Beiträge von Marula

    Ich finde es ziemlich schade und auch tragisch, dass im Veterinärmedizinstudium die Ernährungsphysiologie viel zu kurz kommt. Ich finde, das ist eines der wichtigsten Themen überhaupt...da viele Probleme doch erst durch falsche Ernährung entstehen.
    Und ja, der Windhund braucht eben die schnelle Energie..


    In Hannover wird sowohl die (Ernährungs)physiologie als auch die Tierernährung selber recht ausführlich gelehrt, ich kann das mit dem "Tierärzte lernen im Studium nur wenig über Tierernährung" nicht bestätigen.
    Klar kann man das immer noch vertiefen, es ist im Studium ja nunmal ein Querschnitt durch alle Spezies und Kühe interessieren mich eher wenig.

    Auf mein vom Internet versprochenes Sponsoring von großen Futtermittel- und Pharmakonzernen warte ich auch noch.


    Jetzt nochmal zu der Kohlenhydratsache für schnelle Energie:
    Grundsätzlich müssen ja eh alle Energieträger am Ende zu Glucose umgebaut werden, damit der Körper sie verstoffwechseln kann. Am wenigsten Energie braucht der Körper, um den Einfachzucker Glucose aus anderen Zuckern herzustellen (also z.B. auch aus komplexen Kohlenhydraten aus Getreide), am zweit-effizientesten ist die Umwandlung von Fett und als letztes kommt die aus Protein.

    Für die ganz kurzfristige Energiebereitstellung z.B. während eines Sprints werden Zuckerreserven aus Muskel und Leber benötigt (Glykogen, eine Art "Speicherform" von Glucose). Dieser Glykogenspeicher muss also voll sein.
    Glycogen kann im Prinzip auch aus Fetten und Proteinen stammen, die dazu umgebaut wurden und dann wenn der Körper sie braucht wiederum zu Glucose umgebaut und verbraucht werden.
    Am effektivsten für den Stoffwechsel ist es aber, wenn Glucose aus anderen, komplexeren Kohlenhydraten gewonnen wird.

    Aus der Hinsicht raus kann man Hunden (auch Windhunden) also getrost KH's geben um die Glykogenreserven aufzufüllen, auch komplexe - die müssen ja eh lange vor der körperlichen Leistung verdaut und verstoffwechselt sein, damit sie dann, wenn sie gebraucht werden, als Glykogen schon direkt für den Muskel verfügbar sind.
    Im Darm nützen sie ganz akut bei Leistung noch nix, so schnell kommt die Energie nicht vom Darm ins Blut in die Zellen, dass das bei einem Sprinter was bringen würde.

    Wenn man nun einen Mittel- oder Langstreckenläufer hat, dann kann der auch kurz vor der Leistung aufgenommene Nahrung noch nach und nach verdauuen und auch aus komplexeren, schwerer verdaulichen Zuckern (z.B. aus Vollkorngetreide oder Hülsenfrüchten) wird Glucose gemacht, die dann erst nach und nach zur Verfügung steht, was zur Folge hat, dass man nicht so schnell erschöpft.
    Nur, bevor es soweit kommen kann, das man auf diese grade erst bei der letzten Mahlzeit verzehrten Reserven zugreifen kann/muss, ist der Windhund in der Regel schon fertig mit seiner Arbeit. Deswegen brauchen Windhunde nicht wie menschliche Ausdauersportler morgens vor dem Wettbewerb ein Müsli und zwischendurch noch ne Banane.

    Aber in den Tagen davor schadet das nicht und satt machen tun komplexe Kohlenhydrate z.B. aus Vollkorngetreide durchaus, einmal durch größeres Volumen (viele Ballaststoffe, beim kochen wird viel Wasser gebunden) und dann auch eben durch diesen Effekt der langsamen, graduellen Glucosefreisetzung, was den Blutzucker über längere Zeit stabil hält und plötzliche "Hungerlöcher" verhindert.



    Was meint ihr: sind 39-40 kg für einen Greyhound mit 80 cm Schulterhöhe okay? Ich schau mir Ares heute von der Seite an und denke mir: ganz schon probber! Vll. irre ich mich, aber in letzter Zeit habe ich öfters den Eindruck, er tendiert zu Übergewicht...er ist zwar ein Showtyp, aber das heißt ja nicht automatisch, dass ich einen Panzer an der Leine führe.


    Ich würd da nicht nach Gewicht gehen, sondern nach Auge und Fingern. Mindestens die letzten drei Rippen, die Hüfthöcker und drei Lendenwirbel soll man gut erkennen können, mehr Rippen und Wirbel logischerweise gut fühlen und in Bewegung auch mindestens durchschimmern sehen.
    Der Hund soll sich fest und sehnig anfühlen und die Konturen der Muskeln sollen sich abzeichnen. Ist der Hund im Gesamteindruck weich und sind die Ecken und Kanten alle abgerundet, ist er zu dick.

