Beiträge von susami

    Zitat

    Lilly hat am Samstag ein Huhn gerissen, nun hab ich die befürchtung, wenn ich sie barfe, dass sie dann auf den Geschmack kommt, wenn sie Hühnerklein etc. bekommt...

    ähm....räusper....tja, wie soll ich es Dir sagen :???:

    Du hast einen Hund. :^^:
    Hunde gehören zur Gattung der Carnivoren, also der Fleischfressen Raubtiere. Die müssen nicht erst extra "auf den Geschmack" kommen - es liegt in ihrer Natur Fleisch zu fressen und dafür zu jagen und zu töten.
    Das ist normal.

    Deshalb mögen sie die Barfmahlzeiten so gerne und sie bekommen ihnen auch besser als die merkwürdigen Trockenfutter-Getreide-Fleischpulver-Müsli-Brocken.

    Das das Jagen in dieser Form in unserer Gesellschaft nicht akzeptabel ist steht auf nen ganz anderen Blatt. Dagegen musst Du schon was unternehmen: ganz einfach in Zukunft etwas vorrausschauender handeln.

    lg
    susa

    Hallo,

    ich hab zwar selbst keine Kinder ...
    ...aber, ich finde dieses Verhalten absolut verantwortungslos von den Eltern.
    Egal obs sich um nen großen Hund handelt, den ein Kind dann evtl. nicht mehr halten kann - oder um nen Zwerg, den das Kind dann vielleicht nicht ausreichend schützen kann.
    Klar wollen die Kids mal allein mit dem Hund laufen, aber Kids wollen viel wenn der Tag lang ist. Und manches davon geht eben nicht. PUNKT.

    Je größer die Kinder werden desto besser gehts natürlich, desto ehr kann man mal den Versuch starten. Wenn der Hund gut erzogen ist, wenn der Weg relativ ruhig ist, wenn man selbst den Kindern den richtigen Umgang schon ausführlich hat zeigen können oder die Kids sogar Hundesport machen etc.

    Gesetzlich liegt die Grenze glaub ich eh bei 14 Jahren (hab ich glaub ich hier im DF mal irgendwo gelesen). Drunter sind die Eltern für alles haftbar, Verletzung der Aufsichtspflicht glaub ich :???:

    Früher wurde auf sowas nicht so geachtet, aber die Gefahren bzw. "schwierigen" Situationen für einen Hund scheinen mir früher auch seltener gewesen zu sein. Spätestens seit Hamburg 2000 ist doch der Umgang der Allgemeinheit mit Hunden ein völlig anderer.

    lg
    susa

    Ich finde es kommt drauf an wie man die SL nutzt.

    Nicht jeder hat schließlich umzäunte Gebiete zum Folgetraining zur Verfügung.
    Und da kann dann eine wirklich dünne SL am Geschirr zur Absicherung vor Notsituationen schon sinnvoll sein und dem Halter helfen, die "Freifolge" des Welpen etwas entspannter zu üben.

    Das klassische Schleppleinentraining fängt man natürlich erst später an, und auch nur wenn nötig ist (also meistens :p )

    lg
    susa

    mal langsam Leute - jeder geht doch wohl auch mal Kaffeetrinken oder mal Klamotten einkaufen, von regelmäßig und mit richtig viel Geld ausgeben war nirgends was zu lesen....

    Um die Situation zu Hause schnell zu entspannen: Würde es eventuell helfen wenn Deine Trixie den neuen Nachbarshund mal kennenlernt?
    Oder geht das garnicht?

    Ich hab auch zwei Hunde, ich kenn den Stress. Die machen sich gegenseitig wuschig. Da hilft nur ganz viel konsequentes Training, die Tipps von Shoppy und Fräulein Wolle sind super - lieber jetzt mal 6-12 Monate Arbeit investieren als ein Hundeleben lang = 10-15 Jahre dieses Theater an der Leine.

    lg
    susa

    Kann da Undercover nur stimmen.

    Mal abgesehen von den momentanen normalen Welpenproblemchen, dazu wurde ja schon genug gesagt

    - stellt Euch darauf ein, daß Ihr es wesentlich schwerer haben werdet eine vernünftige Bindung und damit die Bereitschaft zur Zusammenarbeit aufzubauen.
    Ganz einfach - weil die Beiden ja sich haben. Eben anders als ein Einzelhund der sich ja schon notgedrungen mehr an den Menschen orientiert.

    Ich denke, ohne professionelle Hilfe können sich da sooo schnell Erziehungsfehler einschleichen, daher würde ich dringend zu einer guten Hundeschule raten, gleich von Beginn an.

    lg
    susa

    Zitat

    Ich halte es absolut nicht für schlimm, meinen Hund zu impfen und zu entwurmen, denn dem Hund geht es mit Sicherheit besser, wenn er keine Würmer hat. Und 1x im Jahr impfen ist mir persönlich auch lieber als in Kauf nehmen, dass sich Tollwut usw. nach und nach wieder ausbreitet. Denn eigentlich sind solche Krankheiten doch mit durchs Impfen eingedämmt worden oder liege ich da falsch?

    Über diese Punkte kann man trefflich streiten, dann gehört es aber nicht mehr in diesen Thread hier. Daher nur soviel: Pharmaindustrie und Tierärzte behaupten, dass nur regelmäßige Wurmkuren und regelmäßiges Impfen hilft - es gibt inzwischen ne Menge Leute die das so ziemlich anders sehen.

    zum Thema:
    Im Grunde ist es doch schon eine Zumutung, ein Tier in unserer denaturierten Lebensweise zu halten. Daher sollten wir versuchen das Zusammenleben mit uns diesen andersartigen Lebewesen ansonsten so artgerecht wie möglich zu gestalten.

