Beiträge von susami

    Naja, nicht wirklich ... die einzige Idee ist, nochmal mit den Besis zu reden.

    Ins Sitz (oder Platz) drücken ist schon allein deshalb doof, weil es nicht auf Distanz funktioniert. Daher ist Kommando + Handzeichen bessern.
    Vielleicht "zieht" dieses Argument ja =)

    Ich find grundsätzlich Handgreiflichkeiten doof, der Hund soll ja gehorchen bzw. gerne mit mir zusammenarbeiten. Wenn ich dazu meine Hände einsetzen muss, zeigt das nur das ich genau das Gegenteil erreicht habe.

    lg
    susa

    Zitat

    aber ich möchte zumindest klarstellen, dass für mich gerade beim hundetrainer, was KEIN absolutes muss von vornerein ist, die finanzielle frage sehr wohl zu berücksichtigen ist.

    Meine Erfahrung: es ist preiswerter, vorbeugend ein paar Trainerstunden zu nehmen als später in ewig langem Training einen Fehler wieder rauszukriegen.
    Ich hab als Ersthundehalter soviel falsch gemacht, ich weiss nicht was aus meinem Hund geworden wäre, wenn mir nicht erfahrene Trainer auf die Finger gesehen hätten. Trotz jeder Menge Bücher und Zeitungen, die ich zum Thema Hunde gelesen hab.
    Wann ein Trainer sinnvoll oder notwendig ist, kann nur jeder selbst beurteilen - dazu ist aber die Bereitschaft der Selbstkritik nötig, die vielen fehlt. Meiner Meinung nach suchen sich sehr viele erst professionelle Hilfe wenn das Kind schon im Brunnen liegt.

    Das nur mal so als Anregung - ob bei Dir JETZT ein Trainer sinnvoll wäre kann und will ich nicht beurteilen.

    lg
    susa

    Zitat

    Würdet Ihr bei einem Welpen lieber auf FeFu umsteigen ?

    Falls Dein neuer Tierarzt so heißen sollte, dann JA ;)

    Auch wenn manche "Halbgötter" in Weiss es immer noch nicht wahrhaben wollen, letztlich sind auch sie nur Dienstleister. Einen zahlenden Kunden auch noch gegen Geld zur Schnecke zu machen gehört aber eigentlich zu einem anderen Gewerbe. :lachtot:

    So einen Tonfall würde ich mir verbitten. Und ja, ein Tierarzt muss im Sinne des Tieres mit manchen Halter auch mal ein ernstes Wort reden. Dann sollte er aber auch mit wirklich fachlich fundierten Argumenten punkten können - statt mit Unverschämtheiten.

    Merkwürdigerweise bleiben die bei den Barf-Gegner aber aus, stattdessen hagelt es Ammenmärchen und Pseudoweisheiten.
    Es stimmt - einen Welpen zu barfen ist sicher etwas komplizierter und anspruchsvoller als einen Sack Trofu aufzuschneiden oder eine Dose zu öffnen, und selbst das bekommen manche Hundehalter nicht ordentlich hin.
    Aber DU hast doch einen Experten an Deiner Seite - und das Forum hier. Dazu noch ein wachsames Auge und regelmäßige Blutbilder - was soll da schief gehen.

    Nur Mut - lass Dich nicht so schnell ins Bockshorn jagen

    lg
    susa

    :lachtot: :jg: xD

    Klar Sam sagt nix, Göga merkt nix

    *ich schmeiß hier grad weg vor Lachen*

    Und Stellabella lauft mit

    :lupe: und :barb:

    durch die Bude.
    So schön wie Du es beschreibst kann man es sich wirklich bildlich vorstellen. Und irgendwie juckt es mich auch grad.

    btw: Bewundernswert, dass Du es schaffst die Unterwolle von einem Cossifantunte per Flohkamm zu durchforsten.
    Bemerkenswert, dass Du trotz Ungezieferbefall gleich am offenen Herzen operieren willst, bloss weil die Wohnung mal klinisch rein ist.

    ganz liebe Grüsse
    susa

    *die keine Flöhe braucht, nur mal ne Wohnungsgrundreinigung*
    *die schon lange keinen Beitrag von Bellastella öffnet solange nur irgendwas Ess- oder Trinkbares in der Nähe steht*

    Zitat

    Im Übrigen: Daniel ist gerade auf dem Weg zum TA. Was die UO angeht. Man merkt Rocky an, dass er nicht trainiert wird. Er kommt nicht beim ersten HIER, er sitzt nicht beim ersten SITZ. Solche Dinge. Er scheint genauso schnell schnell zu schludern, wie er lernt.

    Na also - wieder ein Puzzlesteinchen mehr.

    Trainiert Daniel nicht mit Rocky, weil er keine Lust hat - oder weil er nicht weiss wie's geht?
    übrigens: Rocky schludert nicht, er setzt um was er ruckzuck täglich neu lernt. :klugscheisser:

    Wenn Daniel die Gassi-Gänge macht, vielleicht kannst Du ihm beim Training unterstützen? Da reichen ja 30 Minuten täglich locker aus.

    Ich drücke Euch weiterhin die Daumen das Ihr gemeinsam die Kurve kriegt.

    lg
    susa

    Zur Hühnerbrühe paßt das ganz normale Suppengemüse, also Lauch, Möhren und Sellerie. Etwas Salz schadet nicht - nur eben nicht soviel wie wir es so normalerweise essen.

