Beiträge von susami

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    Sie hat ohnehin Streß ohne Ende, gehe ich weg, verstärkt sich dieser Streß noch mehr. Das wäre kontraproduktiv

    Huhu Kathrin,

    genau, wenn der Stress so zu groß wäre ist es nicht der richtige Weg. Ich weiß nicht was meine Trainerin mit solchen Hunden machen würde - die sehe ich ja dann logischerweise nicht in der HuSchu.

    Ich denke aber im Prinzip ähnlich, nur das der Abstand vielleicht noch größer sein muss, und der Besitzer vielleicht nicht soo weit weg geht. :???:
    Wichtig ist, das der Hund es alleine schafft sich zu beruhigen - und das dann ausgiebig gelobt werden kann.

    Klar muss man es dann mit immer wieder anderen Hunden üben, so doof sind die ja nich, die Sauhunde :D

    lg
    susa

    Hallo,

    in der HuSchu in die ich gehe wird sowas im Grunde genommen ganz einfach trainiert:

    Der unsichere Hund wird am Rand angebunden und darf zusehen, der Besitzer steht aber bei den Anderen in der Mitte. Im Laufe einer normalen Übungsstunde beruhigt sich der unsichere Hund eigentlich immer - dann kommt sofort ein Lob vom Besitzer. Also hingehen und streicheln und Leckerlie geben, aber nicht wieder aufdrehen - und danach geht der Besitzer wieder in die Mitte.

    So gewöhnt sich der unsichere Hund an die Anwesenheit anderer Hunde. Sobald es geht wird er natürlich in die Übungen integriert - es wird einfach darauf geachtet was gerade noch für diesen Hund möglich ist ohne das er austickt und so, daß eine positive Bestätigung möglich ist.

    So haben am Ende alle Spass, können ihre Hunde loben und lernen, das doch mehr geht als man und Hund dachten. :^^:

    Beim Zwicken hattet ihr ja wohl beide keinen Spass, oder?
    Ergo: sch...-Methode. So einfach ist das manchmal.

    lg
    susa

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    Ich denke das ist doch kein Problem.
    Da wird viel zu menschlich gedacht.

    Mein Zweithund Larry ist so ein Scheidungsopfer. Und ist von seinem neuen Zuhause aus immer zu seiner Hundefreundin gelaufen .... und letztlich so bei uns gelandet. Hier hat er sich auch sofort mit Jacko angefreundet, seither scheint er wieder seinen Seelenfrieden gefunden zu haben. Achja - er war genau 1 Jahr alt als wir ihn von der Straße aufgelesen haben.

    Es kommt wohl sehr auf den Hund an was oder wen er vermisst. Und auf die Zustände im neuen Zuhause.

    Das wäre für mich auch der Hauptknackpunkt: Wie lange bleibt die Situation bei den Eltern so? Was ist für danach geplant? Bringt das alles zuviel Unruhe rein, kann man die Zeit noch abwarten? Oder baut der Hund in dieser Zeit ne Bindung zu den neuem Frauchen auf?
    Grundsätzlich kann ein Hund ganz gut 5-6 Stunden allein bleiben, wenn er es schrittweise gelernt hat.

    lg
    susa

    Wenn ich Deine anderen Post jetzt richtig überflogen hab, ist SAM erst seit einer Woche bei Euch, richtig?

    Ich finde Deine Mutter sollte sich und dem Kleinen noch mehr Zeit geben. Sie hat ja ihre Bedenken von Anfang an geäußert - letztlich aber zugestimmt. Diese Verantwortung für das Hundebaby sollte sie jetzt auch tragen.

    Der Kleine kann ja nichts dafür das Euer alter Hund gestorben ist. Er hat ja trotzdem seine Bedürfnisse.

    In ein paar Wochen kann sich Deine Mutter vielleicht schon nicht mehr vorstellen, Sam wieder abzugeben.

    Viel Glück und lg
    susa

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    das hieße im Klartext: man "kauft" einen Hund mit Ratenzahlung. Dann zahlt man einfach nicht und hat so einen "Gratis" Hund? das kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

    Ist ja auch nicht so.... denn die Raten muss man zahlen, tut man dies nicht kann der Verkäufer dies gerichtlich durchsetzen. Das kann aber dauern.
    Deshalb machen ja z.B. alle Versandhäuser den Verkauf mit Eigentumsvorbehalt :D

    Ich denke auch nicht das nun vorsorglich zwei Raten gezahlt werden müssen. Ich würde es aber auch tun wenn ich das Geld hätte, dann ist ehr Ruhe.
    Und ich würde eventuell mal den Tierarzt informieren, und sei es nur damit er auch mal die zweite Version dieser Geschichte zu hören bekommt. Das kann ihm doch sicher auch nicht recht sein, das seine Angestellte so handelt.

    lg
    susa

    Zitat

    Ich bin auch strickt dagegen.
    Was ist mit den Hunden,die aus dem Tierschutz kommen
    und teilweise ihre Macken haben und nie richtig rausbekommen
    hat.

    Es kommt doch drauf an WIE sowas gestaltet wird.
    Eine Prüfung gemeinsam mit dem Hund gibt es ja schon, die BH. Da bräuchte man ja nix neues mehr zu erfinden. Und da greift Dein Argument natürlich - das wäre ungerecht, finde ich auch.

    Auf der anderen Seite kann sich zur Zeit jeder Idiot nen Hund holen - auch wenn er NullkommaNull Ahnung von Hunden hat und auch nicht bereit ist sich zu informieren.
    Dadurch entsteht 1. Tierleid und 2. Hundehass, da diese Hunde ja oft irgendwie auffällig werden.

