Beiträge von Marula

    Also, Leistungshunde sind gesund, aber kann nicht jeder haben weil zu fordernd, und pflegeleichte Hunde die auch für nicht-Hundeprofis zu handhaben sind, sind krank - aber irgendwelche Kopromisse muss man ja machen?

    Nee, ich weiß, dass du das nicht sagen wolltest... aber ich weiß nicht so recht, was das Aussuchen des charakterlich und von den Anforderungen her passenden Hundes mit der Gesundheit zu tun hat?
    Man kann gesunde Leistungshunde haben und kranke, man kann gesunde Schosshündchen haben und kranke.

    Was man nicht haben kann ist die eierlegende Wollmilchsau die alles kann aber nix fordert und dabei 20 Jahre lebt, nie krank wird und garantiert kein einziges Defektgen trägt.


    Was ist gesund und wer bestimmt das... tja, ich würde statt "gesund" eher sagen "Gesund genug" und das muss sich jeder selber überlegen was er will.
    Jeder Zuchtverband, jeder Züchter und jeder Besitzer.


    Ich kann nur für mich sprechen.
    Meine Ansprüche sind so, dass ich für einen mittelgroßen bis großen Hund (20-30 kg) wie ich ihn habe, eine realistische Chance auf eine Lebenserwartung von 12-14 Jahren haben möchte. Dieses Alter sollte bei einer Rasse die ich ernsthaft in Erwägung ziehe nix besonderes oder extra Erwähnenswertes sein.
    In der Zeit möchte ich mit dem jungen Hund nur für Verletzungen und zum impfen zum TA, beim älteren Hund, so ab 9 oder 10 Jahre aufwärts, finde ich auch ein paar typische Altererkrankungen (Verschleiß am Bewegungsapparat, degenerative Herzerkrankungen, Tumoren, nachlassende Sehkraft und Gehör...) völlig ok - an irgendwas muss ja auch der gesündeste Hund am Ende sterben und im Alter sind ein paar Zipperlein völlig normal.
    Ich möchte keine chronischen Krankheiten schon beim jungen Hund, die dauerhaft Management und Rücksichtsnahme erfordern und im Laufe eines Hundelebens viel Geld kosten. Ich möchte keinen Hund, der sich mit 8 schon bewegt und aussieht wie Methusalem.
    Ich möchte nix, was die Lebensqualität des Hundes einschränkt. Ob er für manche Sachen Carrier ist, ist mir erstmal völlig egal, solange er selber nicht krank ist. Das wird erst bei der Zucht entscheidend und eine gewisse Anzahl an Defektgenen trägt nunmal jedes Lebewesen.

    Dass man da auch bei der sorgfältigesten Auswahl von Rasse und Verpaarung Pech haben kann ist mir glasklar.
    Aber das kann man schon durch die Rassewahl sehr entscheidend beeinflussen.


    Manchen Leuten ist vielleicht 8 Jahre Lebenserwartung dicke genug, oder es macht ihnen nix aus eine Spezialdiät zu füttern weil die Rasse das braucht oder bei heißem Wetter halt nur drastisch verkürzt und mit Wasserflasche im Gepäck spazieren zu gehen.
    Das geht mich ansich nix an, aber es ist halt nix was ich kaufen würde.

    Zitat


    das aussehen der eb hat sich aber z.t massiv geändert, was nicht die schuld vom standard ist sondern von den züchtern, richtern und käufern.

    wenn man eine bulldogge nach standard züchten würde, dann würde sie ganz anders aussehen als die massigen, faltigen und kleinen exemplare.

    [...]

    erst so seit den 70er wurde die eb massiger, kleiner und breiter und das liegt nicht am standard.


    Ja, und? Wo ist dein Problem? GENAU das schreib ich doch? :???:

    Zitat

    ich finds irgendwie müssig das die eb immer als extrem bsp genommen wird, da es andere rassen gibt die teilweise noch schlimmer sind. [...]häng dich doch nicht am standard der eb fest, weil der nichts dafür kann das die eb so teilweise so kaputt gezüchtet wurde.


    Nun, es gibt einge Rassen die ich von der extremen Anatomie/Übertypisierung her auf derselben Stufe sehen würde, z.B. Basset Hound und Mastino Napoletano. Aber wirklich objektiv schlimmer im Hinblick au "züchterisch versaute Anatomie" finde ich eigentlich keine Rasse.
    Der Lundehund oder der Cavalier King Charles Spaniel wären Beispiele für Rassen, die eine vertretbare Anatomie haben, aber trotzdem gesundheitlich ziemlich am Ende sind. Aber ich von der Anatomie gesprochen.

    Wenn du die Englischen Bulldoggen so wie sie heute auf nationalen und internationalen Ausstellungen im Ring stehen in der Hinsicht gar nicht so extrem findest, dann haben wir einfach eine sehr verschiedene Wahrnehmung.

