Beiträge von Marula

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    Meine Mutter darf nur absolut nix von meinen Plänen erfahren - sonst bin ich nicht nur möglicherweise, sondern fix enterbt, sie hält mich jetzt schon für ballaballa mit 2 irren Hunden :headbash:

    Sorry fürs Doppelposting, hab grade erst zurückgeblättert, aber ich musste so herzlich lachen als ich das gesehen hab...
    Ich hab meine Familie ja schon mit dem Zweit- und Dritthund "überrascht".

    Die kleene Salukihündin war bis jetzt die Krönung, da bin ich für ein verlängertes Wochenende nach Israel geflogen um sie abzuholen. Sonst ist es immer völlig egal wenn ich mich mal ne Woche nicht zuhause melde, aber ausgerechnet an DEM WE hatte meine Ma sich in den Kopf gesetzt sie müsste mal wieder hören wie es mir so geht. Und hat mich natürlich nicht erreicht... :D


    Jetzt hab ich erwähnt, dass es neben der Zuchtstätte in Israel wo Miss Mossad herkommt und wo ich durchaus auch wieder einen Welpen nehmen würde, auch noch einen Zwinger in Finnland gibt der mich sehr interessiert und den ein oder anderen in den USA, einen in Frankreich und jaaaaaaa, tatsächlich auch einige in Deutschland. Meine Mutter ist fast in Ohnmacht gefallen.

    Meine Familie versteht ja schon nicht warum man überhaupt mehr als einen Hund haben muss - einer reicht doch?
    Und dann können sie wirklich absolut nicht einsehen, warum es solche teuren Hunde (sprich: Rassehund mit Papieren) sein müssen, es gibt doch auch viel billigere?
    Außerdem kann so ein kleiner Welpe kann doch nicht so teuer sein wie ein erwachsener Hund, ist doch nur ne halbe Portion (ich glaub die denke da so wie bei Topfpflanzen, wenn größer und schon am blühen, dann teuerer als als kleiner Sämling...)?
    Und, last but not least, warum man die dann nicht wenigstens in Deutschland kaufen kann - denn so groß können die Unterschiede doch gar nicht sein, ist doch alles die selbe Rasse, richtig? :rollsmile:

    Argh. Momentan liegen oder fallen mehrere Würfe die mir total gut gefallen und wo ich die Linien schon seit mehreren Jahren im Auge hab.

    Und... ES GEHT EINFACH NICHT!
    Ahhhhhhhhhhhhh :headbash:


    Eine Züchterin die ich recht gut kenne, hat mir angeboten einen Welpen in Co-Ownership zu nehmen, für sehr kleines Geld und dann halt mit Zuchtoption. Sogar meine erste Wahl aus dem Wurf, das verdammte kleine Biest hat sogar die FARBE die ich mir gewünscht hab (und ich suche nicht nach Farbe aus, aber wenn es zufällig hinhaut...).
    Mit Co-ownership hätte ich auch gar kein Problem, aber... es scheitert grade nicht am Geld sondern an Zeit für einen Welpen und an ungewisser räumlicher und beruflicher Situation. Muss demnächst umziehen und mir graut es eh schon vor der Wohnungssuche mit 3 Hunden, wenn dann noch einer dazukommt...

    Das Leben ist ungerecht. :sad2:
    Muss ich halt warten bis die jetztigen Hundekinder selber wieder Nachwuchs haben.

    :herzen2:

    Ich mag halt bei den Galgos am liebsten die, die auch aussehen wie Galgos. Also, ohne jetzt wie ein rassistisches A****loch zu klingen... denn ich liebe ja Greys und es gibt einfach tolle, wunderschöne Grey-Galgo-Verschnitte, insofern hab ich ganz bestimmt nix gegen die diversen Galgo-mit-Schuss Varianten die sich im Tierschutz tummeln.

    Aber wenn ich mir jemals einen Galgo anschaffen würde, dann einen der auch aussieht wie ein "richtiger" Galgo Espanol, weil das einfach unglaublich elegante Hunde sind mit den langen Linien, dem feinen Kopf, der trockenen Bemuskelung und dieser oft unglaublich langen Rute. Und die beiden Mädels fallen da voll in mein Beutebild! :D
    Besonders die blaugestromte. Die sieht in meinen Augen (aber ich bin ja kein Richter oder so ;) ) schon ziemlich rassig aus.