    Das Ganze müßte eben vernünftig gestaltet werden ... die Sorge das dies in unserem Staat vermutlich nicht klappt kann ich ja nachvollziehen.
    Aber so wie es zur Zeit läuft ist es ja auch nicht grade das Gelbe vom Ei.

    lg
    susa

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    Eine Frage war jemals jemand von Euch mal in der Türkei?

    Ich nicht. Muss ich das um mir eine Meinung zu bilden oder darf ich den Medienberichten trauen?

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    Wer dort war hat bestimmt gesehen wieviele Hunde dort wild leben und sich vermehren.
    In der Türkei gibt es auch Hunde die Krank sind oder Tollwut haben.
    Es gibt tausende von Hunde in der Türkei, unter anderem auch Hunde die wildern die das habe und Gut der Einwohner zerrstörren Ihren Lebensunterhaltung vernichten.

    Selbst gesehen hab ich es nicht. Aber aufgrund von Berichten kann ich mir die Situation schon vorstellen.
    Diese Probleme kann und muss man lösen - aber ohne dabei die Tiere zu quälen.

    Zitat

    Man muss es mal beid seitig sehen und nicht nur in der sicht vom Hund.

    Das hier ist ein Hundeforum. Für die Menschenrechte u.ä. gibt es andere besser geeignete Diskussionsplattformen.

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    In meinen Freundeskreis gibt es einige Türkische Leute, daher finde ich jede diskriminierung völlig daneben, und alle über einen Kamm zu scheren.
    Nur weil die Minderheit für die tötung der Hunde verantwortlich ist.

    In meinem Freundeskreis sind zur Zeit keine türkischen Leute. Diskriminierung finde ich aber grundsätzlich daneben - daher würde ich das niemals bewußt tun.
    Verantwortlich für die Tierquälerei (denn Tötung wäre ja noch human dagegen) ist aber nicht einfach eine Minderheit sondern eine staatliche Stelle. Daher finde ich eine Reaktion auf staatlicher Ebene durchaus angebracht, und so eine Reaktion ist eben z.B. der EU-Beitritt.

    Zitat

    Es gibt andere Länder die in die EU eingetretten ist die auch nicht viel besser mit Hunden und Tieren umgegangen sind(oder noch umgehen).

    Tierquälerei ist überall schlimm - auch innerhalb der EU. Und ich wende mich auch dann dort dagegen so vehement ich kann.
    Aber ein Land aus der EU auszuweisen welches schon Mitglied ist dürfte wesentlich schwieriger sein als von vorneherein die unpassenden Staaten außen vor zu lassen. Wenn ich allein die Entscheidung darüber hätte würde ich aber sogar das tun. (Vermutlich hab ich genau deshalb nicht allein die Macht dazu)

    fg
    susa

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    Was hat das mit Eu Beitritt zu tun?
    Man sollte nicht alles gleich Stellen es gibt solche und solche Politiker.
    Nicht jeder Mensch ist gleich, ist gibt verschiedene Charakterien.
    Ausser dem geht es im EU Beitritt nicht um Tiere sondern um Menschen.

    Wand klatschen dann sollte man mit .......anfangen.

    Ganz einfach: die EU ist wie jede Gemeinschaft eine mit gemeinsamen Gesetzen, sozusagen den Spielregeln für das Zusammenleben. Das funktioniert aber nur, wenn sich alle sowieso mehr oder weniger an die Spielregeln halten - weil diese ihren Grundwerten, ihrer Lebenseinstellung und ihrer Kultur entsprechen. Wenn die Gemeinschaft ein Mitglied ständig kontrollieren und maßregeln müsste würde es letztlich einfach nicht zu dieser Gemeinschaft passen.
    Deshalb wird vor dem Beitritt geprüft, ob die Staaten wenigestens so einigermaßen zur Gemeinschaft passen.

    Nach diesem Beitrag habe ich daran extreme Zweifel. Wir haben auch so schon genug Länder in der EU, die den Umgang mit Tieren nicht so pflegen wie es m.M. nach sein sollte. Ich werde mich daher ab sofort mit meiner Stimme gegen einen EU-Beitritt einsetzen - das hatte ich bislang anders gesehen. Ach ja - die Pedition hab ich auch mitgemacht, logisch.

    Und ich finde es traurig, dass man diese Zusammenhänge wirklich noch jemanden erklären muss. Was soll diese Bemerkung: es geht um Menschen nicht um Tiere? - Alles hängt doch mit allem zusammen, das ist doch offensichtlich. Man muss nur mal die Augen aufmachen.

    Was denkst Du: Wen soll man an die Wand klatschen? Und wem nutzt das was?

    fg
    susa

    Zitat

    Frauchen beschützen ? Wozu ? Ich gehe nachschauen wenn Frauchen die Lage sondiert und für ungefährlich erklärt hat :D .

    :applaus: :applaus: :applaus:

    Dein Hund sieht Dich als Rudelführer! Das wolltest Du doch immer erreichen, oder?
    Okay - als Rudelführer muss man eben als Erster an die "Front" wenns brenzelig werden könnte. Alles hat eben zwei Seiten :D

    *sollte ich Dein Post missverstanden haben bitte ich untertänigst um Entschuldigung und behaupte das Gegenteil*

    fg
    susa

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    ...statt die gewünschten Ratschläge.

    wieso, wenn Du das richtig betonst hat sie doch jede Menge davon bekommen.
    *ich liebe die Raffinesse der deutschen Sprache*

    Leider habe ich bei diesem Thema keine eigenem Erfahrungsschatz den ich hier weitergeben könnte.
    Vermutlich ist dazu das Züchterforum der beste Ort um nach Antworten auf konkrete Fragen zu suchen.

    Ich kann der Hundemama und ihren Welpen auch nur alles Gute wünschen.

    lg
    susa