Beiträge von Marula

    Ich hab ja nun große Hunde, von daher nicht ganz das was du suchst. Außerdem zu einem kastierten erwachsenen Rüden dann einen weiteren kastrierten erwachsenen Rüden dazu, also auch ganz anders als deine Situation. Und ich hatte zum Ersthund zwar schon eine gute, enge Bindung, aber er war nie ein eifersüchtiger Typ, keine Diva. ;)

    Was ich nur sagen wollte: Von meinen beiden Kastraten hat keiner je getropft. Der eine hat zeitweise ganz geringfügigen Vorhautkatarrh gehabt, aber nie so, dass es tröpfelt.
    Wenn du dich also für einen TS-Hund entscheidest, die ja meistens eh kastriert sind, kann es sehr gut sein, dass du DAS Problem zumindest nicht hast. Bei den meisten Rüden verschwindet das ja nach der Kastra (nicht bei allen).


    Ansonsten kann ich die Überlegung mit "erwachsener Rüde oder Hündin als Welpe" gut nachvollziehen. Würde mir bei meiner Hündin auch gut überlegen, ob ich ihr eine ausgewachsene Hündin vor die Nase setze. Sie ist zwar drauße so bis auf kleinere Zickereien verträglich, aber so richtig begeistert ist sie von Artgenossinen nicht, besonders wenn sie auch noch gleich groß/stark sind und nochmal deutlicher, wenn es auch noch ein ähnlicher Typ Hund wie sie ist. Da hätte ich Angst vor Auseinandersetzungen.

    Zu meinem Mädel würde ich deswegen auch nur Rüden (jedes Alter) oder eine Hündin als Welpe dazunehmen. Es sei denn, es liefe uns zufällig eine zu vermittelnde Hündin über den Weg, mit der es sofort passt. Würde ich nicht ganz ausschließen, aber sowas muss man ja auch erstmal finden.


    Ich dachte immer, ich bin eine "Rüdenmensch", bis ich meine Hündin bekam. Und was soll ich sagen, Rüden sind toll, Hündinnen aber auch. Mag nicht jedem so gehen, aber mir ist das Geschlecht mittlerweile echt latte, finde den individuellen Charakter wichtiger.

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    Stimmt denn genetische Krankheiten sind alle frei erfunden ^^ Also verpaare ich jetzt mal zwei HD kranke Hunde, denn schließlich ist das reine Glückssache, oder warte nicht doch lieber 2 Merle farbene Hunde???


    Nee, natürlich nicht. Aber es sind im großen und ganzen nur wenige Krankheiten, die überhaupt erblich sind bzw bei denen man, wenn denn eine erbliche Komponente vermutet wird, nen Erbgang kennt und daher gezielt was dagegen machen kann.

    Deswegen schrieb ich ja, bei Rassehunden kann man jeweils einige Krankheiten bewusst und zuverlässig vermeiden.
    Von denen abgesehen kann man die Chancen vielleicht etwas in die richtige Richtung schieben weil man was über die Verwandschaft weiß, und man hat den Bonus einer guten Aufzucht, guter Ernährung der Welpen etc.

    Dafür hat man für andere Krankheiten in manchen Rassen ein erhöhtes Risiko, sorgfältige Zucht hin oder her (z.B. Osteosarkome beim Greyhound: Kein Schwein weiß, wie sich das vererbt und diese Rasse hat von allen die zweifelhafte Ehre, am häufigsten von diesem Tumor befallen zu sein... gibt aber auch noch zig Beispiele aus anderen Rassen, dieses nur, weil es "meine" Rasse ist).
    Für wieder andere Krankheiten ist das Risiko bei Mixen und Rassehunden anscheinend relativ gleich.

    Krankheiten von denen Mischlinge häufiger befallen zu sein scheinen als Rassehunde, scheint es nicht zu geben (außer den in der einen verlinkten Studien geannten Verkehrsunfällen, wenn man die denn als Krankheit zählen will, und Kreuzbandrissen).


    Viele Defektgene vererben sich rezessiv oder zumindest nur teilweise dominant, einfach weil komplett dominante Defektgene einfach zu bemerken sind oder der Hund eh nicht alt, oder zumindest nicht gesund alt, wird.
    Bei rezessivem Kram sind halt Mischlinge insofern im Vorteil, dass die Wahrscheinlichkeit geringer ist, das zwei Kopien des selben Defektgens aufeinandertreffen, je weniger die Elterntiere verwandt sind.