    Nach menschlischen Maßstäben geht es den wild lebenden Hunden aber auch nicht wirklich gut.
    Für mich sind der allgemeine Gesundheitszustand und die Lebenserwartung deshalb die ersten Kennziffern für eine gute Haltung.

    Unklarer werden die Maßstäbe auf der psychischen emotionalen Ebene - doch auch da gilt wohl: fühlt der Hund sich wohl und wurde gut und sachgerecht in unsere Lebensumstände integriert wird er kaum negativ auffallen.

    Bei allen extremen Haltungs- und Erziehungsbedingungen werden diese Ziele nicht oder nicht vollständig erreicht. Ein Hund der nur mit Halti zu führen ist fühlt sich offensichtlich nicht wohl; ein Hund der aggressiv gegenüber Menschen wird ganz sicher auch nicht.

    Da ist was schiefgelaufen - und das war schon die eigentliche Zumutung. Diesen Fehler dann mittels moderner Hilfsmittel zu korriegieren kann unter Umständen der richtige Weg sein, kann aber auch die Sache noch schwieriger gestalten.
    Wir bleiben eben Menschen, mit all unseren Fehlern. Wir können nur versuchen das Beste für die Hunde zu tun - es wird trotzdem immer wieder mal schiefgehen.

    lg
    susa

    Na - vielleicht kannst Du ja auch noch die Eltern irgendwie mit einbeziehen. Schließlich haben die sich den Hund geholt und damit eigentlich die Verantwortung.
    Möglicherweise können die auf Ihren Sohnemann einwirken, das er die Sache mit der Hundeerziehung professionell angeht und nicht versaubeutelt. Es will sicher keiner von denen irgendwann gebissen werden.

    Ich seh das so, daß man die Gewalt die man in den Hund reinprügelt irgendwann wie nen Bumerang zurückbekommt.

    Das nötige Know-how kannste Dir hier im Forum anlesen. Oder die Hundehalter selber.

    lg
    susa

    Also, den Garten würde ich erstmal komplett ausbruchsicher gestalten. Da hätte ich auch keine Lust ständig aufzupassen. Kauf Dir ne Rolle Kaninchendraht, ist nicht so teuer, und sicher damit die Lücken zwischen Boden und Zaun.

    Ja, das Komm mit der Schlepp kannste so unterstützen, aber bitte dann die Schlepp am Geschirr festmachen. Oft reicht auch ein kurzes Zupfen in die richtige Richtung.

    Besser ist es aber, sie überhaupt nur dann zu rufen wenn sie eh grad kommen will - weil Du z.B. was ganz tolles auf dem Boden "gefunden" hast, einen Leckerlie oder ein quitschendes Spielzeug.

    Wenn Du sie öfters rufst und sie kommt nicht lernt sie nur, das dieses Wort keine besondere Bedeutung für sie hat. Also wenn Du rufst, dann MUSS sie auch kommen, immer! Auch Zuhause!
    Also darfst Du sie niemals rufen wenn Du es nicht durchsetzen kannst, weil z.B. keine Schlepp dran ist. Dann ist das rumdrehen und weglaufen - so wie Du es heute zufällig gemacht hast - oft die beste Alternative.

    lg
    susa

    Naja, diese Verfahren werden aber letztlich sicher ehr dazu führen, dass die NRW-Landeshundeverordnung geändert wird und das Wort "umfriedet" rausfliegt.

    Denn der Sinn der Landeshundeverordnung liegt doch recht eindeutig darauf, Nichthundehalter vor freilaufenden Hunden zu schützen.
    Und eben leider nicht darauf, das Zusammenleben zu vereinfachen und auch Hunden in NRW Raum zu geben. :gott:

    lg
    susa

    Zitat

    Krank ist der Kleine nicht, aber ich dachte - aber ist sicherlich auch falsch - das ein Hund mal Nachtruhe halten soll. Und dann wollte ich ihn einfach von der Couch auf den Boden setzen und mit ihm in die Küche gehen. Ging aber - wie beschrieben - nicht.

    Hallo,

    ob der Kleine krank ist war ne rhetorische Frage. Ich hab versucht damit deutlich zu machen das Du ihn nicht tragen solltest. Und zwar nicht nur weil er ja laufen kann - sondern weil er es sicher auch will!

    Ich mein, wie würde es Dir gefallen wenn Dein Mann der Meinung ist, Du solltest jetzt mal Nachtruhe halten. Und dann statt mit Dir zu sprechen Dich aufhebt und ins Bett trägt? - Oki :roll: das kann ja ein-zweimal ganz nett sein. Aber wenns immer so liefe würdest Du Dir sicher sehr bevormundet vorkommen, oder?

    Sprich mit Deinem Hund. Sage ihm: runter vom Sofa. Sage ihm: raus aus dem Bett. Sage ihm: geh schlafen.
    Wenn er nicht grade auf Kravall gebürstet ist wird er es tun. Und zwar lieber als wie ein Stofftier verfrachtet zu werden.
    Wenn nicht: siehe oben - sanft aber bestimmt.
    Und überleg Dir das mit dem Schlafzimmer nochmal, wischfesten Boden braucht ihr ja nicht mehr, oder?

    lg
    susa