    Und nochmal, ich habe diesen Standart als Beispiel gewählt, weil ich den Unterschied zwischen einer heute sehr extrem gezüchteten Rasse und einer wesentlich moderateren Auslegung des Standards, die er erlauben würde (und früher ja auch erlaubt hat), deutlicher machen wollte.

    Eben weil ja oft gesagt wird, die Standards müssten geändert werden, damit die Extremzuchtmerkmale weggehen. Was sie mMn bis auf ganz wenige Ausnahmen wo wirklich gezielt ein tierschutzrelevantes Merkmal gefordert wird, nicht müssten.

    Aber egal, wenn du jetzt immer noch glauben willst ich schreib das nur weil ich einen persönlichen Hass auf Bulldoggen hätte, dann tun das ruhig. :roll:


    Zitat

    Qualzucht und Erbkrankheiten sind für mich zwei Schuhe des gleichen Paares, vielleicht auch zwei Paar Schuhe, da bin ich noch unschlüssig.
    Aber irgendwie sind für mich diese Qualzuchtaspekte zZt noch "schlimmer", als Erbkrankheiten die anfallen, weil der Genpool sich mit der Zeit "verbraucht".


    Ja, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

    Extreme anatomische Übertreibungen lassen sich beim Hund sehr leicht korrigieren, dazu braucht es in der Regel nur wenige Generationen und notfalls mal die Einkreuzung einer passenden anderen Rasse wenn sich in der eigenen Rasse schon nicht mehr genug moderate Tiere finden um in überschaubarer Zeit zum Ziel zu kommen. Wobei man in der Regel wahrscheinlich auch ohne Einkreuzungen auskäme - wenn man sich mal anschaut, wie manche Rassen sich im Lauf der Jahre verändert haben ohne was anderes reinzukreuzen, genau das geht auch in die andere Richtung.

    Es ist so schön einfach sich auf Probleme wie zu viel Haut und Hängelieder auszulassen.
    Aber das sind die Probleme mit den einfachen Lösungen, die, die leicht zu korrigieren wären wenn man denn wollte (und ich red jetzt nicht von Chirurgie :D ).


    Ich persönlich finde Krankheiten die man nicht auf den ersten Blick sieht viel schlimmer. Die werden viel eher unter den Tisch gekehrt, da ist das Datensammeln viel schwerer, bis die mal als Problem erkannt werden ist das Kind oft schon in den Brunnen gefallen.
    Am schlimmsten sind nicht screenbare Sachen wie Epilepsie und Allergien oder solche, die in einem Alter auftreten nachdem der Hund oft schon in der Zucht war: Viele Herzkrankheiten, viele rassespezifische Tumorerkrankungen, rassespezifische Probleme am Bewegungsapperat (Bandscheinbenvorfälle beim Dackel, Spondylose beim Boxer).


    Natürlich muss man ein bisschen unterscheiden wie hoch der Leidensdruck ist. Ein Hund mit MDR1-Defekt ist erstmal nicht anders als ein gesunder, man muss ein paar Sachen im Management beachten, aber der merkt imAlltag nix von seinem Defekt.
    Ohrrandnekrosen sind ne doofe, langwierige Geschichte wo man auch nen Batzen Geld mit beim TA lassen kann, aber der Hund hat trotzdem eine hohe Lebenserwartung bei guter Lebenqualität.
    Ein paar fehlende Zähne schränken einen Hund kaum ein.

    Das ist alles kein Vergleich zu Osteosarkom mit acht oder DCM mit fünf oder Hüftgelenksarthrose mit sechs, weder für den Besitzer noch für den Hund.

    Zitat


    Der Käufer kann die Zucht zu einem großen Teil beeinflussen, indem er keine übertypisierten, kranken Welpen kauft. [...] Wer sich aber für eine Rasse wirklich interessiert und nicht blindlinks jeden Welpen kauft,wird in jeder Rasse eine gesunde Linie und evtl. Mehrkosten und Zeit in Kauf nehmen und einen anderen Weg gehen.


    Zum Thema Welpenkäufer und Oberflächlichkeit:
    Eine Züchterin einer Minderrasse in Deutschland (mit Glück 1-3 Würfe im Jahr, manchmal auch gar keiner) schrieb neulich in einem anderen Forum, dass es ihr schon mehrmals passiert sein, dass Welpeninteressenten abspringen sobald der Wurf da ist, weil die gewünschte Farbe nicht dabei ist.
    Und wir reden nicht von Fehlfarben.
    Da frag ich mich schon: Wie viel kann einem denn wirklich an der Rasse liegen? Wenn man sich so eine seltene Rasse gezielt aussucht, wo man eh schon auf Würfe warten muss und kaum Auswahl hat, und dann passen Verpaarung und Züchter und der ganze andere Kram - wie kann man da wegen einer falschen Farbe einen bereits zugesagten Welpen wieder absagen?

    Wenns an sowas schon scheitert, möcht ich gar nicht wissen wie es mit anderen "wichtigeren" :hust: Äußerlichkeiten aussieht nach denen Leute sich ihre Hunde aussuchen.

