Beiträge von susami

    Hallo,

    Warum hebst Du Deinen Hund auf und trägst ihn ins Körbchen?
    Ist er krank? Kann er nicht alleine laufen?

    Er muss unbedingt Deine Kommandos respektieren, d.h. Du sagst z.B. "runter" und er geht alleine vom Sofa!
    Wenn nicht setzt Dich durch mittels Hausleine, Besen oder großem Pappkarton den Du vor Dir herschiebst bis der Hund "freiwillig" ausweicht.

    Ob er sich dann einen Platz im Körbchen oder sonstwo sucht ist doch egal, finde ich.

    ABER: warum darf er nicht mit im Schlafzimmer sein? Das Rudeltier Hund fühlt sich allein in der Küche sicher nicht wohl - es möchte bei seinem Rudel sein. Denn nur dort ist es (in der Wildniss) vor Gefahren sicher.

    Euer Bett ist tabu, da kommt wieder das "runter" Training, und zwar konsequent und immer! Auch im Urlaub! Auch wenn Ihr Camping macht und es nur eine Iso-Matte ist.
    Leider habt Ihr in diesem Urlaub die Diskussion darüber mit Eurem Hund verloren - und jetzt deshalb die doppelte Arbeit es erneut durchzusetzen.
    Aber ein wenig Geduld und jede Menge Sturschädel helfen dabei. :^^:

    lg
    susa

    Moin Moin,

    also eine ähnliche Alterskonstellation hab ich auch zuhause. Allerdings war Jacko schon 1,5 Jahre alt als der 1 jährige Larry zu uns kam
    - und, es war überhaupt nicht geplant. Larry ist uns zugelaufen, die Alternative wäre gewesen ihn zum ehm. Besitzer zurückzugeben, wo er immer wieder weglief.

    Es geht, ja. Wir haben gelernt damit umzugehen. Und bislang haben die Hundejungs nur zwei etwas bösere Streitereien angefangen wo wir zwischengehen mussten. Und natürlich würde ich keinen von Beiden wieder hergeben wollen.

    ABER: wenn man es planen kann würde ich mir das nicht antuen. Schon garnicht als relativ hundeunerfahrener Mensch. Denn es ist ne Menge Arbeit und erfordert einfach doppelt soviel Zeit und Kraft. Für die Hunde ist es zwar einerseits schön nicht mehr allein zu sein, aber andererseits entsteht dadurch auch Unruhe im "Rudelgefüge", also Stress.

    Geplant würde ich den Zweithund erst nehmen, wenn der erste "fertig" ist, also mindestens 3 Jahre alt und gut erzogen.

    lg
    susa

    Hallo Sylvie,

    auch wenn Dir viele schon das Wichtigste geschrieben haben:

    Kennst Du noch den Werbeslogan "Just do it"?

    Normalerweise gehöre ich zu den Menschen, die sich erst gründlichst informieren, alles lesen was zu kriegen ist, sich beraten lassen, ausprobieren und ein Projekt komplett durchplanen.

    Aus irgendeinem Grund hab ich das ausgerechnet bei der Hundeanschaffung nicht so gemacht. Letztlich bin ich sehr froh darüber obwohl ich jedem Anfänger das glatte Gegenteil raten würde. Aber ich hätte sonst nicht diesen Hund geholt, und nicht soviel Gelernt in den letzten zwei Jahren - die entscheidende Weiche wäre anders gestellt worden.
    Naja, als Jacko dann plötzlich da war war unser Informationsbedarf natürlich riesig. Von allen Seiten kamen Tipps, Wissen und Halbweisheiten, Ratschläge und Kritik. Ein Herdenschutzhund, auch noch in einer Etagenwohnung, auch noch ein Rüde - naja, man kann ja kastrieren lassen. Jacko war Anfangs leicht Angstaggressiv, zu wenig sozialisiert - ich könnte Dir mindestens fünf Leute nennen, die mir damals unterschrieben hätten das Jacko früher oder später im TH landet. :gott:

    Du kannst Dir vielleicht vorstellen wie verunsichert ich dann war und immer weiter wurde. Das erste Jahr war eine reine Katastrophe, Jacko wurde immer wilder, zerlegte uns die Bude, mindestens 5 Leinen, ich hatte Schwielen an den Händen vom Leineziehen, der Hund flippte völlig aus sobald er unterwegs oder auch Zuhause irgendjemanden außer uns gesehen hat. Da hätte ich sicher gerne gegen Deinen Chandro getauscht.

    Dann war ich soweit das dringend etwas Entscheidendes passieren musste. Ich hab mich nochmal auf die Suche nach einer gescheiten Hundeschule gemacht - meine ersten Versuche waren ja Fehlschläge gewesen. Dann kamen die ersten minikleinen Erfolge, und damit mein Selbstbewußtsein zurück. Außerdem wusste ich immer mehr, ich hatte in dem Jahr viel gelesen und auch das DF entdeckt.

    Als dann - ebenso ungeplant Larry bei uns einzog, da musste auch die Hausordnung reibungslos klappen. Denn zwei fast gleichalte unkastrierte Rüden, bei relativ unerzogen - da gehörten klare Strukturen und konsequente Führung her. Und komischerweise, mit ein paar klaren Ansagen spurten meine Hundejungs.

    DAS stärkt das Selbstbewußtsein, das gibt Sicherheit.
    Bei alledem hatte ich :gott: keine Zeit zum Grübeln, zum Analysieren und Planen. Es lief nach dem Motto: just do it!

