Beiträge von Marula

    Ich bin jetzt auch bald dran. Hab jetzt ja zwei Jahre lang in meinem Elternhaus in der Einliegerwohnung gewohnt, da waren meine drei großen Hunde natürlich kein Problem.

    Jetzt hab ich nen neuen Job angetreten. Hunde sind vorerst bei meinen Eltern geblieben, sollen in den nächsten 3-6 Monaten aber wieder zu mir (natürlich!). Eigentlich hätte ich gern in absehbarer Zeit auch noch 1-2 Hunde dazu (wobei einer von meinen jetzigen auch schon recht alt ist und soooo ewig sicher nicht mehr da sein wird) und eigentlich würde ich dann in den nächsten Jahren auch gern züchten.

    Naja, jedenfalls bin ich momentan in sehr ländlicher Gegend, wirklich SEHR ländlich, total am Arsch der Welt sozusagen... aber leider auch landschaftlich schönes Feriengebiet.
    Das heißt, jede kleine Singlewohung ist als Ferienwohung hergerichtet, weil ungefähr jeder Zweite an Saisongäste vermietet. 50-100 km weiter ist reichlich Leerstand, da kriegt man in meiner Preisklasse sogar nen nettes Häuschen mit Garten zur Miete - aber ich muss recht nahe an der Arbeit wohnen wegen Rufbereitschaft, ne dreiviertel Stunde bis Stunde pendeln geht gar nicht.

    Außerdem bräuchte ich was ebenerdiges (wegen alten Hunden) mit direktem Gartenzugang und alleiniger Gartennutzung (zumindest ein Teil müsste abtrennbar und nur für mich nutzbar sein, Einzäunung würde ich natürlich selber machen und auch selber wieder rückbauen).
    Idealerweise mit Waschküche/Hauswirtschaftsraum/Heizungsraum oä, wo man entweder ne Hundeklappe einbauen kann (natürlich ebenfalls auf eigene Kosten...) oder in der warmen Jahreszeit die Tür offen lassen kann, so dass die Hunde über den Tag mal nach draußen können.


    Ziemlich utopisch das alles, ich weiß. Kann also wahrscheinlich suchen bis zum St. Nimmerleins-Tag... das einzige was vielleicht noch ganz gut ist ist, dass mir etwas verwohnt oder oll nix außmacht, solange kein Schimmel oder sonstiger Ekelkram da ist, es einigermaßen warm wird im Winter und nicht reinregnet. Ein bisschen Eigenleistung bei eventuellen Renovierungsarbeiten wäre auch kein Drama, da kann ich ein bisschen was... solange das ganze nicht komplett entkernt werden muss!

    So die klassische frisch renovierte 2-Zimmer/Küche/Bad Wohnung mit Balkon und Garten-Mitnutzung von ner Wohnungsbaugesellschaft kann ich mir eh abschminken. Aber will ich auch nicht (würde ich auch ohne Hund nicht wollen). Ideal wäre was auf nem Hof/Resthof und von privat.
    Freunde von mir mit ebenfalls mehreren Hunden und ähnlichen Ansprüchen haben solche Wohungen gefunden, schon ein paar Mal. Möglich ist das also. Aber das ist doch sehr von Glück und auch von Vit. B abhängig, und natürlich auch von der Gegend wo man sucht.

    Mein Arbeitgeber ist hier in der Gegend vom Dorf und hatte auch schon angeboten ein bisschen rumzufragen. Ma gucken, vielleicht bringt das ja was.


    Wenn die Stelle nicht noch so frisch wäre, würde ich eventuell auch schon nach was zu kaufen gucken, aber dafür ist es noch deutlich zu früh...

    Meine Traumrasse Saluki besitze ich ja schon und möchte sie nicht mehr missen.

    Außerdem sehr gut vorstellen könnte ich mir einen Afghanen aus Rennlinie oder einen Zentralasiatischen Tazi.
    Azawakh und Sloughi stehen nicht ganz so weit vorn wie die schon genannten, aber dürften hier auch gern einziehen.

    Einen Greyhound würde ich immer wieder nehmen, aber auch gern irgendwann mal einen Galgo (dann aber einen "richtigen" reinrassigen Galgo Espanol, also wahrscheinlich eher vom Züchter als aus dem TS).
    Den Podenco Ibicenco finde ich auch sehr interessant.

    Wenn's etwas kleiner sein darf ein Basenji oder ein Cirneco dell'Etna.