    Ich mein, ich kann verstehen wenn man einen Farbwunsch hat, ich hab auch meine Lieblingsfarben und welche, die ich eher nicht so gern nehmen würde.
    Aber selbst bei meinen Rassen, wo die Auswahl verhältnissmäßig groß ist (meist liegt zumindest irgendwo im Bundesgebiet grade 1 Wurf, manchmal sogar mehrere gleichzeitig, juhu!, und wenn man das benachbarte Ausland mitzählt wirds richtig üppig :p ), bleiben nur ein paar Züchter über wenn ich nach zig anderen, wichtigeren Kriterien sortiert hab.
    Und wenn da dann grade ein Wurf aus tollen Eltern zu einem passenden Zeitpunkt fällt, dann sag ich doch nicht ab, nur weil die Würmchen ne falsche Farbe haben...

    Zitat

    Eigentlich sind Rassehunde noch ziemlich gesund - jetzt mal im Gegensatz zu uns Menschen gesehen.[...]
    Was ich sagen will: Wir setzen bei den Hunden schon einen viel höheren Anspruch an Gesund, als dass wir das bei uns selbst tun würden.


    Ja, das setzt man einen höheren Anspruch, und das finde ich auch sinnvoll. Hunde sind halt auf einer bestimmten Ebene, auch wenn jetzt gleich ein Aufschrei kommt, eine Ware.

    Ich hole mir einen Hund zu meiner Freude und zu meinem Nutzen. Das schließt nicht aus, dass der Hund ein schönes Leben hat, aber primär kauf ich den (ich gehe jetzt mal von einem Rassehund vom Züchter aus) für gutes Geld aus 100% egoistischen Gründen.

    Außerdem greift da nunmal auch der Tierschutz. Es ist unethisch, Hunde zu züchten, die mit großer Wahrscheinlichkeit eine stark verringerte Lebenqualität haben.

    Bei Menschen kann und sollte man aus Gründen, die man hier jetzt wohl nicht diskutieren muss, auf die meisten Fragen der Erbgesundheit keinen Einfluss nehmen, das würde mit gewissen Grundrechten kollidieren.
    Beim Hund kann ich das und insofern finde ich es auch völlig ok das zu tun.

    @tromba... ich will nicht die EB speziell kritisieren, sondern hab den Standard eben deswegen als Beispiel ausgewählt weil es eine Rasse mit sehr extremer Anatomie ist. Wie ich auch angedeutet hatte. Ebenso, wie ich auch geschrieben hatte, dass die einzelnen Punkte weiter unten spezifiziert werden.

    Den Absatz zum allgemeinen Erscheinungsbild habe ich deswegen ausgewählt, weil er ganz schön diese "vage" Sprache der Hundestandards demonstriert, wo man ein Wort in 10 verschiedene Richtungen interpretieren könnte, manchmal zum Guten, manchmal zum Schlechten.


    Eigentlich ist mit dem Posting eben nicht gemeint, dass dieser Standard jetzt besonders schlecht oder schlechter als andere wäre (hatte das Gefühl so hast du es aufgefasst), sondern im Gegenteil, dass der Standard meiner Meinung nach nicht für Übertypisierung verantwortlich ist, sondern wie man ihn auslegt.

    Das gilt selbst für "extreme" Rassen, wo man wirklich nicht erwarten würde, dass der so oft verwünschte Standard eine wesentlich moderatere Auslegung erlauben würden. Er tut es.
    So müssten die EBs nach dem aktuellen Text nicht so aussehen wie sie heute aussehen (und hätten es auch nach dem alten nicht gemusst) und die IWs dürften wesentlich kleiner und leichter sein als sie heute zum Großteil sind.

    Der US-Salukistandard und auch der des australische Kennelclubs haben den Orginalwortlaut des ersten Standards von 1923.
    Trotzdem sehen die Hunde heute (zumindest in einigen Linien) anders aus als früher: Stärkere Winkelungen in der Hinterhand, steilere Winkelungen in der Vorhand, längere Hälse, schmalere Köpfe, längerer Fang, längerer Rumpf im Verhältnis zur Beinlänge, mehr Befederung...
    Der Wortlaut erlaubt weiterhin einen moderaten Hund, Mode und Geschmack haben sich geändert.

    Jetzt klarer?

    Mal zum Thema "Was in Rassestandards steht und was man daraus macht" oder "Standards zerstören Hunderassen":
    Was geschrieben steht und wie der Hund aussehen "muss" sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe.


    Bei den Irish Wolfhounds steht nur eine Mindestgröße im Standard, keine Höchstgrenze.
    71 cm bei Hündinnen und 79 cm bei Rüden, als erstrebenswert ist eine durchschnittliche Größe von 81-86 cm beim Rüden (Hündinnen dürften demzufolge sogar kleiner sein!) angegeben.
    Mindestgewicht soll bei der Hündin 40,5 kg und beim Rüden 54,5 kg sein.

