Beiträge von Marula

    Ich glaub mein Robin hat auf seine alten Tage noch gelernt Schubladen zu öffnen.

    Bei ersten Mal als ich von der Arbeit nach Hause kam und die Schublade mit den Kausachen stand offen und der ganze Trockenpansen war aufgefressen dachte ich noch, ich hätte sie offen gelassen (ich geb den Hunden immer ein Kauteilchen direkt bevor ich zur Arbeit gehe).
    Heute schon wieder...

    Und Robin ist der einzige, der es gewesen sein kann, er ist nämlich allein im Wohnzimmer. Da stehen zu viele Bücher und andere Sachen an denen ich hänge, deswegen darf Janaah da momentan noch nicht allein bleiben wenn ich außer Haus bin, er ist zusammen mit DeeDee im Flur und Schlafzimmer, während Robin als dienstältester hier das Sofa im Wohnzimmer warmhält.


    Schweineohren, Rinderkopfhaut und Ochsenziemer (alles in der selben Schublade) sind unberührt.


    Was ist, wenn er knurrt? Sollte ich das auch unterbinden? Weißt schon, heißt ja immer: knurren ist erlaubt, Hund teilt nur mit, das er das nicht will. Andererseits ist ein Hund, der wg. jedem Furz knurrt, auch nicht das Wahre.


    Man sollte das knurren nicht unterbinden, aber man muss auch nicht immer mit Rücksichtnahme im Sinne von Rückzug drauf reagieren. Er darf ja sagen, dass es ihm nicht passt, das kannst du auch zur Kenntnis nehmen, aber deswegen muss er da trotzdem durch wenn du das willst. Es ist ja echt nix unzumutbares was du verlangst, er stellt sich bloß an.

    Und mach dir nicht so eine Panik, selbst wenn's mal blutet ist das kein Weltuntergang, dann geht man halt ne Runde spazieren und dann hört das auf. Das ziept ein bisschen, ist aber kein Grund nen Aufstand zu machen als hätte man versehentlich die Zehe amputiert.

    Aber falls du die Gelegenheit hast, ist es vielleicht nicht schlecht, wenn es dir jemand zeigt oder es für dich macht. Wär doch super wenn z.B. TrueType gar nicht so weit weg wäre...


    Wenn der Dremel da ist dann baue es langsam auf, nicht direkt an die Krallen damit sondern gewöhne ihn erst einmal mit Leckerchen an das Geräusch.


    Jupp. Die Vibration und das Geräusch mögen auch nicht alle Hunde, ein Wundermittel ist es also leider nicht und man muss sie trotzdem dran gewöhnen.
    Janaah z.B. ist kein Fan vom Dremel, den musste/muss ich da auch langsam dran gewöhnen. Momentan brauche ich immer noch eine zweite Person die ihn mit Leckerchen vollstopft und mache auch nur ein paar Zehen, manchmal einen ganze Fuß.
    Dee liebt es auch nicht aber duldet es halt.


    Mit den schnellwachsenden Nägel ist das auch echt so ne Sache, das glauben einem viele Besitzer "normaler" Hunde gar nicht. Ich krieg von meinen Kolleginnen immer zu hören "Dann lauf mal mehr auf Straße mit deinen Hunden".
    Haha, als ob spazieren gehen auf Asphalt die Krallen großartig abschleifen würde...


    Das wichtigste ist aber das du dich von seinem Gehabe nicht beeindrucken lässt zur Not Maulkorb drauf. Ansonsten kann es sein das du nicht mehr an seine Krallen kommst spätestens wenn er erwachsen ist.


    Das kann ich nur unterschreiben.

    Hier wird bei Greyhoundrüde Robin und Salukirüde Janaah ca. alle 2 Wochen gedremelt, bei Salukihündin DeeDee 1x die Woche.