    Also, meine beiden Greyhounds sind so um die 70 - 75 cm und 30-34 kg angesiedelt. Für einen Rüden aus rennlinie völlig normale Größen/Gewichte, Showhunde werden noch etwas größer.

    Zum anfassen, beim Spazierengehen und so mag ich die Größe (man muss sich nicht bücken zum anleinen...). Aber insgesamt finde ich Greyhounds inzwischen doch etwas sperrig. Sie brauchen immer ein halbes bzw ganzes Sofa und ein normaler Kombi-Kofferaum ist mit 2 Greys randvoll und die Hundebetten sind so groß wie ein 2-Personen-Schlauchboot. :D

    Die Größe ist so ziemlich das einzige weswegen ich am überlegen bin ob es wieder ein Greyhound wird wenn meine beiden Jungs mal nicht mehr sind (aber ich glaub, irgendwann kommt schon wieder ein Grey, sie sind halt charakterlich so nett).


    Wenn es nur nach praktischen Erwägungen ginge, hätte ich was richtig kleines, so das Format vom Parson oder Border Terrier. Das ist praktischerweise auch billiger bei Futter und Medikamenten, fährt in Öffis meistens kostenlos, man kann so einen Hund mal eben unter den Arm klemmen usw
    Aber irgendwie ist mir das doch etwas wenig Hund...

    Die einzigen kleineren Hunde die ich mir vorstellen könnte wären vielleicht ein Basenji oder einer von den kleineren Mediterranen (Podengo Portuges Medio, Kelb Tal Fenek, Cirneco, Podenco Canario).


    Meine ideale Hundegröße liegt momentan so bei um die 60 cm und um die 20 kg. Meine Salukihündin hat dieses Format und ich finde es total praktisch.
    Die rollt sich so klein zusammen, dass sie auf ein Kopfkissen passt oder (wenn sonst alles vollgepackt ist) in den Beifahrer-Fußraum zwischen meine Füße oder in der Bahn unter die Sitzbank. Ich kann sie problemlos ins Auto rein- und rausheben und sie notfalls auch mal ein, zwei Stockwerke tragen. Das fällt mir mit einem 30 kg Hund schon deutlich schwerer.
    Insgesamt sehr handlich, trotzdem ein "richtiger Hund" ;) und wenn ich ein Halsband mit einer längeren "Lasche" zum festhalten dran nehme, kann ich sie sogar noch grade so am Halsband führen, ich bin nämlich auch nicht so schrecklich groß...

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    Mal eine kurze Frage: Macht einer hier Hunderennen oder Coursing hobbymäßig?
    Gerade das Coursing interessiert mich total.. Hab's aber bis jetzt noch nie mit nem Hund ausprobieren können.. Also, Erfahrungen?? :)


    Meine beiden Greys sind Rentner und nicht mehr fit genug für sowas. Mit der Kleenen mach ich nix, weil ich zur Zeit keinen Verein in der Nähe hab und wegen wenig Zeit. Sie ist auch leider nicht so angetan von dem Gedanken an Kunsthasenjagd wie ich, echt wäre ihr lieber als Plastik. :D

    Bei den meisten Vereinen sind auch Tierschutzwindhunde und -Podencos beim Training willkommen. Kannst dir ja einfach mal den von dir aus nächsten Verein raussuchen und die anmailen oder anrufen.
    http://www.dwzrv.de/8-0-Uebersichtskarte.html

    Shandra hier aus dem Thread geht mit ihren z.B. auch zum Coursingtraining, ich-weiß-grad-nicht-wie-sie-heißt mit Lucas und Rapido auch auf Bahn und Coursing.

    Wichtig ist halt, dass der Hund in Sachen Bewegungsapperat und Herz/Kreislauf gesund ist, das sollte vorher geklärt sein.

    Zitat


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    Sowohl die blaugestromte als auch die dunkelgestromte Galga finde ich total schön. :smile:

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    [...]ebenso dass es unterschiedliche Ansichten darüber gibt, woher der Silken nun sein längeres Fell hat. Wenn ich ehrlich bin, ist mir das egal. Er sieht schlicht toll aus!


