Beiträge von LaBellaStella

    ich weiss auch nicht, warum sich manche hh immer ihrer verantwortung für ihre hunde entziehen wollen.

    ein hund hat einfach nicht ohne aufsicht irgendwo draussen rumzulaufen. völlig egal, ob er nun beisst oder der liebste hund auf erden ist. (allein schon die gefahr, dass er überfahren wird, oder irgendwas frisst......da muss noch gar kein kind involviert werden.....)

    sicher, ausbüxen kann jede fellnase mal. aber spätestens dann bin ich als halter ganz allein in der verantwortung, dass das nie wieder passiert. schon um der gesundheit meiner fellnase willen.

    egal in welcher absicht der hund das kind gepackt/gebissen/geschnappt hat - schuld ist einzig und allein der halter.

    was ist denn, wenn der hund vor die füss einer alten oma läuft und die liegt danach mit gebrochenem oberschenkelhals im kh? oder wenn er vor ein auto läuft und der fahrer verreist das lenkrad und fährt gegen einen baum vor schreck?

    oder wie im eingangspost beschrieben er erschreckt ein kind bzw. packt ein kind? oder beisst wirklich mal zu, wie weiter oben beschrieben, bei einem ganz kleinen kind - womöglich ins gesicht?

    mich regt sowas unendlich auf - denn auch ich - genauso wie ihr auch - die ich auf meinen hund aufpasse, bade solche dinge tagtäglich aus, sobald ich mit meinem hund draussen bin.

    genau von sowas kommen doch dann das misstrauen und die dummen sprüche, die man sich als hh zeitweise anhören muss von nichthundehaltern.

    daher halte ich es für absolut gerechtfertigt, wenn hier - nach erfolglosem gesprächsversuch - eine anzeige angestrengt wird.

    einschäfern ist definitiv keine lösung, soviel ist sicher. aber dem hh sollte seine verantwortung mal ganz klar gemacht werden.

    stella

    ich empfinde/empfand immer die zeit als die schlimmste, in der man entscheiden muss, ob man seine fellnase gehen lassen muss.

    der tag, an dem wir uns nach langer langer zeit des wartens und des verabschiedens entschieden haben, sie gehen lassen zu müssen - das war ein schrecklicher tag. ich kam mir vor wie ein mörder.

    aber als sie so friedlich einschalfen konnte, hier bei uns zuhause, da wussten wir, dass wir das richtige getan hatten.

    der gedanke, nie mehr einen hund - der war sehr präsent.

    aber es hat etwas gefehlt.

    schliesslich kam sam zu uns. mir ist manchmal, als würde maja ganz zufrieden von der brücke aus uns zusehen und mir sagen "das ist ganz ok, dass jetzt an meiner stelle eine andere fellnase auf euch aufpasst".

    der letzte weg mit einem hund ist so ziemlich der schmerzlichste von allen wegen die man gehen muss im leben. aber irgendwie bleiben sie ja doch bei uns, als gedanke, als erinnerung - heute kann ich unter tränen lächeln, wenn ich an all die schönen tage denke, die ich mit ihr verbringen durfte.

    lg

    stella

    tja..

    es ist ja schon länger her, seit ich diesen thread eröffnet habe.

    aus gegebenen anlass hole ich ihn aber wieder "nach oben".

    ich hatte nach dem vorfall sehr wenig kontakt zu besagter kollegin. vor ein paar tagen allerdings habe ich sie kurz gesprochen und sie gefragt, wie es ihrem schönen hund ginge...

    er wurde vor 2 monaten eingeschläfert.

    er muss wohl über beide zäune im garten gesprungen sein und über eine strasse gelaufen, wo er einen kleinen mix-rüden angegriffen hat - der den angriff leider nicht überlebt hat.

    der kleine mix war angeleint und seine besitzer gingen auf der anderen seite der zweispurigen strasse, gegenüber des grundstückes, ahnungslos spazieren.

    es tut mir unglaublich leid um den kleinen mix - und es tut mir unglaublich leid um diesen wunderschönen schäfer - und ich bin unglaublich ärgerlich auf die halter des schäfers!!

    dass dieser hund so agressiv auf andere hunde war, war nichts neues. aber ausser dass sie den zaun verändert haben und ihren hund mit einem halti spazierengeführt haben - hat sich anscheindend seit dem vorfall im januar nichts, aber auch gar nichts geändert!

    ich hab sie gefragt, ob sie mal versucht hatten, sich hilfe von einem trainer o.ä zu holen, als antwort kam wieder nur: "das hätte nix gebracht, so jemand wär auch nichts neues eingefallen"

    :zensur:

    ja...aber vielleicht wäre einem trainer wenistens nicht das einschläfern eingefallen........

    traurige grüße
    stella

    Zitat


    Die Routine, die Konsequenz machen es.