    Das heißt natürlich nicht, dass das nicht passieren kann und wenn zwei Mischlinge mit Erbanlagen für die selbe Krankheit aufeinandertreffen, dann werden die natürlich nicht auf magische Weise gesünder sein.


    Das alles betrifft auch wirklich nur die erbliche Gesundheit. Wenn Lieschen Müller ihre "nur einmal Babys haben" Schnuckels nicht entwurmt weil sie keinen Schimmer hat das das nötig sein könnte und die mit dicken Bäuchen bei ihren neuen Besitzern ankommen, oder wenn der Welpe vom Polenmarkt nicht geimpft ist und erstmal Parvo kriegt, dann hat das ja eh nix mit Mix oder nicht zu tun...

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    Als Neuzugang soll ja dann irgendwann,ein IWH hier einziehen und gleich nochmal den Test gemacht

    Siehe da,da war er dabei. :D

    Unsere Hunde-Vorschläge:
    Barsoi (62.5%)
    Deerhound (62.5%)
    Greyhound (62.5%)
    Irish Wolfhound (62.5%)
    Saarloos-Wolfhond (62.5%)


    Was hast du denn angekreuzt? Nachdem ich ja mit keiner Kombi (weder mit logischen noch mit unlogischen...) bisher irgendeine Windhundrasse rausgekriegt hab, würde mich ja schon interessieren was man ankreuzen muss um gleich einen ganzen Haufen zu kriegen? :lol:
    Ich glaub das wird einfach nach dem Zufallsprinzip ausgelost...

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    Ich verstehe aber nicht ganz oder ich bin zu blöd zu lesen: Mischlinge werden im Schnitt älter und sind von einigen Krankheiten weniger betroffen, richtig?


    Nach diesen Studien die ich verlinkt hatte, ja. Es gibt einige Krankheiten, die bei (bestimmten) Rassehunden häufiger auftreten als bei Mischlingen, es gibt einige, die bei (bestimmten) Rassehunden seltener auftauchen und dann gibts noch welche, wo es keinen Unterschied macht.

    Außerdem scheinen sie, nach Größe bereinigt, eine etwas höhere Lebenserwartung zu haben.

    Mischlinge wären demnach wirklich nicht gesünder. Aber eben auch nicht kränker als Rassehunde, wie man es hier beim lesen glauben könnte. Bis auf ganz wenige Ausnahmen, wo man Erbgänge kennt und per Untersuchung vernünftige Aussagen machen kann, ist Gesundheit schlicht Glückssache.


    Wo Rassehunde aus vernünftiger Zucht ganz klar einen Vorteil haben ist natürlich in Sachen gute Aufzucht - die Züchter haben meist deutlich mehr Ahnung von Welpenaufzucht, Entwurmungen, Besichtigung durch den TA und Impfungen sind halt vorgeschrieben.
    Die Parvowelpchen die man in der Klinik so sieht sind fast immer Vermehrerprodukte oder aus Upswürfen.


    Und wo man bei Rasehunden auch einen großen Vorteil hat ist bei der voraussagbaren Wesensentwicklung. Bei manchen Mixen passt es ja von den Rassen recht gut und sie sind sich auch von den Eigenschaften her ähnlich, grade bei eh verwandten oder zumindest für den selben Zweck gezüchteten Rassen. Bei anderen hat man eventuell ziemlich explosive Charaktere dabei (z.B. wenn man eine extrem selbstständige Rasse mit einer mit niedriger Reizschwelle und hoher Territorialität verpaart...).


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    Dann hol den Mischling aus dem Tierheim oder vom Tierschutz. Dann hast du deinen Mix (die genauso liebenswert sind! nicht falsch auslegen) aber niemand unterstützt die Geldmacherrei von absichtlichen UPPS-Würfen.


    Nicht jeder bekommt einen Hund (schon gar keinen Welpen) aus dem TS. Darunter auch solche Leute, wo die Absage vom TS absolut gerechtfertigt war, aber ich kenne (persönlich, nicht über hörensagen und Internet) auch andere.

    Zumindest unsere 4 einigermaßen erreichbaren TH in den umliegenden Gemeinden haben lange Wartelisten für Welpen und wenn die ein, zwei Würfe im Jahr reinkriegen, dann ist das schon viel. Und das müssen dann ja auch noch Hunde sein, die einem einigermaßen zusagen: Hat man nen großen Hof, dann kann man vielleicht was anfangen mit Mixen aus Berner und Hovawart - schade, wenn es dann nur Cocker x Jack Russel und Border Collie x Deutsch Kurzhaar gibt.
    Und wenn man gern was kleines, kuscheliges für auf den Schoß wollte - schlecht, wenn dann leider nur Schäferhund x Rottweiler zu haben ist.


