Huhu,
Ich finde es gibt - na, wie soll ich sagen - typische Rassehundekäufer und typische Mischlingshalter.
Der Rassehundekäufer hat ganz konkrete Vorstellungen davon, wie "sein" Traumhund sein sollte, vom Aussehen, vom Charakter, und von den typischen Beschäftigungsmöglichkeiten her.
Natürlich gibt es auch beim Rassehund Abweichungen, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch ehr gering.
Dem Mischlingskäufer ist dies alles relativ egal - er verguckt sich in einen Hund und läßt sich auf das Abenteuer ein. Klar hat er auch ein paar Ideen im Hinterkopf, aber wenns dann anders kommt macht das auch nix. Muss sich der Hundehalter eben dem Hundetyp anpassen.
Daher ist diese Entscheidung meiner Meinung nach nicht von Verstand oder Emotion gelenkt, sondern davon, wie man so tickt. Ob man Überraschungen mag, ob man sich selbst darauf einstellen will - oder eben lieber ganz gezielt das Tier aussucht, welches am Besten zu den eigenen sehr konkreten Vorstellungen passt.
15 Jahre im Vorraus kann man eh nicht vernünftig planen, bzw. kann einem die Beste Planung innerhalb von Sekunden vom Schicksal über den Haufen geworfen werden. So gesehen spricht aus meiner Sicht bei Jule21 wenig grundsätzlich dagegen einen Hund zu holen.
lg
susa