    Das kann dauern.

    genauso ist es. :^^:

    grad die leinenführigkeit ist (neben dem zuverlässigen abrufen) eines der dinge, die am meisten zeit und geduld und konsequenz und nerven fordern.

    das kann manchmal ziemlich lang dauern, keine frage, und manchmal meint man vielleicht, das wird nie.

    aber wenn es dann irgendwann mal klappt, dann funktioniert es, weil dein hund mitmacht, weil er aufmerksam ist und weil er dir vertraut.

    alles was da so auf dem markt ist an mechanischen schnellhilfsmittlen (würger, dieses geschirr usw.) bringt nicht nur auf lange sicht keinerlei erfolge (u.a. gewöhnungseffekt) sondern fügt dem hund auch noch unnötige schmerzen zu - und das will doch niemand. meistens wissen dauch die fellnasen recht schnell, dass sie mit schmerzen zu rechenen haben WENN das teil dran ist - und funktionieren dann aus angst vor dem schmerz - wenn aber das ding nicht dran ist, bleibt alles wie gehabt.

    hilft also alles nichts: atme tief durch und mach mit den tipps zur leinenführigkeit weiter, auf längere sicht wird das schon! ;)

    lg

    stella

    ;) ach ja, unsere maja hat das auch gemacht....

    wir habens damals so probiert:

    wenn sich besuch angekündigt hatte, kurz vorher nochmal mit ihr raus. eine volle blase drückt mehr als eine leere ausserdem wird dann aus dem bächlein nicht so schnell ein "reissender wildbach" *g*

    wir haben maja konsequent über einen längeren zeitraum in der küche gelassen, wenns geklingelt hat. erst wenn der jeweilige besuch auf seinem platz "drapiert" war, durfte sie ins wohnzimmer. hier wurde der besuch auch von uns erstmal gebeten, sie eine zeitlang zu ignorieren, also kein "duzi" oder streicheln. (ist schwer, nicht jeder macht da mit, ich weiss :roll: ).

    erst wenn sich maja beruhigt hatte, wurde seitens des besuches mit ihr gekuschelt oder gespielt.

    mit der zeit hat sich dann das freudenbächlein verabschiedet - gleichzeitig hat sie auch gelernt, dass nicht jeder besuch ausschliesslich für sie da ist d.h. sie hat von sich aus abgewartet, mit dem begrüßen. was auch ganz angenehm war - grad bei den damen in "eleganterer" kleidung ;)

    funktioniert nicht von heute auf morgen, aber dafür mit der zeit.

    lg

    stella

    hallo rayman,

    zwei boxen im kofferraum gehen wohl nicht? es gibt diese doppel-boxen (ich glaub die waren auch auf der kleinmetall seite (grübel) dann könnte dein ersthund im kofferraum bleiben, wenn er auch hald dann nur noch den "halben" hat?

    die geschirrvariante magst du nicht, hast du geschrieben, wg. des gewichts deines hundes? ich hab keinen hovi, aber für unser zweitauto (kleiner zweitürer) doch ein geschirr für die rückbank, nach langem suchen (ich hatte auch bedenken - plastik-verschlüsse usw. halten numa nicht wirklich) und bin dann auf das doggy-protect gestossen.

    vielleicht guckst ja doch mal auf die seite? ich kanns empfehlen, keine plastikteile, sehr stabile metall-verschlüsse, kann sowohl an einem gurt als auch an zwei gurten befestigt werden (so mach ich das) hund kann sich damit sowohl hinsetzen als auch hinlegen oder es kann per isofix fest mit dem fahrzeug verbunden werden. (crashtest u. materialtest sind gut bebildert und erklärt auf der seite)

    aber wie gesagt, ich hab keinen hovi, sam wiegt ung. 25 kg, das ist natürlich im vergleich ein federgewicht. das einzige manko : es ist ein bissi fieselig beim schliessen, wenn man es dem hund anlegt. (durch den metallverschluss) und es ist wirklich nur ein reines autofahrgeschirr, zum gassigehen dranlassen ist es definitiv zu schwer.

    lg

    stella

    Zitat

    Ich merk schon, ihr seid auch nicht schlauer.

    nö wir werden nur nicht schlau aus dir. kleiner aber feiner unterschied!


    ich jedenfalls weiss nicht - und ich hab mir den thread jetzt mehrmals durchgelesen - was du eigentlich willst?

    einen impuls schreibst du.

    den solltest du eigentlich schon haben: den impuls, mal von einem fachmann/trainer/wie-auch-immer-du-es-nennen-willst dein problem anschauen zu lassen und dann die hilfestellung auch anzunehmen und konsequent dran zu arbeiten.

    oder der impuls, dir die zeitung selber auf den kopf zu hauen - was vielleicht scherzhaft gemeint ist - aber als impuls nicht zu unterschätzen.

    mehr impulse wirst du hier in diesem thread wohl nicht bekommen.

    eine absolution für die fehler, die in der vergangenheit von dir gemacht wurden, ebenfalls nicht.


    ansonsten stimme ich terry zu: es gibt ihn nicht, den "knopf" zum abstellen beim hund.

    so schlau sind wir allemal, dass wir das wissen - und so objektiv auch.

    stella