    Die kleinste Hündin, die ich jemals kennengelernt habe, war 81 cm groß und, wenn sie in schlanker, sportlicher Kondition war (Windhundfigur, Irish Wolfhounds sind keine Molosser wie manche zu denken scheint wenn man sich die schlaffen, fetten Trümmer anguckt), niedliche 55 kg schwer.
    Also 10 cm über Mindesthöhe und 10 kg über dem Mindestgewicht laut Standard für Hündinnen und grade so ok für einen kleinen Rüden.
    Sollte man eigentlich denken das reicht, zumal auch das schon echt ein großer Hund ist wenn man daneben steht.

    Da wurde die Besitzerin von anderen Liebhabern der Rasse immer halb ungläubig, halb mitleidig gefragt, ob es ein Deerhound-Mix wäre...
    Rüden mit Schulterhöhen zwischen 90 und 100 cm und 70 kg Gewicht sind nicht so selten.


    In vielen anderen Standards ist es ähnlich. Das Extrembeispiel ist nunmal (weil es so schön einfach und krass ist ;) ) die Englische Bulldogge):

    Zitat

    Kurzhaarig, ziemlich untersetzt, eher tief gestellt, breit gebaut, kraftvoll und kompakt. Kopf im Verhältnis zum Körper recht groβ, jedoch darf kein Merkmal so übermäßig ausgeprägt sein, dass die Ausgewogenheit insgesamt gestört ist oder der Hund missgebildet erscheint oder in seiner Bewegungsfähigkeit beeinträchtigt ist. Gesicht relativ kurz, Fang breit, stumpf und etwas, aber nicht übermäβig nach oben gerichtet. Hunde mit erkennbarer Atemnot sind höchst unerwünscht. Körper ziemlich kurz, gut zusammengefügt, ohne jegliche Neigung zur Fettleibigkeit. Hinterhand hoch und kräftig. Hündinnen nicht so mächtig und stark entwickelt wie Rüden.


    http://www.englischebulldogge.de/content.php/43…88de2ac4cb9af2c

    Das ist der Absatz aus dem aktuellen FCI-Standart zum allgemeinen Erscheinungsbild.
    Die Unterstreichungen sind von mir. Das ist so Gummiparagraphen, und der ganze Standart (und viele, viele andere) sind randvoll davon.

    Was ist denn "ziemlich untersetzt" oder "ziemlich kurz"? Was ist "eher tiefgestellt"? Was ist ein "recht großer" Kopf? "Gestörte Ausgewogenheit" durch "übermäßig ausgeprägte Merkmale" - naja, das verstehen verschiedene Leute höchstwahrscheinlich SEHR verschiedene Dinge drunter.

    Den "gut zusammengefügten" Körper lieb ich auch, das ist doch eine völlig nixsagende Floskel, die Auslegung reine Modesache.

    Was der eine harmonisch und "gut zusammengefügt" oder "gut gewinkelt" findet, da denkt der nächste ganz anders drüber.

    Und so gehts weiter. Natürlich werden einzelne Punkte jeweils spezifiziert, so das man sich das genauer vorstellen kann.
    Aber auch da ist es wieder mehr durch die Wünsche der Käufer, Züchter und Richter bestimmt als durch den Wortlaut des Standards, wie die Hunde aussehen "müssen".
    Z.B. steht bei der EB beim Stop: "Ausgeprägt".

    Was steht beim Englischen Pointer zum Stop? "Deutlich ausgeprägt"
    Was steht beim Magyar Agar (ungarischer Windhund)? "Ausgeprägt" :hust:

    Also, Standards könnte man in den allermeisten Fällen problemlos auch so auslegen, dass man wenigstens von der Anatomie her gesunde Hunde züchten könnte, der Spielraum für Richter und Züchter ist selbst bei Extremrassen da.

    Thema Galgos und FCI:

    Es gibt laut Aussage von erfahrenen Züchtern und langjährigen Liebhabern auch unregistrierten reinrassige Galgos Espanioles direkt in Spanien die das Problem auch haben.

    Und ich rede wirklich von Galgo Espaniol, nicht von Tierschutzgalgoiden. Die auch tolle Hunde sind, aber halt keine reinrassigen Galgos. Das ist wie Äpfel mit Birnen vergleichen.

    Es wäre also auch nicht damit getan, nach Spanien zu fahren und sich "frisches Blut" von Jägern zu holen.
    Denen ist sowas wie Epi z.B. in ihrer Zucht zum Teil völlig egal. Solange der Hund trotzdem arbeitet behält man ihn (und ein Epileptiker kann trotzdem ein guter Jagdhund sein, oft tritt die Krankheit ja erst spät auf, wenn der Hund seine aktive karriere schon hinter sich hat), wenn er es nicht mehr tut kommt er weg und man produziert sich ein paar neue. Ein epileptischer Galgo hatte früher und bei vielen wohl auch heute sicher nur einen Anfall: Seinen letzten... und ob das immer ein Hemmungsgrund war mit den Eltern oder Geschwistern nicht zu züchten, wenn die doch gesund waren und toll liefen... ich glaub`s kaum.