    Klar kann man auch weiter weg gucken. Würde ich persönlich auch machen. Macht aber einfach nicht jeder. Und (da unterscheide ich mich wohl vom Großteil der Dogforumler) ich finde das ok. Was soll der Hofbesitzer der nen neuen Hund zum aufpassen bei den Rindern und Pferden sucht nun durch halb Deutschland fahren und monatelang planen um DEN perfekten Hund zu finden? Der hat anderes zu tun, der Hund ist halt nicht bei jedem der Nabel des Universums.


    Und dann ist eben auch nicht jeder geplante Mix-Wurf Geldmacherei. Ich weiß nicht, vielleicht sind andere Leute nur nicht so schlau wie ich (muss ich hier jetzt echt den Ironiesmilie rauskramen?), aber ich traue mir so viel Menschenkenntnis und Hundeverstand zu, dass ich erkenne, ob das ein Vermehrerprodukt ist oder ob das irgendwelche schleimigen Assis sind, die mal eben mit ihrer Hündin Geld machen wollen.

    Für mich persönlich wird es immer ein Unterschied bleiben, ob jemand tatsächlich gern mal von seiner Hündin einen Wurf wollte um ein oder zwei zu behalten, die vernünftig aufzieht und den Rest lokal zum Selbstkostenpreis vermittelt, oder ob da wieder und wieder Welpen liegen und die eher suboptimal aufwachsen.

    Ich würde so einen Hund nicht nehmen, weil ich halt insgesamt in meine eigene Rasse verliebt bin und eh nix anderes in Frage käme.
    Aber ich kenn (vielleicht weil ich vom Land bin und berufsbedingt viele Reiter und Landwirte kenne) zu viele Leute, die eben einfach mal einen Wurf Hunde hatten, ohne Drama, ohne das da was tierquälerisches und asoziales drangewesen wäre, und aus den Welpen ist auch was geworden.


    Aber natürlich kenn ich auch das Gegenteil, wo die Dalmatinierhündin auf dem Gassi nach kurzem Gespräch spontan vom blue merle Aussie gedeckt wird, weil man denkt das gibt einen Hund mit schönen bunten Punkten. Der Rest des ganzen Unterfangens war dann in etwa genauso fundiert. Naja, was soll man dazu sagen... :ugly:

    Als ich neu nach Hannover gezogen war (in den dritten Stock eines Mehrfamilienhauses) fragten mich die Mieter im Erdgeschoss mal, was ich denn devon halten würde, wenn sie mit ihrer Labrador-Mischlingshündin einen Wurf machen würden - in einer 50 m² Wohung ohne Garten mitten in der Betonwüste. Die Hündin war ständig am bellen, weil beide Vollzeit arbeiten waren.
    Hab ich da wohl zugeraten? Drei mal dürft ihr raten... :hust:


    Mir fehlt in diesen Diskussionen oft ein bisschen die differenzierte Betrachtung, ebenso wie z.B. beim Thema "rein positiv oder auch mal strafen". Da gibt's scheinbar nur schwarz und weiß.


    Re: Statussymbol:
    Also, das funktioniert auch mit Tierschutzhunden sehr gut, müssen nur die richtigen sein. :D Bei meinen Greyhounds fragen tatsächlich öfter Leute, ob das "so richtig gezüchtete?" sind und wie viel die gekostet haben/ob die sehr teuer waren. Scheinbar haftet den Windhunden immer noch so ein snobistischer, elitärer Hauch an, die müssen einfach teuer gewesen sein.
    Wenn ich dann sage, dass die für'n Appel und n' Ei aus dem TS sind, sind die Leute entweder richtiggehend enttäuscht oder entsetzt/mitleidig.

    Weil der Berner hier auch genannt wurde: Die Arbeitgeber meiner Mutter haben eine Bernerhündin die gut wacht, aber nur im Sinne einer Alarmklingel.
    Sie schlägt an, das auch mal recht ausdauernd, aber ohne wirklich böse zu werden. Und wenn jemand selsbtbewusst auf sie zugehen würde, würde sie den Rückwärtsgang einlegen.


    Ganz anders kenne ich dagegen den kleineren Verwandten vom Berner, den Appenzeller Sennenhund. Die, die ich kenne, machen alle richtig Alarm sobald sie was verdächtiges feststellen und das ausdauernd und durchaus grimmig. Und die sind auch... nicht ohne. Einige der Landwirte hier auf den Höfen haben die und da sollte man sich als unbekannte Person gut überlegen ob man aus dem Auto steigt oder ohne den Bauern schonmal in den Stall geht.


