Beiträge von wildsurf

    Zitat

    sobald ich langsam gehe oder stehen bleibe in Kreuzungen, lässt sie sich irritieren und guggt mich groß an.
    .

    Wenn der Hund sich gewöhnt ist, dass der Mensch immer fleissig hinterher stapft, muss er erst mal lernen alleine die Situation auszuarbeiten.

    Der Hund lässt sich dann durch das 'neue' Verhalten des Menschen irritieren, er kennt da ja bisher so nicht. Da muss man den Hund Schritt für Schritt an die 'neue' Arbeit hinführen und immer im absolut richtigen Moment bestätigen (wie auch immer diese Bestätigung aussieht, da will ich jetzt keine Diskussion über die unterschiedlichen Philosophien lostreten).

    Je nach Situation und Umfeld.

    Am Strand darf er so grosse Mulden graben wie er will. Das Meer schüttet sie ja schön brav alle paar Minuten wieder zu.

    Feld: nein. Hab's bis jetzt gut mit meinen Nachbarn und das soll so bleiben. Überhaupt darf mein Hund selten einfach auf einem Feld rumrennen. Ausser die Wiesen sind gemäht.

    Hin und wieder (ganz selten) nutze ich ein Mausloch direkt am Wegrand als Belohnung. Wieso selten?

    Weil mein Hund bei zu viel Mausloch-buddeln sein Hirn ausschaltet und nur noch das tun will. Das geht so weit, dass er auf einem Spaziergang locker 800m zurück rennt zu dem super tollen Mausloch. Und nicht mehr kommt.

    Daher ist Mauslochbuddeln bei uns strengstens limitiert und wird ansonsten kategorisch verboten.

    Was im Training so alles passieren kann... =)


    Diese Woche stand ein 24h Trail auf dem Plan. Am Trainings-Abend fährt meine Kollegin die VP ans Ende des Trails und 'deponiert' sie auf einer Treppe bei einer Kirche. Alles schön ruhig dort, stört niemanden, sie sitzt unter dem Vordach, sollte es doch noch Regen geben.

    Ca. 40min. später trudle ich mit meinem Hund bei der Kirche ein, fast am Ende des Trails angelangt. Als wir uns der Kirche näherten, meinte meine Kollegin (die mich flankte): wieso hat es denn auf einmal so viele Leute? Wo wollen denn die alle hin?

    Ich schön weiter mit dem Hund auf dem Trail, er bekommt die frische Fährte in die Nase, zieht an, wetzt um die Ecke der Kirche....

    :schockiert: :???:


    ... ich finde mich Mitten in einem Trachtenfest wieder, mit Blaskapelle, Alphornbläser und ca. 100 Leuten, die gemütlich an Festbänken sassen und uns sehr erwartungsvoll anschauten.

    Ja was ist denn das? In den vergangenen 40min. haben die da eine schöne Grillparty aufgezogen. Meine Kollegin hat zwar beim deponieren der VP die Bänke gesehen, aber ansonsten war nix, rein gar nix da. Niemand, nada.

    Und wo sass nun meine VP? Natürlich immer noch schön brav unter dem Vordach, ca. 1m neben der Bläserkapelle, schön so, dass es auch alle mitbekamen. So hatten wir also ca. 100 Verleitpersonen. Zu Alphornklängen wurde Caron für die tolle Arbeit belohnt und dann zischten wir ziemlich zügig ab.

    jaja, so kann's gehen :)

    Zitat

    . Im Tölt darf er den Kopf natürlich oben lassen ;)

    Himmelsgucker?
    Ja der Kopf kommt höher als in anderen Gangarten, aber er soll weder den Unterhals rausdrücken, noch den Rücken hängen lassen (was eben passiert wenn der Unterhals rausgedrückt wird). Er soll im Tölt zwar die Vorhand leicht machen, dazu aber weit mit der Hinterhand untertreten und so den Rücken stabilisieren.

    Hat aber nix mit "Kopf ist oben" zu tun.

    Zitat

    . Im Tölt darf er den Kopf natürlich oben lassen ;)

    Himmelsgucker?
    Ja der Kopf kommt höher als in anderen Gangarten, aber er soll weder den Unterhals rausdrücken, noch den Rücken hängen lassen (was eben passiert wenn der Unterhals rausgedrückt wird). Er soll im Tölt zwar die Vorhand leicht machen, dazu aber weit mit der Hinterhand untertreten und so den Rücken stabilisieren.

    Hat aber nix mit "Kopf ist oben" zu tun.

    Zitat

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    AUA !!