    Mir fällt aber grade noch eine Frage ein, die mich jetzt schon ne Weile beschäftigt.
    Bei besagtem Erste-Hilfe-Kurs, geleitet von der BARF-Frau und einer Tierarzthelferin, ging es auch um Magendrehungen. Haben den mit ein paar anderen Whippethaltern zusammen gemacht und wurden, wahrscheinlich deshalb, extra darauf hingewiesen, dass Windhunde (und Whippets im Speziellen) sehr dazu neigen... wegen des tiefen Brustkorbs. Dass so etwas passieren kann ist klar, aber dachte immer typische Rassen wären Boxer, Dalmatiner, Pudel, Dobermann usw. - also Hunde die zwar einen tiefen Brustkorb haben, wo aber der Bauchraum nicht ganz so straff aufgezogen ist wie bei den Windhunden. Hatte dazu nie etwas gefunden obwohl ich bei Toffees Einzug schonmal danach gesucht hatte. Ausnahme war halt der Irische Wolfshund, wo Magendrehungen wohl nicht ganz unüblich sind. Stimmt das so?

    IW's, Deerhounds, Barsois und Greyhounds aus Showlinie neigen schon zu Megendrehern, grade bei IWs ist das extrem häufig und bei den anderen immer noch häufig. Auch bei Afghanen hab ich das eine oder andere Mal schon davon gehört.

    Bei den anderen Rassen kann es auch vorkommen, aber nach meinem persönlichen Eindruck eher selten im Gegensatz zu vielen "normal" gebauten größeren Hunden (Schäferhunde, Deutsch Drahthaar usw) oder zumindest nicht häufiger.
    Auch bei Greyhounds aus Rennlinie sind Magendrehungen ziemlich selten! Vielleicht wegen strafferem Bindegewebe/Bändern und weniger tiefen und schmalem Brustkorb?

    Auf einer großen Salukiliste auf facebook mit viel internationaler Beteiligung wurde das Thema mal diskutiert und der Konsens war, dass einige Leute jemanden kannten, der schonmal einen Saluki mit nem Magendreher hatte, und eine ältere Züchterin auch selber mal eine bei einem ihrer Hunde hatte, aber dass das nsgesamt doch eine sehr exotische Diagnose für Salukis ist.

    Also, ich glaub ja nicht an die Theorie mit dem tiefen Brustkorb + aufgezogener Tallie als begünstigend für Magendrehung - Bernhardiner oder Schäferhunde haben das nicht und trotzdem häufig MDs, Renngreys und Salukis haben es und eher selten MDs.
    Und es ist schon auffällig, dass es unter den Windhunden vermehrt die sehr großen Rassen trifft, unter denen auch die "schwammigsten" Exemplare sind was die ganze Festigkeit und Straffheit des Körperbaus betrifft.

    Sonst einfach mal nach "Kohlenhydrate Sport" oder "Kohlenhydrate Sprint" googeln, da findet man auch viel zu dem Thema. Zwar größtenteils für Menschen, aber die physiologischen Vorgänge sind im wesentlichen die gleichen.


    Ich hab, nachdem ich mit dem selbermachen angefangen hab, meine beiden Rentner recht knapp im Protein (knapp über dem rechnerischen Bedarf) gehalten und Energie eher über KH's als über Fett gedeckt.

    Davon bin ich ein bisschen abgerückt, als mein Senior begann, alterbedingt Muskeln abzubauen. Da hab ich dann mehr hochwertiges Protein gefüttert und wegen nachlassendem Appetit mehr Fett und weniger Kohlenhydrate.
    Vorteil: fettiges Futter schmeckt den Hunden meistens besser und Fett hat weniger Volumen als KH's, ein Hund der nicht so große Portionen fressen will/kann/soll bekommt also mit einer kleineren Portion die gleiche Menge Energie.

    Von der Meinung, dass zu viel Protein die Nieren schädigt ist man ja inzwischen ein bisschen weg, klar ist es für angegriffene Nieren nicht gut, ein gesunder Hund darf aber gern etwas mehr Protein haben.

    Mein jetziger älterer Hund bekommt eine ähnliche Ration, auch wenn er noch nicht so alt ist und er auch noch nen guten Muskeltonus hat. Bin auch am überlegen, ob ich mal Whey-Protein zufüttere, hab darüber für ältere Hunde durchaus gutes gehört.

    Klein-Janaah wächst ja noch, der bekommt eh etwas mehr Protein.

    Naja, und meine Hündin ist, seit sie richtig erwachsen ist, ein sehr guter Futterverwerter (allerdings Zyklusabhängig), die braucht nicht viele KHs wenn sie nur so normal spazieren geht mit ein bisschen Freilauf und hin und wieder mal radeln oder ner etwas längeren Tour, da reicht Fleisch/Ei/Milchprodukte und etwas extra Fett, getreidiges oder so bekommt sie zur Zeit nur zwei, drei gehäufte Esslöffel weil sie es gern mag und sonst so wenig im Napf wäre (ist immer gemein, wenn sie schon fertig ist und die Jungs noch fressen).

