Beiträge von Marula

    Ich hab seit ca. 2 Jahren zwei Hundebetten von padsforall.
    Sind ganz ähnlich wie das Modell "Dogstyle", aber meine waren damals reduziert weil das Modell aus dem Sortiment genommen wurde.

    Jedenfalls sind sie noch wie neu. Das Kunstleder und die Nähte zeigen überhaupt keine Gebrauchsspuren, obwohl ich einen Hund hab der auch ganz gern mal ausgiebig kratzt vor dem hinlegen.
    Plattgelegen sind sie auch nicht. Hab im Sommer einmal den Reißverschluss zu dem Bodenkissen aufgemacht und alles wieder aufgeflufft, aber nötig gewesen wäre das eigentlich nicht.

    Sie sind täglich in Gebrach, meine Hunde fressen auch mal nen Knochen da drin, einfach abwischen und fertig... mir kommt nur noch Kunstleder ins Haus.

    Anfängerhunde gibts nicht - es muss passen.

    Ich hab mit einer eher als schwierig geltenden Rasse angefangen, die viele wegen Jagdtrieb und vergleichsweise ausgeprägter Eigenständigkeit nicht geschenkt haben wollen würden.
    Zu mir passt es, mir kommt kein anderer Typ Hund mehr ins Haus. Ein Basenji steht auch noch auf der Liste der "irgendwann, vielleicht mal..." Rassen (nicht, weil ich ihn mir jetzt nicht zutrauen würde, ich kenne die Rasse life und die sind voll mein Ding, aber ich hab mom genug Hunde und die nächsten werden erstmal wieder Salukis...).

    Wenn ich meine ach-so-schwierigen :roll: Hunde nicht haben könnte und statt dessen nur "einfache" Hunde haben könnte, hätte ich gar keine Hunde, sondern Katzen. Ich mag Pudel, Collies, Schäferhunde, Möpse, Labradore... aber ich würde keinen haben wollen.


    Insofern, wenn dir diese beiden Rassen gefallen, guck sie dir halt mal life an.
    Also, ne größere Ausstellung besuchen ist ne gute Idee und wenn man die Auswahl etwas eingeengt hat, dann sollte man mal Züchter oder auch Besitzer mit der entsprechenden Rasse besuchen. Kontakte kann man finde ich am besten über rassespezifische Foren knüpfen, facebook kann auch nützlich sein.

    Züchter haben manchmal eine rosarote Brille auf, wenn sie von ihrer Rasse schwärmen. Normale Besitzer können einem oft realistischer Auskunft geben, was für die "Normalos" unter den Hundehaltern problematisch sein könnte.


    Wegen Ratoneros: Die gibt es soweit ich das überblicke bisher nur aus dem Auslandstierschutz. Sie sind nicht FCI-anerkannt (was ich nicht schlimm finde) und es gibt soweit ich weiß keine Züchter hier in Deutschland. Du müsstest also auf jeden Fall einen TS-Hund nehmen. Und das war ja eher nicht geplant so wie ich dich verstanden hab.
    Haben aber oft ein sehr angenehmes Wesen, sind ein bisschen weicher und führiger als die ähnlich aussehenden Parsons.

    Patterdale Terrier: Kriegt man hier auch nicht, sind eine ebenfalls nicht FCI-anerkannte reine Arbeitsrasse, die hier ebenfalls nicht gezüchtet wird. Ist wohl auch ein Hund, der eher was für Jägerhände wäre.

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    Ich finde das völlig O.K. Berufstätige Mütter von Kindern haben auch Babysitter, Ganztagsbetreuung in der KiTa etc.


    Eben.
    Kann ja nicht angehen, dass wir in unserem schönen Deutschland immer mehr dahin tendieren, dass Kinder am besten mit einem Jahr schon in die Krippe kommen und möglichst ihre ganze Schullaufbahn über ganztags betreut werden sollen, ABER einen HUND, den darf man nur haben wenn man ihn komplett selber betreuuen kann. :ugly:


    Ich finds im Gegenteil ganz schön, wenn jemand einsieht, dass es nicht der wahre Jakob ist einen Hund 8, 9, 10 Stunden (bei nem Vollzeitjob muss man ja die Anfahrtszeiten noch mit einrechnen) ohne die Möglichkeit sich zu lösen in der Wohnung einzuschließen.
    Ob man das dann mit einem Minimal-Gassiservice löst (jemand der Mittags vorbeikommt und die Hunde zum pieseln in den Garten lässt...) oder sie stundenweise oder sogar den ganzen Tag in eine Pension gibt, das hängt dann vom Einzelfall ab.