    Kopfeisen ist viel zu gerade und zu eng. Das hast du innert kürzerster Zeit hinter den Schulterblättern wunderbare Mulden - Muskelatrophie vom Feinsten. Finger weg von dem Sattel oder sauber anpassen lassen. Aber ganz ehrlich, das Ding passt nicht.
    Auch der tiefste Punkt der Sitzfläche ist viel zu weit hinten. Du arbeitest keine Rinder und willst bestimmt nicht zu hart in die Lendenwirbelsäule donnern. Der Sattel setzt dich aber automatisch weit nach hinten, egal wie du sattelst.
    1. Bild: Sattel allgemein ist für dich zu klein.

    Nenene, nix gut nix gut, neuer Versuch :D

    ich werde dir mal den Text rein kopieren, den ich schon einmal jemandem geschrieben habe:


    Golden Retriever können die ersten 3-4 Jahre sehr anstrengend sein! quirlig bis überdreht, dickköpfig, Power ohne Ende können einem da ziemlich Nerven kosten. Wenn du ein lebhaftes Exemplar erwischst ist der nur mit wenig spazieren gehen während der Woche nicht wirklich zufrieden. Der will dann was arbeiten mit dem Kopf.

    Familienfreundlich sind sie, weil sie eine sehr hohe Reizschwelle haben und auf die Zusammenarbeit mit dem Mensch gezüchtet wurden/werden. Sie lassen sehr viel mit sich machen und über sich ergehen.

    Viele Golden Retriever wollen was tun. Sie sind helle Köpfe und arbeiten gerne, auch wenn sie nicht aus Leistungslinien kommen. Nur etwas Ballwerfen ist denen zu langweilig. Dann kann es vorkommen dass sie sich selber eine Beschäftigung suchen und auch sehr schnell finden - jagen ist ihre Passion, dafür wurden (und werden die jagdlich geführten Linien heute noch) gezüchtet. In viele Golden Retriever aus Showzucht (also nicht Leistungszucht) steckt trotzdem eine gute Portion Jagdtrieb. Der ist aber mit guter und konsequenter Erziehung händelbar.
    Dann möchte der Hund aber apportieren (das ist die Paradedisziplin - daher heissen sie ja auch Retriever - to retrieve = zurückbringen). Oder er will Fährten ausarbeiten, oder beim Mantrailing vermisste Personen suchen, oder sonst irgendwie seinen Kopf benutzen.

    Golden Retriever LIEBEN das Wasser und ja, man kann sagen sie sind echte Schweinehunde :D Keine Pfütze, möge sie noch so schlammig sein, ist vor ihnen sicher. Du verdurstest nie mit einem Golden. Der findet immer Wasser. Dementsprechend sieht er auch aus nach einem Spaziergang!
    Er ist absolut wetterfest und will bei jedem Wetter raus - egal ob du Lust hast oder nicht. Zur Grundausstattung eines Golden-Besitzers gehörten: Gummistiefel, Regenmantel, Regenhut und eine gute Portion Humor, wenn es seit Tagen regnet und der Hund mit Schmackes durch jeden See saust. ;)

    Es sind tolle Hunde für Leute die gerne draussen sind, sie begleiten einem überall hin und viele Leute haben vor einem Golden Retriever weniger Angst als vor anderen Hunden - da ihnen das Prädikat 'freundlicher sich selber erziehender Familienhund' anhaftet. (was nicht stimmt und oft zu Problemen führt, denn auch ein Golden Retriever erzieht sich nicht selber und wird sehr erfinderisch wenn ihm langweilig ist oder wenn er sehr unerzogen ist).


    Solltest du einen Retriever-Welpen wollen, beachte bitte, dass ED und HD bei Golden Retriever leider enorm verbreitet sind. Seriöse, kontrollierte Zuchtstätten beachten dies und drehen dir keinen Billig-Welpen mit unsicherer Herkunft an. Also Hände weg von irgend welchen gut tönenden Vermehrerinseraten! Zu viele Tiere haben mit 6-8 Monaten bereits einen Tierarztmarathon hinter sich. Natürlich gibt es nie eine Garantie, aber die Chance, bei seriösen Züchtern einen gesunden Hund zu bekommen ist um ein vielfaches höher - auch wenn der Anfangspreis hoch ist.


    http://www.drc.de/zucht/welpenkauf.html

    ich hab schwer den Eindruck, dass man hier nur auf das Optische schaut!

    Was ist mit Jagdtrieb?
    Was ist mit Sturkopf?
    Was ist mit Wachtrieb?
    Was ist mit bei jedem Wetter raus?

    Was ist, wenn der Golden zwar aus einer Showlinie kommt und dann doch Nachbars Enten zum Mittagessen verspeisen will?
    Was ist wenn der liebe Berner sehr genau aufpasst wer da jetzt das Haus betritt und was der macht, und sich seine Vorstellungen von deinen unterscheiden?

    Hat man sich darüber schon informiert? Ich lese darüber nicht wirklich was konkretes.