Beiträge von LaBellaStella

    hallo, nara.

    erstmal herzlichen glückwunsch zum "nachwuchs". :^^:


    was nun deine frage angeht:

    natürlich braucht so ein kleines kerlchen sehr viel nähe zu "seinem" rudel und seinem menschen. das hast du ganz richtig erkannt.

    grad am anfang ist man da immer sehr sehr unsicher, wenns um das richtige maß an distanz geht. man will die kleinen ja nicht unnötig ängstigen und erstmal ankommen lassen.

    da sich der kleine ja anscheinend sehr an dich gehängt hat, bist jetzt auch du gefragt ihm auch den "rest" des familienrudels nahezubringen.

    ich würde einfach mal folgendes versuchen: dein mann oder deine kinder sollen den kleinen so richtig zum spielen animieren oder zum kuscheln. aber ohne deine beteiligung. wenn der kleine dann so richtig bei der sache ist, gehst du einfach raus aus dem zimmer, sagst dir leise "welpenspielstunde" (*gg kannst auch bis drei zählen) und gehst ganz normal wieder rein, ohne dass du gross auf den kleinen achtest. auch wenn er dir nachläuft, du denkst an deine steuererklärung (oder so) und überlässt das spielen wieder deiner familie.

    sowas solltest du einfach immer mal wieder ganz ohne stress tun, einfach raum verlassen und gleich wieder reingehen, auch ruhig mal hinsetzen und die kontaktanzeigen oder dein horoskop in der zeitung lesen - ohne dass du den kleinen dabei beachtest. dann wird selbstverständlich wieder gekuschelt oder gespielt oder was auch immer.

    diesen - am anfang sehr sehr kurzen - moment kannst du dann schrittchenweise immer ein bisschen ausdehen, solange wie es der kleine hald akzeptieren kann wenn er dich nicht mehr sieht.

    mit der zeit wird auch die bindung zum rest der familie immer stärker werden, wenn sich alle liebevoll um das nesthäckchen kümmern.

    nur mut, das wird schon. so einen kleinen schatten haben die meisten stolzen welpenbesitzer am anfang auch gehabt, irgendwie ist das auch eine sehr schöne zeit, wenn so eine tapsige pelznase einem auf schritt und tritt folgt.

    irgendwann kannst du dann wieder duschen und zur toilette - ohne dass du dich rausschleichen musst damit du den kleinen nicht aufweckst.

    lg

    stella

    1.) Wie lange habt Ihr Urlaub genommen?

    2 wochen lang waren wir alle zuhause. dann haben mein mann und ich uns mit hundesitting abgewechselt (ich bin arbeitszeitmäßig relativ flexibel).

    zeitgleich haben wir das "alleine sein" von anfang an in winzigen schrittchen geübt: kurz allein im /oder vor/ zimmer lassen, zum briefkasten /müll rausbringen dann mal zum bäcker usw. usw.

    2.) Wie habt Ihr die Zeit zwischen Urlaub und der Zeit des langen Alleinbleibens sowie Stubenreinheit überbrückt?

    wie oben gesagt, anfangs mussten wir uns einfach die arbeitszeiten so einteilen, dass jemand da ist, dann hat sich die zeit in der sam "dicht" war an die alleinbleibezeiten angepasst und nach ungefähr 8-10 wochen ging es dann schonmal 1-2 stunden problemlos mit alleinbleiben.

    nach ca. 3-4 monaten habe ich meine arbeitszeiten wieder peu a peu auf vormittags verlegt, seidem bleibt sam 3-4 tage die woche vormittags 4 stunden problemlos alleine, in absoluten ausnahmefällen waren es auch schon 6 stunden.

    3.) Wie sehen Euren Notfallpläne aus (Hund krank,....):

    schwiegermuttern ist stets plan a, plan b ist eine freundin die selber hunde hat. in absoluten notfällen könnte allerdings auch jederzeit wieder meine arbeitszeiten verlegen.

    4.) Habt Ihr Hundesitter o.ä. mit einbezogen? bisher nicht, wäre aber definitiv eine option gewesen.

    5.) Wie lange hat es gedauert bis es problemlos geklappt hat.

    s.o. im august ist sam zu uns gekommen und seit dezember klappt es problemlos. (wäre wahrscheinlich schon früher gut gegangen, aber ich war hier eher für die ganz langsame methode.)

    lg


    stella

    im grossen kombi ist sam im kofferraum der mit einem orginalhersteller-trenngitter gesichert ist. ein recht stabiles gitter, mit kleinen abständen, also keine chance, dass er irgendwo durchschlüpft. (lt. hersteller soll es bis zu 80 kg bei 50 km/h aushalten).

    im kleinen zweitürer haben wir sam auf der rücksitzbank mit dem "doggy-protect 3000" gesichert. da dieses geschirr 2 einschnallgurte hat bzw. auch am stahlbügel der hinteren sitzbank befestigt werden kann, ist es nicht möglich, den gurt in die länge zu ziehen. (natürlich muss man es mit ein wenig "fieselei" erstmal auf die richtige länge einstellen, so dass sich "hund" zwar noch bequem hinlegen kann aber eben nicht irgendwie doch nach vorne mogelt - das dauerte ein wenig, bis wir die richtige länge gefunden hatten und hat ein paar fingernägel gekostet )

    es ist ein sehr stabiles geschirr, besonders überzeugt haben uns die metallverschlüsse (nichts plastik) es ist lt hersteller mit einem 23 kg hundedummy bei 72 km/h frontcrash getestet worden. allerdings ist es relativ schwer, als normales geschirr zum führen ist es daher überhaupt nicht geeignet - wirklich nur als autofahrgeschirr.

