Breite 120cm, Tiefe 90 cm, Höhe 80 cm. Das sind die Maße, die mein Hund in "seinem" Auto im Kofferraum zu Verfügung hat. Er kann komplett ausgestreckt liegen, er kann aufrecht stehen oder sitzen, wenns kalt ist läuft die Standheizung, wenns heiß ist ist ein Sunbrero übers Auto gespannt, die Klima hat bis wir ankommen das Auto runtergeküht, eine Kühlmatte liegt drinnen, alle Fenster sind offen aber mit Gitter gesichert, die Gittertüre ist absperrbar da kann ich auch die Kofferraumklappe offen lassen, Wasser hat er immer zur Verfügung und normalerweise ist immer einer aus unserer Gruppe abwechselnd bei den Autos und guckt nach den Hunden. Der Ben liegt meistens komplett entspannt im Auto - ohne Stress und ohne Hecheln, sehr entspannt.
So schaut das bei uns aus, wenn wir beim Trailen sind. Bei fast allen bei uns aus der Gruppe. Manche haben weniger Platz im Auto, das stimmt. Aber alle haben zumindest eine Box, in der der Hund einigermaßen bequem ruhen kann. Meine Pferde hatten es im Anhänger auf Turnieren nicht so bequem.
Wie soll das auch beim Mantrailen anders funktionieren? Die Hunde alle mitnehmen, wenn einer trailt? Oder nicht mehr mit gehen und dazu lernen oder als VP fungieren wenn die anderen trailen? Ich weiss, wir sind nicht so direkt von der Verordnung betroffen, ist ja keine offizielle Veranstaltung. Aber ich kanns durchaus nachvollziehen, wenn da jetzt viele Bauchschmerzen bekommen. Fast alle die ich so kenne und die in irgendeiner Weise mit ihren Hunden mal auf Turniere oder Prüfungen fahren, machen sich tatsächlich einen Kopf drum, wie sie es dem Hund so bequem und im Sommer so kühl wie möglich machen können. Zu kleine Boxen, ungesicherter Transport, Auto ungekühlt in der prallen Sonne und Hund kurz vorm Überhitzen seh ich eigentlich öfter auf Parkplätzen vorm Supermarkt oder Autobahnraststätten oder so als bei Veranstaltungen oder auf Hundeplätzen.