Julia, das ist sooooo schön 🥰
Beiträge von wildsurf
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"Er muss beim Rausgehen nur im Haus strikte Leinenführigkeit einhalten. Draußen kam dann anfangs nur die Flexi dran und er durfte sich erstmal ausschnüffeln"
Übt ihr auch, dass er sich an euch orientieren muss AUCH wenn ihr schon durch die Tür seid?Rausgehen aus der Tür und absitzen lassen? Sitz Training? Nicht gehen? Auf dich achten?
Wenn man immer nur raus geht und der Hund darf sofort in seine Welt abtauchen - was macht er dann wenn er raus geht? Genau das. Abtauchen. Euch ausblenden. Hat ihr ihm ja so gezeigt.
Wer aber öfters sehr nah neben Frauchen sitzen oder stehen muss, und dafür aber hochwertig bestätigt wird, der orientiert sich sehr viel lieber am Menschen.
Wenn der Mensch dann auch noch zB umorientieren auf Kommando übt, hochwertig belohnt, dann wird dieser Mensch langsam interessant. Undwenn der Mensch da noch mehr Ideen hat, was man machen kann statt abtauchen und schnüffeln, dann gelingt orientieren am Mensch immer besser.
Dein Hund läuft auf Autopilot im Aussenmodus. Ändert man das, ändert sich enorm viel.
Aber: du kannst jetzt nicht Hund undKekse nen und draussen üben. DAS geht nicht. Du musst zuerst zi Hause mit ihm was machen. Sei das eben umorientieren oder Hand Touch, oder Slalom zwischen den Beinen - eigentlich völlig egal was. Fuss laufen, etc. Hauptsache er merkt, dass es toll ist mit die zu interagieren.
Erst wenn das funktioniert, kannst du testen ob du seine Aufmerksamkeit draussen bekommst. Undzwar schon BEVOR ihr durch die Tür geht.
Bring ihm bei, sich hin zu setzen wenn du an die Türklinke greifst. Das lernt er in 10sek.
Dann sitzen bleiben wenn du die Tür aufmachst, aber ohne Kommando! Er soll sich zurückhalten sonst geht die Tür wieder zu. Blickt er dich an, fein Keks.
Tür geht auf, und auf dein "komm mit" oder was auch immer geht ihr eine Schritt raus. Sitz. Ruhig. Blick zu dir Keks.
Wer immer in seine Welt abtauchen durfte, muss erst mal in kleinen Schritten lernen, dass es lohnenswert ist mit dem Mensch zu kommunizieren weil dieser jetzt darauf reagiert.
Am nächsten Busch gibst du ihn erst frei, wenn er ruhi gsitzt, hängst die Leine vom Halsband ans Geschirr und gibst ihn frei. Pause. Schnuffeln. Pinkeln.Schaff schwarz/weiss. Klarheit für den Hund. Jetzt frei und schnuffeln. Jetzt umhängen ans HB und wir machen was gemeinsam. Dann bekommst du den Schuh in die Tür.
Eine saubere Leinenführigkeit baust du zu Hause ij der Garage oder an eine anderen sehr ruhigen Ort auf. Dann wird was draus. Sonst sind die Ablenkungen viel zu gross. Meistens konfrontiert man den Hund viel zu früh und zu schnell mit hoher Ablekung.
Für den Notfall, wenn Hunde auftauchen, habe ich immer eineFuttertube im Sack. Die rein in die Schnauze und mit dem Hund an der Tube möglichst viel Abstand schaffen. -
So, damit der Austausch hier höflich bleibt, bitte ich alle mit den unterschwelligen Sticheleien aufzuhören. Danke. Es ist nämlich durchaus interessant, wie unterschiedlich der Alltag der User ist.
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So schön wie sie offener wird
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Am Ende ist es völlig egal, wie lange die Strecke ist.
Es muss zum Hund passen. Wenn dieser gut bemuskelt ist und eine gute Kondition hat, passt es.
Ob das 2km rauf und runter, oder 10km im Flachen sind ist dermassen unterschiedlich, dass Vergleiche immer schwierig sind. Manche gehen wenig spazieren, dafür arbeitet der Hund viel. Wenn der Hund damit ausgeglichen, so what. -
Crocs. Unzerstörbares Superspielzeug.
Naja. Fast unzerstörbar. Mittlerweile gucken meine Zehen vorne raus.
Aber nichts kann ma sich so schön um die Ohren hauen wie Crocs.
Sagen die drei Goldis 😁 -
Ich laufe halt im schneckentempo
Und ich mit sehr langen Beinen in zügigem Tempo. So dass meine Hunde durchgehend traben. Auch mal im Galopp von hinten aufschliessen. An interessanten Stellen wird geschnuppert, dann flott weiter getrabt. Das entspricht sowohl ihnen als auch mir, das sindwir zum Glück kompatibel.
So unterschiedlich ist man eben unterwegs und somit nicht vergleichbar.
Herum bummeln tun sie sehr gerne im Garten. -
Ja, Einzeltraining bei euch zu Hause in unterschiedlichen Situationen, und gemeinsam draussen.
Es sind oft kleine Dinge, die am Ende viel ausmachen. Und die muss einem jemand zeigen, damit man sie sehen lernt. Dann kann man adäquat reagieren. Oder voraus planen.
Nur als Beispiel: ein Hund, der ein Thema hat mit Raum für sich beanspruchen, dessen Liegeplatz (Körbchen) muss wohl überlegt platziert werden. Denn diese Kollegen liegen gerne so, dass sie alles und jeden im Blick haben. Was eine viel zu grosse Aufgabe ist und auch nicht Job des Hundes ist. Somit platziert ma sein Körbchen anders, das entschärft ganz viel.
Nur als Beispiel gedacht -
Du sollst doch keine Knoten in den Hund machen. Wie soll der denn wachsen? 😱🤣
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nää, mach mal piano. Wichtig ist ganz normaler Alltag. Ihr verpasst gerade gar nichts. Aaaaatmen 😀😉
Überleg mal, was dir wichtig ist. Das setzt ihr dann um, ganz in Ruhe in eurem Tempo. That‘s it