Beiträge von susami

    Huhu,

    wir haben uns vor zwei Wochen eine Alustarbox von Kleinmetall gekauft. Wurde per DHL-Fracht geliefert, schnell, gute Terminabsprache, gute Qualität.

    Die Box ist eine sogenannte Doppelbox, da wir ja zwei Hunde haben, und nimmt entsprechend den gesamten Kofferraum ein. Für Jacko, der in etwa so groß ist wie ein Goldi, würde ich aber auch nix kleineres kaufen. Wir haben die Trennwand sogar rausgemacht, denn Klein-Larry braucht nicht soviel Platz.
    OK - das Teil hat seinen Preis. Aber ich denke ich geb lieber einmal Geld aus und kauf was vernünftiges als immer irgendwelche halbseidenen Kompromisse, die dann schneller kaputt gehen als man nachbestellen kann.

    Zum Schluss die gute Nachricht: die Hunde waren ja das Fahren im Kofferraum eh gewöhnt und brauchten keinerlei Eingewöhnung! Die alte gewohnte Decke rein und gut wars. Gab natürlich noch extra Leckerlie weils so schnell geklappt hat.

    lg
    susa

    Zitat

    Die Frage war nicht, ob ich zum Tierarzt soll. Die Frage war, ob ein Hund eine Plastiktüte verdaut oder nicht.
    Ich habe meinen Hund die vergangenen zwei Tage sehr genau beobachtet und Du kannst mir glauben, dass ich beim kleinsten Anzeichen sofort in die Tierklinik gefahren wäre. Insofern verzichte ich gerne auf Deine belehrenden Anweisungen. und mit Deiner Hutschnur kann ich Dir leider auch nicht helfen. :???:

    Ich würd an Deiner Stelle auch noch mindestens bis morgen warten mit dem TA, mit etwas Glück lohnt es sich dann wenigstens richtig :ironie3:

    Ach, übrigens: dies hier ist kein Antwortcomputer - dies ist ein Forum, hinter den PC's sitzen lebende und DENKENDE Menschen!
    Und die schreiben nunmal ihre Ansichten als Antwort - und nicht zwangsläufig das, was der Fragesteller gerne lesen würde.

    Wenn Dir also jemand schreibt: ab zum TA, dann könnte das ja gute Gründe haben. Z.B. den, das Plastik unverdaulich ist und entsprechende Schäden verursachen KANN!

    By the way: Nachdenken vor dem Schreiben KANN auch helfen

    belehrende Grüsse
    susa

    Also den Titel finde ich nicht sonderlich provozierend.
    Ich finde gut wenn sich jemand vorab informiert und nicht einfach losläuft und sich nen 4-Wochen-Welpen holt, gerne auch als Boxermischling.

    Zur Erläuterung: ein seriöser Züchter gibt seine Welpen frühestens mit 8 Wochen ab, drunter ist auch gesetztlich verboten.

    Das mit dem Pudel wirkt weiblich....ist schon etwas blöde formuliert, zugegeben. Aber sorry, dazu haben etliche Pudelzüchter samt Showschuren sowie deren gerne auch ältlichere Kundschaft beigetragen, das man eben diese Bilder im Kopf hat wenn man Pudel hört.

    Das dies ganz tolle Hunde sind die auch wirklich nett aussehen können hat sich leider noch nicht so rumgesprochen. In meinen Augen wäre es ein besonders starker Ausdruck von Männlichkeit, sich einen Pudel zu holen und diesen mal wie nen normalen Hund zu führen - traut sich aber wohl kaum einer.

    fg
    susa

    Zitat

    Wir haben jetzt schon Windeln für die nächste Woche gekauft, aber ich glaube nicht, dass er es damit vertsteht???

    DAS glaube ich auch nicht - im Gegenteil. Falls er sie überhaupt anlassen sollte, lernt er dadurch nur, dass er problemlos überall laufen lassen kann.
    Er soll aber doch lernen, dass nur draußen ok ist - und drinnen bäh!