    Interessante Doku, ab 6:35 sind auch sehr schöne Salukis zu sehen:

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    Die sind in Jordanien gefilmt, diesen Typ findet oder fand man in der israelischen Negev, auf der Sinai-Halbinsel, in Jordanien und in Teilen der Arabischen Halbinsel. Relativ kräftig und kompakt, auch kräftige Köpfe mit nicht ganz so langem Fang und eher kurzem Ohrleder, kurzhaarig oder wenig befedert, meistens grizzel oder creme.
    Leider verschwindet dieser Typ Israel selber immer mehr, da dort in starkem Ausmaß importierte Salukis aus europäischer Zucht eingesetzt wurden und werden. Wie es z.B. in Ägypten und Jordanien aussieht weiß ich nicht...

    Oder ein Grey aus Rennlinie. :D
    Da sind die Hündinnen oft 65-70 cm und die Rüden so um die 70-75 cm, bei Gewichten von meist 25-35 kg, wobei 65 cm und 25 kg auch für ne Hündin schon seeeeehr klein wäre und manche Rüden noch ein Stück schwerer als 35 kg, aber selten so viel höher als 75 cm werden.


    Wisst ihr, wie lange so ein Grey wächst...?


    So mit 10 Monaten sollte die Hauptwachstumsphase abgeschlossen sein, dann kommen höchstens noch ein paar cm. Mit 12-14 Monaten sollte er in der Höhe dann endgültig fertig sein und nur noch Substanz zulegen.
    So mit 2 Jahren sieht es dann mal aus wie ein fertiger Hundemann. ;)


    Ich finde die riesigen Ohren von Cockern und English Springern auch nicht so toll, aber wenn man sie nicht showgerecht frisiert ist es echt nur noch halb so schlimm, denn vieles der Länge ist schlicht nur Haar. Kann man auf Kontur des Ohrleders schneiden, und schon ist das Ohr nur noch halb so schwer. Unterseite wird eh ausgeschnitten/geschoren, da muss man nicht mal zupfen. Ist also nicht wirklich viel Aufwand. Qualzucht ist für mich was anderes als ein Hund, der regelmässige Fellpflege in moderatem Ausmass benötigt.


    Ja, ich versteh schon was du meinst, deswegen schrieb ich ja auch, ich bin mir nicht sicher ob man das schon qualzuchtrelevant nennen kann.

    Ich bin da vielleicht auch ein bisschen vorgeschädigt, weil ich eben so viele Hunde sehe, wo das mit der Pflege überhaupt nicht klappt.
    Naja, aber wenn man Bock auf Pflege hat, ist gegen eine pflegeaufwendige Rassen (vor allem Fellpflege) nix einzuwenden. Solange die gepflegt werden, geht es ihnen ja gut. Und bei vielen Rassen hat man ja auch die Wahl den Hund in nem einfacher zu pflegenden Kurzhaarschnitt zu halten.

    Die Ohren sind allerdings nicht immer nur durch Pflege gut hinzukriegen. Bei vielen Hunden wachsen die Haare so tief im Gehörgang, dass man da kaum im wachen Zustand zum zupfen rankommt. Wenn der Hund eher wenig Ohrenschmalz produziert und ansonsten einen schönen offenen Gehörgang hat, dann geht das alles irgendwie noch, spätestens wenn man vielleicht einmal die Woche was zum reinigen reinmacht und die Ohren ausmassiert.

    Wenn aber noch ein tief angesetztes Ohr mit weichem Ohrknorpeln und engem, oben durch das Hängeohr praktisch wie abgeschlossenem Gehörgang dazukommt, wie es bei vielen Cockern ist, dann braucht man nichtmal Haare im Ohr - da kommt ja so schon keine Luft rein und Sekret kann nicht ablaufen. Das ist wie ne Brutkammer da drinnen.
    Bei Basset Hounds und Bloodhounds hat man das auch. Beide Rassen haben den Ruf, oft unangenehm zu riechen, und ihre Ohren und die vielen Falten, besonders die Leftzenfalten im Gesicht, tragen da mMn nen guten Teil zu bei. Da winken dir die Hefepilze ja praktisch schon zu.