    Und ganz ehrlich... ich hatte jetzt durch das Studium einige Jahre viel Zeit (gut für die Hunde) und wenig Geld (schlecht, nicht nur für die Hunde).
    Ab demnächst muss ich Vollzeit arbeiten, wie die meisten Leute heutzutage die nicht auf Staatskosten leben und es vielleicht sogar mal ein bisschen zu was bringen wollen. Die Geld/Zeitsituation wird sich dann glatt umkehren. Das war auch absolut glasklar als ich mir die Hunde angeschafft hab.

    Hätte ich jetzt die Hundeanschaffung rausgezögert bis ich nicht mehr VZ arbeiten muss, ich würde unter Umständen bis zum Rentenalter warten. Wer das will/kann, eure Geduld und euren Opferwillen in Ehren! Für mich ist das nix.

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    Sie sollen dazu stehen, handicappierte Hunde zu haben, und nicht versuchen, diese zur Norm zu erklären. Warum sollen ganz normale, sozialkompetente (das heisst nicht "spielenwill"!) Hunde immer die Zeche bezahlen für jeden Spezialfall, der hausgemacht oder importiert wird? Das hat mit (selbstverständlich gewährter) Rücksicht nichts mehr zu tun, sondern grenzt an Nötigung! Es liegt an dem, der eine Spezialbehandlung für seinen Hund braucht, dies der Umwelt mitzuteilen, und nicht enfach zu fordern, dass alle andern den ganz normalen Umgang von Hunden untereinander unterbinden, weil ja vielleicht eventuell einer in der Nähe sein könnte, der das grad nicht verträgt!
    Nicht der gestörte oder defizitäre Hund sollte die Norm sein, sondern der, der seine Muttersprache halbwegs versteht, und halbwegs adäquat reagiert! Das darf durchaus auch eine Massregelung sein....

    Ich denke ja auch, dass es nicht angemessen ist, dass z.B. ein angeleinter Hund gleich Hackfleisch aus einem anderen Hund macht der nur etwas zu enthusiastisch auf ihn zugestürmt kommt.

    Hab ich wirklich so einen Hund der sofort blutigen Ernst macht, dann kriegt der nen Maulkorb, ist schließlich mein Hund und ich bin für seine Sicherung zuständig.
    Das muss man auch wirklich nicht zur Normalität erklären.

    Und das man sich mit solchen Hunden auch nicht grade in ne belebte Auslaufzone begibt und dann fordert, dass alle anderen sich von einem fernhalten, sollte eigentlich auch jedem Mensch mit ca. 3 eigenen Hirnzellen klar sein.


    Aber... meiner Meinung nach teilt man seiner hundehaltenden Umwelt eben dadurch mit, dass man eine "Spezialbehandlung" (sprich: Seine Ruhe!) will, indem man seinen Hund angeleint lässt und zügig weitergeht.

    Mehr sollte es eigentlich nicht brauchen. Ist und bleibt ein entgegenkommender Hund angeleint, dann wünscht der Halter offensichtlich keinen Kontakt.
    Schön, dann brauch es mich doch nicht interessieren ob der Hund Tollwut oder kannibalistische Tendenzen hat oder ein nervöses Wrack mit Deprivationsschäden ist.
    Was soll man denn da seiner Umwelt noch weiter mitteilen?

    Einfach in Ruhe gelassen zu werden finde ich jetzt keine so abgehobene Forderung.