    Da hilft nur ganz normales Stubenrein-Training, genau wie beim Welpen.
    Fluffys Konzept zur Stubenreinheit

    Ihr könntet aber Glück haben, das er es schnell kapiert und dieses Training daher nicht so lange dauert. Denn immerhin ist er ausgewachsenen und kann seine Blase schon kontrollieren. Ich könnte mir vorstellen, wenn er ein gescheiter Bursche ist, das ihr mit einer Woche konsequentem und intensivem Training auskommt. Aber diese Woche solltet Ihr Euch und ihm mindestens geben.

    lg
    susa

    Tolles Thema, danke :D

    Mir nerven diese Hundehalter auch, die Gehorsam aus Prinzip erwarten. Die mit Argumenten aufwarten wie "er hat zu folgen" "er muss weil ich es will" - diese Leute sollen sich doch Bitte einen Robodog kaufen, den kann man programmieren (oder auch manchmal nicht, aber das führt jetzt hier zu weit :lachtot: )

    Aber:
    Ich erzieh meine Hunde ja nicht weil endlich mal was zu sagen haben will im Leben. Ich erzieh sie ja, damit das Zusammenleben überhaupt funktioniert in unserer denaturierten Umwelt.

    Kommandos brauch ich da eigentlich nur ein Einziges: das Abruf-Kommando - das muss immer funktionieren sonst geht eben nunmal kein Freilauf.
    Viel wichtiger sind doch all die scheinbar selbstverständlichen Alltagssituationen: locker an der Leine gehen egal ob Hund, Katze, Maus, Jogger, Walker, Radfahrer, Moped, Auto, Kinderwagen, Eisenbahn.......usw.usw.usw. kommen. Und dieses lockere laufen geht nur, wenn der Hund ganz entspannt ist, wenn er Vertrauen hat und wenn er all diese Dinge als harmlos kennenlernen durfte.

    Tja, und woher bekommt Hund dieses Vertrauen? Aus der Zusammenarbeit mit dem Menschen, aus der funktionierenden Kommunikation. All die anderen Kommandos sind doch eigentlich nur Tricks, Spielchen, Übungen - im Grunde trainiert man doch nur die Kommunikation.

    Bei diesem Training kann es dann schonmal wichtig sein, ein einmal gegebenes Kommando auch durchzusetzen. Das ist m.M. nach Teil der Kommunikation deutlich zu machen, dass man ein Kommando nicht einfach mal so daher plappert - sondern nur gibt wenn es nötig und sinnvoll ist - wenn man es also ernst meint und es dann auch durchgeführt werden muss.

    Der Verstand des Menschen ist dabei gefragt, wenn man diese Kommandos gerade nur trainieren will, also kein äußerer wichtiger Grund dahinter steckt - und es zu diesem Zeitpunkt irgendwie nicht klappt. Dann sollte ich dieses Training an diesem Tag einfach lassen. Denn sonst zerstöre ich die Kommunikation mit meinem Hund und erreiche am Ende das Gegenteil.

    Und die Hausordnung? Da gibt es m.M. nach keine Regeln - denn wie das Zusammenleben innerhalb einer Familie (mit und ohne Hund) läuft, entscheiden doch immer die Betroffenen. Und das ist auch selten auf alle Zeiten festgelegt, meist wandeln sich diese Regelungen doch, weil sich auch die Familienmitglieder weiter entwickeln (z.B. Kinder werden zu Teenagern). Da entscheide ich doch für mich, was mich stört und ich deshalb versuche zu unterbinden - und was mir egal ist. Diese Grenzen ziehe ich ganz nach meinem persönlichen Gutdünken.

    Nicht nur die Hunde - auch wir müssen doch oft funktionieren. Es gibt nunmal ganz viele Situationen im Leben, wo wir - genau wie unsere Hunde - einfach in ganz bestimmter Art und Weise agieren und reagieren müssen, wollen wir nicht zu Schaden kommen. Das sind ganz normale Naturgesetze - ich kann mir kaum vorstellen das irgendein Hund damit Probleme hat. ICH hab damit jedenfalls keine.
    Und zumindest meine Erziehung zielt darauf ab, meinem Hund diese Naturgesetze erweitert auf unsere Lebensbedingungen näher zu bringen, mehr müssen meine Hunde nicht können - das ist leider eh schon sehr viel mittlerweile.

    Schönen Sonntag wünsche ich allen
    lg
    susa

    Zitat

    Dann aber ab unter die Freiluftdusche!

