ich werde dir mal den Text rein kopieren, den ich schon einmal jemandem geschrieben habe:
Golden Retriever können die ersten 3-4 Jahre sehr anstrengend sein! quirlig bis überdreht, dickköpfig, Power ohne Ende können einem da ziemlich Nerven kosten. Wenn du ein lebhaftes Exemplar erwischst ist der nur mit wenig spazieren gehen während der Woche nicht wirklich zufrieden. Der will dann was arbeiten mit dem Kopf.
Familienfreundlich sind sie, weil sie eine sehr hohe Reizschwelle haben und auf die Zusammenarbeit mit dem Mensch gezüchtet wurden/werden. Sie lassen sehr viel mit sich machen und über sich ergehen.
Viele Golden Retriever wollen was tun. Sie sind helle Köpfe und arbeiten gerne, auch wenn sie nicht aus Leistungslinien kommen. Nur etwas Ballwerfen ist denen zu langweilig. Dann kann es vorkommen dass sie sich selber eine Beschäftigung suchen und auch sehr schnell finden - jagen ist ihre Passion, dafür wurden (und werden die jagdlich geführten Linien heute noch) gezüchtet. In viele Golden Retriever aus Showzucht (also nicht Leistungszucht) steckt trotzdem eine gute Portion Jagdtrieb. Der ist aber mit guter und konsequenter Erziehung händelbar.
Dann möchte der Hund aber apportieren (das ist die Paradedisziplin - daher heissen sie ja auch Retriever - to retrieve = zurückbringen). Oder er will Fährten ausarbeiten, oder beim Mantrailing vermisste Personen suchen, oder sonst irgendwie seinen Kopf benutzen.
Golden Retriever LIEBEN das Wasser und ja, man kann sagen sie sind echte Schweinehunde
Keine Pfütze, möge sie noch so schlammig sein, ist vor ihnen sicher. Du verdurstest nie mit einem Golden. Der findet immer Wasser. Dementsprechend sieht er auch aus nach einem Spaziergang!
Er ist absolut wetterfest und will bei jedem Wetter raus - egal ob du Lust hast oder nicht. Zur Grundausstattung eines Golden-Besitzers gehörten: Gummistiefel, Regenmantel, Regenhut und eine gute Portion Humor, wenn es seit Tagen regnet und der Hund mit Schmackes durch jeden See saust. 
Es sind tolle Hunde für Leute die gerne draussen sind, sie begleiten einem überall hin und viele Leute haben vor einem Golden Retriever weniger Angst als vor anderen Hunden - da ihnen das Prädikat 'freundlicher sich selber erziehender Familienhund' anhaftet. (was nicht stimmt und oft zu Problemen führt, denn auch ein Golden Retriever erzieht sich nicht selber und wird sehr erfinderisch wenn ihm langweilig ist oder wenn er sehr unerzogen ist).
Solltest du einen Retriever-Welpen wollen, beachte bitte, dass ED und HD bei Golden Retriever leider enorm verbreitet sind. Seriöse, kontrollierte Zuchtstätten beachten dies und drehen dir keinen Billig-Welpen mit unsicherer Herkunft an. Also Hände weg von irgend welchen gut tönenden Vermehrerinseraten! Zu viele Tiere haben mit 6-8 Monaten bereits einen Tierarztmarathon hinter sich. Natürlich gibt es nie eine Garantie, aber die Chance, bei seriösen Züchtern einen gesunden Hund zu bekommen ist um ein vielfaches höher - auch wenn der Anfangspreis hoch ist.
http://www.drc.de/zucht/welpenkauf.html