Beiträge von wildsurf

    Wie kommst du denn von einem Golden Retriever auf einen Dobermann-Mix? Das sind ja himmelweite Unterschiede.

    Ohne dir zu nahe zu treten, tönt es beim lesen so, als müsse jetzt unbedingt ein Hund her. Wie gesagt, es kann täuschen und evtl. verstehe ich dein Geschriebenes falsch. Aber bedenke folgendes:

    Für dich bedeutet ein Hund ein paar Jahre, für den Hund ist es sein gesamtes Leben.

    Es gibt viele Leute, so wie ich, die über ein Jahr auf einen Hund gewartet haben. Das kann dir schnell passieren wenn man von einem bestimmten Züchter einen Hund möchte. Dann hat man Geduld und wartet, bereitet alles vor.

    Es gibt Zehntausende Hunde aus dem Tierschutz. Wenn man Geduld hat findet man immer wieder Hunde, die zu einem passen.

    Wieso muss es unbedingt jetzt und am liebsten gestern schon ein Hund sein? Lasst euch doch einfach Zeit! Dem zukünftigen Tier zuliebe.

    Wenn du schon weisst, dass dein Leben sich in wenigen Monaten durch das Studium stark verändert, wieso wartest du denn nicht einfach noch ein halbes Jahr? Dann weisst du nämlich auch viel genauer, nach was für einem Hund du suchen musst. Evtl sollte er dann Eigenschaften mitbringen, die jetzt momentan noch nicht wichtig wären. Dann kannst du auch gezielt nach einem passenden Studienbegleiter suchen.

    :gut: :gut:

    Bachquerung hatten wir vor ein paar Wochen. Caron zeigte spurtreu an, guckte auf die andere Seite, ein riesen Hüpf in den Bach und drüben war er (8m Trailleine, 5m Bachbreite :D ). Da musste ich wohl oder übel hinterher - Turnschuhe sind ja auch nass noch bequem :lol:

    Zitat


    Allerdings tickt er mit der Hinterhand... Er reißt manchmal den Kopf so hoch...


    Punkte die für eine unbedingt seriöse AKU sprechen (wobei ich eh nie ein Pferd ohne AKU kaufen würde..)
    Und lass dich nicht mit alten Röntgenbildern abspeisen. Fragen ob das Pferd wegen dem Knie in der Klink war und was genau der Befund war. Ist es überhaupt das Knie? (oder ist die Patellaluxation eine Fantasieannahme der Besitzerin?)
    Probereiten vom Reitlehrer ist prima. Unbedingt ganz offen und ehrlich sagen was ok ist und was nicht.

    Es gibt tausende Pferde/Ponys, lieber zweimal überlegen und drüber schlafen, als die Katze im Sack kaufen.

    Caron neigt zum "stress-kratzen". Ich unterbinde es in dem ich ihm kurz an die Hinterpfote fasse. Dann bricht er sofort ab weil ich ganz kurz nur die Pfote festhalte. Nicht grob, nicht bestimmt oder so, einfach neutral hinfassen und kurz festhalten zur Unterbrechung der Tätigkeit.
    Abbruchkommando etc. bringt nur noch mehr Druck in die Situation und schaukelt es hoch, was absolut kontraproduktiv ist. So ruhig wie möglich unterbrechen und gut ist. Ich hab für uns festgestellt, das jedes Wort in der Situation zu viel ist und nichts bringt. Egal ob konditioniert oder nicht.
    Mittlerweile geht das bei uns so nebenher. Aufregung, Hund will kratzen, ich greife kurz hin, er lässt ab, und ruhig ist es.

    Willkommen im Alltag des Retriever-Wahnsinns! Wie viele Golden Retriever drehen in der HuSchu total ab und lernen dabei genau nichts, weil die Situation für sie total überladen ist mit Reizen...

    Du bist nicht die Erste und wirst nicht die Letzte sein, die mit ihrem Golden in der HuSchu so nicht glücklich werden wird.

    Golden Retriever neigen je nach Zucht in den ersten Jahren allgemein zum überdrehen. Das ist nichts witziges, es ist auch nicht lustig und man sollte das sehr sehr ernst nehmen. Stichwort Alltagsmanagement!

    Was diese Hunde brauchen: Stressmanagement. Kein Spiel vor und nach der Hundeschule. Wenn Hundeschule, dann nicht stier immer auf dem gleichen Platz. Sondern im Alltag lernen. Dabei lernt der Hund auch etwas sinnvolles.
    Situationen aushalten lernen ohne zu überdrehen. Immer nur Schritt für Schritt vorgehen und nicht alles auf einmal angehen. Du selber musst dabei enorm viel Ruhe ausstrahlen. Ich hab das immer "meditative Spaziergänge" genannt ;)

    "spielen" auf dem HuSchu Platz... etwas das ich mittlerweile meide wie die Pest! Bringt nichts ausser Stress.