    Die, die solche Probleme wirklich kümmern, das sind die Züchter und Besitzer, die eben nicht nur für 2, 3 Jagdsaisons Freude an dem Hund haben wollen, sondern eineinhalb Jahrzehnte lang.
    Was nicht heißen soll, dass es in Spanien nicht noch tolle gesunde Blutlinen geben kann die zu nutzen es sich lohnen könnte (und gute Züchter), aber da muss man halt etwas tiefer in die Materie einsteigen, Leute kennen, Hundefamilien kennen, wenn es geht über eine lange Zeit...
    Da ist es ein Fehlschluss zu sagen "FCI = böse, Leistungs-/Jagdzüchter = gut".


    Im übrigen kenne ich zwei Galgos aus dem Tierschutz persönlich die epileptische Anfälle haben. Da da keiner die Eltern kennt, kann man natürlich nicht von einer Erbkrankheit sprechen, es gibt ja auch noch andere Ursachen für sowas. Und repräsentativ sind zwei Hunde die ich persönlich kenne auch eher nicht.
    Aber alle nur erbgesund sind die sicher nicht.
    Insgesamt sind aber denke ich auch die Tierschutzgalgos recht robuste Hunde, wenn man von den möglichen gesundheitlichen Vorschäden durch Aufzucht (Mangelernährung), harte Arbeit (Knochenbrüche, Arthrose, Kapsel-, Sehnen- und Muskelverletzungen) und Infektionskrankeiten absieht.


    Bei den Renn-Greyhounds hat man eine ähnliche Situation. Man sollte denken, dass sie kerngesund sind weil reine Leistungszucht. Naja, die kränkste Rasse der Welt sind sie sicher nicht, 12, 13 Jahre werden schon viele. Aber die sortieren halt auch gnadenlos alle Krüppel aus, was wir Weicheier hier nunmal nicht wollen. Wir würden die gerne von Anfang an vermeiden.

    Und dann gibt es Krankheiten, die die Rennleute im Profigeschäft einen feuchten Dreck kümmern, weil sie einfach nicht relevant werden in der Nutzungsdauer des Hundes. Greyhounds haben nach US-Studien die höchste Inzidenz an Osteosarkomen von ALLEN Hunderassen und haben bei Ausbruch der Krankheit noch geringere mittlere Überlebenszeiten als Hunde anderer Rassen (fairerweise muss man aber auch sagen, dass wohl auch die hohe Belastung der langen Röhrenknochen bei den enormen geschwindigkeiten eine Rolle spielt, nicht nur Genetik - aber daran wird noch geforscht und letztendlich ist es Jacke wie Hose...).

    Aber krank werden die erst, wenn sie ihre Rennkarriere beendet und ihre Würfe gebracht haben bzw wenn längst genug Gefriersperma für ein paar tausend Welpen (und das ist kein Witz, der Vater meines Rüden z.B. hat über 8000 eingetragene Nachkommen) im Pott ist. Wenn so ein erfolgreicher Rüde mit 10 Jahren an Osteosarkom stirbt, dann hat der längst tausende Nachkommen die auch weiter in der Zucht benutzt werden, weil: Sie sind ja schnell.

    Das ist zwar eine eingetragene geschlossene Population, allerdings eben keine Schönheitszucht. Hingucken muss man wirklich überall.


    Auch die großen Herdenschützer z.B. haben in ihren Herkunftsländern eine eher niedrige Lebenserwartung, die haben gar keine Zeit mit 8 oder 10 Arthrose zu kriegen, weil sie dann meistens schon nicht mehr leben... die Geschwindigkeit der Generationsfolge ist grade bei Arbeitsshunden unter eher primitiven Bedingungen eine ganze andere.
    Jagdsalukis werden in ihren Herkunftsländern auch nur selten mal 10 Jahre und mehr. In den Dorf, das ich besucht hab als ich meine Hündin aus Israel geholt hab, lebt heute (2 Jahre später) schon wieder eine neue Generation "frischer" Jagdhunde, wie ich auf Fotos der Züchterin meiner Hündin sehen konnte.

    Deswegen sind eben auch Importe aus nicht-FCI Ländern bei diesen Rassen sicher ein sehr intressantes Werkzeug in der Zucht, aber kein Allheilmittel.
    Auch da muss man erst gucken was der Hund mitbringt.


    Bei den Salukis z.B. berichten alte Züchter auch, dass auch früher schon Hunde "einfach umfielen", seit den allerersten tagen dieser Rasse. Können gut Herzprobleme oder rupturierende Hämangiosarkome gewesen sein, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass schon die Gründertiere diese Defektgene getragen haben.
    Heute hat man die diagnostischen Möglichkeiten dem Kind nen Namen zu geben.