    Man sagt ja, dass die Orientalen Kohlenhydrate gut vertragen und verwerten (was ich bestätigen kann, sie geht davon eben auf wie ein Hefeklops) und eine gute Futterverwertung ist für einen Hund, der aus einem eher kargen Lebensraum und nicht grade aus ner Überflussgesellschaft kommt ja auch sehr erstrebenswert.
    Ich denke auch grade bei Orientalen, wenn sie denn auch was tun sollen (was ja in unseren Breitengraden eher nicht der Fall ist), machen KH's auch durchaus Sinn, denn die läufen ja auch längere Strecken und da machts dann auch ernährungsphysiologisch wieder Sinn.

    Brot oder andere Getreideprodukte sind für Salukis in ihren Herkunftsländern oft der Hauptbestandteil der Nahrung - trockenes Pita- oder Fladenbrot, Bulgur, Couscous (typisches Sloughifutter ist zum Beispiel Couscous mit Milch oder Joghurt und Olivenöl, eventuell noch mit nem Ei drin) oder die Azawakhs mit ihrer Hirse + Ziegenmilch... Fleisch bei allen eher selten und hochwertiges, tierisches Fett auch.

    Die Renngreyhounds in IE, UK, USA und so weiter, wenn sie nicht auch Trofu kriegen (machen inzwischen auch viele Kennels als Hauptfutter, auch wenn es oft noch mit anderen Sachen ergänzt wird), bekommen meistens so eine Art "Eintopf" auf Basis von Reis, Nudeln oder altem Brot mit Gemüse und Öl, dazu je nach Philosophie des Trainers Milchprodukte und Ei(gelb), diverse Zusätze und oft bis zu einem kg Fleisch/Tag wenn sie in Training stehen.

    Ich hab's vor Jahren mal mit Josera versucht, allerdings keine der "besseren" Sorten die die haben, sondern das günstigste Basisfutter für erwachsene Hunde mit normalem Energiebedarf das es zu dem Zeitpunkt von denen gab.
    War ne Katastrophe, ich hab glaube ich nichtmal den Sack als Alleinfutter aufgefüttert weil es ekelige, gasige Durchfälle gab. Hab es dann glaube ich in Spuren unter anderes Futter gemischt bis es endlich alle war.
    Happy Dog war hier auch ganz schlecht, riesige Elefantenhaufen und unmenschliche Blähungen. Hatte auch da keine der "exklusiveren" Sorten (die haben ja heute auch recht viele mit exotischen Protein/KH-Quellen, viel Protein, getreidefrei und all solche Späße), sondern ebenfalls ein normales Adult-Futter.
    Nen Kumpel war damit für seine Wolfhound-Hündin sehr zufrieden (mit beiden Marken), aber für meine war's nix.

    Aber wenn deiner es verträgt- warum denn nicht? So von der Zusammensetzung ist es ein ganz normales Hundefutter, auch nicht schlechter als viele andere.

    Man darf's ja im DF nich sagen, aber ich fütter tatsächlich, wenn ich denn Trofu fütter, ganz gern Royal Canin, entweder das Adult CC oder das High Energy.
    http://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…pecialclub/4926
    http://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…pecialclub/4926
    Wurde und wird hier von allen vertragen (so gut Trofu eben vertragen wird - an's Frischfutter ist bisher noch keins rangekommen) und ist recht günstig.
    Hatte das Maintainance Croq (gibts nicht mehr, ist aber vergleichbar mit dem Adult CC, ein Grundfutter für gering- bis normalaktive erwachsene Hunde) und das HE früher auch ca. nen Jahr als Grundfutter gegeben und das war nach Frischfutter das, was meine Hunde, damals Lawrence und Robin, am besten vertragen haben.

    Man sagt immer (zumindest haben sie es bei uns in der Tierernährung gesagt), das große, "hochblütige" Hunde wie auch Dogge, Dobermann, Pointer und eben viele Windhunde, eher mal zu nen nervösen/sehr aktiven Darm neigen. Der erste Schiss ist der Kot, der schon ne Weile im Dickdarm bzw im Rektum verweilt hatte und dem daher das meiste Wasser entzogen wurde = fest.
    Was dann im Laufe des Spaziergangs "nachrutscht" ist noch nicht so konzentriert und daher weich/breiig. Ich kenn auch viele Windhunde, bei denen das so ist. Bei Aufregung wird es in der Regel noch schlimmer.

    Lawrence hatte das auch und Robin ebenso, allerdings hat es sich bei beiden komplett gegeben, als ich auf Frischfutter (teils roh, teils gekocht) umgestiegen bin. Ok, das x-te Häufchen was sie auf nem längeren Spaziergang absetzen ist dann auch weich, aber so an sich machen sie weniger/seltener und das ist fester, und die Blähungen sind auch nicht mehr so schlimm bzw kaum noch vorhanden (eher wenn ich mal Kauzeug gebe oder wenn ich mal nen Tag Trofu fütter).

    Klein-Janaah neigt auch sehr zu weichem Kot, hab ich bei seiner Züchterin auch schon bemerkt (hatten etliche Hunde von ihr). Da ging es noch, weil er da eine relativ gleichbleibende Diät bekommen hat:
    Zum Frühstück Hühnerflügel oder Hühnerklein und abends weißer Reis, weich gekocht + gewolftes Fleisch (Geflügel und Rind gemischt, einschließlich Organfleisch) + Pflanzenöl + roh püriertes Obst und Gemüse + Sauermilch + rohe Eier samt Schale.
    Und das halt jeden Tag, das einzige was variierte waren die Obst-/Gemüsesorten.