    Ein Bouvier des Flandres könnte auch interessant für euch sein. Sind Treibhunde, wie Rottweiler, und die kenne ich als erwachsene Hunde auch als eher ernsthaft, ziemlich territorial, laut und beeindruckend (und wenn man ihnen die Entscheidung überlässt auch durchaus Verteidigungsbereit), sonst aber recht gelassen. Hatte mal eine Bouvierhündin als Gassihund und die wäre mit einem eigenen Grundstück zum überwachen im 7. Himmel gewesen.

    In periodischen Abständen, wenn mir langweilig ist, denke ich immer mal wieder "Ach, probierstes nochmal aus, vielleicht kommt ja diesmal was sinnvolles raus!" und experimentiere ein bisschen mit veränderten Parametern um zu gucken, ob es überhaupt möglich ist, irgendwie mal eine Rasse zu bekommen, die mich interessiert.

    Es geht nicht. Ich krieg keine einzige Windhundrasse raus, nie. Egal was ich eingebe.

    Hier war ich einigermaßen ehrlich: Wohnung auf dem Land mit kleinem Garten, vorher schon Hunde gehalten, Hundeerfahrung als "sehr viel" eingestuft, bis zu zwei Stunden täglich für die Bewegung, dabei normale Intensität der Auslastung, kein Interesse an Hundesport, Hund darf/soll eingeständig sein und ordentlich Jagdtrieb haben (beides als "wichtig" markiert), muss länger als 7 Stunden allein sein, keine Kinder im Haus, Wachsamkeit egal, soll ein aktives Temperament haben, kurzes Fell, groß.
    Berger Picard (75%)
    Dogo Argentino (75%)
    Karelischer Bärenhund (75%)
    Akita Inu (68.75%)
    American Akita (68.75%)

    Berger Pircard und Dogo können mir beide gestohlen bleiben.

    Die Akitas und der Karelier gefallen mir optisch schon besser und viele Wesenszüge auch. Über Karelische Bärenhunde weiß ich sonst zu wenig, außer das sie reine Arbeitshunde und nix für Hans und Franz sind (soll heißen, wenn man sich keinen deutschen Jagdgebrauchshund anschafft weil man dem nicht das bieten kann für was er geboren wurde, sollte man davon auch die Finger lassen).
    Weiß ehrlich gesagt nicht, warum so ein anspruchsvoller Exot sich überhaupt in so einen Test verirrt.

    Bei den Akitas gefällt mir die oft mangelhafte Verträglichkeit mit anderen Hunden nicht so gut. Aber gut, da wurde ja gar nicht nach gefragt.


    Beim zweiten Mal hab ich dann mal versucht, alle Windhund-Klischees zu bedienen: Groß und kurzhaarig blieben, Temperament "sehr aktiv" (man weiß ja, das Windhunde den halben Tag rennen müssen...), Hund soll nicht bewachen (man weiß ja, das Windhunde ALLE nicht wachen... *haha* :hust: ), er soll sich nicht für Hundesport eignen (man weiß ja, das Windhunde keine Befehlsempfänger sind), er soll eigenständig sein und Jagdtrieb ist erwünscht, beides als "wichtig" markiert, wohnhaft in einem Haus mit sehr großem Garten in ländlicher Umgebung (man weiß ja, das Windhunde nicht von der Leine kommen und deswegen einen großen Garten brauchen), Auslastung sehr viel, Bewegung jeden Tag viel mehr als zwei Stunden, Hundererfahrung vorhanden, sehr erfahren, keine Kinder, maximal zwei Stunden allein.

    Tschechoslowakischer Wolfhund (81.25%)
    Akita Inu (75%)
    Cao de Castro Laboreiro (75%)
    Cane Corso (68.75%)
    Dogo Canario (68.75%)

    Wieder ein ziemlich unbekannter Exot (der mich eher wenig anspricht). Wieder der Akita, siehe oben. Die beiden Molosser interessieren mich null komma gar nicht, sowas würde ich geschenkt nicht nehmen.
    Den Wolfhund... naja, ganz hübsche und interessante Hunde, aber weder optisch noch vom Wesen her so ganz mein Ding. Aber da kann man wenigstes noch nachvollziehen, warum sie unter den angegebenen "Idealbedingungen" Bedingungen auf einen Wolfhund kommen.