    Das ist schon ne Sache, da sollte man mMn züchterisch drangehen. Wenn ich überlege, in 9 Jahren Hunde (die meiste Zeit davon mit 2-3 Hunden) hatte einer meiner Hunde einmal eine leichte Otitis externa, die nach 1 Woche Behandlung weg war und nie wieder kam. Und ich reinige und pflege die Ohren nie, außer das ich vielleicht mal etwas überflüssigen Ohrenschmalz aus der äußeren Ohrmuschel auswische.

    Dagegen diese Modelle mit den ständigen Ohrentzündungen, die alle paar Wochen bis Monate wieder aufflackern und jedesmal mindestens zwei Wochen Behandlung brauchen, teilweise mit aufwendigem reinigen und so weiter - das ist sowohl für den Hund als auch für den Besitzer nicht lustig.
    Es gibt auch welche, die haben die allerschönsten Stehohren und trotzdem solchefiesen Probleme, und Hunde mit moderaten, leichten, hoch angesetzten Hängeohren (Deutsch Kurzhaar z.B.) haben da meiner Erfahrung nach auch nicht häufiger Probleme mit als welche mit Steh- oder Kippohren. Aber so ziemlich jeder TA wird bestätigen, dass diese sehr großen, sehr schweren, tief angesetzten Ohren ein Risikofaktor sind.

    Was ich übrigens auch noch nie nachvollziehen konnte ist die angestrebte Krallenfarbe. Meines Wissens werden rasseübergreifend einvernehmlich dunkle Krallen gewünscht.


    Bei welchen Rassen ist das denn wichtig und wird da tatsächlich drauf geachtet oder steht es nur im Standard, ist aber in der Praxis eher irrelevant?

    Bei Saluki und Greyhound wird die Krallenfarbe im Standard nicht erwähnt und ist auch weder beim richten noch bei der Zuchtauswahl entscheidend. Wäre auch albern bei Rassen mit vielen verschiedenen Farben und vielen Schecken bzw Hunden mit weißen Abzeichen an den Beinen, da hat man ja zwangsläufig helle und dunkle und gemixte Krallen.

    Also ich würde es zwar nicht als "Qualzucht" bezeichnen wollen, aber Cocker Spaniel haben häufiger Ohrenprobleme (Durch die extrem langen Ohren kommt zu wenig Luft dran und sie entzünden sich etc).


    Ob es schon qualzuchtrelevant ist weiß ich auch nicht, aber ich finde das schon eine ziemlich bedenkliche Sache, hatte ich ja weiter vorn auch schon geschrieben.
    Schwere, tief angesetzte Hängeohren, am besten noch üppig behaart, oder Ohren mit starkem wolligen Bewuchs in den Geöhrgängen - beides führt vermehrt zu Ohrenentzündungen. Und die tun böse weh, man hat oft immer und immer wieder damit zu tun und es kostet auch noch ne Stange Geld.

    Klar kann man mit zupfen und regelmäßigem reinigen einiges hinkriegen, aber Spaß ist was anderes.


    Cockerwut: Das nennt man heute "Sudden Onset Agression".
    http://en.wikipedia.org/wiki/Rage_syndrome
    Ich kannte einen Golden Retriever der das hatte - sonst ein normaler, umgänglicher Hund in kompetenter Hand, gut ausgelastet, gut erzogen. Die Ausraster kamen ohne Grund und ohne Vorwarnung und waren wirklich kein Pappenstil. Letztlich wurde er nach mehreren schweren Beißvorfällen in der eigenen Familie eingeschläfert.

    Mir ist aufgefallen ,dass Pekinesen sehr oft krumme Beine haben. Aber nicht nur so leicht krumm sondern so richtig Stark.


    Joa, Pekinesen sind von den Atemwegen her genausone Baustelle wie Mops & Co, nur dazu noch mit langem Fell, auf das sie noch schneller überhitzen. Ne Rute haben sie, immerhin, dafür aber nur noch verkrümmte Gehstümmel statt Beinen und einen im Verhältnis zu langen Rücken. Ich denk das sie bei den Diskussionen weniger im Fokus stehen liegt daran, dass sie so selten sind.

