Beiträge von susami

    Ist doch alles ganz einfach:

    1.) Geflügelknochen - und auch sonst Knochen - niemals gekocht füttern. Durchs kochen verändern sie die Struktur und dann können sie splittern und verletzten.

    2.) Das hündische Verdauungssystem muss sich erstmal an Knochen gewöhnen. Ein Hund der seit Jahren Dosenfutter bekommt kann tatsächlich keine Knochen, vor allem in großen Mengen, verdauen. Dann gibts diesen harten, weißen Knochen-Kot.

    Gerade deshalb fängt man bei der Umstellung auf BARF mit den Geflügelknochen, z.B. Putenhälse, an. Die sind weich - und es sind im Verhältniss zum Fleisch erstmal nicht soviel Knochen.

    lg
    susa

    Zitat

    ich hab sofort aus geschrien und er verzog sich in eine Ecke der Küche, ich nahm das schreiende Kind hoch und sah das Odin ihn in den Kopf gebissen hatte.

    zu der grundsätzliche unguten Situation wurde ja schon alles geschrieben. Nur dazu hab ich noch mal ne Frage:

    Was genau heißt beissen .. in diesem Fall? Was hast Du am Kopf des Babys gesehen?

    Mein Gedankengang, der hinter meinen Fragen steckt, ist folgender:
    Wenn ein Hund beißen und wirklich verletzen will, dann tut er das auch. Es geschieht also nicht "aus Versehen", wenn "nur" Abdrücke von den Zähnen zu sehen sind - im Gegenteil, Hunde machen mit ihren Schnauzen ja fast alles wozu wir unsere Hände haben.
    Vielleicht hat er das Baby "nur" erzogen, mittels Schnauzengriff - wie Hunde das untereinander machen würden. Bloss das so ein Baby leider keine Schnauze hat - also gleich der ganze Kopf herhalten musste; und das ein Mensch auch leider kein schützendes Fell hat - so dass deratige hündische Kommunikation für uns wirklich nicht so geeignet ist.

    Damit will ich die Sache nicht verharmlosen - Du solltest wirklich dafür sorgen das es für solche Vorfälle gar keine Gelegenheit mehr gibt. Aber vielleicht verstehst Du so besser, wie Dein Hund "tickt". =)

    lg
    susa

    @ Appi-Freundin

    nur so aus Interesse - welche Rasse ist denn "Eure"?
    Appi = Appenzeller?

    Der Tenor dieses gesamten Threads ist doch, das ein gewisser Preis durchaus gerechtfertigt ist. Das darüber hinaus dem Züchter Kosten- und Aufwand entstehen, den er nicht ersthaft auf die Welpenpreise umschlagen kann.
    Und das es doch auch nach oben eine Grenze gibt, die so gerade eben noch nachvollziehbar ist - alles darüber hat dann eben so ein gewisses "Geschmäckle".

    Das die Aussage vom rasseverbessernden Züchten - nun - sagen wir, nicht auf ungeteilte Zustimmung trifft - dazu hat leider doch das Zuchtwesen mit seinen ganzen Auswüchsen beigetragen - und tut es teilweise noch. Dieses Image wieder loszuwerden wird sicher eine kleine Ewigkeit dauern.

    lg
    susa

    Zitat

    ich habe mal gelesen das hunde niemals ihren schlafplatz verunreinigen

    das stimmt leider nicht grundsätzlich so - es kommt darauf an was die Welpen in den ersten drei Monaten von ihrer Mutter gelernt haben.

    Zitat

    heute nacht zb.bin ich mit ihm raus gegangen, aber er wollte sich nicht lösen und ist direkt wieder ins haus gegangen. liegt es vielleicht daran das er nicht musste??? oder hat er angst??

    Es ist nicht ungewöhnlich, das Welpen draußen erstmal Angst haben. Oder vor lauter Aufregung über die vielen neuen Gerüche und Geräusche total vergessen, daß sie eigentlich mal müßten.
    Mit ihrem Urin "schreiben" sie dann auch noch den anderen Tieren, daß sie da sind und das sie hilflose kleine Welpen sind.