    Erst jetzt plane ich öfters mal, weil wir jetzt an den Feinheiten arbeiten. Hoffentlich geht das jetzt auch gut :lachtot:

    Und sag nie, Du könntest kein Fels in der Brandung sein. Ich bin mir absolut sicher, Du warst es schon sehr oft, für Deine Kinder und auch schon für die Hunde.

    lg
    susa

    Hallo,

    wenn Du Chandro kennenlernen willst - und auch sonst noch ein paar von uns Hunden, dann guck mal hier:

    https://www.dogforum.de/ftopic33519.html

    Das mit dem Spielzeug kenne ich auch. Mein Fraule räumt immer sofort alles weg wenn wir zu wild spielen und z.B. an der Plüschmaus zerren. :/
    Aber wenn wir ganz vorsichtig sind dürfen wir die Sachen manchmal ein bißchen behalten - das haben wir jetzt schon gecheckt.

    Nen schwarzen Kong, ein ganz dickes Tauknotenseil und ein alter Sockenknotenball - damit dürfen wir auch mal wilder spielen. Die Dinger gehn so schnell nicht kaputt.

    Grüsse von Jacko und Larry

    Huhu Conny,

    ja also - wenn es Dich stört das Dein Einstein etwas selber regelt, dann gibts für mich daraus nur ein einziges Fazit:
    Du musst es regeln, bevor der Hund es tut!

    Denn DAS die Situation geregelt werden muss ist doch wohl unstrittig, jedenfalls sieht Dein Einstein das so. Also regelt er, da Du es nicht tust.

    Mein Jacko hat schon versucht alles selber zu regeln seit er aus seinen Baby-Knopfaugen rausschauen konnte. Und da wir als Hundehalter total unerfahren und entsprechend überfordert waren (was wir natürlich vorher komplett anders gesehen hatten), haben wir ihn machen lassen.

    Mittlerweile sind wir sehr vorrausschauend und regeln alles im Vorfeld, so dass Hundchen sich mal entspannen kann. So langsam macht er das sogar auch. :^^:
    Sobald wir was übersehen haben, ist er wieder 100 % da.

    Menschen haben ohne meine Erlaubnis überhaupt nicht auf meine Hunde zuzugehen, wenn sie fragen dürfen sie manchmal stehen bleiben und dann entscheiden die Hunde ob und wann sie zum Menschen laufen.
    Das gilt auch für Besucher in unserer Wohnung - ach, ich entscheide einfach alles.
    Manche verstehen oder akzeptieren das nicht gleich, ich erklär es dann gerne, ansonsten ist mir das schnuppe was die Leute denken.

    lg
    susa

    :lachtot: :lachtot:

    Himmelblau mit rosa Tupfen....

    Ich will unbedingt auch die Vorher-Nachher-Fotos von unseren Inspecteur sehen - eigentlich noch viel dringender als die vom frechen Kater.

    :lachtot:

    Wenn alles nichts hilft: ich hatte da einen Larry im Angebot, sicher klein genug für die Katzenklappe - und ein sehr großer Kämpfer und Jäger.

    lg
    susa

    Ruf doch mal bei Deiner Versicherung an und frag die, warum sie nicht den Gesamtbetrag zahlen.
    Und erzähl denen das die Geschädigte jetzt den Rest von Dir haben will und mit Anzeige droht.
    Wer sonst, wenn nicht die Versicherung, soll denn wissen wie das mit solchen Schadenregulierungen ist? Die werden auch wissen wie die übliche Rechtsprechung ist.

    Von meinem Rechtsgefühl her wäre es so: Du haftest für Schäden die Dein Hund verursacht, stellvertretend dafür hast Du die Versicherung. Wenn die jetzt sagen, die musst nicht voll haften - der Andere bekommt eine Teilschuld - dann muss die Geschädigte sich mit denen auseinander setzen. Weil die Versicherung ja stellvertretend für Dich in der Haftung ist.

    lg
    susa

    Zitat

    mir gehts ja auch mehr um den rechtlichen aspekt. was kann die stadt verordnen und was nicht?

    Hm - das ist son Grenzfall, denke ich. Denn natürlich gehört das Grundstück dem Reitverein und ist damit erstmal privat - und damit könnte die Stadt auf dem Grundstück keine Leinenpflicht anordnen.

    Allerdings ist son Reitstall ja prinzipiell erstmal für Jedermann zugänglich - also doch gewissermaßen öffentlich. Da kann ich mir schon vorstellen das die Stadt da was anordnen kann.

    Ich würd da dringend in die Offensive gehen und Kontakt mit dieser Mutter aufnehmen. Denn bislang habt Ihr ja alle keine Probleme miteinander gehabt - vielleicht läßt sie sich besänftigen.
    Die Dame mit dem Störenfried muss allerdings weg, sonst habt ihr ja keine "Verhandlungsmasse".

    lg
    susa

    Huhu,

    ich fütter das auch gelegentlich (ich wechsel regelmäßig, ist aber ein anderes Thema)
    Du kannst Dir die Teile vielleicht wie so ein Kaubonbon vorstellen, trocken aber weich. D.h. man kann sie auch leicht mit den Fingern in noch kleinere Stücke brechen.

    Die Sticks sind ähnlich, aber eben kleine Streifen - wie ein Mini-Würstel.

    Meine Beiden haben das sehr gerne gefressen und sind auch nicht dick geworden.

    lg
    susa