    In dem Sinne:

    For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong.
    Von Henry Louis Mencken

    Örks, ja, Nahrungsdepot kenn ich... sowohl eine verstorbene Katze von uns als auch ein jetztiger Kater haben so einen "Friedhof der Kuscheltiere" bei uns im Garten unter einen bestimmten Busch angelegt, wo sie alles hinschleppen was sie nicht gelich fressen.
    Vergraben da aber nix.
    Die alte Katze hatte da mal einen ganzen Feldhasen hingezerrt (der muss eigentlich schon krank oder tot gewesen sein, das war kein Babyhäschen und ich kann mir nicht vorstellen wie sie den sonst tot gekriegt hätte, der war so groß wie sie selber) und hat da mehrere Tage lang dran gefressen, umgeben von diversen toten Ratten und einen verwesenden Wiesel.
    Und da erzähl mir nochmal einer Katzen gehen nur an ganz frisches Fleisch...

    Zitat

    Kommentar von einem amerikanischen Pudelzüchter - er weiss inzwischen von drei Pudeln, die silbergrau geboren wurden ..... eine davon wurde genetisch untersucht .....
    und sie ist genetisch DD - also nix mit dd, nicht mal heterozygot Dd, sondern tatsächlich DD.

    Das heisst also, dass selbst die silbern/grau/blau geborenen Pudel nicht zwangsläufig dd sein müssen. Sondern die Ursache für das "aufgegraute" Fell bereits bei der Geburt eine ganz andere ist.


    Interessant.


    Mich würde mal interessieren, wie würdet ihr nur vom angucken diese Farbe einordenen? :D
    http://farm4.staticflickr.com/3610/3408899533_dd3ba6a51d.jpg
    http://hawksviewhounds.com/yahoo_site_adm…1662504_std.jpg
    http://farm4.staticflickr.com/3333/3655332063_fda195077e.jpg
    http://www.mamnounas-salukis.de/salukis-fotos/VaaschiqProfil.jpg
    http://www.mamnounas-salukis.de/images/wuerfe/e13.jpg
    http://www.mamnounas-salukis.de/images/pedigrees/e-1.jpg
    http://www.arteclectic.com/melik/images/KARUN.JPG
    http://www.elriyah.com/Mishmish/Karun2.jpg

    Die Hunde haben schwarzes Pigment an Nase und Augenlidern.

    Nö, also an ihren eigenen Markierungen riechen meine Hunde direkt nach dem pieseln nicht.

    Scharren mit den Hinterläufen tun sie, ja, aber das dient ja nicht dem "tarnen", sondern im Gegenteil dem weiteren verteilen/verstärken der Markierung.
    Pipi von fremden Hunden probieren vor allem die beiden (kastrieren) Rüden, die Hündin hab ich dabei noch nicht gesehen.


    Apropos "scharren"... mal eine Katzenfrage, vielleicht weiß ja einer was:

    Eine unserer Katzen will regelmäßig ihre nicht aufgefressenen Mäuse verscharren, das finde ich für einen Katze eher ungewöhnlich?
    Ich weiß, dass z.B. Luchse ihre Beute verscharren wenn sie nicht alles auf einmal fressen, aber Hauskatzen? Leider konnte ich noch nicht beobachten, ob er da später noch drangeht.
    Bei Trockenfutter scharrt er auch auf den Fliesen wenn er nicht alles aufrisst, das frisst er dann später natürlich noch.

    Zitat

    Eine relativ gesunde Rasse neben dem Spitz - da fällt uns keine weitere ein?


    "Relativ" :p gesund:

    - Galgo Espanol:
    Bis vor kurzem gar keine Erbkrankheiten bekannt, Anfang dieses Jahres wurde erstmals über Epilepsiefälle bei FCI-Galgos berichtet. Das ist aber bisher kein Problem was die Rasse völlig durchseucht hätte, es ist jetzt halt nur erstmals aufgetreten.
    Es gibt in ganz Europa nur einige dutzend Züchter (von Galgos mit Papieren, die viele Tierschutzgalgos sind ne andere Kiste), die alle eng zusammenarbeiten.
    Man wird abwarten müssen wie sich dieses Problem entwickelt und züchterisch angepackt wird, aber momentan sind Galgos meiner Ansicht nach trotzdem im Schnitt sehr robuste, gesunde und langlebige Hunde.

    - Sloughi:
    PRA ist bekannt und kann per Gentest ausgeschlossen werden. Ansonsten keine Erbkrankheiten bekannt, ebenfalls regelmäßig ein normales Alter für Hunde dieser Größe (+/- 12 Jahre, auch mal, 13, 14 Jahre) ohne großen Tierarztaufwand.

    - Azawakh:
    Im Rassehundegeschen noch eine junge Rasse, recht eng gezüchtet (aber auch nicht enger als viele andere Rassehunde, nur hatten/haben die Azis das Glück, dass einzelne Züchterfraktionen sich sehr für die Vergrößerung der Genbasis durch den Einsatz von stammbaumlosen Hunden aus dem Sahel einsetzen).
    Trotzdem sehr gesund, Lebensalter von 12 Jahren und mehr sind die Regel, nicht die Ausnahme, als Dauergast beim TA sind die auch eher ungewöhnlich und das nicht nur weil sie selten sind.