    Noch ein "heißes" Rezept von Aporebu zur allgemeinen Stärkung:

    Suppenfleisch von Lidl oder wo auch immer, gescheite Stücke. In Wasser kochen, dann kleinschneiden. Herrmanns Gemüse-Trockenmischung (oder normales Suppengemüse) und Haferflocken (die Weichen). Bissi Brühe drüber, zur Abrundung eine kleine Dose Lunderland Wildfleisch druntermischen . Dann mit einer Kiwi und einer halben Mango abrunden.

    weiterhin gute Besserung
    lg
    susa

    Hey - schöne Gassi-Gegend. :D

    Hm, wenn Du in direkter Nähe keinen Park hast, also immer laufen musst, ist es natürlich etwas blöder.

    Eine Möglichkeit wäre: am Geschirr darf die Leine leicht auf Spannung kommen, trotzdem bleibst Du stehen wenn Dein Hund versucht Dich wegzuziehen.
    Am Halsband wird die perfekte Leinenführigkeit trainiert.

    Und lass Dich bloss nicht demotivieren - Training bringt immer was. Gemeint war sicher, daß die Grundtendenz in dem Hund so drin ist, also seine Veranlagung. Das bedeutet aber eigentlich nur, daß Du eben an diesem Punkt intensiver mit ihm trainieren musst.

    lg
    susa

    Zitat

    eine frage dazu noch: ist es sinnig, wenn der hund völlig durchdreht und auf nein mehrmals nicht hört, ja noch weiter beißt ihn ein time-out zu geben und für ne minute in nen anderen raum zu stellen ?

    Ich hab mal irgendwo gelesen, das Hundemütter das wohl ähnlich machen. Die schnappen sich den überdrehten Irrwitsch und lassen ihn einen Meter neben der Wurfkiste auf den Boden plumpsen. So lange bis er kapiert hat - Spielen nur wenn keiner zu ruppig wird.
    Es muss also nicht unbedingt ein anderer Raum sein - wichtig ist das der Schnösel kapiert, das Du das so nicht duldest.

    Zitat

    zum thema leinenführigkeit: ich habe das problem, dass die vorbesitzer ihn immer ohne leine haben laufen lassen - dass geht natürlich auf nem dorf ganz gut - aber hier in der stadt bei belebten straßen kann ich das einfach nicht bringen. am anfang ist er auch alle zwei meter stehen geblieben und ich hab ihn dann immer etwas gezogen - das mit dem ziehen halte ich aber mittlerweile auch für unsinnig - wenn es sich nicht um eine gefahrensituation handelt (z.b. hund bleibt mitten auf der straße stehen). wenn er zu sehr zieht bleibe ich stehen und warte bis er sich umdreht um ihn dann zu loben. ich weiß aber nicht, ob ich von einen jungen welpen schon verlangen kann, bei fuß zu laufen - ohne ihn ständig an der leine hin- und herzuzerren.

    Bei Fuß laufen heißt: Hundeschulter auf Kniehöhe, Aufmerksamkeit des Hundes zu 100 % beim Hundeführer, manche erwarten sogar ständiges Ansehen - wozu der Hund den Kopf ziemlich verdrehen muss.
    DAS kann man definitiv nicht von einem Welpen verlangen.

    Aber - Du solltest verlangen, das er immer 100 % Leinenführig läuft. D.h. die Leine bleibt locker, er läuft nicht "in" die Leine. Und so bleibt die Leine uneingeschränkt positiv verknüpft.
    Das kann er natürlich auch noch nicht können, muss er ja erst lernen. Deshalb ist es Deine Aufgabe genau darauf zu achten.
    Indem Du ihn rechtzeitig mit ganz tollen spannenden Quitschelauten zu Dir lockst, indem Du rechtzeitig die Richtung wechselt falls er sonst gleich in die Leine laufen würde - und wieder quitscht. Geht natürlich nicht wenn man eine Strecke von A nach B zurücklegen muss. Das Leinenführtraining sollte man daher auf einer freien Wiese oder Platz machen.
    Die gleichen Übungen dann auch ohne Leine, freudiges Folgen immer supertoll belohnen.
    Große Strecken soll man mit einem Welpen ja eh nicht zurücklegen, max. 15-20 Minuten am Stück laufen. Dieses Training darf davon höchstens 5 Minuten in Anspruch nehmen - der Rest ist schnüffeln und Welt entdecken.
    Zu seinem Gassi-Baum musst Du ihn vielleicht tragen - oder extrem viel Geduld mitbringen, hauptsache die Leine bleibt immer locker.

    lg
    susa

    Leinenführigkeit schafft man ganz sicher nicht, indem man dem Hund die Leine in irgendeiner Form madig macht.

    Die sogenannte Wickelleine ist unangenehm bis schmerzhaft.
    Eine Hand ist keine Schnauze - folglich funktioniert der sogenannte Schnauzengriff nicht. Hunde sind ja nicht blöd, die erkennen den Unterschied. Und werden im Zweifelsfall dann höchstens Handscheu.

    Lass Dir lieber etwas mehr Zeit und versuch es mit Ruhe und Geduld. Der Hund sollte sich immer freuen wenn er eine Leine sieht - denn die bedeutet das es raus geht und spannende Abenteuer auf ihn warten.

    Such Dir ne andere Hundeschule und solange hilft Dir hoffentlich folgendes:

    Staffys Tipps zur Leinenführigkeit
    yanes Tipps zur Fußarbeit
    Staffys Tipps zur Leinenagression
    Fluffys Schleppleinenthread

    Fluffys Nein-Kommando-Training

    lg
    susa