Beiträge von LaBellaStella

    nun, sam achtet sehr drauf, dass wir auch wirklich unseren schönheitsschlaf bekommen.

    naja, eigentlich "schickt" er uns nur deswegen um halb zwölf ins bett, weil er sein "betthupferl" haben will.... ;)

    ich frag mich - wer hats erfunden, das ritual?

    bekommt sam ein betthupferl, damit er ins bett geht? will er eins, damit wir endlich ins bett gehen? oder gehen wir ins bett, damit er ein betthupferl bekommt :???:

    ...wenn jemand jemals einen zu tiefst beleidigten hund sehen will, dann komme er zu uns und bleibe über halb zwölf uhr nachts auf und gebe sam dann kein leckerli...... ;)

    lg

    stella

    :D  Clausi,

    also wenn es dich nicht stört, dann gehört es sich schon. das darf gottseidank jeder so halten wie er will - ich mein das wirklich nicht böse! (mein sam z.b. schläft nicht bei uns im bett, aber liegt gerne bei uns auf der couch - ich mag das - familie mag das - hund mag das -ergo: nix von wegen gehört sich nicht!)

    ich wollte damit auch nur sagen, dass es wirklich nichts ausmacht von wegen "alleine bleiben lernen" ;)

    aber wie du sowieso schon richtig geschrieben hast: es geht ja nicht ums bett, sondern es geht um ein paar andere grundsätzliche dinge.

    hier muss man eben immer das "gesamtbild" betrachten, was natürlich aus der ferne immer sehr schwer ist.

    die tipps die bereits kamen, sind aber sicher gar nicht so falsch, ein wenig mehr liebevolle konsequenz schadet sicher nicht.

    lg

    stella, der es egal ist, ob sich "was gehört" wenn sies gut findet ;)

    hallo, lillii

    was ich gerne noch zum thema "älterer hund aus dem ausland" hinzufügen möchte, als denkanstoß:

    ich selber habe einen "auslandshund". allerdings ist er bereits als welpe im alter von 12/13 wochen zu uns gekommen.

    es ist mit älteren hunden aus dem ausland nicht anders als bei "inländischen" tierschutzhunden:

    sie sind IMMER ein überraschungs-ei.

    sehr viele machen keine grösseren probleme, gewöhnen sich gut ein und machen ihren besitzern lange zeit freude.

    aber es gibt eben auch die andere seite! du wirst nie wissen, was die fellnase in seinem "1ten leben" alles erlebt hat. wieviele schlechte erfahrungen er mit menschen machen musste. manche probleme lassen sich mit viel geduld beheben, mit manchen macken muss man aber lange zeit oder auch für immer leben können. dessen muss man sich einfach bewusst sein, drum schreib ichs auch immer wieder!

    generell finde ich es gut, dass du überlegst dir eine arme fellnase aus dem tierschutz zu holen (egal übrigens, ob in- oder ausländisch).

    dass du bereit bist, dir ggf. helfen zu lassen (trainer, huschu) ist ebenfalls klasse.

    ich drück dir die daumen dass alles so wird, wie du es dir vorstellst - unsere orga (die wo wir sam herhaben) hat es schön auf ihrer hompage geschrieben: "erwarten sie nichts vollkommenes von ihrem neuen hund, erwarten sie ihn einfach freudig und mit viel liebe".

    lg

    stella mit dem "auslands"-sam

    hm, das ist immer eine sehr schwere frage, aber ich versuch mal, zu antworten:

    erstmal allgemein:

    klappt das mit hunde und kindererziehung gleichzeitig? (ich weiss, warum ich frage, ich hab selber zwei kinder)

    wie schauts mit der zeit aus? vieviel zeit am tag könntest du denn einem hund widmen - die nächsten 10-15 jahre?

    könntest du dich mit dreckigen böden, komischen gerüchen, haaren auf polstern und klamotten, schlaflosen nächten und schrecklichem matschwetter tagelang anfreunden? ist es dir egal, dass du manchmal ausschaust wie "karl napf der abwaschbare" und dass es besuchern u.u. genauso ergehen könnte?

    wieviele informationen über deinen event. neuen mitbewohner bist du bereit einzuholen? möchtest du bücher wälzen, in hundeschulen gehen, dir trainer holen, in foren nachfragen - und u.u.jedesmal andere antworten bekommen und dich dennoch immer wieder aufs neue informieren?

    hast du einen plan b wenn ihr aus welchen gründen auch immer mal nicht da seit um für den hund zu sorgen? (tiersitter, verwandte, freunde...)