    - Whippet:
    Es gibt den Myostatin-Gendefekt (sog. Bullygen) auf den man testen kann und der sowieso weltweit ziemlich selten ist.
    Es gibt auch immer wieder Berichte zum Thema Epilepsie - in wie weit man da von einer Rassedisposition sprechen kann ist aber auch nicht wirklich klar, es gab auf jeden Fall vor ein paar Jahren eine Arbeitsgruppe die sich mit dem Thema beschäftigen und Forschung in Gang bringen wollte, das hat sich aber leider wieder im Sand verlaufen. Ich persönlich habe bisher nur sehr selten von epileptischen Whippets gehört und immer nur über 7 Ecken und von Dritten, nie selber von betroffenen.
    Ansonsten Lebenserwartung von 12-15 Jahren und obwohl sie so zierlich aussehen sind sie sehr robust und zäh.

    - Saluki:
    Insgesamt robust und langlebig, 12-15 Jahre sind eher die Regel als die Ausnahme.
    Trotzdem gibt es bekannte Probleme, eines oder sagen wird mal noch am ehesten DAS Problem ist Dilative Kardiomyopathie.
    Es scheint da aber eine gewisse Familienbezogenheit und auch eine starke Häufung in manchen Ländern zu geben. In Deutschland weiß man hoffentlich in ein paar Jahren mehr, das das Schallen bei Ankörung und vor Zuchteinsatz seit letztem Jahr Pflicht ist.
    Außerdem sind Hämangiosarkome der Milz und des Herzes ein Thema, auch da fehlen leider verlässliche Zahlen.
    Dennoch würde ich mich aus dem Fenster lehnen und sagen die sind als ganze Rasse gesehen doch ziemlich gesund. Es gibt aber Linien, aus denen ich persönlich mir eher keinen Hund kaufen würde (aber nicht nur wegen Krankheiten, sondern weil mir das Gesamtpakte nicht gefällt).


    Genetisch ist der Saluki (wie auch Azawakh und Sloughi) übrigens in der Hinsicht sehr interessant, das sowohl in Europa wie auch in Amerika mit Importhunden aus dem Herkunftsgebiet gezüchtet werden kann, man also praktisch eine offenes Zuchtbuch hat.
    Dadurch ist die Vielfalt an Blutlinen, die genetische Vielfalt und auch die Vielfalt im Phänotyp bei Salukis extrem groß und es gibt schon so lange wie die Rasse im Westen gezüchtet wird, einen kleinen, aber stetigen Zufluss von reinen Arbeitshunden ohne Abstammungsnachweis in die Pedigree-Population.
    Diese sind nicht immer automatisch gesund und die Heilsbringer der Hundezucht (ich kenne/weiß auch von sehr kranken Importen und Importnachzuchten), aber es ist sicher ein interessantes Konzept das züchterisch ganze andere Möglichkeiten bietet als wenn man innerhalb einer geschlossenen Population bleiben muss.


    Das sind so die mit denen ich mich etwas besser auskenne und die ich durchaus Leuten empfehlen würde, die viel Wert auf einen gesunden Hund legen. Pech kann man dann auch da haben...


    Noch ein interessanter Artikel zur Epilepsie, die ja leider bei so vielen Rassen auftaucht und wo man dann immer keiner was genaues weiß bis es 5 nach 12 ist:
    http://www.sommerfeld-stur.at/praxis/mitarbeit

    Generell ist zum Thema "Gesunde Rassehunde" die ganze Seite von Frau Sommerfeld Stur äußerst lesenswert, kann ich nur wärmstens empfehlen.

    Zitat

    ich persönlich muss sagen die kranken hunde die ich so kennengelernt habe, stammen alle ausschliesslich auch irgendwelchen hobbyzuchten oder vermehrern.
    bei vdh hunden kommt das zwar auch vor, aber nicht so vermehrt.


    Die kranken oder inzwischen verstorbenen IWs die ich kenne (gekannt habe...), und das waren nicht wenige weil ich einige fanatische IW-Fans im Bekanntenkreis hatte und diese Hunde nunmal leider eine kurze Halbwertszeit haben, stammten bis auf 3 alle aus VDH-Zucht bzw aus dem österreichischen FCI-anerkannten Äquivalent.

    Beim Cavalier stammen die Studien zur Verbreitung von MVD in der Rasse von Zuchtverbänden im UK, In Kanada und in den USA, die diese Studien in Auftrag gegeben haben.
    Das sind also die gleichen Pedigrees wie im VDH, denn die Deutschen kochen auch nur mit dem selben Stammbaum-Wasser.


    Bei alsoluten Modehunden wie Golden Retriver oder Labrador sehe ich das aber ähnlich. Da ist es einfach so, wenn man sich die Welpenzahlen die im VDH fallen anguckt, dann könnten die wohl kaum auch nur den Bedarf an "Labbis" und "Goldis" einer mittleren deutschen Großstadt decken, so viele wie davon überall rumlaufen. Da können nicht alle HD, ED, Allergie und Epilesiepatienten aus VDH-Zucht sein, das wäre reichlich unfair zu behaupten.