    Ja, wäre mir auch egal. Wichtig ist ja was man dann insgesamt aus der Rasse macht. Zumal ja der Whippet selber auch noch keine alte Rasse ist, die waren ja vor 150 Jahren oder so auch einfach nur kleine Greyhound-Gebrauchskreuzungen die dann mal "standarisiert" wurden.

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    Ich sehe den Silken eigentlich nicht als Designerdog. Soweit ich das mitbekommen habe, wird da nicht munter irgendwas vermehrt, sondern man macht sich sehr wohl Gedanken, wo es mit der Rasse (darf man die schon als solche bezeichnen? :???: ) hingehen soll. Vielleicht ist das aber auch nur mein subjektiver Eindruck. Über die Ausreißer muss man sich halt im Klaren sein. Wobei ich mich frage, ob die vielleicht in den USA schon gefestigter sind? Immerhin werden sie dort doch schon seit um die 50 Jahren gezüchtet oder braucht sowas noch länger?


    Nö, für mich ist das ebensowenig ein Designerdog wie der Eurasier oder der Kromfohrländer.
    Ob die Qualität der Zucht insgesamt in den Staaten besser ist als hier - keine Ahnung. Auf jeden Fall sind die hiesigen Hunde ja meistens höchstens ein, zwei Generationen weit weg vom letzten US-Import, so dass man da Blutmäßig sehr dich dran sein dürfte. Die Auswahl sowohl an Typen als auch an Blutlinien wird dort auf jeden Fall größer sein.

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    Kennt jemand von euch einen Silken Windsprite?
    Ich finde die so schön und würde gern mehr über die wissen. Whippetzüchter sind auf die ja scheinbar gar nicht gut zu sprechen und es gibt auch nur sehr wenig Züchter und in Österreich gibts keinen einzigen^^
    Infos findet man auch nicht wirklich viele...wie sind die denn so vom Wesen?


    Die Whippetzüchter sind wohl hauptsächlich deswegen manchmal etwas verschnupft, weil einige Züchter von "Langhaarwhippets" abstreiten, dass das Langhaar durch Sheltie-Einkreuzung eingeführt wurde und diese Hunde bewerben als "reinrassige Whippets bei denen ein seltenes, altes Langhaargen herausgezüchtet wurde".


    Es ist bei weitem noch keine konsolidierte Rasse. Das heißt sie sind im Hinblick auf Typ und Charakter/Eigenschaften noch nicht gefestigt. Man kann immer mal wieder Ausreißer haben, es gibt welche die richtig Pfeffer im Hintern und Jagdtrieb wie ein Whippet haben und welche die eher nach dem Sheltie kommen: Sehr sensibel und mit besser kontrollierbarem Trieb, sehr menschenorientiert.


    Es gibt soweit ich weiß in Deutschland verschiedene Clubs die sich nicht ganz grün sind und auch unter den wenigen Züchtern verstehen sich nicht alle. Man muss also denke ich doppelt und dreimal gut recherchieren wo man einen Welpen kauft.
    Es ist halt nicht so schön einfach wie bei den schon länger anerkannten Rassen, wo man sagen kann: "Geh zum VDH, da ist vielleicht auch nicht jeder Züchter top, aber du hast einen garantierten Mindeststandart!"

    Auch was Gesundheitsuntersuchungen angeht haben die Züchter wohl nicht alle den gleichen Maßstab - ich hab jedenfalls bisher von MDR1 und CEA (wohl beides Sheltieerbe) gehört auf die man testen kann und sollte.


    Joa. An sich finde ich die ganz hübsch und denke, die Rasse füllt eine gähnende Marktlücke. Es mögen halt viele den Plüsch, wollen aber einen kleineren Windhund mit einem "milden" relativ unkompliziertem Temperament ähnlich wie der Whippet.
    Viele sind da skeptisch und man hört immer wieder gemurre von wegen "Es gibt genug Rassen, Designerdogs, wozu braucht man so ein Kunstprodukt" und so weiter...
    Ich denke die sind gekommen um zu bleiben und in einigen Jahrzehnten, wenn die gefestigt genug sind und die Zuchtbasis breit genug ist, werden die bestimmt auch mal AKC und FCI anerkannt werden.

