ZitatAlles anzeigenAnders
Wenn man sich mal vorher überlegt WAS man will kann man anders selektieren muss dann natürlich auch auf den Hund eingehen
Also nix mit durchselektierte gesunde Leistungslinie die auch unter Belastung gesund bleibt aber total toll und unkompliziert ins Leben passt
Da müsste man bei sich selber Abstriche machen, das will der Hundekäufer aber nichtSiehe mal Leistungs-DSH
Alles schreit nach DEM gesunden DSH aber er darf bloss nicht körperlich und geistig fordern
Gesund soll er sein aber bitte als einzige Leistung den Teppich warm halten
Ich mein Sekt oder Selters
Will ich Gesund und Leistungsstark oder will ich nen Teppichkruffer in DSH-Optik?Wenn man wirklich mal dahin gehen würde den Hund anzuschaffen und sich wirklich Gedanken zu machen WAS will ich
NÄ ... Das ist zuviel verlangt, der soll ja schliesslich in mein Leben passen... Nicht andersrum -.-Ich find z.B. Neufis total knuffelig... Ich bin aber nicht so der Wasserfreak sabber kann ich auch nicht haben ach und ich möchte gerne Hunde mit Will to Please
Jut ich KÖNNTE jetzt die Anforderung stellen man habe mir gefälligst nen wasserhassenden Neufi zu züchten der nicht sabbert und der VPG kann ( achja und bitte gesund ).. Oder ich kauf mir einfach nen Hund den ich ned so knuffig finde, der aber eben passt
Also, Leistungshunde sind gesund, aber kann nicht jeder haben weil zu fordernd, und pflegeleichte Hunde die auch für nicht-Hundeprofis zu handhaben sind, sind krank - aber irgendwelche Kopromisse muss man ja machen?
Nee, ich weiß, dass du das nicht sagen wolltest... aber ich weiß nicht so recht, was das Aussuchen des charakterlich und von den Anforderungen her passenden Hundes mit der Gesundheit zu tun hat?
Man kann gesunde Leistungshunde haben und kranke, man kann gesunde Schosshündchen haben und kranke.
Was man nicht haben kann ist die eierlegende Wollmilchsau die alles kann aber nix fordert und dabei 20 Jahre lebt, nie krank wird und garantiert kein einziges Defektgen trägt.
Was ist gesund und wer bestimmt das... tja, ich würde statt "gesund" eher sagen "Gesund genug" und das muss sich jeder selber überlegen was er will.
Jeder Zuchtverband, jeder Züchter und jeder Besitzer.
Ich kann nur für mich sprechen.
Meine Ansprüche sind so, dass ich für einen mittelgroßen bis großen Hund (20-30 kg) wie ich ihn habe, eine realistische Chance auf eine Lebenserwartung von 12-14 Jahren haben möchte. Dieses Alter sollte bei einer Rasse die ich ernsthaft in Erwägung ziehe nix besonderes oder extra Erwähnenswertes sein.
In der Zeit möchte ich mit dem jungen Hund nur für Verletzungen und zum impfen zum TA, beim älteren Hund, so ab 9 oder 10 Jahre aufwärts, finde ich auch ein paar typische Altererkrankungen (Verschleiß am Bewegungsapparat, degenerative Herzerkrankungen, Tumoren, nachlassende Sehkraft und Gehör...) völlig ok - an irgendwas muss ja auch der gesündeste Hund am Ende sterben und im Alter sind ein paar Zipperlein völlig normal.
Ich möchte keine chronischen Krankheiten schon beim jungen Hund, die dauerhaft Management und Rücksichtsnahme erfordern und im Laufe eines Hundelebens viel Geld kosten. Ich möchte keinen Hund, der sich mit 8 schon bewegt und aussieht wie Methusalem.
Ich möchte nix, was die Lebensqualität des Hundes einschränkt. Ob er für manche Sachen Carrier ist, ist mir erstmal völlig egal, solange er selber nicht krank ist. Das wird erst bei der Zucht entscheidend und eine gewisse Anzahl an Defektgenen trägt nunmal jedes Lebewesen.
Dass man da auch bei der sorgfältigesten Auswahl von Rasse und Verpaarung Pech haben kann ist mir glasklar.
Aber das kann man schon durch die Rassewahl sehr entscheidend beeinflussen.
Manchen Leuten ist vielleicht 8 Jahre Lebenserwartung dicke genug, oder es macht ihnen nix aus eine Spezialdiät zu füttern weil die Rasse das braucht oder bei heißem Wetter halt nur drastisch verkürzt und mit Wasserflasche im Gepäck spazieren zu gehen.
Das geht mich ansich nix an, aber es ist halt nix was ich kaufen würde.