    das an-und ausziehen ist die erstenmale ein wenig kompliziert, wenn man den dreh mal raus hat, gehts recht schnell.

    ausserdem ist so ein geschirr immer auch eine option wenn mal noch andere hunde mitfahren sollen oder man viel gepäck dabei hat.

    ich denke, die ultimative sicherheit wirds nicht geben, aber so sicher wie möglich sollte es schon sein.

    lg

    stella

    da wir schon sehr lange zeit hunde und pferde haben, kann ich mich eigentlich gar nicht mehr dran erinnern, ob freundschaften mit nicht-hhs vorher anders waren... :???:

    sicher, ein nicht-tierhalter versteht manchmal vielleicht nicht wirklich, warum man nicht einfach mal eben so übers WE spontan verreisen kann.

    oder warum es nicht wirklich eine katastrophe ist, wenn man mal ein (hunde-)haar in der suppe findet ;)

    oder warum ich vor diversen kaffeekränzchen immer erst noch mit dem hund gassi gehe oder lieber um fünf uhr früh im reitstall bin beim reinsten sauwetter weil ich auf ein turnier fahre anstatt gemütlich mit zum brunchen geh :^^:

    da sich aber mein freundeskreis sowieso zum grössten teil aus tierfreunden bzw. tierhaltern zusammensetzt, sind die meisten sowieso in keiner weise pingelig oder verständnislos.

    ich sag immer so halb im spass, halb im ernst: wer unser viehzeugs nicht akzeptiert (mögen wäre natürlich noch besser), der braucht auch nicht unser freund sein.

    lg

    stella

    jaaaa, da könnte man wohl ganze bücher drüber schreiben.


    halb erwürgt an flexileinen hängende kleine kerlchen, die niemals ohne leine laufen dürfen. die kastriert wurden, weil sie ja immer weglaufen und nicht mehr zurückkommen. und die ja auf keinen fall bei kälte/nässe/wind ect. rausdürfen, weils so o-ton "uns sooo leich friert". dafür darf hundchen dann an (!) der flexi immer zu anderen hunden (ob angeleint oder nüscht ist wurscht) hin, weil er ja sooo lieb spielt. dass sich hundchen dabei noch mehr erwürgt und die anderen hunde gleich mit, das findet sie wohl niedlich.

    oder die "erziehungsverweigerer", deren standartsätze "der tut nix" oder "die machen das unter sich aus" oder "der will nur spielen" irgendwie nur mäßig beeindrucken wenn man den kälbergrosser, sabbernder hund rammelnd auf seiner eigenen fellnase oder am knie kleben hat - wenn man glück hat, dann kommt von herrchen ein lachen und ein "ja er ist hald ein wenig ungestüm". wobei er jeden tag die gleiche runde geht, einmal denn damm rauf und wieder runter, so gute 15 minuten denn: "ach, wir finden schon jemand der mit ihm spielt, da wird er dann schon müde und ausgelastet". (der hund ist schätzungsweise ein setter x hovi oder sennen-mix)


    aber hier gibts auch ausnahmen: eine ältere dame treffe ich hier immer beim schlimmsten s**wetter, tapfer stapft sie gummigestiefelt und mit friesennerz und ohrenschützern über den ondulierten locken durch den gröbsten dreck, ihrem cocker zuliebe. der cocker heisst tommy, wie frauchen heisst, weiss ich leider nicht *schäm* aber hut ab! die dame läuft einen echt in grund und boden, da hängt mir schon die zunge bis zum knie, da meint sie dann immer: och so ein stündchen geht sie jetzt schon noch... :D


    lg

    stella

    Darkshadow, da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt!

    mein sam freut sich auch wie bolle wenns zur grossen runde geht, das ist ja auch völlig ok.

    allerdings freut er sich dann, wenn ich die leine in die hand nehme oder meine hundegassischuhe anziehe oder eine bestimmte jacke ect. also wenn er definitiv weiss "aha- jetzt endlich gehts los".

    wenn "nur" die türe auf ist bzw. geöffnet wird, dann bleibt er ganz gelassen, das ist für sam kein aufbruchssignal. da guckt er vielleicht kurz raus und das wars dann im normalfall schon.

    ich wollte ja nur in erfahrung bringen, ob beim hund der threadstarterin sozusagen die offene tür schon das signal fürs rausgehen ist. :^^: , hätte ja sein können.

    lg

    stella

    ja, sag mal, das ist ja eine schlimme geschichte!!!!!!! :schockiert:

    was unternimmst du? anzeige gegen unbekannt? irgendein verdacht?

    ....sowas mag ich mir gar nicht weiter ausmalen....stell dir vor ein kind findet die leckerchen und steckt sie sich in den mund......

    ich wünsch deinen hunden alles gute und gute besserung!!


    betroffene grüsse


    stella

    wie geht ihr denn normalerweise raus aus dem haus?

    darf euer hund unangeleint vorauslaufen oder wird er vorher angeleint?

    wenn ihr euch anzieht für die gassirunde, ist der hund da recht überdreht und kann es kaum erwarten? oder muss er ruhig warten, bis ihr soweit fertig seid?

    in diesem fall (und das hat nix mit der dominanz-theorie zu tun!) würde ich versuchen, meinem hund beizubringen, dass er zu warten hat, bis ich selber aus der tür draussen bin bzw. so wie bei uns, dass hund kurz vor der tür warten muss, bis ich komme und ihn anleine.


    ansonsten stimme ich Joco und Co zu, abrufbarkeit schliesst auch das aus der tür rausrennen mit ein. hier ist - wie fast immer - konsequentes üben, üben und nochmals üben gefragt ;)

    lg

    stella