    Diverse andere Rassen (Shiba und Akita Inu, Husky aus Leistungslinie, Canaan Dog, Zentralasiatische Owtscharka, die verschiedenen Laiki) finde ich auch ganz intressant, aber eher so zum aus der Ferne betrachten. Die Liste oben sind die, die ich mir realistisch vorstellen könnte und von denen der eine oder andere mit Sicherheit irgendwann bei mir einziehen wird.


    Kann übrigens nicht sagen, dass ich diese Rassen "Schon immer" haben wollte. Früher (als ich noch keine eigenen Hund hatte/als Kind bzw Jugendliche) fand ich Dobermann, Weimaraner, Magyar Viszla, Deutsch Kurzhaar und Setter toll.

    Zitat

    Äh schön... tut mir leid dass ich in meinem Beitrag vergessen habe dazu zu schreiben, dass der Hinweis von dir kam.


    Du kannst dir den Schuh wieder ausziehen, das war nicht an dich oder irgendwen sonst persönlich gerichtet. Es ging mir nur darum klarzustellen, dass die Amputation von Krallen von mir lediglich als eine Möglichkeit (in Extremfällen) ins Gespräch gebracht wurde, und nicht als Empfehlung das bei diesem Hund zu machen.


    Betreffend Homöopathie will ich hier wie gesagt keine Grundsatzdebatte führen, das gehört hier nicht hin. Allerdings finde ich persönlich es schon recht kurzsichtig, anderen Leuten "keine Ahnung" zu unterstellen, nur weil sie nicht die eigene Meinung zu einem doch sehr umstrittenen Thema teilen.

    Ich hab nix "zusammengewürfelt", sondern haben diese ganzen Wolkenkuckucksheimpraktiken ganz bewusst in einer Reihe mit Homöopathie gestellt, da sie meiner Meinung nach den gleichen Stellenwert haben.

    Ich hab ne solide naturwissenschaftliche Ausbildung, unter anderem jeweils mehrere Semester erfolgreich abgeschlossene Chemie und Pharmakologie, und den passenden Abschluss dazu.
    Ich weiß was evidenzbasierte Medizin ist, ich weiß wo man seriöse (peer reviewed) Studien finden kann und ich kann sie nicht nur lesen sondern auch verstehen.
    Außerdem habe ich freiwillig, weil ich mir mal angucken wollte was dran ist, ein 6-wöchiges Praktikum bei einer seit 30 Jahren klassisch-homöopathisch arbeitenden Tierärztin absolviert - so eine, die wirklich gründlich mit Anfangsanamnese nicht unter 2 Stunden arbeitet, den "Organon" immer auf dem Schreibtisch, nix mit Komplexmitteln sondern eine ganze Regalwand voller Einzelmittel... ich bin da offen und neugierig reingegangen, zu der Zeit war ich lange noch nicht so skeptisch wie heute und hatte auch den Großteil meiner jetzigen naturwissenschaftlichen Ausbidlung noch nicht. Hat mich trotzdem nicht überzeugt, und damals war mein einziger Anspruch "Wer heilt hat Recht" und ich fand das grundsätzlich alles nur schrecklich interessant.
    Meine Meinung zur Homöopathie ist nicht über Nacht zustande gekommen und den einen oder anderen Gedanken hab ich mir zu dem Thema schon gemacht.

    Aber letztlich ist es mir auch egal wofür jeder sein Geld ausgibt und ich werd mich dazu hier nicht mehr äußern.

    Finde ich nicht. Ist zwar mehr untersucht, aber die Wirksamkeit ist trotzdem nicht bewiesen. Aber das ist ja das Problem, "ich finde" und "ich glaube" ist alles, worüber man in dem Zusammenhang diskutieren kann.

    Wie gesagt, ich hab kein Problem damit wenn jemand das machen will, find's aber im Gegenzug nicht ok, jemanden Vorwürfe zu machen wenn er es nicht macht, was bei bubukas Beträgen (wie so oft) mitschwang.

    Naja, "alles ausprobieren" ist ja so eine Sache.

    Ohne jetzt hier eine Grundsatzdebatte vom Zaun brechen zu wollen (gibts ja in anderen Threads): Das Homöopathie wirkt ist nicht bewiesen, wie sie wirken soll noch weniger. Dabei ist das noch eins der relativ bekannten und, ich sag mal, soweit das eben bei sogenannter Alternativmedizin möglich ist, "renommierten" Verfahren.
    Ich hab im Grund nix dagegen, das mal auszuprobieren, würde es aber selber nicht machen und auch nicht empfehlen.