    Und die Sache mit den Maßregelungen... ja, wenn wir das dann auch alle hinnehmen können?
    Ich hab hier im Forum schon öfter Threads aufgemacht die solche Titel wie "OMG, schreckliche Beißerei!!!" hatten... und was war?
    Hund angesabbert, paar Fellbüschel ausgerissen und soooooooo traumatisiert. :lol:


    Was sollen die Hunde denn machen, was ist ne korrekte Maßregelung?
    Sollen sie böse gucken? Knurren? Dürfen sie gar Körperkontakt haben? Sind fliegende Haarbüschel ok? Ein kleines Loch, ein Riss im Ohr, ein Kratzer auf der Schnauze?

    Ich find das alles völlig im Rahmen, kenn aber genug die wegen 1 cm blutendem Riss im Ohr zum TA rennen und beim OA vorsprechen.
    Weiß das OA dann auch, dass das nur ne kleine Maßregelung war?

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    Für mich ist die Sache eigentlich realtiv einfach

    MEINE Hunde brauchen nicht Zwangssozialisiert werden, die brauchen keinen anderen Hund die haben sich und wenn ein Tutnixhalter meint SEIN Hund solle spielen soll er sich nen Zweithund anschaffen oder mir ausse Füsse gehen

    Andersherum müsste ich die Seiten wechseln und selber jedem Kontakt aufzwingen... Die Gesichter wenn 4 Schäferhunde angesprungen kommen ... Ja das wird Göttlich, mal sehen wann ich das OAmt mal wegen mir selber vor der Türe hab

    Genauso seh ich das (mit einem Hund weniger ;) ) auch.


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    Wieso wird eigentlich immer davon ausgegangen, dass Hunde, die eine Aggro gegen Artgenossen haben, nicht oder nur schlecht sozialisiert sind?


    Frag ich mich auch... ich mein, manchmal ist es wohl so.
    Aber es ist nicht jeder erwachsene Hund mit anderen Hunden gut verträglich (von spielen mal gar nicht mehr zu reden, ich kenn mehr erwachsene Hunde die gar nicht mehr spielen als welche die es machen) und das finde ich auch nicht unnormal.

    Liegt zum Teil auch an der Rasse, es gibt halt auch Rassen die können auch im Erwachsenenalter noch super mit allen anderen Hunden und dann gibt es welche, die sind bekannt für allgemein stärker werdendes Territorialverhalten oder für Aggression gegen gleichgeschlechtliche Hunde.

    Mir ist ein gut gehändelter, bedingt verträglicher Hund lieber als ein nachlässig gehändelter Tutnix.

    Luftpolsterfolie für ein Windspiel, zu geil... pass mal auf, dass sie dir nicht abhebt! :D


    Wenn Robin "Platz" macht, sieht das so aus:

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    Tres chich, aber sicher nicht sehr bequem...


    Zitat

    Ich glaube ja auch, dass es einfach eine Typfrage ist...


    Ja, natürlich. Wird ja seinen Grund haben, dass die meisten Hundebesitzer irgendwann bei einer Rasse oder zumindest bei einem bestimmten Typ Hunde hängenbleiben.

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    Wie gehts euch mit euren Hunden? auch manchmal so? oder ganz anders?
    Was macht ihr mit euren Windis?

    Nee, mir gehts nicht so.
    Ich mag die ganze Art meiner Hunde. Sie sind (wie Katzen) einfach immer schön anzusehn, ob in der Bewegung oder in Ruhe. Ich hab mehr Freude dabei ihnen zuzugucken wie sie Hundesachen machen als ich daran hätte einem Hund Menschensachen beizubringen.
    Ich mag es, dass sie ein bisschen archaisch und anarchistisch sind. Wenn sie "ungehorsam" oder "stur" sind, kann ich ihnen einfach nicht böse sein, meistens muss ich lachen wenn sie die Arschkarte rausholen. Was jetzt nicht heißt, dass die hier auf den Tischen tanzen dürfen, aber ich find diese egozentrische Ader, diesen völlig bewussten "Ahhhhhh... NEIN, geht grad nicht!"-Blick (ohne "sorry") irgendwie reizend.

    Das Zusammenleben ergibt sich einfach so, Stubenreinheit und so musste man mal üben wie mit jedem Hund, klaro, aber die Sachen die man im Alltag braucht und die ich im Haus erwarte, die haben sich eingentlich von selber ergeben.
    Und bei mir ist es halt grade so, dass mir "Leg dich irgendwie hin" völlig reicht und mir ein exaktes Platz nicht egaler sein könnte.