    Ich wechsel beim Getreide mehr ab, mal gibts Milchprodukte dazu, mal nicht, einen Tag die Woche gibts Fisch statt Fleisch, mal gibts Knochen, mal Eierschalenmehl, das Organfleisch gibts nicht in kleinen Mengen jeden Tag, sondern auch mal ne Mahlzeit nur Leben...
    Außerdem kriegt er jeden Tag ein oder zwei Kauteilchen (Rinderkopfhaut, Ziemer...) und reichliche Leckerlies beim Spaziergang, auch mal so Zeug wie Frolic oder Leberwurst aus der Tube.
    Wenn was übrigbleibt Essensreste oder abgelaufene Lebensmitteln von mir. Und wenn ich vergesse was aufzutauen, dann auch mal nen Tag Fertigfutter.


    Robin (inzwischen...) und besonders Dee haben beide nen eisernen Magen, die können alles essen, in jeder Mischung. Ich galub Dee hatte in 5 1/2 Jahren noch nicht einmal Durchfall.
    Janaah ist da scheinbar etwas empfindlich - zwar noch nie so, dass er richtig Flitzekacke hatte, aber eben öfter mal Blähungen und sehr weicher Kot.

    Ich hab aber keine Lust, ihm nen anderes Portiönchen zuzubereiten als den anderen, ihm keine Kausachen zu geben (die verträgt er glaube ich nicht so gut), nur gesunde Leckerlies einzustecken, keine Tischreste mehr etc.
    Bluh.

    Naja, vielleicht pendelt es sich ja noch ein, ansonsten hat er halt weiche Würstchen. Gibt schlimmeres.

    Er hat mit nem Labbi gespielt, stand dann kurz normal auf der ebenen Wiese um mal durchzuatmen, rennt ihm der Labbi in die Seite,er macht einen Schritt zur Seite und dann kam schon das Geschreie. Das hätte keiner ahnen können....


    Nee, das ist echt einfach dumm gelaufen.

    Ja aus dem kommenden Wurf hätte ich mir auch sofort einen genommen, wäre nicht schon Jamie da... ;) Der Deckrüde ist ja mal bildhübsch...selten so einen schönen Rüden gesehen. Und die Hündin, Choice, hat letztes Jahr das Weltmeisterschaft-Revancherennen gewonnen:
    http://www.katatjuta.at/aktuelles-deta…ncherennen.html
    Sie ist unglaublich schnell - ein Kraftpaket wie ich es noch nie gesehen habe. ;)


    Ja, bei dem Wurf könnt ich auch schwach werden. Der Vater gefällt mir so von den Fotos her schon länger gut und Barbaras Zucht sieht, soweit ich das beurteilen kann aus der Ferne und ohne persönliche Bekanntschaft, ziemlich vorbildlich aus was Gesundheitsuntersuchungen und Wesen betrifft.
    Choice ist ehrlich gesagt vom Äußeren her nicht so ganz mein Fall.
    Aber andererseits hört sie sich eben vom Wesen her top an, ist soweit ich weiß zertifizierter Therapiehund und sportlich toll. Das Äußere ist dann ja schon fast egal. Ist ja auch nicht so, dass sie nen hässlicher Hund wäre, Gott bewahre, nur eben nicht so ganz meins. Wobei das sich life auch ändern kann.

    Naja, whatever, ich hab auf fb schon gehört, dass es für den Wurf schon reichlich potenzielle Abnehmer gäbe und es ist ja auch nicht grade um die Ecke.
    Also bin ich "sicher". :D

    Was sind schon "permanente Änderungen"?
    Erstmal kann man ja gar nicht verhindern, dass sich eine Rasse ändert. Auf genetischer Basis nicht, da wird durch Drift, künstliche Selektion usw ständig geändert, selbst wenn die Hunde von außen noch gleich aussehen.
    Und dann sind ja die meisten Rassen doch mehr oder weniger Modetrends unterworfen, manchmal zum guten, manchmal zum schlechten, sowohl was das Exterieur als auch das Interieur angeht. Die wenigsten Rassen sehen doch heute noch so aus wie vor 50 oder 100 Jahren und auch der Charakter wurde bei einigen deutlich verändert, entweder unabsichtlich oder absichtlich.

    Grade im Formwert finde ich Änderungen eh nicht dramatisch, da kommt man früher oder später auch wieder dahin wo man hergekommen ist, wenn man das denn will.

    Für die Gebrauchstüchtigkeit gilt im Prinzip das selbe - eventuell hat man da für ein paar Generationen Einbußen, aber es sollte schon möglich sein, da wieder neu drauf zu selektieren. Es kommt ja auch drauf an, wie dringend man das braucht.
    Wenn man als Jäger oder Schäfer oder Polizist auf einen funktionierenden Hund angewiesen ist, ist es natürlich schlecht, wenn drei Generationen von Hunden es erstmal nicht bringen. Wenn man aber nur Hundesport betreiben will, naja, dann kommt man halt mal ne Weile nicht auf's Treppchen - so what?