    Eine Kommilitonin hat vor einem Jahr einen jungen Rüden gekauft - hab ihn nur ein paar Mal getroffen, hatte den Eindruck das ist ein ganz liebes Bürschenchen, aber seeeeeehr sensibel und weich. Aber wie gesagt, da gibt es wohl ziemliche Temperamentsunterschiede.


    Achja, nicht mit den Silken Windsprites/Longhaired Whippets zu verwechseln sind die "Silken Windhounds":
    http://en.wikipedia.org/wiki/Silken_Windhound
    Die sind sozusagen der Versuch, einen "Minibarsoi" zu züchten, beteiligt waren da als Ausgangsrassen soweit ich weiß Whippet, "Langhaarwhippet" und Barsoi.
    Die Silken Windhounds sind meistens größer und auch vom Typ her anders als die Silken Windsprites, halt weniger Whippetähnlich und mit dem Kopf und der Oberlinie ähnlich wie Barsois. Sind in Deutschland soweit ich weiß weniger verbreitet als die Silken Windsprites.

    Jeden Tag saugen oder wischen würde ich niemals schaffen.

    Ich bin froh, wenn ich 2x die Woche dazu komme. Nur im Flur direkt vor der Haustür wische ich alle paar Tage weil da natürlich am meisten Dreck hinkommt. Aber das sind ja auch nur ein paar Quadratmeter.

    Die Hundedecken stecke ich vielleicht so alle 2 Wochen in die Maschine, aber nicht nach Plan, immer wenn sie mir zu dreckig werden.
    Die Hundebetten sind aus Kunstleder, wenn was schmieriges draufkommt wird es direkt abgewischt und sie werden beim Saugen mit abgesaugt. Im ganzen Waschen kann man die nicht, aber sie sind auch so sehr hygienisch.

    Näpfe (Edelstahl) werden nach jedem füttern kurz warm ausgespült und bleiben zum trocknen auf der Spüle stehen, alle paar Tage kommen sie je nach Platzangebot in die Geschirrspülmaschine.


    Die Haare sind leider ein leidiges Thema. Meine Hunde haaren sehr stark, rund ums Jahr, und es ist dieses elende Kurzhaar das sich so derartig einspießt, dass man es aus Textilien nie wieder rauskriegt. Aufs Sofa oder so dürfen meine daher nicht, trotzdem sind die Haare einfach überall. Die fliegen ja auch...

    Aber ich hab mich inzwischen damit abgefunden, dass es haarfrei bei mir wohl nie mehr sein wird. Dafür bringen sie mit diesem Fell eigentlich nie Nässe oder Dreck mit rein, da reicht maximal einmal abrubbeln vor der Haustür.


    Mein Traum wäre eine komplett geflieste Wohnung (oder vielleicht noch Laminat oder PVC oder ultrahartes Parkett, auf jedenfall glatt und ohne Ritzen, nicht wie z.B. Dielenboden), Sitzmöbel mit Lederbezug und auch sonst möglichst wenig Textilien in der Einrichtung. Momentan hab ich stellenweise Teppich und verfluche ihn bei jedem saubermachen.

    Teppiche zum losen reilegen gehen ja noch, aber ich verabscheue mittlerweile Auslegeware aus dem tiefstem Winkel meines kleinen schwarzen Herzens.

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    Und ganz nebenbei- schon mal versucht einen gesunden Hund gut zu vermitteln? Es ist NICHT einfach. Und dann schon mal versucht einen kranken Hund zu vermitteln, wo kostenreiche Behandlungen anstehen? Viel Freude. Da bleibt der Weg ins Tierheim. Top.

    Das seh ich ähnlich. Ich kann die Auffassung ja verstehen dass man sagt: "Wenn ich selber meinem Hund keine ausreichende medizinische Versorgung geben kann, dann trenne ich mich lieber ihm zuliebe von ihm."

    Aber schon gesunden Hunde vernünftig zu vermitteln ist nicht so einfach, wenn man eventuell noch Stress/Zeitdruck aufgrund eigener völlig entgleister Lebensumstände, eigener Gesundheitlicher Probleme etc hat wird es nicht leichter, und wenn DANN der zu vermittelnde Hund als Sahnehäubchen noch krank ist... viel Erfolg.


