Hallo,
ich finde auch Dein Hund verhält sich aus Hundesicht total normal.
Er kennt ja kaum Kinder, und die benehmen sich nunmal völlig anders als erwachsene Menschen: sie schreien, laufen, hüpfen, spielen ganz viel, sind viel bewegungsintensiver, und ganz schnell mal unten auf dem Boden - und von der Körpergröße her eh auf Augenhöhe mit Hunden.
All das muss Hund doch erstmal kennenlernen - und gleich damit verbinden das es für ihn nicht bedrohlich ist.
Vielleicht war sogar doch in den ersten drei Wochen in dieser Familie ein Negativ-Erlebnis?
Jedenfalls würd ich den Hund für die große Einzugs-Grillparty wegsperren - sorry, klingt vielleicht hart, ist aber sicher für alle entspannter.
Und für die Zukunft, wo dann öfters Bekannte mit Kind vorbeikommen, würd ich das eben üben. Möglichst viel und oft Kinder gucken gehen - am Kindergarten und an der Schule, vielleicht sogar auch auf Sportplätzen.
Und schön füttern, wenn er ruhig bleibt gibts Leckerlie.
Dann mal schauen, ob Du jemand findest der selbst Kinder und Hunde hat - optimal wenn die Kinder schon etwas älter sind. Und mit diesen Leuten viel gemeinsam Gassi-gehen und spielen. Dann lernt es Dein Mattis vom anderen Hund - was immer das einfachste ist.
Sonst ältere Kinder die gern mit Hunden spielen und schon verständig genug sind Deine Anweisungen exakt zu befolgen.
Mein Hund hatte z.B. auch kaum Kontakt zu Kindern, letztes Jahr kamen dann meine Nichten (11 + 14) zu Besuch. Da sind wir erstmal gemeinsam auf den Fußballplatz weil die Beiden nach der langen Fahrt etwas Bewegung wollten - Jacko und ich wollten eigentlich vom Rand aus zusehen. Aber wie Kids so sind - sie haben mich überredet mitzumachen, und schon war auch Jacko mitten im Spiel mit dem Ball.
Ausweichmöglichkeiten hätte es ja genug gegeben, wenn es ihm unangenehm gewesen wäre. Darauf würde ich immer achten. Und sein Ruheplatz ist absolutes tabu.
lg
susa