    Wesen... ist schwierig zu definieren. Ich weiß zum Beispiel, dass mancher alte Afghanen-Halter meint, die wären früher "kerniger" und "feuriger" gewesen, zum Teil weniger verträglich mit anderen Hunden und untereinander, zum Teil auch durchaus griffig gegenüber Menschen in manchen Situationen. Dagegen seien die heutigen Afghanen eher weichgespült.
    Gute Veränderung? Schlechte Veränderung? Ist überhaupt was dran? Wenn, ja, dann ist es jedenfalls eher unbewusst dazu gekommen.
    Ihre Fans hat die Rasse jedenfalls so oder so noch.


    Idealerweise stimmt natürlich bei ner geplanten Verpaarung alles, aber ich würde als erstes und als deutlichstes Abstriche beim Formwert machen und dann, wenn's nicht anders geht, bei der Leistung (weil ich es mir leisten kann und meine Hunde nur als Spaß und Hobby hab, wie wohl die meisten Halter und Züchter in Deutschland).
    Bei Wesen und Gesundheit bin ich nicht kompromissbreit, denn an nem Hund mit miesem Charakter oder nem kranken Hund hat man wenig Freude.

    [...]als er sich im Oktober die Apophyse (Wachstumsfuge) der Tuberositas tibiae abgerissen hat. [...]


    Oha, wie ist das den passiert?

    Ich hab ja momentan auch so einen grade 9 Monate alten Spring-ins-Feld, der ist in den letzten 6 Wochen ca. 10 cm gewachsen und hat irgendwie noch keine volle Kontrolle über seine sich stetig verändernden Gliedmaßen. Der mault sich schon öfter mal, waren auch schon einige Stürze dabei wo ich echt weggucken musste. Neulich z.B. nen feuchten Waldweg runtergeprescht und auf dem nassen Laub das darauf lag ne Vollbremsung mit gleichzeitiger Wendung - klatsch, voll mit dem Knie auf den Schotter.

    Meine Hündin hat sich ja mit 1 1/2 die oberflächliche und große Anteile der tiefen Beugesehe an einem Hinterlauf durchgesäbelt (Wahrsch. Glasscherbe) und hatte auch 8 Wochen Leinenknast und nen fetten Cast. Hat sie auch sehr anständig gemacht. Man wundert sich, was alles geht, wenn es sein muss.

    Das ist Klein-Ares (so wurde er als Welpe immer liebevoll von mir genannt, im Herzen ist er es nach wie vor) mit fast neun Monaten, die Fotos sind gestern entstanden. Der wächst mir bald über den Kopf mit seinem 80 cm an Schulterhöhe. Und der will noch größer werden- beängstigend!


    Janaah ist auch immer "Klein-Janaah", dabei ist er jetzt auch schon an die 70 cm und über 20 kg, was für einen 9-monatigen Saluki schon ganz schön groß ist. Dabei mag ich eigentlich die kleinen, kompaten Salukis. Naja, kann ja keiner vorher wissen, seine Mutter ist normalgroß, der Papa groß, aber immer noch kleiner als er jetzt schon ist. Und sonst ist er ja durchaus ein hübscher Hund.
    Er ist halt mein Giraffenbaby aka der finnische Elch.

    Dee war übrigens "Klein-DeeDee" bis Janaah jetzt kam, also bis sie 5 1/2 war.

    :O :O :O
    9 Monate, 39 kg, 80cm Schulterhöhe?!
    Jamie fast 8 Monate, keine 70cm und 24kg.....Wahnsinn der Unterschied


    Ja, und jetzt stellt euch mal nen Greyhound vor, der bei deutlich über 80 cm Schulter (ich würd eher sagen 85+ cm) beinanhe 56 kg auf die Waage bringt. OHNE dick zu sein, man sah die letzten Rippen, die Hüfthöcker und so weiter.
    Mein Gott, war das ein Schlachtschiff... :D

    Einen Käufer der aber bereit ist seinen Hund weiterhin zur Verfügung zu halten, ist eine Seltenheit.

    Und daran scheitert es einfach extrem oft.
    Ich hatte auch lange Kontakt zu einer Züchterin die LUA Dalmatiner hatte. Sie hatte massive Absatzprobleme und hat einen der Welpen fast ein Jahr behalten müssen, weil sich niemand fand, der sich darauf einlassen wollte, den Hund auf jeden Fall zur Zucht zu Verfügung zu stellen.


    Schade eigentlich. Kann ich selber so gar nicht nachvollziehen warum das so ist, ich find das eigentlich eine Selbstverständlichkeit.


    In der Mitgliederversammlung sitzen nicht nur "Zuchtkundige". Da sitzen Mitglieder, die ihren ersten Hund dieser Rasse haben, die sich im Leben noch nicht mit Zucht beschäftigt haben und die sollen nun abstimmen, wohin die Reise gehen soll.

    Was tun sie. Sie folgen den Empfehlungen der lobbystarken Züchter.


    Das ist allerdings richtig.

    In Vereinen die mehrere Rassen betreuen (wie der, der für meine Rassen zuständig ist) kommt dann noch dazu, dass da auch noch rassefremde Leute in Gremien sitzen, die an Zuchtentscheidungen für die eigene Rasse beteiligt sind.