    Früher hab ich den Test schon mit komplett anderen Antwortkombis gemacht und ebenfalls nicht ein einziges Mal eine Windhundrasse rausgekriegt. Statt dessen teilweise Gebrauchshunde und Terrier - beide Gruppen können mir (als eigene Hunde) sowas von gestohlen bleiben...


    Also, Fazit: Für mich ist der Test ziemlicher Schrott. Die Rassebeschreibungen in dem "Lexikon" auf der Seite sind aber auch eher substandard.

    Zitat

    Dafür hätte ich gern Statistiken bzw. Beweise!

    Ich kopier der Einfachheit halber mal aus einem älteren Thread:

    und:

    Ich find es ist eine Sache der Verhältnismäßigkeit und des gesunden Menschenverstandes.

    Wenn man irgendwo wohnt wo eine enorme Dichte an Hundehaltern ist und dann zig Leute ihre Kotbeutel in die privaten Mülltonnen an der Gassiautobahn entsorgen, das geht nicht.

    Wenn das ultra selten mal vorkommt und dann eventuell noch wenn die Tonne eh gleich geleert wird, finde ich es ziemlich undramatisch. Wenn einen dafür mal jemand anpflaumt, ja, mein Gott... entschuldigt man sich halt, sagt man dachte das wäre nicht so schlimm, und geht seiner Wege.
    Jemand der wegen sowas ausrastet und dann für immer und alle Zeiten ein schlechtes Bild von absolut allen Hundehaltern hat, dem ist eh nicht zu helfen, der hatte wahrscheinlich auch vorher schon ein zwischenmenschliches Problem.
    Ist mir allerdings noch nicht passiert, entweder hat es eh keiner gesehen (weil am Vorabend oder am Morgen der Leerung ganz spät oder ganz früh) oder, bei einigen denkwürdigen Gelegenheiten, die Leute haben sich gefreut, dass man es einsammelt.


    Ist genauso wie mit Kacke aufsammeln generell: Man ist in meinen Augen kein besserer Hundehalter nur weil man jeden festeren Pups eintütet, egal wo er landet. Wozu soll man mitten in der Wallapampa, wo sich Hase und Igel gute Nacht sagen, was für die Ewigkeit in Plastik verpacken, was ohne menschliches Zutun innerhalb von Tagen verschwunden wäre?
    Aber Haufen da liegen zu lassen, wo ganz leicht jemand reintreten könnte, generell in im Zusammenhang bebauten Ortschaften, auf bestellten Äckern und Wiesen oder auch da, wo eh schon alles dichtgeschissen ist weil eine Hundertschaft von Hundehaltern diese eine Wiese jeden Tag als Hundeklo nutzt... sowas muss echt nicht sein.


    Wenn ich solche Threads lese bin ich mal wieder froh, dass die paar Jahre in der Stadt nur ein Zwischenspiel während des Studiums waren. Nie wieder will ich auch nur in die Vorstadt oder innerorts in ein größeres Dorf. Man hat so viele Probleme einfach gar nicht wenn man nicht dicht an dicht mit anderen zusammenhockt wie in einer Legebatterie.

    Ja, aber... wie soll der Podenco denn nach Rumänien gekommen sein? Ich mein, unmöglich ist nix... aber wirklich wahrscheinlich ist es auch nicht. Meistens sind Mischlinge doch eher aus den regional häufigen Hunderassen zusammengesetzt. In Spanien halt ua häufig Podencos. In Rumänien wohl eher verschiedene andere Jagdhunde (Bracken und Vorstehhunde wahrscheinlich... die machen auch beide einen schlanken Körperbau), Herdenschützer und Hüte- und Treibhunde.
    Ich mein, auch da ist die Moderne angekommen und es gibt alle möglichen Rassen, aber TS-Podencos werden die sich wohl eher nicht importieren und Podencos mit Papieren, als Zuchthunde, sind super selten.

    Es gibt in Rumänien Gegenden, wo recht viel mit Windhunden und Windhundmixen gewildert wird, mit Hortaya, Greys, Whippets und Mixen daraus. Da kommen auch immer mal wieder welche über den TS, sowohl reinrassig aussehende als auch Mixe. Den Mixen sieht man ihren Windhundanteil deutlich an.

    Ich will eure Hunde damit nicht schlechtreden, ob Windhundmix oder nicht, Hauptsache sie sind tolle Hunde!!! Und wer weiß, vielleicht war in x-ter Generation wirklich mal was windiges dazwischen. Sehen tue ich es nicht. ;)