    Ich mag diese Mischung aus Sensibilität und Intensität... irgendwer meinte mal, ein Saluki wäre wie eine Rasierklinge in einem Samtumschlag und das trifft es ziemlich gut: Weiche Schale, harter Kern.

    Im einen Moment stehen sie da und KÖNNEN sich einfach nicht hinlegen, weil das 10 cm dicke Schaumstoffbett DURCHGELEGEN und der Fußboden so HART ist. Und ne Stunde später brettern sie ohne Rücksicht auf Verluste über nen gefrorenen Acker oder durch die Dornen, weil sie einen Hasen im Visier haben. Zerschnittene Pfoten? Völlig egal...


    Ich find das einfach Hammer, wie grade die Greyhounds solche sanften, verpennten Schmuser sein können und dann abgehen wie Dynamit, so, dass wirklich der Boden bebt (schonmal mehrere Greys im vollen Lauf vorbeidonnern gefühlt? Wie Pferde...), wie sich die Muskeln in der Bewegung unter dem Fell abzeichnen und wie der ganze Hund vor Erregung zittert und man das Herz durch die gespannte Leine in der eigenen Hand schlagen spürt weil der Hund einen Hasen gesehen hat.... ja, das geht wirklich, man kann den Puls durch die Leine vibrieren fühlen...


    Wenn Hunde einen richtigen Job haben, finde ich das auch eine schöne Sache, gucke ich mir auch gern an. Hundesport zum Selbstzweck bzw nur um den Hund zu bespaßen finde ich nicht so interessant.
    Soll nicht heißen das es was schlechtes ist, wenn man da Spaß dran hat, dann los. Aber ich brauchs halt nicht. Mir reichen schöne lange Spaziergänge, ich will mit meinen Hunden hauptsächlich einfach raus in die Natur.
    Und genau das machen wir auch und sind allesamt damit ganz zufrieden.

    Naja, und man muss halt auch gucken, dass der Sport rassegerecht ist. Es gibt ja nun ne ganze Hundsportsparte die einzig und allein für die Windhunde da ist und wo sie auch in ihrem Element sind: Rennen und Coursing.

    Die Rassen haben halt alle ihren Verwendungszweck, mit nem Border Collie rückt man ja auch nicht auf ner Prüfung für Pointer an...


    Wenn man nen Windhund will, der eventuell ein bisschen mehr Spaß an Tricks oder konventionellen Hundesportarten wie Obedience und Agility hat, dann hat man mMn noch am ehesten mit nem Whippet ganz gute Aussichten. Da gibts zwar auch mal "Null-Bock" Kandidaten, aber sie sind doch ein bisschen leichter zu motivieren als manche anderen Rassen.


    Wie auch immer... ich habs nie bereut und für mich kommt nix anderes in Frage. Es gibt ein paar Rassen, die ich außerhalb der windigen Gruppe ganz interessant finde (Basenjis z.B.), aber das sind zum Großteil welche, die zumindest die wesentlichen Charakterzüge mit den Windhunden gemeinsam haben.

    Ich find Barsois haben recht wenig Mimik und sind sehr schwer zu lesen, vielleicht war auch das gemeint?

    Ich mein, wenn man eine Rasse erstmal kennt, dann merkt man je meist was die im Sinn haben, aber das ist für fremde Hunde wahrscheinlich genauso schwer zu deuten wie für fremde Menschen.

    Ich fütter auch alles gemischt (auch mal Essensreste oder Milchprodukte oder ein Ei mit in den Mix aus rohem Fleisch und gegartem Getreide und Gemüse) und meine haben da null Probleme mit.


    Zitat

    Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich wüsst gar nicht wie ich die Kohlenhydrate ohne Fleisch in den Hund bekommen soll...


    Echt? Also meine mögen Nudel, Kartoffeln, Reis und so weiter auch pur gerne.

