Beiträge von LaBellaStella

    hm, doch.

    wohler und auch sicherer.

    in die wohnung käme mit absoluter sicherheit niemand, ohne dass sam das mit gewaltigem getöse anzeigen würde.

    anhören tut er sich dann 3x so gross.

    draussen hab ich ein wesentlich sichereres gefühl, wenn er dabei ist. (also bei der abendrunde in abgelegenen gegenden)

    er ist zwar kein riese, aber grad gross und schwarz genug um schon ein bisschen abschreckend zu wirken. ausserdem begegnet er fremden männern sowieso mit misstrauen.

    bisher hat er ein mal eingegriffen, als mich ein paar verschwitzte ringer beim lauftraining "eingekreist" haben - da ist er dazwischen und hat sich vor mich gestellt - aufgepelzt, knurrend und die zähne gezeigt. (die ringers waren eigentlich harmlos - aber mir war die situation unangenehm und das hat er wohl gespürt).

    lg

    stella

    bin bis 4 wochen vor der geburt meiner tochter noch geritten. (natürlich nicht wie wild, aber gemütliche ausritte waren durchaus noch drin - bis ich hald mit dem bauch nimmer aufs pferd gekommen bin.)

    oma sagte mir immer "du bist schwanger und nicht krank" und damit hatte sie völlig reicht.

    2 kinder und in beiden schwangerschaften hab ich im prinzip nichts anderes gemacht als "unschwanger" auch d.h. ganz normal mit dem hund raus, ganz normal rumgerannt, 1 x kompletten umzug, schwimmen gegangen sogar langlaufen war ich.

    solange du dich dabei wohfühlst, alles kein problem.

    ich weiss auch nicht, warum sich manche hh immer ihrer verantwortung für ihre hunde entziehen wollen.

    ein hund hat einfach nicht ohne aufsicht irgendwo draussen rumzulaufen. völlig egal, ob er nun beisst oder der liebste hund auf erden ist. (allein schon die gefahr, dass er überfahren wird, oder irgendwas frisst......da muss noch gar kein kind involviert werden.....)

    sicher, ausbüxen kann jede fellnase mal. aber spätestens dann bin ich als halter ganz allein in der verantwortung, dass das nie wieder passiert. schon um der gesundheit meiner fellnase willen.

    egal in welcher absicht der hund das kind gepackt/gebissen/geschnappt hat - schuld ist einzig und allein der halter.

    was ist denn, wenn der hund vor die füss einer alten oma läuft und die liegt danach mit gebrochenem oberschenkelhals im kh? oder wenn er vor ein auto läuft und der fahrer verreist das lenkrad und fährt gegen einen baum vor schreck?

    oder wie im eingangspost beschrieben er erschreckt ein kind bzw. packt ein kind? oder beisst wirklich mal zu, wie weiter oben beschrieben, bei einem ganz kleinen kind - womöglich ins gesicht?

    mich regt sowas unendlich auf - denn auch ich - genauso wie ihr auch - die ich auf meinen hund aufpasse, bade solche dinge tagtäglich aus, sobald ich mit meinem hund draussen bin.

    genau von sowas kommen doch dann das misstrauen und die dummen sprüche, die man sich als hh zeitweise anhören muss von nichthundehaltern.

    daher halte ich es für absolut gerechtfertigt, wenn hier - nach erfolglosem gesprächsversuch - eine anzeige angestrengt wird.

    einschäfern ist definitiv keine lösung, soviel ist sicher. aber dem hh sollte seine verantwortung mal ganz klar gemacht werden.

    stella

    ich empfinde/empfand immer die zeit als die schlimmste, in der man entscheiden muss, ob man seine fellnase gehen lassen muss.

    der tag, an dem wir uns nach langer langer zeit des wartens und des verabschiedens entschieden haben, sie gehen lassen zu müssen - das war ein schrecklicher tag. ich kam mir vor wie ein mörder.

    aber als sie so friedlich einschalfen konnte, hier bei uns zuhause, da wussten wir, dass wir das richtige getan hatten.

    der gedanke, nie mehr einen hund - der war sehr präsent.

    aber es hat etwas gefehlt.

    schliesslich kam sam zu uns. mir ist manchmal, als würde maja ganz zufrieden von der brücke aus uns zusehen und mir sagen "das ist ganz ok, dass jetzt an meiner stelle eine andere fellnase auf euch aufpasst".

    der letzte weg mit einem hund ist so ziemlich der schmerzlichste von allen wegen die man gehen muss im leben. aber irgendwie bleiben sie ja doch bei uns, als gedanke, als erinnerung - heute kann ich unter tränen lächeln, wenn ich an all die schönen tage denke, die ich mit ihr verbringen durfte.

    lg

    stella

    tja..

    es ist ja schon länger her, seit ich diesen thread eröffnet habe.

    aus gegebenen anlass hole ich ihn aber wieder "nach oben".

    ich hatte nach dem vorfall sehr wenig kontakt zu besagter kollegin. vor ein paar tagen allerdings habe ich sie kurz gesprochen und sie gefragt, wie es ihrem schönen hund ginge...

    er wurde vor 2 monaten eingeschläfert.

    er muss wohl über beide zäune im garten gesprungen sein und über eine strasse gelaufen, wo er einen kleinen mix-rüden angegriffen hat - der den angriff leider nicht überlebt hat.

    der kleine mix war angeleint und seine besitzer gingen auf der anderen seite der zweispurigen strasse, gegenüber des grundstückes, ahnungslos spazieren.

    es tut mir unglaublich leid um den kleinen mix - und es tut mir unglaublich leid um diesen wunderschönen schäfer - und ich bin unglaublich ärgerlich auf die halter des schäfers!!

    dass dieser hund so agressiv auf andere hunde war, war nichts neues. aber ausser dass sie den zaun verändert haben und ihren hund mit einem halti spazierengeführt haben - hat sich anscheindend seit dem vorfall im januar nichts, aber auch gar nichts geändert!

    ich hab sie gefragt, ob sie mal versucht hatten, sich hilfe von einem trainer o.ä zu holen, als antwort kam wieder nur: "das hätte nix gebracht, so jemand wär auch nichts neues eingefallen"

    :zensur:

    ja...aber vielleicht wäre einem trainer wenistens nicht das einschläfern eingefallen........

    traurige grüße
    stella