    Ja genau, VDH Möpse sind ja auch so viel besser dran - NICHT.

    Die Studie über die Fitness der verschiedenen Möpse aus unterschiedlichen Herkünften wurde hier nun schon mehrfach eingestellt, ich suche den Link nicht nochmal raus. In Kurzform: VDH-Möpse sind im Vergleich nicht gesünder!
    Es ist natürlich immer schön einfach sich aus der Verantwortung zu ziehen und zu sagen "bei uns gibt es sowas ja nicht". Natürlich kann der Mopsklub nichts für die gebrindlete Vollkatastrophe einer uninformierten Frau - es geht aber doch gar nicht um diesen einen Mops, sondern das Gesamtpaket des Mopses.


    Eben. Ich muss sagen, dass ich den Beitrag in der Hinsicht auch sehr unglücklich finde, es wird schon so hingestellt, als sei der Mopsclub für DIESEN Hund verantwortlich, was er nicht ist.

    Aber besser sind die VDH-Möpse nach allem was ich bisher gesehen hab halt auch nicht.


    Ich darf mich dann hier im Forum regelmässig steinigen lassen, weil ich mich für eine Kreuzung aus zwei Schlägen entschieden habe, weil ich die Mittelgröße um die 50 cm wollte, die nur schwer zu finden ist.
    Nämlich eine Kreuzung aus Klein- und Großpudel, mein Hund hat 3/4 KP und 1/4 GP in sich, ein Opa war GP.

    OH MEIN GOTT!!!! Wie kann man nur Klein und Großpudel kreuzen! Das absolute Sakrileg!
    Meine Züchterin (wegen dieses Projektes aus dem VDH ausgeschieden, in dem sie lange Mitglied war, die Hunde sind intensiv gesundheitlich untersucht) wurde hier im DF und anderswo als Vermehrerin beschimpft, der Geldmacherei bezichtigt usw.

    Damit hat man es also schon zu tun, wenn man innerhalb einer Rasse nur verschiedene Größen- oder Farbschläge kreuzt.


    Wenn's nicht so traurig wäre, wäre es eigentlich lustig, genau wie das hier:

    Ich versteh das mit der reinzucht sowieso nicht.
    Beim Großspitz darf man schwarz mit weiß nicht verpaaren und das obwohl der Genpool klein ist. Nur weil da andersfarbige rauskommen? Und was ist schon dabei dann nehmen wir einfach die neue Farbe in den Standard.


    Als normal denkender Mensch muss man sowas auch nicht verstehen...

    Ja ich hab zu erst auch geguckt wie ein Auto, als der auf dem Tisch kam.
    Aber je genauer man es aufdröselte um so sinnvoller schien die Wahl.

    Die ersten Gedanken gingen zu Pinscher, Schnauzer, Mali oder Manchester und wurden alle wieder verworfen.

    Die Einkreuzung mit DJT stand kurz vor dem offiziellen Antrag, bis uns das Projekt nach fast drei Jahren Vorbereitung um die Ohren flog und wohl ein für alle Mal tot sein dürfte.


    Interessant. Ja, ganz offensichtlich ist der Gedanke nicht, aber wenn man drüber nachdenkt, dann passt es schon. Schade, dass es nicht geklappt hat.


    Angenommen aber es stimmt (ich habe leider noch keinen getroffen nur von ihnen gelesen) und sie quasi keine Probleme haben, schafft man vielleicht beides. Also kurze Schnauze aber keine Probleme.
    Wird vielleicht etwas langsamer laufen als wenn man direkt richtig lange Schnauzen einkreuzt.
    Ich hab im Prinzip keine Ahnung, aber er ist mir als Möglichkeit eingefallen.


    Nee, das ist leider ne Legende. Die haben zwar etwas weniger Probleme mit Schweratmigkeit, wohl weil sie etwas leichter und insgesamt straffer gebaut sind.
    Der Grundbauplan Hund ist ja aber leider oder Gott sei Dank überall der gleiche, insofern haben sie trotzdem mindestens das ungünstig konstruierte Gebiss das mit dieser Gesichtsform nunmal einhergeht, und dann haben die Griffons auch relativ häufig Syringomyelie, was ja nun (siehe die Studie, die ich vor ein paar Seiten verlinkt hatte) auch eine direkte Folge von zu kurzen, zu runden Köpfen ist. Die würden an sich also auch schon wieder von nem längeren Gesichtsschädel profitieren.

    Die gleichen Gerüchte existieren ja über Boston Terrier, von wegen so schrecklich viel gesünder als der Mops. Ähm, nee, die sind hier nur seltener und deswegen nicht so im Fokus. Ich kenne ein paar Bostons (und die sind alle aus VDH-Zucht) und das sind komplette Wracks. Ironischerweise hat sich die eine Besitzerin ihre "Bosties" als Alternative zum Mops angeschafft, weil sie Angst vor den rassetypischen Problemem hatte.
    Die haben keuchen ebenso rum wie Mops und Frenchie und sind ebenso hitzeempfindlich (bei niedrigen Temperaturen sind sie aber agiler), Patellalux und ständig verschiedene Rückenprobleme (Spondylose, Bandscheibenvorfälle), empfindliche Augen (Konjunktivitis, Hornhautulzera), der eine ist Herzkrank, alle keine Rute... nee, lass mal, brauch ich nicht.