    Zitat

    Was ist "gesund"?


    Für mich ist eine Rasse gesund, wenn die Mehrzahl der Hunde ein Lebensalter von +/- 12 Jahren erreicht, alterentsprechende fitte 12-14 jährige Senioren keine ganz verblüffende Ausnahme sind, und die dabei den TA nur für Kinkerlitzchen und nicht rassespezifische Sachen brauchen (Pyometra bei der Hündin, Prostatavergrößerung beim Rüden, Verletzungen, Infektionskrankheiten, beim alten bis sehr alten Hund Arthrose, degenerative Herzerkankungen, Tumoren... nur so als Beispiele).

    Natürlich darf auch mal ein Hund früher an irgendnem Krebs sterben, natürlich darf auch mal einer ED oder Epilepsie haben, angeborene Missbildungen kommen mal vor....
    Ein kranker Hund macht keine kranke Linie und auch keine Erbkrankheit.


    Leider gibt es da kaum mal verlässliche Zahlen. Und das ist auch kein böser Wille oder Faulheit der Zuchtverbände oder so.
    Erstmal kriegt man einfach nicht von genügend Hunden die Sterbedaten zurück (wenn da nur die Vereinsmitglieder mitmachen, nicht aber die Welpenkäufer die nicht im Verein sind, und das sind ja die meisten nicht, dann ist das schon witzlos) und dann kriegt man selbst von denen wo man weiß wann sie gestorben sind selten die Ursache sicher raus.
    Wäre auch unrealistisch zu erwarten, dass jeder ne genaue Diagnose hat oder gar ne Patho machen lässt wie das ja viele engagierte Züchter bei früh oder unter seltsamen Umständen verstorbenen Hunden machen.


    Also bleibt, um sich da ein realistisches Bild zu machen:
    Selber recherchieren, langjährige Besitzer der Rasse befragen, sich im Voraus so viele Informationen wie möglich beschaffen.
    Ich weiß, das ist sauschwierig. Oft kommt man erst mit der Zeit richtig rein, wenn man dann seinen ersten Hund der betreffenden Rasse schon hat, dann öffnen sich manchmal ganz andere Türen. Für Anfänger, grade wenn man nicht nur neu in einer bestimmten Rasse sondern im Thema Hund überhaupt ist, ist das sehr schwer zu leisten.


    Man darf sich halt nix in die Tasche lügen nur weil man eine bestimmte Rasse umbedingt will.

    Ich habs bei meiner IW-Bekannten gesehen. Die hat bei jedem neuen Hund wieder gehofft, dass die Versprechen der Züchter wahr wären, dass es doch gar nicht so schlimm wäre mit der Gesundheit, ganz viel wäre ja auch Fütterung und Aufzucht, das hätte sie selber in der Hand, sie hätte einfach immer unglaubliches Pech gehabt mit ihren vorherigen Wölfchen (die alle an rassetypischen Krankheiten gestorben sind, komisch...) und so weiter und so fort.
    Sie hat jetzt immernoch IWs, von 12 Hunden in ungefähr der gleichen Anzahl Jahren (sie hatte immer mehrere gleichzeitig) ist nur einer 10 Jahre alt geworden, die aktuellen sind noch keine 5 und haben jeder für sich schon mehr TA-Kosten verursacht als meine 3 Hunde in 6 Jahren.

    Manche Leute wollen es scheinbar nicht glauben und können ihre rosarote Brille nicht abnehmen.
    Aber ich muss das nicht verstehen... :???:


    Zitat

    Evtl sollte sich dann jeder auch nur zu "seiner" Rasse äussern - mit all dem, was er sicher weiss, und wie wahrscheinlich es ist.


    Ja, wäre sicher sinnvoll. Ich könnte jetzt hier z.B. einiges an Informationen zu den verschiedenen Windhunden raushauen.
    Allerdings, @ wooni, weiß ich nicht so recht ob das hier Sinn macht?
    So wie ich es verstanden hab, geht es doch irgendwie um die in ferner Zukunft anstehende Anschaffung eines Zweithundes.
    Was nützt es da, wenn ich jetzt aufzähle welche Windhundrassen was haben oder nicht haben und wie alt sie ungefähr werden, wenn du dich am Ende eh nicht für sowas interessieren würdest da zu dünn und Jagdtrieb zu stark?

    Wäre doch wichtiger erstmal zu gucken, was man sich an Hund überhaupt für einen Typ wünscht und dann da gezielt einzele Rassen unter die Lupe zu nehmen.

    Zitat

    "Meine" Rasse wird auch stets gerne als Beispiel für Qualzucht hergenommen, meist unter dem Unwort "überzüchtet".


    Nur mal der interessehalber, du hast Deutsche Schäferhunde, oder? Ich hab immer nur im Kopf, dass du irgendwas Gebrauchshundiges hast.