    D A S I S T J A D E R A B S O L U T E O B E R H A A A A A M M E R !!!!!!

    so geil, so niedlich - und soviel Genuss und Lebensfreude in nur einem Bild! Wow
    Das Bild müsst Ihr unbedingt vergrößern und auf Leinwand drucken lassen. Damit könntet Ihr glatt Reklame machen: Ferien in der Sommerfrische.

    *wieso hab ich das gestern nicht gesehen? ich guck doch immer hier rein wenn ein neuer Beitrag drin steht :???: *

    Jacko ist jedenfalls schon ganz neidisch. Larry hat zwar Dackeluntypisch jetzt auch das Wasser für sich entdeckt, aber bitte nur bis zu den Knöcheln.

    lg
    susa

    Hallo

    ich finde diese Zahl auch erstaunlich - aber vielleicht hab ich ja auch nen Rechenfehler :???:

    Wenn man nur mal die Hunde und Katzen rechnet kommt man auf 13,2 Millionen

    3,3 Milliarden Euro geteilt durch 13,2 Millionen Tiere geteilt durch 364 Tage ergibt einen täglichen Ausgabenbetrag von 0,07 Euro pro Tier.
    Da kann doch was nicht stimmen, oder?

    lg
    susa

    Außerdem kommen Probleme dazu, die man nunmal nur als Halter von einem Listenhund hat.
    Ich denke jeder Anfänger macht Erziehungsfehler, egal wie konsequent er als Mensch sonst ist. Wenn dies nun aber dazu führt, das der Hund beispielsweise einen Jogger oder Radfahrer jagt oder womöglich sogar beißt - dann ist es hier in DE ein Riesenunterschied, ob der Hund ein solcher Listenhund ist, oder größer als 40 cm Schulterhöhe und schwerer als 20 kg - oder eben nur ein Dackel o.ä.

    Das sollte man einfach mitbedenken, wenn man sich für eine solche Rasse entscheidet.

    fg
    susa

    Huhu galil,

    das Problem fängt meiner Meinung nach aber schon damit an, das die Jäger eine für Nicht-Jäger so völlig unbekannte Sprache verwenden.
    Hätte ich jetzt z.B. nicht aus lauter Neugier :roll: geguckt, was das denn mit dem Sitzen im Wald auf sich hat - ich hätte Deinen wichtigen Hinweis nicht gelesen.

    Warum schreibst Du nicht: Bamby im Wald
    oder, oki, nicht ganz so plakativ: Rehkitze unterwegs, bitte anleinen

    Sowas darf doch nicht schon an der Sprachbarriere scheitern, dafür ist es zu wichtig.

    lg
    susa

    Hallo,

    wir haben das im Kurs in der HuSchu auch so aufgebaut:

    die beiden ersten Fährten hab ich in jeden zweiten Fußtritt ein Käsewürfel gelegt - es gab aber sofort eine Biegung, am Ende gabs ein Ü-Ei voll mit Käse, welches vorher auch noch in der Tüte mit den Käsewürfeln gelegen hatte.
    Das war, damit Jacko das Kommando "Such" versteht und lernt, was dann von ihm erwartet wird.

    An der normalen Leine zum Startpunkt führen, absitzen lassen, umleinen auf Schlepp ans Geschirr (Handschuhe nicht vergessen!) - an der Käsetüte riechen lassen und Kommando "Such", evtl. mit einer Hand in die richtige Richtung losschicken. Der Hund geht aber vorraus und darf ziehen bzw. Mensch muss halt schauen das er hinterher kommt ohne das die Leine zu stramm wird.

    Wenn der Hund verstanden hat um was es geht reicht ein Beutedepot am Ende der Spur, evtl. übergangsweise zur Hilfe kleine Brocken kurz nach der Biegung.
    Schwieriger wird es auf harten Untergründen (fester Weg, Asphalt), mehr Biegungen - und die Hitze läßt die Duftmoleküle aufsteigen und dann werden sie ggf. vom Wind verweht und die Spur ist nicht mehr so eindeutig.

    Eine Schleppe ziehen - so wie mir ein ehem. Jäger das mal empfohlen hat - ist für die hervorragenden Nasen der Hunde viel zu leicht und unterfordert sie gnadenlos, sagt meine Trainerin.

    Wir sind im Kurs jetzt langsam so weit, daß wir ein Futterdummy eingeführt haben, auf das wir die Hunde jetzt erstmal konditionieren sollen. Ich berichte gerne, wie es weitergeht....

    lg
    susa