    Auch die anderen ängstlichen und unterwürfigen Sympthome (weglaufen und sich vollpieseln) zeigen mir, dass Du Dir leider ein wenig Arbeit ins Haus geholt hast. Dein Kleiner hat wohl noch nicht viel von der Welt gesehen - oder ist von Wesen her eben ehr der Ängstliche Typ.

    Dagegen hilft nur: Zeit, Geduld, ganz viel Liebe. Vertrauen aufbauen zu Dir und zu seiner Umwelt. Viel gemeinsam unternehmen, dabei aber nie überfordern und wenn irgendwie möglich nur positive Erlebnisse schaffen.
    Kleine Aufgaben geben, die er gut erfüllen kann und immer belohnen - das stärkt das Selbstvertrauen. Kommt alles mit der Zeit.

    Fürs Stubenreintraining (obwohl Du es wohl schon richtig machst, denke ich) geb ich immer diesen Link hier:
    Fluffys Konzept zur Stubenreinheit

    viel Spass und Geduld
    lg
    susa

    Zitat

    So stimmt das auch nicht ganz.
    Wenn ganz bestimmte massive Gründe vorliegen, dann kann er es einer Partei erlauben und einer nicht. In der Regel liegen solche Gründe nicht vor.

    Hatten wir auch schon. In dem alten umgebauten Bauernhaus hatte der Vermieter ne Werkstatt, ansonsten gabs zwei Wohnungen.
    Als wir uns interessierten standen beide Wohnungen leer - für die größere haben sich dann Hundehalter interessiert, wir wagten beim Termin zum Mietvertragunterschreiben zu erwähnen, daß wir später evtl. auch mal gerne nen Hund hätten. Da zieht der Vermieter den Vertrag zurück und sagt, er will keinen Ärger mit den Nachbarn - er habe schließlich selbst auch nen Hund den er immer mit in die Werkstatt nimmt, und dann wäre das ja fast wie ne Hundepension dort.

    Was machste denn dann? Verklagen?

    Aktuell ziehen wir in drei Monaten um, obwohl wir schriftliche Erlaubnis vom Vermieter haben.
    Weil ein Nachbar nach uns eingezogen ist und sich jetzt neuerdings, eigentlich wegen ner ganz anderen Sache, dauernd über uns beschwert. Da sind ihm die Hunde als potentielle Störfaktoren gerade recht, auch wenn sie ihn im ersten Jahr garnicht gestört haben. Er beobachtet uns mit Argusaugen, und wehe ein Hund betritt mit seiner Pfote nur kurz den Rasen des Gemeinschaftsgarten, da wird gleich fotografiert und behauptet der Hund hätte dorthin gemacht. Nebenbei kommen noch so nette Drohungen wie Rattengift u.ä. ins Spiel.
    Der Vermieter hält im Prinzip sogar zu uns, kann aber gegen diesen Nachbarn nicht wirklich was ausrichten und muss natürlich seinen Beschwerden erstmal nachgehen.
    Das ist einfach kein schönes Wohnen mehr - und dagegen hilft kein Anwalt, kein Gericht und kein Urteil.
    Recht haben und Recht bekommen sind schon immer zwei paar Schuhe gewesen.

    lg
    susa

    Ja Hallo, isch bins, Euer Jacko-Super...

    tja, also, ähm.... isch würde Eusch ja wörklisch gärnä hölfen ... :???:
    abba isch habe so gaarkeene Ahnung von Fuß und Ball.
    Isch kenn nur Ball und Snauze und Zähnä und gaaanz vill klitzekleine Gummistücke und Fraule kreischt vor Freude :motz: , glaub isch :^^:

    Aber wenn ihr mir sacht watt isch tun soll, dann mach isch datt ma. isch kann ja jut verteidigen - bin isch zu geboren.

    Un der Larry kann den Ball anschreien, wenn der wegrollt :x
    datt übt der jetz schon seit isch den kenne.

    Abba sach ma, A-Pollo, fieso hat Dein Fraule denn noch nen extra Speedboxer?
    Brauchtse doch garnich, se hat doch Dich :???:

    gemütliche Grüsse
    Jacko .... und Larry

    Zitat

    Es gehen in letzter Zeit so viele Beschwerden von Menschen ein, die sich belästigt fühlen und sich darüber ärgern.