    ist wirklich JEDER in deiner familie bereit, viel freizeit und herzblut in so eine fellnase zu investieren? wird es dein hund oder ein familienhund?

    bist du bereit für überraschungen? nicht nur schöne sondern manchmal auch kuriose oder schlimme?

    bist du stressresistent? (streit mit den nachbarn, komische ansagen von passanten, dubiose ratschläge selbsternannter fachmänner, krankheiten)

    wenn du soweit alle fragen aus ganzem herzen mit JA beantworten kannst, dann ist das schonmal gut.

    dann zu deiner anderen frage:

    du schreibst, du hast im verwandtenkreis andere hunde. was machen denn die katzen, wenn diese verwandten mit hund dich besuchen kommen? ist es event. möglich, diese hunde mal länger (einen nachmittag z.b.) bei dir zu haben und dabei mal zu schauen, obs mit den katzen funktioniert? wenn das schonmal klappt, dann wäre das ja schonmal ein anfang.

    lg

    stella

    hm, also erstmal generell: auch hunde, die mit im bett schlafen dürfen, können das alleinbleiben lernen.

    10 minuten am anfang sind zu lange - merkst du ja selber, da kein erfolg in sicht. :^^:

    probiers wie oben schon vorgeschlagen: geh aus dem zimmer, hol dir ein glas wasser oder was auch immer, geh wieder rein. (das dauert nur 1-2 minuten).

    mach das über den tag verteilt immer und immer wieder. ignoier den hund beim raus- und reingehen.

    wenn das klappt, dann kannst du das ganze noch ein bisschen steigern: du holst dir den schlüssel und deine jacke/handtasche, ziehst die jacke an - und gehst nicht raus, legst den schlüssel wieder hin, ziehst die jacke aus und machst da weiter, wo du aufgehört hast (setz dich wieder hin oder was auch immer...) und ignorierst den hund wieder für eine kleine zeit.

    wenn auch das akzeptiert wird, erst dann fängst du an, tatsächlich die wohnung zu verlassen - für ein paar minuten - also z.b. nur zum briefkasten und wieder rein.

    erst wenn auch das funktioniert würde ich gaaaaanz langsam steigern und mal zum bäcker gehen.

    wird schon werden! ;)

    lg

    stella

    @ liloteq,

    weisst du, so richtig schmusen und lieb mit deinem hund sprechen ist überhaupt nix verkehrtes. allerdings machts hier hald - wie bei allem - die richtige dosis. :^^:

    leider gibts auch beim knuddeln ein "zuviel" - die eine fellschnauze mags länger die andere lieber kürzer.

    und manchmal möchten sie auch nur ihre ruhe. sam verzieht sich in dem fall einfach in sein hundebett und dann hat er da auch seine ruhe, was er auch weiss.

    wenn hund lust hat, zu knuddeln und zu schmusen, dann kommt er zu dir. und dann kannst du entscheiden, ob das jetzt ok ist, oder nicht. wenn nicht , schick ihn weg oder ignorier ihn und ruf ihn später zum knuddeln oder wenn du grad lust und zeit hast, kannst du auf die aufforderung auch eingehen. (nur bitte nie halbherzig wegschicken und dann doch weich werden!)

    irgendwann pendelt sich dann ein rythmus ein: sam z.b. weiss genau, dass abends wenn die kinder im bett sind, für ihn ein plätzchen auf der couch frei ist *g* und da fordert er dann seine schmuseeinheiten richtiggehend ein.

    und - bitte- welches hundefrauchen/herrchen redet denn nicht mit seiner fellnase? :D du meine güte, ich erzähl sam "herrchen ist doof" herrchen erzählt sam "frauchen ist doof" - ich ertappe mich auch manchmal dabei, meinem hund zu erklären, wie ich das gulasch würze und meine tochter erzählt ihm, das mathe doof ist...ich frag ihn, "na du, was guckst du so?" oder ich sag ihm, dass wir dann noch oma anrufen müssen.... :D interessiert ihn sicher alles ganz furchtbar ...*weglach*


    lg

    stella


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    ist bei uns auch so. einfach bei anruf gleich sagen, dass du einen hund dabei hast, dann schicken sie eh meistens einen fahrer mit kombi oder van wo der hund dann hinten reinkann.

    einmal kam einer und der holte eine hundedecke raus aus dem kofferraum und hat maja sogar noch ein leckerli zugesteckt.

    war hier noch nie ein problem. :^^:

    verpflichtet, einen fahrgast mit hund mitzunehmen sind sie aber nicht.


    lg

    stella