    Aber wenn das nicht wirkt, was soll man denn dann noch "alles" ausprobieren? Akupunktur, Magnetfeldtherapie, Aderlass, Phytotherapie, Aromatherapie, Heilpilze, Reiki? Ayuverdische Diät, Darmspülungen, Spektraltherapie? Handauflegen, Tierkommunikation, Gesundbeten, Quellwasser aus Lourdes, Voodoo, nen Exorzismus? Soll man das etwa nur deswegen nicht ausprobieren, weil nicht bewiesen ist das es wirkt? Das ist ja wohl kein Grund! :lol:

    Aussagen wie "Autoimmunkrankheiten kann man mit alternativen Methoden bestens in den Griff kriegen/mit Homöopathie zu 80% heilen" finde ich sehr gewagt. Damit impliziert man ja praktisch schon, dass jeder, der das nicht versuchen will, die erwiesenermaßen (?) erfolgversprechendste Therapie nicht anwenden würde. Dabei sind solche Behauptungen und Zahlen frei aus der Luft gegriffen und mit nix außer einer lebhaften Phantasie zu belegen.


    Insofern, wer das machen will, soll es meinetwegen machen, also wenn der Threadersteller sich entscheidet das mal zu probieren: Ist ja seine Sache.
    Wer es nicht macht, ist aber auch kein schlechter Mensch, da gibts auch handfeste Gründe für bzw dagegen. Ich persönlich denke, man muss nicht "alles" mal ausprobiert haben wovon jemals mal einer gesagt hat, das es helfen könnte.


    Der Hinweis auf die Möglichkeit der Krallenamputation kam ja übrigens von mir und war auch wirklich nur das: Ein Hinweis auf die Möglichkeit und der Rat, das mal mit dem behandelnden TA zu besprechen. Daraufhin antwortete der Threadersteller, dass sie das schon in Erwägung gezogen hätten und das es Bedenken gibt. Ob diese begrünet sind oder nicht kann hier niemand nachvollziehen, das können nur die Besitzer und der TA vor Ort entscheiden.

    Was mir zu den Krallen noch einfällt:
    Es gibt so kleine Schutzkappen aus Plastik die man auf die Krallen aufkleben kann, muss man wohl aus den USA importieren. Eine Bekannte hatte die für selbigen Zweck bei ihrer Galgohündin (Greyhounds und Galgos mit viel Greyhoundeinschlag haben auch immer mal wieder SLO) in der Phase benutzt, als die Nägel nachgewachsen sind und die Füße daher noch empfindlich waren.

    Sie hatte sie damals von ebay, ihre Tierärztin hatte ihr die empfohlen nachdem in der Vetimpulse (so ein Tierärzteblättchen) ein Artikel über SLO drinne war wo die Dinger als eine Schutzmaßnahme beschrieben waren. Das war, ich hab grad geguckt, eine der beiden Ausgaben vom Januar 2013. Als Abonnent kann man das Archiv einsehen, frag vielleicht mal deinen TA ob er da gucken kann. Oder schreib den Verlag an, vielleicht sind die so nett und senden dir den einen Artikel oder auch nur die Auskunft was das für Dinger (von welchem Hersteller) waren, falls du denkst dass euch sowas nutzen könnte.

    Ich hab jetzt auf die Schnelle nur diese hier gefunden:


    Gibts auch in tausend schrecklichen Farben:
    Zitat

    Wie gesagt, mein TA arbeitet eng mit einem Spezialisten zusammen .Dieser hatte anfangs auch die ganze Diagnosestellung übernommen, nachdem mein TA den Verdacht auf SLO hatte. Hier wurde auch eine Kralle entfernt und ins Labor gesendet usw. . Unser TA hat anschließend die empfohlene Behandlung übernommen. Einfach aus Zeit (Anfahrt) und Kostengründen (die Klinik ist halt teurer), wofür ich ihm auch dankbar bin.

    Mein Tierarzt ist übrigens selber in einer Tierklinik mit mehreren Ärzten ansässig. Trotzdem hat er sich die Unterstützung von aussen geholt, von jemanden, der Erfahrungen mit SLO hat.

    Das klingt ja eigentlich schon nach einer ordentlichen Diagnostik. Wurde die Kralle, die für's Labor gebraucht wurde gezogen oder wurde sie in Vollnarkose samt Krallenbein amputiert, so dass da jetzt gar nix mehr wächst? Letzteres sollte man eigentlich machen, ist die sicherste Diagnosemethode.