    Deshalb gehören Änderungen der Zuchtbestimmungen in die Hände der Zuchtverbände. Nur von ganz oben lässt sich die Zucht lenken. Wenn alle
    "machen müssen" dann muss es eben sein.

    Ein einzelner Züchter kämpft gegen Windmühlen und am Ende bleiben seine
    Welpen unanerkannt und das, obwohl sie wahrscheinlich gesünder sind.


    Wobei ja auch die Frage ist, wie viel Zuchtlenkung nötig ist. In anderen Ländern gibt's nichtmal ne Körung und die Hunde sind da auch nicht umbedingt schlechter oder kränker als hier, zumindest bei meinen Rassen.

    Gegen verschäftere Bedingungen für Gesundheitsuntersuchungen und eine gute Dokumentation und Veröffentlichung der Ergebnisse hätte ich gar nichts. Da sind andere Rasse den meinigen soweit ich das überblicken kann deutlich voraus, andere hinken noch weiter hinterher.

    Ansonsten sehe ich die Kompetenz der Vereine eher in der Dokumentation der Abstammung (Zuchtbücher, DNA-Fingerprints) und der Ausrichtung von Veranstaltungen.
    Die züchterischen Entscheidungen, einschließlich Einkreuzungen, würde ich gerne mehr beim einzelnen Züchter sehen, mit der Einschränkung, dass diese Tiere natürlich gesundheitlich gut durchleuchtet werden müssen. Es wird ja niemand gezwungen, diese Tiere dann auch in der eigenen Zucht einzusetzten.

    Ich seh das auch deshalb recht entspannt, weil es ja bei den Salukis seit Jahrzehnten so geht. Manche Züchter trauen den Importen aus den Ursprungsländern gar nicht, manche mögen nur bestimmte (nicht), andere lieben sie.
    Es gibt dementsprechend Pedigrees, die nur oder fast nur Importhunde enthalten, welche die gut gemischt sind und welche, die fast gar kein neues Blut enthalten, sondern nur das ganz "alt-klassische".
    Warum sollte das mit Fremdeinkreuzungen nicht ebenso fuktionieren?

    Ich weiß nicht, vielleicht ginge das bei anderen Rassen aus welchen zuchtpolitischen und Welpen-Absatzmarkt bedingten Gründen nicht, aber grundsätzlich glaube ich, dass die meisten Züchter ihre Rasse zu sehr mögen wie sie ist, als dass sie sie kopflos durch wildeste Einkreuzungen verändern würden (das ist ja die große Angst dabei, dass die Züchter zu doof sind, sowas eigenverantwortlich durchzuführen), und ich glaube auch, dass durchaus Platz für jeden Geschmack wäre.

    Ich denk das ist wirklich stark Rasseabhängig. Bein einer Rasse wie dem Krohmfohrländer, der ja "bloß" ein Gesellschaftshund ist (wobei man ja auch da ein gutes Temperament und Gesundheit will, und natürlich auch das passende Aussehen... aber auf Arbeitsleistung braucht man nicht zu achten) und dazu noch eine recht neue Rasse, die auf einer zufälligen Kreuzung beruhte, finden sich scheinbar noch ganz gut Abnehmer. Sowohl in Deutschland als auch in Finnland gibt es aktuell Einkreuzungsprogramme.

    Auch gibt es z.B. in Irland momentan einige Würfe die "Mischlinge" aus Irish Red Setter und Irish Red and White Setter sind. Das war ja ursprünglich mal die ein und dieselbe Rasse, wurde dann nach Farbe getrennt und nun sind die Schecken eine Minderrasse mit Mini-Population.
    Auch da fanden sich nach allem was ich weiß recht problemlos neue Abnehmer. Die resultierenden Hunde unterscheiden sich ja auch nicht groß von den Ausgangstieren, weder im Wesen noch im Aussehen, wenn man von der Farbverteilung bei manchen Welpen mal absieht.


    Ich selber würde jederzeit einen "Outcross" zwischen Renn- und Showgreyhound nehmen oder auch eine F2, 3 oder spätere Generation draus, wenn die weitere Anpaarung in meinen Augen Sinn macht und der Typ mir gefällt.
    Ich wär ja sogar offen für Anpaarungen zwischen Greyhound und/oder Magyar Agar/Galgo/Whippet, aber das darfste ja nichtmal flüstern...

    Sport- und Showhunde sind bei Greyhounds genetisch bald zwei verschiedene Rassen, die sind seit Jahrzehnten bis auf ganz wenige Ausnahmen wirklich komplett getrennt.
    In der gesamten englischsprachigen Welt werden sie sogar in getrennten Zuchtbüchern geführt, die nur in eine Richtung durchlässig sind: Bei den Showies kann man theoretisch Renner eintragen und in die Zucht nehmen (macht aber kaum jemand), andersrum geht's nicht.
    Mir geht es schon seit einiger Zeit auf den Keks, dass diese Rasse so derartig in Show und Rennleistung gespalten ist, weil beides nicht dem ursprünglichen Verwendungszweck der Rasse gerecht wird (Jagd/Coursinghund). Zusätzlich haben grade die Showgreyhounds auch nur einen sehr eingeschränkten Genpool.