    Ich muss ganz ehrlich sagen, meine beiden Senioren würde ich bei einer wirklich schweren Erkrankung und nicht zu behebender Geldnot eher einschläfern lassen als sie noch ins TH zu bringen.
    Als äußerste, letzte Notmaßnahme, versteht sich, leichtfertig würde ich das nicht entscheiden.

    Die haben beide schon mehrere Besitzerwechsel durch (der ältere vor mir mindestens 4 Stationen von denen ich weiß, in seinen ersten 6 Jahren) und sind momentan 9 und 11-12 Jahre alt. Sind mittelgroße bis große Hunde, wo die Lebenserwartung so um die 12-14 Jahre liegt.

    Ich würde sie so lange halten wie garantiert ist, dass sie mit der Versorgung die ich ermöglichen kann nicht leiden müssen und dann ist Schluss.
    Die Interessenten kloppen sich nicht um Seniorhunde mit gesundheitlichen Baustellen, grade wenn es (und das wäre in meinem Fall so) von der selben Rasse junge, gesunde Hunde im dutzend billiger gibt.

    Was bringt`s dem Hund in dem Alter im TH zu landen, zwar wieder gesund oder zumindest versorgt, aber dafür ohne Familie und wahrscheinlich für den Rest seiner Tage?


    Bei einem jungen, fitten, relativ problemlosen Hund mit guten Vermittlungsaussichten ist das natürlich ne andere Sache.
    Durch Engpässe wo ein Ende irgendwann in absehbarer Zeit zu erwarten ist, würde ich auch mit allen Mitteln versuchen mich durchzubeißen und den Hund zu behalten.
    Gäbe es aber so gar kein Licht am Ende des Tunnels (nicht nur finanziell sondern auch gesundheitlich oder zeitlich) würd ich dem Hund zuliebe was besseres suchen.

    Hund anschaffen in einer finanziell super engen Situation - sollte man nicht, denke ich.


    Behalten, wenn man unverhofft in ne Notsituation kommt... kommt drauf an.

    Zwei von meinen 3 Hunden sind Senioren aus dem Tierschutz. Wer reißt sich denn dadrum, denen einen "Platz mit angemessener Versorgung, gutem Futter und gesicherter Abdeckung der TA-Kosten" zu geben?

    Keiner, das ist die Antwort.
    Solche Hunde hocken zuhauf in allen Tierheimen und jeder weiß, wie schwer die unterzubringen sind.

    Und da würde ich dann lieber betteln gehen (oder halt putzen, Regale einräumen, Zeitungen austragen, Messejobs...) und mich selber einschränken, als sie irgendwohin zu geben, womöglich ins TH, nur weil sie da versorgt wären.
    So ein älterer Hund macht einen Wechsel ja auch nicht mehr ohne weiteres mit.


    Bei der jungen Hündin würde ich eventuell schon überlegen was neues zu suchen. Die ist fit, im besten Alter, und hat als Rassehund mit Papieren sogar eine gewissen materiellen Wert.
    Wenn ich wirklich wüsste, dass es gar nicht mehr besser werden würde, dann würde ich da eventuell überlegen ein neues Zuhause zu suchen, grade auch in dem Hinblick, dass die Senioren nicht günstiger werden und das Geld ja für alle reichen muss.


    Bezüglich speziell der Futterfrage:
    Nö, das ist nun in meinen Augen wirklich kein Grund. Dann kriegt der liebe Köter halt keine aus Amerika eingeflogenen Edelsorten für 60 €/15kg oder feinstes Muskelfleisch + Biogemüse + Nachtkernzenöl. :roll:

    Statt dessen funktioniert durchaus auch günstiges bis mittelklassiges Fertigfutter und/oder Essensreste und/oder selbstgemachtes aus günstigen Zutaten (reduzierte Lebensmittel, Schlachtabfälle wenn man sie kriegen kann, günstige Gemüsesorten, Nudeln, Reis...).

    Klar, manchen Hunden kann man wirklich nicht alles geben, aber ich kenne genug, die mit Discouterfutter alt geworden sind. Das ist nun wirklich kein Verbrechen am Hund.