    Das Gefühl hab ich auch bekommen - das Menschen sich mittlerweile recht schnell belästigt fühlen und dann gleich Beschwerde einreichen.
    Die Toleranzgrenze für ein normales entspanntes Miteinander sinkt stetig, leider.
    Und parallel dazu fehlen immer häufiger die Tugenden wie Anstand, gutes Benehmen und gegenseitiger Respekt.

    Mich stört deshalb an der Geschichte von Dir, das zwar den Hundehaltern Zettel in die Hände gedrückt wurden - den anderen Menschen aber nicht. Ich glaube funktionieren kann es nur wenn Beide Seiten das auch wollen und was dafür tun.

    lg
    susa

    Zitat

    Ich sag in so einem Fall nur:
    Hunde bellen, Kinder schreien und Menschen schwatzen dummes Zeug. :roll:

    Richtiiiiiiisch - genau so :cooler:

    An Dummschwätzer muss man sich als Hundehalter gewöhnen, kommt immer wieder vor. Einfach drüber weghören - oder gut kontern, ohne ausfallend zu werden.

    Wir hatten auch mal so eine Begegnung: Kommen in die Autobahnraststätte - draußen war leider schon alles besetzt. Unterm Tisch sitzt auch ein Dackel, also Wuffen unsere Hunde jeweils zwei-dreimal, dann war wieder Ruhe.
    Kommt vom Nebentisch der Kommentar: Sie erlauben Ihren Hunden zu bellen - unverschämtheit sowas. Danach ständiges Rübergeglotze und Getuschel.
    Dann hat mein Freund zu den Leuten gesagt: Ist was? Wollt ihr ein Foto?
    Danach war Ruhe, plötzlich konnten die Herrschaften ganz konzentriert in ihre Kaffeetassen glotzen.

    lg
    susa

    Hallo,

    ich finde auch Dein Hund verhält sich aus Hundesicht total normal.
    Er kennt ja kaum Kinder, und die benehmen sich nunmal völlig anders als erwachsene Menschen: sie schreien, laufen, hüpfen, spielen ganz viel, sind viel bewegungsintensiver, und ganz schnell mal unten auf dem Boden - und von der Körpergröße her eh auf Augenhöhe mit Hunden.
    All das muss Hund doch erstmal kennenlernen - und gleich damit verbinden das es für ihn nicht bedrohlich ist.

    Vielleicht war sogar doch in den ersten drei Wochen in dieser Familie ein Negativ-Erlebnis?

    Jedenfalls würd ich den Hund für die große Einzugs-Grillparty wegsperren - sorry, klingt vielleicht hart, ist aber sicher für alle entspannter.

    Und für die Zukunft, wo dann öfters Bekannte mit Kind vorbeikommen, würd ich das eben üben. Möglichst viel und oft Kinder gucken gehen - am Kindergarten und an der Schule, vielleicht sogar auch auf Sportplätzen.
    Und schön füttern, wenn er ruhig bleibt gibts Leckerlie.

    Dann mal schauen, ob Du jemand findest der selbst Kinder und Hunde hat - optimal wenn die Kinder schon etwas älter sind. Und mit diesen Leuten viel gemeinsam Gassi-gehen und spielen. Dann lernt es Dein Mattis vom anderen Hund - was immer das einfachste ist.

    Sonst ältere Kinder die gern mit Hunden spielen und schon verständig genug sind Deine Anweisungen exakt zu befolgen.

    Mein Hund hatte z.B. auch kaum Kontakt zu Kindern, letztes Jahr kamen dann meine Nichten (11 + 14) zu Besuch. Da sind wir erstmal gemeinsam auf den Fußballplatz weil die Beiden nach der langen Fahrt etwas Bewegung wollten - Jacko und ich wollten eigentlich vom Rand aus zusehen. Aber wie Kids so sind - sie haben mich überredet mitzumachen, und schon war auch Jacko mitten im Spiel mit dem Ball.
    Ausweichmöglichkeiten hätte es ja genug gegeben, wenn es ihm unangenehm gewesen wäre. Darauf würde ich immer achten. Und sein Ruheplatz ist absolutes tabu.

    lg
    susa