    Dafür frag ich mich immer wie es funktionieren kann, dass mache Leute Gemüse- oder Obstwürfel als Leckerlies benutzen können, würde bei uns im Leben nicht gehen.
    Gemüse verschmähen und sortieren meine eigentlich fast alles aus wenn es nicht gekocht und/oder sehr fein zerkleinert ist. Manche Sorten nehmen sie mal hoheitsvoll ein einzelenes Stückchen und knuspern da mit spitzen Zähnen drauf rum, aber als Leckerchen geeignet... ähm... NÖ! :lol:

    Naja, den Welpen zu einem erwachsenen Hund dazu ist gar kein Vergleich zum vergesellschaften von erwachsenen Hunden.

    Beim Welpen kann man in dem Alter wo man meistens aussucht/reserviert bestenfalls einen begründeten Tipp abgeben wie er charakterlich mal wird wenn er fertig ist, aber das kann sich noch ändern.
    Erstmal ist er jedenfalls wenn er einzieht dem Althund unterlegen (wenn nicht körperlich, dann doch fast immer mental). Damit ist die Rangfolge klar und das bleibt sie dann meisten auch mindestens bis zur Pubertät, oft länger. Außerdem hat man auch noch gewisse Möglichkeiten der Charakter etwas zu formen durch die Erfahrungen die der Jungspund macht und durch Erziehung.
    In dem Fall würde ich auch einfach sehen, dass ich einen Welpen auswähle der meiner Meinung nach zu meinem Althund passt und die Köterchen dann vor vollendete Tatsachen stellen.

    Meine erwachsenen Hunde bräuchte ich schon allein deswegen nicht zum Welpen "kennenlernen" mitnehmen, weil sie Welpen (grade in Gruppen :D ) eher nervig finden und garantiert am liebsten GAR KEINEN Nervzwerg mitnehmen wollen würden.


    Wenn man erwachsene Hunde vergesellschaftet tut man denk ich schon gut daran die sich mal kennenlernen zu lassen. Die Charaktere sind schon gefestigt und auch wenn man auch erwachsene Hunde gut erziehen kann, mit gewissen Sachen muss man einfach leben.
    Da macht man es sich mMn nur unnötig schwer wenn man auf diese Möglichkeit verzichtet.

    Das berühmte "aussuchen lassen" wird aber mMn (genau wie das "verlieben" vom Foto weg in bestimmte Hunde :roll: ) total überschätzt.
    Die wenigsten Hunde sind gleich bei der ersten Begegnung so hin und weg das man sagt: "Was für ein Dreamteam, die MÜSSEN zusammen leben!"

    Beim kennenlernen geht es zumindest mir eher darum nen ersten Eindruck zu kriegen wie die Hunde zueinander stehen. Da reicht es mir, wenn die einigermaßen neutral sind, die müssen sich nicht gleich ganz dicke liebhaben.


    Als ich z.B. meinen Zweithund ausgesucht hab, hatte ich eigentlich einen jungen Rüden im Auge. Der Auserwählte und mein einige Jahre älterer Rüde sind aber nur steifbeinig umeinander rumstolziert und hatte die Bürsten oben, den ganzen Nachmittag lang.
    Ja, klar könnt ich das jetzt versuchen, kann auch was werden. Aber auf der gleichen PS war auch noch ein anderer Rüde, der sich meinem gegenüber freundlich-neutral verhalten hat und vice versa. Der kam für mich auch in Frage, also ist es der geworden... und hätte der mir nicht gepasst, hätten ich halt weitergesucht.


    Naja, war ein bisschen offtopic, aber hat grade ganz gut reingepasst...


    Jedenfalls, zu der Ausgangsfrage würde ich mittlerweile sagen:
    Behaltet halt im Hinterkopf, dass es Probleme geben KANN wenn sie erwachsen werden, hört auf die Einschätzung der Züchterin und fahrt halt mal zum kennenlernen hin wenn ihr euch die Erziehung insgesamt zutraut.

    Ich persönlich würde wohl noch nen halbes Jahr oder Jahr warten bis der Ersthund unter Dach und Fach ist (grade da ihr ja auch Ersthundehalter seid?) und mich dann langsam nach nem Welpen umgucken.
    Aber das muss ja letztlich jeder selber wissen und das mein ich auch nicht sarkastisch oder so...