    Falls die Kralle amputiert wurde - wie kommt sie denn damit klar? Man KANN nämlich auch, in absoluten Ausnahmefällen, sämtliche Krallen komplett amputieren, also das letzte Zehenglied, das Krallenbein samt dem Krallenbett wegnehmen, so dass da nie wieder was nachwachsen wird. Der Ballen bleibt stehen.
    Keine Kralle mehr da = nix wo der Körper noch drauf reagieren könnte, keine Entzündung mehr, kein Cortison mehr nötig. Das ist tatsächlich eine Option für absolute Härtefälle. Notfalls kriegt der Hund dann von da an draußen halt Pfotenschuhe an falls die Amputationsstellen empfindlich sind. Mit einem oder zwei Krallenbeinen weniger laufen viele Hunde problemlos rum, alle weg machen macht man halt fast nie, weil es auch eigentlich fast nie nötig ist.

    Wie auch immer, sprich deine Tierärzte doch vielleicht mal drauf an. Vorher würde ich aber wirklich alle anderen Maßnahmen ausschöpfen, samt Nährungsergänzung etc.
    Vielleicht auch mal bei anderen Ridgebackbesitzern fragen ob sie TÄ kennen, die das Problem bei dieser Rasse schon öfter erfolgreich behandelt haben (scheint es ja den hier geposteten Links nach zu geben), die haben vielleicht auch noch ein bisschen mehr Perspektive.


    Hab es jetzt noch nicht gesehen, aber es waren auch einige recht lange Beiträge dabei, entschuldige also falls die Frage schon geklärt wurde, aber: Besteht vielleicht die Möglichkeit, dass du dir eine Wohnung mit Fliesenboden suchst? Das würde den Druck auf dich doch vielleicht auch schon etwas senken. Obwohl man auch da auf Dauer den Hundeurin riechen wird...

    Wenn Windeln gar nicht gehen (das wäre meine erste Wahl in dem Fall), würde ich auch versuchen, ihr eine Art riesiges Katzenklo zu bauen: Rahmen und Boden aus billigem Sperrholz aus dem Baumarkt, 3 Wände recht hoch (wegen spritzen), die vordere Wand als Einstieg etwas niedriger. Das ganze mit der günstigsten Sorte Teichfolie auskleiden die die im Baumarkt haben (die ist immer noch dick genug für deine Zwecke) und dann mit Inkontinenzunterlagen auslegen und sie dran gewöhnen, da rein zu machen.

    Es gibt zwei Vorschläge in diesem Forum die immer wieder auftauchen und die ich jedes Mal wieder unpassend finde: Einmal den, sich doch bitte eine Katze anzuschaffen statt einem Hund weils für einen Hund aus irgendeinem Grund ja nicht reichen würde und dann den, sich doch Gänse anzuschaffen statt eines Wachhundes.

    Ja, klar, wir wissen jetzt alle, dass ihr wisst, das Gänse auch toll aufpassen. Vielleicht könnte man dann aber trotzdem mal wieder zu den konstruktiven Vorschlägen zurückkommen? Das hier ist ein Hundeforum, die Leute haben schon Hunde und Hundeerfahrung, sogar mit wachenden Hunde und auch mit Einbruchversuchen und sie haben nach einem HUND gefragt. Ihr wisst schon, diese felligen Tiere mit den vier Beinen, vorne Zähne, hinten Schwanz, bellen manchmal. Die Ähnlichkeit erschließt sich mir nicht.

    Zitat

    Ich habs mal ausprobiert:
    Ich bekomme Windspiel und Galgo vorgeschlagen (und den Tamaskan :hust: ), wenn ich eingebe:
    Groß, kurzhaarig, sehr aktiv, nicht für Hundesport geeignet, eigenständig, Jagdtrieb, wohne im Haus, ländlich, sehr großer Garten, normale Auslastung, täglich über 2 Stunden, sehr erfahren mit Hunden, hatte schon mal einen Hund, keine Kinder, täglich bis 2 Stunden allein bleiben.


    Und ich hab jetzt exakt die selben Sachen eingegeben wie du und rausgekriegt:

    Tschechoslowakischer Wolfhund (87.5%)
    Akita Inu (81.25%)
    Alaskan Malamute (81.25%)
    Bloodhound (81.25%)
    Cao de Castro Laboreiro (81.25%)

    War ja eh fast das gleiche was ich bei meinem zweiten Versuch ausprobierte hatte, nur dass ich da noch Eigenständigkeit und Jagdtrieb als "wichtig" markierte hatte und bei der Auslastung "sehr viel" statt "normal" gewählt hatten.

    Fazit für mich: Wird nach dem Zufallsprinzip ausgelost, eventuell noch ein bisschen nach Größe bereinigt oder so. Komplett für die Tonne.