Beiträge von wildsurf

    so, wir wären dann jetzt so weit, dass Caron überhaupt nicht mehr einsteigen will in die neue S-Bahn. Die Alte geht weiterhin prima.

    Letztes Mal am Bahnhof hat er schon oben an der Treppe zur Unterführung gebremst und wollte nicht weiter. Da hab ich ihm aber unmissverständlich klar gemacht dass er das gleich vergessen kann. Dass wir da auf JEDEN Fall zusammen runter gehen. Ich hab ihn nicht mit mir mit gezogen, aber mit Positionswechsel Bewegung rein gebracht und dann ging es auch locker weiter.

    Gleiches Spiel oben an der Treppe vom Bahnsteig, brems. Auch hier, wir gehen weiter auf diesen Bahnsteig, komme was wolle, ohne Zug an der Leine etc. aber wir gehen. Klappte gut.

    Dann kam die neue Bahn, Caron ging rückwärts, keine Chance, auch nicht mit Bewegung. Auch nicht mit Target. Auch nicht mit Klick und Belohnung. Also hab ich mir den Hund gekrallt, unter den Arm gepackt und ihn in den Zug gesetzt. Er legte sich sofort unter den Sitz, zitterte ca. 2min und lag dann ruhig unter dem Sitz.

    Wie war das mit: Angst zieht ihre Kreise...

    So, toll, es nervt. (nicht dass das sehr hilfreich wäre, aber es nervt trotzdem! Die alten Kompositionen werden jetzt nämlich immer seltener)

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    Er ist leicht übergewichtig (sie meinte 7-8 kg zu viel)

    Das ist MASSIVES Übergewicht und muss über Monate ganz langsam runter gehen, sonst ist das sehr gesundheitsschädlich!

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    Sie meinte, er sei eher ruhig und gemütlich.

    Wärest du mit so viel Kilos zu viel auf den Rippen unterwegs, wärest du auch sehr gemütlich

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    Nach dem Telefonat frage ich mich, oder der Labrador nicht doch etwas für uns sein könnte.

    Labrador Retriever sind noch hibbeliger und quirliger als Golden Retriever. Und auch sie rennen meistens zu jedem Mensch und Hund hin, begrüssen alle als Freunde und lieben alles was kreucht und fleucht. Manchmal haben sie auch ordentlich Jagdtrieb, manche haben einen Dickschädel und manche wollen arbeiten. Retriever halt.

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    Ich habe nur etwas Bedenken, dass er doch irgendwann noch seinen Bewegungsdrang "entdeckt" und wir dem nicht nachkommen können.

    Sobald er sein Idealgewicht hat wird er aufdrehen, garantiert. Wie bewegungsfreudig er tatsächlich sein wird, kann dir niemand im Vornherein sagen. Das wird sich zeigen.
    Wie sieht es denn mit seiner Erziehung aus?

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    Ist echt keine leichte Entscheidung.

    lass dir doch etwas Zeit ;) ehrlich, es kann lange dauernd bis dir der richtige Hund über den Weg läuft. Hast du einen Berner Sennenhund schon mal live und in Farbe vor dir gehabt? Ich frage bloss, wenn du jetzt viel Aufwand betreibst um einen aus dem Tierschutz zu finden, nur um dann fest zu stellen dass dir die Hunde evlt. doch zu gross sind, wäre schade.

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    Hallöchen,

    wie der Titel schon sagt, suche ich nach einem Reiseziel, dass ich mit dem Auto (ggf. auch mittels Fähre) erreichen kann, viel Natur zu bieten hat und das wichtigste - mir als Hundehalter ausreichend Möglichkeit bietet, meinen Hund freilaufen zu lassen.


    Schweizer und französischer Jura - endlose Weiten, wandern bis zum umfallen, ausser Kühe und Pferde hat es da nicht viel mehr was rum läuft, wunderschöne Natur, Moorseen, und dass der Hund frei lauft stört niemanden solange er weder Vieh noch Wild jagd.

    da würde ich kein joggen anstreben, eher zügiges gehen/ walking, dafür aber ein Tempo welches du von unten bis oben durchhalten kannst. Später kannst du das dann immer noch mehr steigern. Und unterschätz im Sand die Belastung auf die Bänder nicht.

    Viel Spass in deinen Sanddünen :) äh, Mini-Alpen

    Gruss Kathrin - die gerade einen herrlichen Panoramablick auf die frisch eingeschneiten Grossen Alpen geniesst :D

    Aha jetzt wird es doch schon konkreter :)

    Wenn du nicht möchtest, dass der Hund zu jedem Fremden hin geht, wirst du mit Labrador- und Golden Retriever nicht glücklich!!

    Und Hühner und Enten - je nach dem sind dass seeeehr interessante Objekte! Eher nichts für Jagdhunde.

    Melden wenn jemand kommt tun viele Hunde. Einbrecher abhalten ist aber der Job der Alarmanlage. Da darf ein Hund rein gar nichts machen. Sonst bekommst nämlich du die Probleme (Gesetzeslage!).

    Oh, da war jemand schneller :)

    Mach doch einfach eine Pause, schau wie du alleine klar kommst, und wenn du das Gefühl hast dass du wieder etwas Unterstützung brauchst, gehst du wieder in eine HuSchu oder nimmst 1-2 Stunden bei einem Trainer. Das haben wir nach den Grundkursen so gemacht und ich fand es eigentlich ideal.

    ich würde mir als Zweithund eine Rasse (oder auch einen Mix) suchen, der von seiner Art her zum Ersthund passt. Auch im Spielverhalten. Nicht dass ein 'sensibler' Zweithund unter dem Ersthund untergeht. Dann würde ich mir noch überlegen wie viel du mit dem Zweithund machen möchtest. Zeitlich. Wie 'aufwändig' ist der Ersthund und wie kann ich das managen mit dem Zweithund. Je nach dem landest du bei ganz anderen Rassen ;)

    Wenn der Zweithund auf keinen Fall Jagdtrieb haben darf, würde ich eher Abstand von Retrievern nehmen. Ausser du bist bereit über einen guten Grundgehorsam und entsprechende Ersatz-Arbeit daran zu arbeiten. Je nach Zucht ist der Jagdtrieb auch sehr unterschiedlich. Allerdings kann dir da niemand Garantien geben! Die Mutter meines Hundes interessiert sich einen alten Hut für Wild - meiner allerdings findet das suuuper.. soviel dazu :)

    Wichtig ist auf jeden Fall, die in Frage kommenden Rassen öfters live zu erleben. Halter zu befragen etc. Dann lernt man ganz viel über die Hunde.