ZitatWenn es ein Unfall ist, oder die Leute - bei denen die Welpen liegen - wirklich nichts dafür können, dann habe ich ganz persönlich kein Problem damit.
Womit ich aber ein Problem habe sind die zig tausend Mixwelpen, die entstehen, weil die Hündin ja sooooo süß ist, sie einmal Welpen haben soll, blablablubb
Jup, das seh ich ebenso.
Ersteren Leuten würde ich gegen eine kostendeckende Schutzgebühr vielleicht einen Welpen abnehmen (wenn ich mal das brennende Bedürfnis nach einem Mixwelpen haben sollte), letzteren bestimmt nicht.
Da seh ich dann halt auch den großen Vorteil beim Tierschutz: Wie hier halt schon erwähnt gibt man da (vorausgesetzt es ist eine seriöse Orga, mir persönlich ist es dann auch egal ob Ausland oder Deutschland) sein Geld an die richtige Stelle, während man es beim Vermehrer dem falschen in den Rachen wirft.
Ansonsten sind Welpen aus dem Tierschutz sicher nur marginal besser als die gleichen Welpen direkt vom Vermehrer wären.
Aber immerhin werden sie im seriösen TS entwurmt, entfloht, geimpft, gechipt und mit Pass und zum Zeitpunkt der Vermittlung einigermaßen gesund abgegeben. Was man ja von Vermehrerhunden nicht immer sagen kann.
ZitatWir hatten dieses Jahr im TH mehrere Rassehunde mit Papieren, momentan sogar ein reinrassiger Border Collie.
Habt ihr denn den Züchtern dieser Hunde Bescheid gesagt? Wussten sie, dass ein Hund von ihnen im TS gelandet ist?
Hab vor einigen Monaten einen traurigen Fall mitbekommen, wo die Kinder eines älteren Herren dessen Hunde einfach ins TH gebracht haben als er pflegebedürftig wurde ohne zu beachten, dass sie samt und sonders von VDH/FCI-Züchtern waren und alle Verträge haben die dem Züchter ein Vorkaufsrecht einräumen bzw den Besitzer verpflichten den Hund zum Züchter zurück zu geben oder ihn bei Eigentümerwechsel zu verständigen.
Als die Züchterin erfahren hat, dass einer ihrer "Welpen" (da schon 7 Jahre alt) im TH hockt, hat sie sofort Himmel und Erde in Bewegung gesetzt. Aber man wollte ihr den Hund nicht geben, bevor er nicht kastriert worden sei, denn, so der O-Ton "Sie wollen den ja nur haben um noch mehr Welpen zu produzieren!".
Zu dem Termin als sie ihren frischkastrierten Hund dann abholen durfte, ist sie also fast 500 km einfachen Weg gefahren, um dann am TH gesagt zu bekommen, man habe den Hund doch schon anderweitig vermittelt.
Wenigstens hat sie jetzt im Nachhinein noch Kontakt zu den neuen Besitzern bekommen. Die wussten überhaupt nicht, woher der Hund ist, man hatte ihnen nämlich vom TH aus weder den alten Impfpass noch die Papiere mitgegeben.