in der Laube niederlassen, dann lassen die auch gern mal Flöhe bzw Floheier da.

    Ach, das tut mir leid! Das entwickelt sich alles zu einer ziemlich verzwickten Situation.
    Bisher hatte ich immer einen anderen Eindruck von deiner Züchterin, aber so ist das nicht ok...


    Aber wenn er wirklich dort entspannt und normal drauf sein sollte, dann würde ich mir das schon nochmal überlegen, ob es nicht psychisch sein könnte. Wie gesagt, von deinen jetztigen Schilderungen her wirkt es für mich schon so, als könnte was medizinisches zumindest stark dazu beitragen, aber letztlich ist das, was wir hier lesen, ja immer irgendwo eingefärbt, in dem Fall halt von dir - ohne jede irgendeine Absicht, da bin ich mir sicher, aber es kann ja nunmal keiner von uns aus seiner Haut raus.

    Und ich kenne doch EINIGE Geschichten, wo man echt sagen muss, dass das Sprichwort "Andere Hand, anderer Hund" wirklich stark zutrifft.
    Ich weiß, dass mir jetzt wahrscheinlich gleich alles um die Ohren fliegt hier, aber käme es für dich eventuell in Frage, ihn mal länger dort zu lassen? Denn falls er sich da jetzt wirklich über zwei, drei, vier Wochen ohne Medikamentengabe normal zeigen sollte, dann hast du die Diagnose ja irgendwo auch und das ohne Klinikmarathon (Ares hatte doch auch ziemlich Angst beim TA, oder?).

    Ich glaub aber, dass die wenigsten, die das machen, das zum Zweck des besseren Körpergefühls etc anwenden.
    Wo ich das bisher gesehen hab, meistens auf Facebook, war das bei so mega-ehrgeizigen und irgendwie sehr verkrampft wirkenden Ausstellungsfreaks, wo auch schon die 4 Wochen alten Welpchen das erstemal im "stack" gehalten werden für die ersten posierten Fotos und wo der Hund am besten in der Jüngstenklasse schon ganz professionell auftreten soll.
    Die Leute waren sehr oft aus den USA, aber auch aus Osteuropa und Russland.

    Tierquälerei ist was anderes, nen normal selbstbewusster Welpe wird sich da wohl bei einigemaßen netter Handhabung + Belohnung nicht viel drauß machen, aber ich find es schon etwas befremdlich, zumal man, wie ja schon gesagt, das stehen nun auch wirklich nicht allzuschwierig so einüben kann.
    Ich bin nun echt kein Trainingsgenie, aber dem Hund zu vermitteln, dass er aus der Bewegung relativ gleichmäßig anhalten und dann still stehenbleiben soll, hab ich auch geschafft. Dann nach Bedarf noch der eine oder andere Fuß ein paar cm zurechtgerückt, fertig.

    Zu dem auf-Klötzchen-stellen kommen dann noch so Sachen wie hochheben von kleinen Hunderassen und Welpen mit einer Hand unter der Brust und der anderen am Rutenansatz und dann "schwingen/schaukeln" (damit der Hund sich so hängend entspannt und man ihn dann in einen lockeren stack rein "droppen" kann, so wurde mir das erklärt), oder der gleiche Griff und dann den Hund mit den Pfotenspitzen von vorn nach hinten über den Boden streifen - dann soll er wohl auch besser stehen wenn man ihn dann wieder aufsetzt.


    Meins ist es nicht, ich find der Hund sollte sich auch noch ein bisschen natürlich zeigen und nicht nur eingeübt laufen und stehen.
    Klar, es muss bewertbar sein, er sollte schon an lockerer Leine gradeaus traben und die Wendungen mitmachen und nicht rumkaspern und sollte auch ruhig und auf allen vieren gleichmäßig stehen... aber das muss dann finde ich auch mal reichen.