    Wenn man sich mal Fotos von alten Pekinesen und von heutigen Tibet Spaniels in den passenden Farben anguckt, die Ähnlichkeit ist frappierend.


    Habt ihr auch diese Unruhe bei euren Hunden bemerkt, als sie sich in den gefährlichen Monaten befanden? Er weiß dann nicht wohin mit sich, obwohl wir vor zwei Std. draußen waren. Auf seinem Platz hält er dann geschlagene zehn Sekunden aus, er steht immer wieder auf. Ich lobe Ares eh für ruhiges Verhalten und im Hause ist Ruhe angesagt. Habt ihr Tipps?


    Bei Dee hab ich das nicht bemerkt, die war eigentlich von Anfang an ziemlich ausgeglichen. Sie konnte auch wenig mit Spielzeug anfangen. Die wenigen Sachen die sie zerstört hat waren glaube ich wirklich Langeweile und junghundetypischer Kaudrang, die neuen Zähne ausprobieren.

    Janaah jetzt: Ja, auf alle Fälle. Der kann grade draußen gewesen sein und dann will er drinnen trotzdem schon wieder Party machen, quietscht mit seinem Spielzeug, fällt DeeDee an und sucht sich eben auch Sachen zum rumtragen, durch die Gegend schleudern und zerkauen. Ich musste ihm schon öfter Post oder Socken oder mein Kopfkissen wegnehmen. Wobei er Textilien scheinbar nicht kaputtmacht, sondern nur ein bisschen zerknautscht und sich dann drauflegt...
    Meistens lasse ich ihn einfach machen und wenn es zu wild wird oder er was macht was ich nicht will, biete ich ihm entweder ne Alternative, z.B. ein Spielzeug statt ner Socke oder (bzw wenn er es dann trotzdem nicht lässt) gibt es halt nen Anschiss.
    Er kommt auch öfter an und bringt einem Spielzeug, auf das man es ihm wirft oder damit zergelt oder halt irgendwas macht. Manchmal gehe ich drauf ein, manchmal nicht.

    Jetzt grade hat er zwei Quitschies, die große Papprolle, ein altes, zusammengeknotetes Handtuch und einen Kong auf sein Bett geschleppt und kaut jetzt abwechselnd drauf rum, schmeißt sie über seinen Rücken, rollt sich hinterher, kaut weiter usw usf.


    Jamie hat noch nie irgendwas kaputt gemacht. Er dachte nichtmal dran. Vorhänge, Couch, Pflanzen...lebt noch alles :D


    Mein "Kind" hat bisher auch noch nix wesentliches zerstört, aber er hat schon Schadnager-Tendenzen. Bisher hält er sich noch an Spielzeug, Kausachen und Sachen die er zerstören darf (die schon erwähnte Teppichrolle aus Pappe z.B, oder große Kartons). Ok, ein winziges Eckchen Tapete musste auch schon dran glauben, aber das ist fast nicht zu sehen.
    Aber würde mich sehr wundern, wenn wir komplett ohne richtige Zerstörung durch die Junghundezeit kommen würden.

    DeeDee hat nur wenig kaputt gemacht, aber dafür alles "gute" Sachen: Ein Kopfhöher von Sennheiser, ein paar schöne Bücher und Comics, meine Lieblingspuschen aus Lammfell...

    Was steckt in diesem "Ungeheur"?


    Schwer zu sagen.
    Könnte ein Teil Podenco oder Galgo sein. Die lange Rute, die langen Beine und der insgesamt recht schlanke, trockene Körperbau lassen es vermuten, muss aber nicht stimmen. Nen Teil anderen Jagdhund, irgendwas Richtung Vorsteher (Pointer, Deutsch Kurzhaar, Viszla oä) könnte man auch vermuten. Ansonsten tapp' ich da im dustern, da kann alles mögliche drin sein.