    Ob diese Hunde jemand kaufen würde außer mir? Ich weiß es nicht... das Problem ist halt, dass ernsthafte Renngrey-Fans eben Sport mit ihren Hunden machen wollen, und auf der Rennbahn würde man mit so einem Hund wahrscheinlich zumindest in der/den erste(n) Generatione(n) nix reißen. Und den Showgrey-Fans wären die Hunde evetuell nicht schön bzw standardgerecht genug.
    Es ist eh eine Rasse bei der momentan so zwischen 1 und 10 Würfe im Jahr in Deutschland fallen, der Großteil des Zuchtgeschehens passiert im Ausland. Die wenigen Leute, die so einen Hund kaufen, das sind meistens auch Leute, die aktiv am Windhundgeschehen teilnehmen, entweder als Aussteller oder als Sportler.
    Die wollen dann auch einen Hund, mit dem sie ihrem Hobby nachgehen können, und keinen, der weder Fisch noch Fleisch ist. Es gibt natürlich auch reine "Pet" Käufer, aber sicher nicht so viele wie bei Moderassen.


    Was für eine Rasse war denn bei den Dobermännern als Outcross geplant und was erhoffte man sich davon?

    Ganz beliebt bei uns sind Suchspiele. Und auch die mussten die Hunde erst mal lernen. Vor allem Loki hat am Anfang bei Leckerchen genau so reagiert wie Ares. Also erst mal von normalem Hundetrockenfutter auf etwas deutlich spannenderes aufgestockt (Käse, Schinken, you name it) und ihm mit dem Lecker in der geschlossenen Hand beigebracht, was ich bei „Such!“ überhaupt von ihm möchte. Wurde dann immer wieder etwas ausgeweitert und ging super flott. Er hat eine solche Freude dran, dass er im Freilauf angerast kommt wie ein Wilder wenn ich irgendwo ein Frolic verstecke und ihm sage, dass er suchen soll.


    Ist bei meinen ganz genauso, hat auch ne Weile gedauert bis sie dafür warm wurden, aber jetzt ist es wirklich ein Highlight. Bei nem gelungegen Rückruf einfach ein Frolic mit Schwung soweit ich kann in die Büsche schmeißen und sie zum suchen schicken ist eine der hochwertigsten Rückrufbelohnungen.


    Zitat

    Anstrengender als die Futtersuche ist die Suche nach Gegenständen. Bei Toffee kann das ein Spielzeug sein, das ich irgendwo in der Wohnung verstecke und sie dann zum suchen und herbeibringen losschicke. Das macht ihr große Freude, aber sie arbeitet nicht megakonzentriert. Deutlich ruhiger läuft es ab, wenn wir einen langweiligen Gegenstand wie ein Feuerzeug (denn das riecht wegen der Feuerzeugflüssigkeit und des Feuersteins sehr intensiv) oder Schlüssel verstecken. Da sucht sie 3-4 mal und sie ist durch. Wenn du magst schicke ich dir per E-Mail eine Anleitung dazu, wie man das aufbaut.


    Das würde ich auch gern mal versuchen, kannst du mir die Anleitung vielleicht auch schicken? Gern per PN, weiß grad gar nicht, ob ich im Profil die e-mail für Mitglieder freigeschaltet hab.

    Mit Whippen kann man schon so einiges an Tricks anstellen, wenn auch bei weitem nicht mit allen! Aber bei einem Grey? Der ist erst mal and furthermost fürs Rennen gemacht! Spielt ihr Frisbee?
    Wenn`s mal tagelang mau ist, geht dazwischen wenigstens 10 min. Frisbee den Hang runter [...]


    Ich kenn nur wenige Greys, die von selber gern apportieren (man kann es natürlich aufbauen, wie das geht hab ich aber keine Ahnung).
    Bei den meisten die ich kenne, müsste man da also die Frisbee immer wieder selber den Hang raufholen. Da ist zumindest Frauchen nachher gut ausgelastet.

    Und noch was anderes: Nun ist Ares ja ein Show-Grey, ich weiß nicht wie empfindlich oder besser unempfindlich die da sind im Gegensatz zu Rennern, und ich neige auch nicht dazu, meine eigenen Hunde in Watte zu packen.
    ABER nach ein paar Tagen nix tun und mal schnell zwischendurch (was ja impliziert: Kein Aufwärmen) nen Greyhound mit Bällchen, Frisbee etc beschäftigen zu wollen kann auch ganz schön nach hinten losgehen, unter Umständen holt man sich grade bei solchen Aktivitäten mit heftigen Starts, plötzlichen Stopps und eventuell noch Sprüngen dann irgendwelche beschissenen Sportverletzungen.

    Tricksen, Futter suchen, ein bisschen einfache Unterordnung etc taten/tun meine und auch andere dagegen gern.